{"id":14108,"date":"2017-01-30T02:55:41","date_gmt":"2017-01-30T07:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=14108"},"modified":"2025-09-25T15:41:17","modified_gmt":"2025-09-25T19:41:17","slug":"to-soar-on-albatross-wings-by-krystyna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=14108","title":{"rendered":"To Soar on Albatross Wings (German Translation) &#8211; (by Krystyna)"},"content":{"rendered":"<p>Willkommen in der Welt von Captain Cartwright; das ist die erste Geschichte in dieser fortlaufenden Saga.<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong>: Diese Geschichte f\u00fchrt Candy in die Cartwright Familie ein, in der er einen ruhelosen Joe Cartwright vorfindet, der die Tatsache \u00fcbelnimmt, dass sein \u00e4ltester Bruder die Ponderosa verlassen hat. Adam erlebt in der Zwischenzeit seine eigenen Abenteuer, weit weg auf dem Ozean&#8230;mit dieser Geschichte startet meine Captain Cartwright Serie, vorrausgegangen ist jedoch die Geschichte I Shall Cherish You Forever.<\/p>\n<p>Rating:\u00a0 T\u00a0 (68,645 words)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>To Soar on Albatross Wings<\/strong><\/p>\n<p>Author&#8217;s Note:\u00a0 A HUGE thank you to Conny for volunteering to translate this story.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner in der Arbeiterunterkunft warfen dem Neuank\u00f6mmling einen fl\u00fcchtigen Blick zu, bevor sie sich wieder ihren eigenen Aufgaben widmeten. Manche gr\u00fc\u00dften ihn und jemand fragte ihn ob er einen Kaffee haben wolle. Der junge Mann nickte, schaute sich um und warf seine Satteltasche auf das eine ungenutzte Bett. Dann legte er sich voll ausgestreckt, mit gefalteten H\u00e4nden hinter dem Kopf dazu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Hier&#8230;&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er schaute auf und sah einen gro\u00dfen Mann, der neben dem Bett stand, mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand. Er setzte sich auf und schwang die Beine zur Seite des Bettes, dankbar nahm er das hei\u00dfe Getr\u00e4nk, nahm einen Schluck und nickte zustimmend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Gutes Zeug. Ich mag es stark.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich versuche daran zu denken,&#8221; sagte der andere Cowboy und streckte seine andere Hand aus &#8220;Eddy Davis.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Canady&#8221; entgegnete der andere, und sch\u00fcttelte die Hand des anderen Mannes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Du hast gute Arbeit geleistet, heute, Canady. Ich hab dich beobachtet. Du kannst gut mit Rindern umgehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich habe lange genug mit ihnen gearbeitet um was davon zu verstehen.&#8221; entgegnete Canady mit leicht b\u00f6sem Blick im Gesicht. Er schluckte den Kaffee runter, wischte sich den Mund mit dem R\u00fccken seiner Hand und schaute zu den anderen M\u00e4nnern. Einige beobachteten ihn und Davis jetzt, und h\u00f6rten der Unterhaltung zu, mit der nat\u00fcrlichen Neugierde, von M\u00e4nnern die, wenn zusammen auf kleinem Raum sind, jede Abwechslung interessant finden. Wie ein neuer Arbeiter zum Beispiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Die meisten Leute nennen mich Candy, wegen meines Namens,&#8221; stellte der junge Mann sich vor und l\u00e4chelte freundlich, was seine Gesichtsz\u00fcge aufhellen und seine blauen Augen leuchten lies, &#8220;Ich wusste nicht was ich tun sollte da meine Vorr\u00e4te und mein Geld knapp wurden. Ein Typ in Virginia City sagte ich sollte es auf der Ponderosa versuchen, sagte der Boss hier w\u00fcrde neue Leute einstellen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es ist eine arbeitsreiche Zeit im Jahr,&#8221; entgegnete Eddy, &#8220;Ich arbeite bei den Cartwrights jetzt schon 5 Jahre. Sie bezahlen gut, und das Essen ist gut. Alles was sie von ihren Leuten erwarten ist ehrliche Arbeit und ein sauberes Arbeitergeb\u00e4ude.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja,&#8221; Candy schaute sich im Raum um, &#8220;Ich habe gemerkt das die Lady des Hauses es mag Ordnung zu halten. Das ist, mit Abstand, das sauberste Arbeitergeb\u00e4ude das ich seit einiger Zeit gesehen habe.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ben Cartwright ist Witwer.&#8221; sagte ein anderer Mann und stoppte damit seine Stiefel auszuziehen, \u201eEs gab keine Frau mehr auf der Ranch seit dem Tod seiner dritten Frau.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;DRITTE Frau?&#8221; Candy hob die Augenbrauen, &#8220;Das ist ein Fall von, schlie\u00dft eure T\u00f6chter weg, huh?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stiefel fiel zu Boden, kurz danach folgte der n\u00e4chste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nicht so,\u201c der Cowboy wackelte mit den Zehen und sch\u00fcttelte den Kopf als er das Loch im Strumpf sah, &#8220;Mr Cartwrights Frau starb vor 20 Jahren.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Der einzige auf den das jetzt zutrifft ist sein j\u00fcngster Sohn Joseph, nun, auf ihn muss man aufpassen, wenn es um Frauen geht. Er sieht gut aus und ist so scharf wie ein Mann nur sein kann.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy, wie er es bevorzugte genannt zu werde, stutzte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Also, wer war der gro\u00dfe Kerl der mich heute eingestellt hat?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh, das ist Mr Cartwrights mittlerer Sohn, Hoss. Er ist der Sohn von Mr Cartwrights zweiter Frau.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Dann gibt es also noch einen?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es waren drei\u201c nickte Eddy, nahm die Tasse von Candy und stellte sie zu den anderen auf ein Regal in der N\u00e4he des Ofens, &#8220;Der \u00e4lteste hat die Ponderosa vor ungef\u00e4hr einem Jahr verlassen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sag\u00b4s mir nicht, er ist der erste Sohn von Mr Cartwrights erster Frau?&#8221; Candy l\u00e4chelte leicht und seine Augen leuchteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Stimmt,&#8221; sagte Eddy, &#8220;Er war ein guter Boss. Ich vermisse ihn.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Mit Sicherheit,\u201c seufzte der andere Mann, und es gab zustimmendes Gemurmel von einigen anderen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Also, was ist mit den anderen? Dieser schien zu wissen was er tut.&#8221; sagte Candy als er sich auf sein Bett zur\u00fccksetzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh, das tun sie, da musst du keine Angst haben, da gibt es keine Zweifel bei den Cartwright Jungs. Sie wissen alles was es zu wissen gibt dar\u00fcber wie man diese Ranch f\u00fchrt. Es scheint nur als ob sie noch nicht alles umorganisiert haben, seit Adam Cartwright hier weg ist.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es ist nichts, wo man direkt sagen k\u00f6nnte, weil sie alle gut damit sind was sie tun und Mr Cartwright ist einfach der beste Boss den man haben kann, aber Adam war diszipliniert und erwartete das wir nach seinem Standard arbeiteten, oder es gab \u00c4rger. Er war ein Verlust, das ist Fakt.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Und es kam als Schock f\u00fcr sie, als er entschieden hatte von hier wegzugehen. Niemand h\u00e4tte erwartet, dass das passiert, nicht in einer Millionen Jahre.&#8221; Eddy setzte sich auf sein Bett und streckte seine langen Beine aus. &#8220;Was soll\u00b4s. Candy, von wo kommst du?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Aus Richtung Yuma.&#8221; entgegnete Candy w\u00e4hrend er langsam seinen Revolvergurt abschnallte und ihn vorsichtig am Ende des Bettes zusammenrollte. &#8220;Ich habe einige Zeit f\u00fcr Jack Griffiths gearbeitet, bis er sich entschieden hat an Colonel Peterson zu verkaufen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Huh, Ich habe Geschichten \u00fcber diesen Peterson geh\u00f6rt. Er hat was Gemeines an sich, hab ich geh\u00f6rt.&#8221; sagte der Mann mit dem Loch im Strumpf, \u201e\u00dcbrigens, ich hei\u00dfe Andrews, Jake Andrews.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte dem Mann best\u00e4tigend zu und zog seine Stiefel aus. Er legte sich wieder auf das Bett und verschr\u00e4nkte seine Arme noch einmal hinter seinem Kopf. Er schloss seine Augen und hoffte, dass das Gespr\u00e4ch ihn nicht mehr betreffen w\u00fcrde. Er musste nachdenken und sich auf die Zukunft einstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Leben war \u00fcber die letzten Jahre nicht so gut gewesen. Es gab keinen Zweifel daran, Ann zu treffen und sich in sie zu verlieben, war gewesen, wie pl\u00f6tzlich zum Himmel zu steigen und Sterne zu fangen. Zu heiraten war die erste gro\u00dfe Verpflichtung in seinem Leben gewesen, aber das war dann, als alles schiefgegangen war. Alles. Er schloss seine Augen fest um den Schmerz auszublenden. Sogar jetzt, nach so langer Zeit, tat es immer noch weh. Er konnte immer noch ihr Gesicht sehen. Er konnte immer noch jene Worte h\u00f6ren, dass \u00b4Ehe ist vorbei\u00b4 \u00b4Annullierung` `f\u00fcr immer vorbei\u00b4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie konnte etwas so Wunderbares, etwas das sie so gl\u00fccklich machte, pl\u00f6tzlich so schlecht, so falsch gewesen sein? Er hatte sie geliebt und sie musste ihn geliebt haben, immerhin hatte sie Ja gesagt zu dem Ehegel\u00fcbde, und sie hatte seinen Ring genommen, auf ihren Finger gesteckt, ihn gek\u00fcsst und&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Hey Candy -&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eddies Stimme brach in seine Erinnerungen ein, und er zwang seinen Verstand zur\u00fcckzukehren in die Gegenwart, um zu seinen neuen Kollegen hin\u00fcberzusehen. Eddy l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Zeit zu essen. Hop Sing hat uns was zu essen gebracht. Bester Koch der Welt. Ein anderer Grund warum ich immer wieder zur\u00fcckkomme, Jahr f\u00fcr Jahr.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte, rieb sein Gesicht mit den H\u00e4nden und fuhr sich dann mit den Fingern durch seine Haare. Gutes Essen, ein sauberes Bett, anst\u00e4ndige Kollegen, was konnte ein Mann sich mehr w\u00fcnschen? Er kannte die Antwort auf diese Frage, eine gute Ehefrau, die ihn immer lieben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Also, wie ist er, dieser neue Mann?&#8221; Joe Cartwright sah zu seinem Bruder auf und hob eine Augenbraue fragend an, w\u00e4hrend er zur selben Zeit ein gut dimensioniertes Steak mit seinem Messer durchbohrte und es auf seinen Teller fallen lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Er ist ein guter Arbeiter.&#8221; antwortete Hoss, sorgf\u00e4ltig in sein Fleisch schneidend, &#8220;Einfach angeritten gekommen und hat gefragt ob er angestellt werden k\u00f6nnte. Roy hat ihn geschickt. Gute Sache, wir haben zu wenige Leute.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Also, er ist ein guter Arbeiter. Was noch?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Also, er ist ruhig. Effizient. Arbeitet schneller als andere. Kennt sich mit dem Vieh aus und ist ein guter Reiter. Angenehm genug, denke ich.&#8221; Hoss a\u00df weiter und sah zu seinem Vater, der sich Kartoffeln auf seinen Teller legte. &#8220;Alles in Ordnung, Pa?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, Hoss.&#8221; antwortete Ben, mit seiner tiefen Stimme, und er sah fl\u00fcchtig zu seinem Sohn und l\u00e4chelte, &#8220;So, wie ist der Name dieses neuen, effizienten Arbeiters? Glaubst du das er hier lange bleiben wird?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Schwer zu sagen, Pa. Er scheint die Art zu sein, die zufrieden sind eine Weile herumzutreiben. Sein Name ist Canady, aber ich habe geh\u00f6rt wie die M\u00e4nner ihn Candy gerufen haben und er schien nichts dagegen zu haben.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben nickte und nahm etwas Brot. Joe war tief in Gedanken und konzentrierte sich auf sein Essen mit zusammengezogenen Augenbrauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Besch\u00e4ftigt dich etwas, Sohn?&#8221; fragte Ben freundlich, und als Joe zu seinem Vater aufsah, l\u00e4chelte Ben ihn beruhigend an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nein, Pa, ich habe nur \u00fcberlegt um welche Zeit ich morgen wegmuss, das ist alles.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh, du hast nicht \u00fcber das kleine M\u00e4dchen von McDonald nachgedacht, oder?&#8221; Hoss grinste und zog zum Spa\u00df eine Augenbraue hoch. &#8220;Ich hab geh\u00f6rt-&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Du solltest nicht auf Ger\u00fcchte h\u00f6ren. Sowieso hat es nichts mit dir zu tun.&#8221; gab Joe scharf zur\u00fcck und seine Lippen verd\u00fcnnten sich vor \u00c4rger, &#8220;scheint mir, ein Mann kann hier nichts tun, ohne dass einige ihre Nasen reinstecken.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Hey Joe, kein Grund so zu reagieren,&#8221; rief Hoss, &#8220;Ich wollte nichts sagen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nun, das hast du schon.&#8221; blaffte Joe, schob sich vom Tisch weg, warf seine Serviette hin und wollte weggehen, als Ben`s Hand sein Handgelenk packte und ihn stoppte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Das reicht,&#8221; sagte Ben leise und ruhig, &#8221; Nun, junger Mann, schlage ich vor, du setzt dich wieder hin und beendest die Mahlzeit die Hop Sing f\u00fcr dich zubereitet hat und entschuldige dich bei deinem Bruder.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Aber-&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Kein Aber-&#8221; antwortete Ben leise, &#8220;und nichts mehr von diesem Unsinn.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, sir.&#8221; Joe setzte sich schwer auf den Stuhl und sah zu Hoss, der lieber seinen Blick senkte, als noch mehr verletzt zu werden, durch die Wut in Joes Gesicht, &#8220;Tut mir leid, Hoss&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Huh, ja sicher.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich sagte Tut mir leid.&#8221; blaffte Joe wieder, &#8220;Kannst du nicht-&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Joseph!&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben sah Hoss streng an und dann Joe, dann sch\u00fcttelte er seinen Kopf und seufzte, als ob der Streit am Tisch \u00fcber seine Geduld hinausgehen w\u00fcrde. Sowohl Joe als auch Hoss nahmen das Essen wieder auf, aber beide taten es jetzt mit einem Mangel an Appetit, als ob die barschen Worte ihnen den Genuss geraubt h\u00e4tten, den sie zuvor hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Jetzt zur\u00fcck dazu was du gesagt hast, was hast du dar\u00fcber beschlossen, morgen zu gehen?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich hab alles erledigt, Pa. Hoss, glaubst du der neue Mann ist bereit mit uns beim Viehtrieb zu arbeiten?&#8221; er schoss einen durchdringenden Blick auf seinen Bruder, kaum eine Best\u00e4tigung, aber es war besser als nichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich sehe keinen Grund warum nicht.&#8221; antwortete Hoss in seiner normalen Art, immer bereit vergangenes, vergangenes sein zu lassen, so schnell wie m\u00f6glich, &#8220;Es war \u00fcber nichts anderes die Rede im Lager, so dass er wei\u00df, dass wir im Begriff sind, sie jetzt jederzeit zu bewegen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nun, ich habe vier weitere M\u00e4nner, die sich uns am Morgen anschlie\u00dfen. Sollten bis zur Morgend\u00e4mmerung hier sein. Sam Downing hat den Essenswagen schon mit Verpflegung geladen und ist bereit los zu fahren. Ich sch\u00e4tze das wir bis Mittag bereit sind zu gehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Mmm, der Viehtrieb ist nicht so gro\u00df wie wir ihn sonst um diese Zeit haben.&#8221; seufzte Ben, &#8220;Old Man Wallis wollte sich dieses Mal nicht mit uns zusammentun. Das erste Mal in zehn Jahren das er sich nicht mit uns zusammenschloss.&#8221; und er runzelte die Stirn nachdenklich, als ob es einen anderen Grund g\u00e4be, als den den Wallis ihm geliefert hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Huh, erspart uns auch seine M\u00e4nner teilen zu m\u00fcssen. Der Vormann von ihm bedeutete immer \u00c4rger.&#8221; gab Joe scharf zur\u00fcck und schob seinen leeren Teller weg, aber zog die Kaffeekanne zu sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Du meinst Jed Orton? Er hat vor einigen Monaten aufgeh\u00f6rt. Entschied, dass er nach Sacramento gehen und ein Leben haben wollte.&#8221; Hoss grinste und erinnerte sich an das Gespr\u00e4ch das er mit Wallis\u00b4 Ex Vormann gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh, klar. Noch jemand der denkt das er von hier weg muss um ein Leben zu haben&#8230;&#8221; murmelte Joe und sah die Kaffeekanne m\u00fcrrisch an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Was soll das bedeuten?&#8221; schnappte Ben &#8220;Willst du andeuten das das Leben hier langweilig ist, oder was?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nicht ich, Pa. Immerhin, ich bin immer noch hier, oder nicht?&#8221; Joe nahm seine Tasse und Untertasse und stand vom Tisch auf, um sich auf das Sofa, gegen\u00fcber dem Feuer zu setzten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss und Ben hoben ihre Augenbrauen und sahen sich mit gegenseitigem Mitgef\u00fchl an. Sie wussten beide genau worauf Joe anspielte, sie hatten S\u00e4tze mit \u00e4hnlicher Bedeutung seit mehr als einem Jahr geh\u00f6rt. Ben r\u00e4usperte sich und fuhr fort zu essen, w\u00e4hrend Hoss seine eigene Tasse mit Kaffee f\u00fcllte, und sich in der Zeit zur\u00fcck versetzen lies.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war eines Morgens, Fr\u00fchling und mit weicher Sonne, die durch das Fenster schien. Eine ruhige Brise brachte die Vorh\u00e4nge dazu, vor und zur\u00fcck zu wehen. Sonnenstrahlen brachten die Staubk\u00f6rner dazu in ihrem Licht zu tanzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss konnte sich konnte sich an die L\u00e4nge der Zeit erinnern, die sein Bruder brauchte um aus seinem Zimmer zu kommen. Er hatte nat\u00fcrlich gemerkt, dass trotz all der Stunden zu reden, zu planen und zu erwarten, die Wirklichkeit das zu Hause zu verlassen sehr viel schwerer war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrde es l\u00e4nger dauern, aber, und Hoss konnte sich an das Gef\u00fchl gut erinnern, es machte ihn wahnsinnig nerv\u00f6s unten auf ihn zu warten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Fertig?&#8221; br\u00fcllte er die Stufen hinauf und war \u00fcberrascht das seine Stimme nur bei diesem Einen Wort brach. Bei der antwortenden Stille hatte Hoss sich ger\u00e4uspert und schrie &#8220;Ich sagte, bist du fertig?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur\u00fcckblickend erinnerte sich Hoss jetzt an das Ger\u00e4usch als Joe in den Raum eilte, sich mit dem \u00c4rmel \u00fcbers Gesicht fuhr w\u00e4hrend er zur selben Zeit rief,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Komm, Adam, die Kutsche wartet nicht den ganzen Tag auf dich.&#8221; und seine Stimme brach auch. Hoss wusste, dass Adam das bemerkt h\u00e4tte, schlie\u00dflich hatte er das auch bemerkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie h\u00f6rten wie die T\u00fcr fest ins Schloss fiel. Hoss konnte sich bis zu diesem Tag daran erinnern, wie ein Schauer seine Wirbels\u00e4ule hinunterlief und er sich fragte ob Adam jemals wieder nach Hause kommen w\u00fcrde, ob er jemals wieder durch diese T\u00fcr treten w\u00fcrde. Er konnte sich daran erinnern es zu denken und h\u00f6rte dann seinen Vater reden, offensichtlich zu Adam, aber laut genug das Joe und Hoss ihn auch h\u00f6ren konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich nehme an, dass niemand wirklich bereit ist, das letzte Auf Wiedersehen zu sagen, nicht wahr mein Sohn?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam drehte sich zu seinem Vater. Die tiefe Stimme, so sanft, so beruhigend, so traurig. Ben hatte gel\u00e4chelt, seine schwarzen Augen ganz weich. Die beiden M\u00e4nner beobachtend, wie sie zusammen auf der Treppe standen, konnte Hoss sich daran erinnern, zu sp\u00fcren, wie sich sein Vater zwang die eigenen Gef\u00fchle unter Kontrolle zu halten. Die Wut, das Elend, den Stolz und die Liebe m\u00fcssen alle ihn ihm zusammengekommen sein. Hoss erinnerte sich jedoch daran, dass der Blick auf Bens Gesicht, nur der von Z\u00e4rtlichkeit gewesen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nein, Pa, Ich sch\u00e4tze nicht,&#8221; hatte Adam geantwortet mit fl\u00fcsternder Stimme, die Hoss kaum geh\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wir werden immer hier sein, wei\u00dft du?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss hatte dann weggesehen und er h\u00f6rte Joe schniefen. Sicher, sie w\u00e4ren hier, aber Adam nicht, er w\u00e4re weg, weit weg, und das Leben auf der Ponderosa w\u00e4re nie wieder das gleiche. Als er hinaufgesehen hatte, hatte er den pl\u00f6tzlichen Kummer in Bens Augen gesehen und wusste, dass sein Vater dasselbe dachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss seufzte auf und brachte seine Gedanken zur\u00fcck in die Gegenwart. Morgen w\u00fcrden sie einen Viehtrieb beginnen. Er machte, in Gedanken, eine Notiz das es der zweite sein w\u00fcrde in denen Adam nicht der Trail Boss war. Dieses Mal w\u00fcrde es Joes Aufgabe sein, w\u00e4hrend er als Ramrod mitreiten w\u00fcrde. Mit den vier M\u00e4nnern, die sie heute Morgen angestellt hatten, dem neuen Mann Candy und den anderen 12 Mitarbeitern, hatten sie eine komplette Mannschaft um den Viehtrieb zu bew\u00e4ltigen. Er sah seinen Vater an, der sich Kaffee eingoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Meinst du, dass das Gesch\u00e4ft \u00fcber das Bauholz mit Jefferson gut laufen wird?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich sehe keinen Grund warum nicht.&#8221; antwortete Ben, &#8220;Sobald ich den Vertrag unterschrieben habe telegraphiere ich euch. Ihr solltet dann bei Boulder\u00b4s Creek sein.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss nickte zustimmend. Boulder\u00b4s Creek war ein regul\u00e4rer Stopp. er sah sich im Raum um zu Joe, der nachdenklich beim Feuer sa\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bist du in Ordnung, Joe?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sicher. Mir geht\u00b4s gut.&#8221; antwortete Joe und sah weiter ins Feuer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wie w\u00e4r\u00b4s mit einer Partie Dame?&#8221; Hoss stand vom Tisch auf und l\u00e4chelte Ben an, als er an seinem Vater vorbeiging, um zu Joe am Kamin zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte und drehte seine Aufmerksamkeit von den Flammen weg. Es machte keinen Sinn l\u00e4nger \u00fcber diese Sache nachzudenken, sagte er zu sich selbst. Aber er hatte sich das schon, mindestens Millionen mal gesagt, jedes Mal wenn er an die Zeit zur\u00fcckdachte, als Adam noch zu Hause war. Er sah Hoss an und l\u00e4chelte, aber sein Kopf sagte &#8220;Er h\u00e4tte nicht gehen und uns verlassen m\u00fcssen, er h\u00e4tte es nicht tun m\u00fcssen, nicht wirklich.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>Kapitel<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vier M\u00e4nner kamen im Hof der Ponderosa an, gerade als die Morgend\u00e4mmerung anbrach. Sam Browning hatte den Essenswagen bereits zu der Stelle gefahren an der die Rinder zusammengetrieben waren, und die meisten M\u00e4nner in der Baracke machten sich f\u00fcr die Abreise bereit. Das Fr\u00fchst\u00fcck fand fr\u00fcher als \u00fcblich statt, Pferde und Ausr\u00fcstung wurden \u00fcberpr\u00fcft und fertig gemacht um die Ranch zu verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy, der es vorzog so genannt zu werden, befestigte den Umfangsriemen seines Pferdes, und schaute sich nachdenklich um. Er hatte \u00fcber die Jahre an einigen recht gro\u00dfen Ranches gearbeitet, seit er ein unabh\u00e4ngiges Leben gew\u00e4hlt hatte und er war beeindruckt, wie organisiert die M\u00e4nner auf der Ponderosa eingeteilt wurden, f\u00fcr einen Viehtrieb, der nicht gerade der gr\u00f6\u00dfte in der Saison war. Nicht ein Mann dort murrte, \u00fcber den fr\u00fchen Start, sie waren gut gelaunt, bestrebt aufzubrechen, und planten bereits was sie mit ihrem verdienten Geld am Zahltag, der 6 Wochen entfernt war, anfangen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er f\u00fchrte sein Pferd vom Pferch an den Z\u00fcgeln, seine Augen wachsam gegen\u00fcber den M\u00e4nnern dort, w\u00e4hrend sie ihre Pferde sattelten, aufstiegen und ihren Weg zu dem vorgeschriebenen Treffpunkt machten. Er bemerkte die vier neuen Cowboys, die in den Hof ritten, und er wunderte sich wie sie dazu passten, als sich die T\u00fcr des Hauses \u00f6ffnete und ein junger Mann trat heraus, und als er die M\u00e4nner sah ging er auf sie zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab eine Diskussion zwischen ihnen, und, was aussah wie ein Paket wechselte von dem Hauptsprecher zu dem jungen Mann. Es war in diesem Moment, das Joe aufsah und bemerkte das Candy ihn beobachtete. Er winkte den Mann zu sich her\u00fcber und beobachtete ihn die ganze Zeit, w\u00e4hrend Candy ihnen entgegenkam, sein Pferd f\u00fchrend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bist du Candy?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bin Ich.&#8221; Candy nickte und schaute Joe direkt in die Augen, scheinbar um klar zu machen das, obwohl Joe sein Gehalt bezahlte am Ende der 6 Wochen, er, Candy, sich auf keinen Fall minderwertig ihm gegen\u00fcber f\u00fchlte. Er behielt seinen Hut auf dem Kopf und hob sein Kinn herausfordernd an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte, ein leichtes Grinsen spielte \u00fcber seine Lippen, Candy\u00b4s Haltung akzeptierend, und er wandte seine Aufmerksamkeit wieder den vier M\u00e4nnern zu, die auf seine Anweisungen zu warten schienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Candy hier wird sich um euch k\u00fcmmern, wenn ihr mit ihm ausreiten w\u00fcrdet. Er ist auch neu hier, also macht euch nicht zu gro\u00dfe Sorgen, falls ihr euch zuf\u00e4llig verirrt.&#8221; es gab ein Glitzern in seinen Augen, als er sprach und er sah zu Candy um zu sehen wie Candy auf den Sarkasmus reagierte. &#8220;Candy, so m\u00f6chtest du genannt werden, oder nicht?&#8221; und als Candy nickte fuhr er fort &#8220;Candy, das ist Tom Matthews, Phil Jackson, Andy Cooper und Travis Mayhews. Andy und Travis sind bereits fr\u00fcher mit uns geritten also k\u00f6nnen sie ihre \u00fcbliche Position an der linken Flanke \u00fcbernehmen. Tom und Phil werden zu den M\u00e4nnern an der rechten Flanke gehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Und wo m\u00f6chten Sie das ich reite?&#8221; sagte Candy leise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe hob seine Augenbrauen leicht an und zupfte an seinem Ohrl\u00e4ppchen, bevor er leise sagte, &#8220;Nun, du reitest am besten hinten.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte. der schlechteste Platz w\u00e4hrend eines Viehtriebs, und aus irgendeinem Grund nicht \u00fcberraschend das er ihm gegeben wurde. Er zeigte keine Irritation oder \u00c4rger, aber die Art wie er die Z\u00fcgel zwischen seinen Fingern schnipste, zeigte dem jungen aufmerksamen Cartwright, der allen kurz zu nickte und dann wieder ins Haus ging, dass er es war. Die schloss hinter ihm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Du bist neu hier?&#8221; fragte Travis als er sich zu seinem Pferd drehte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Gestern angekommen.&#8221; antwortete Candy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sie sind gute Menschen&#8221; bemerkte Travis als er sein Pferd bestieg, &#8220;Sei einfach anst\u00e4ndig und arbeite gut f\u00fcr dein Geld. Dann geht\u00b4s gut.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte und drehte sich weg `Als ob ich dich nach deiner Meinung gefragt hab` dachte er, als er seinen Fu\u00df in den Steigb\u00fcgel steckte und in seinem Sattel Platz nahm. Er senkte seinen Hut und f\u00fchrte den Weg aus dem Hof.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Haus ging Joe zum B\u00fcrobereich, wo Ben mit seinen Augen der Strecke folgte die Hoss, mit seinem Finger auf der Landkarte zeigte. Beide M\u00e4nner sahen auf als Joe das Zimmer betrat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Travis hat die Post mitgebracht,&#8221; sagte Joe und legte sie auf den Schreibtisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Waren sie in Ordnung?&#8221; fragte Hoss, sein Finger verharrte an der Stelle, an der er von Joes Eintritt unterbrochen worden war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sicher, alle begierig darauf zu gehen. Oh, Ich habe diesen Canady &#8211; Candy auch getroffen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh ja, wie geht\u00b4s ihm?&#8221; grinste Hoss und seine blauen Augen leuchteten auf, &#8220;Was h\u00e4ltst du von ihm?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe zuckte die Schultern, mehr interessiert daran, seinen Vater zu beobachten, der die Briefe durchbl\u00e4tterte, als an etwas das Hoss sagte. Es war mittlerweile ein Ritual, jedes Mal, wenn die Post kam. Ben w\u00fcrde jeden Umschlag einzeln durchgehen, sich die Adresse ansehen um den Schreiber zu erkennen, und ihn dann hinlegen um den n\u00e4chsten zu nehmen. Immer hoffnungsvoll. Joe seufze und war gerade im Begriff Hoss zu antworten, als Ben erkl\u00e4rte das es einen Brief von Adam gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Endlich, hat auch nur neun Monate gedauert.&#8221; antwortete Joe mit Sarkasmus in der Stimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich hab es dir schon mal gesagt Joe, es ist nicht einfach Post zu schicken, wenn du auf See bist.&#8221; sagte Ben knapp als er den Brief aufriss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er \u00fcberflog ihn schnell, und die beiden j\u00fcngeren M\u00e4nner beobachteten das Gesicht ihres Vaters, als ob jede Ver\u00e4nderung ihnen einen Hinweis darauf geben w\u00fcrde, was der Verfasser erz\u00e4hlte. Er stoppte und sah zu ihnen hoch,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es tut mir leid Jungs, ich h\u00e4tte wissen sollen, das ihr genauso ungeduldig, wie ich seid, zu h\u00f6ren was Adam zu sagen hat.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Klar, bin ich, Pa.&#8221; erkl\u00e4rte Hoss, &#8220;Was sagt er? Wo ist er? Geht es ihm gut?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wie sollen wir wissen ob es ihm gut geht?&#8221; Blaffte Joe, &#8220;Der Brief ist bereits neun Monate alt, alles M\u00f6gliche kann passiert sein in der Zwischenzeit.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich wei\u00df das-&#8221; sagte Hoss, mit ungeduldiger Stimme und er starrte seinen Bruder mit kalten, blauen Augen an, &#8220;Lies ihn laut, Pa.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben nickte, r\u00e4usperte sich und begann zu lesen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lieber Pa, Hoss und Joe,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>wie Ihr an dem Umschlag erkennen k\u00f6nnt, kommt dieser Brief aus Nottingham in England. Das ist, seit Wochen, die erste Gelegenheit mich zu setzen und euch zu schreiben, und ich hoffe, dass das Postboot dazu kommt, das es Amerika erreicht und ihr es so schnell wie m\u00f6glich erhaltet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seid ihr alle gesund? Meine Gedanken sind bei euch allen, jeden Tag, glaubt mir? Ich ertappe mich dabei meine Augen zu schlie\u00dfen, um mir euch vorzustellen. Ich vermisse euch alle. Ich h\u00e4tte nie gedacht, ein Mann kann seine Familie so sehr vermissen, wie ich meine. Ich mache mir Sorgen dar\u00fcber, ob es \u00dcberflutungen gab diesen Winter. H\u00e4ltst du dich von \u00c4rger fern, Joe? Hoss, arbeite nicht zu hart, du kannst nicht alles auf einmal machen, selbst wenn du willst, es ist einfach nicht m\u00f6glich. Pa, Pass auf dich auf, okay?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meine Gedanken sind durcheinander im Moment. Die erste Gelegenheit zu schreiben und mir f\u00e4llt nicht ein was ich sagen soll. Ich m\u00f6chte so viel schreiben, jeden Moment teilen, seit ich weg bin, aber das ist nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich oder logisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lasst mich euch erz\u00e4hlen, wo ich gerade bin. es ist Fr\u00fchling hier in England. Wir legten gestern Abend an und habe zwei Tage Landurlaub. Ich sitze in einer Taverne oder Herberge (sie nennen sie Gasst\u00e4tten hier) mit einem festen Boden unter meinen F\u00fc\u00dfen zum ersten Mal in Monaten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nottingham ist eine Baumwollm\u00fchlstadt, angewiesen auf die Baumwolle die aus dem S\u00fcden (Amerika) kommt, f\u00fcr ihre Industrie. Sie produzieren hier eine Menge Spitze, so wie andere Baumwollprodukte wie es aussieht. Der B\u00fcrgerkrieg in den Staaten hat eine Menge M\u00fchlenbesitzer hier ruiniert und so wie es aussieht wir es einige Zeit dauern sich davon zu erholen. Die hohen Preise der Samenkapseln, die wir geliefert haben, wurden nicht sehr begeistert akzeptiert. Wenn ich auf die Stra\u00dfen dieser Stadt schaue, sehe ich eine Menge Armut. Wir haben geglaubt unser kleiner Konflikt hat nur uns betroffen, aber es deutlich zu sehen, dass er weiterreichte als wir realisieren konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In manche Hinsicht erinnert mich die Stadt an Boston, ich glaube, dass das wegen des Alters der Geb\u00e4ude ist. Es ist ziemlich k\u00fchl, es gibt viele Fr\u00fchlingsblumen, einig die ich noch nie gesehen habe, viele B\u00e4ume und es ist sehr gr\u00fcn hier. es gab einige Schwierigkeiten in der Nordsee. Wir taumelten ziemlich w\u00e4hrend des schlechten Wetters. Die B\u00f6en waren schwer. Ich denke nicht das ich zuvor solche Wellen gesehen habe, und ich dachte oft, auf dem weg hinab in die Wellentr\u00f6ge, das wir nie wieder nach oben kommen w\u00fcrden. Wir verloren unseren Hauptmast, und zwei M\u00e4nner wurden \u00fcber Bord gesp\u00fclt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich werde bald wieder schreiben. Ich bin nicht sicher wo wir als n\u00e4chstes hinfahren werden, da der Captain seine Befehle noch nicht ge\u00f6ffnet hat. Ich werde wieder schreiben sobald ich kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Euer gehorsamer und respektvoller Sohn, und Bruder,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben seufzte, legte das Papier hin, und eine Weile lang blickte er nicht nach oben um die Blicke seiner S\u00f6hne zu treffen. Er wollte nicht das sie Feuchtigkeit bemerkten, die sich hinter seinen Augenlidern bildete, als er an die Gefahren dachte die sein Sohn durchgestanden hatte, und wie wenig er ihnen \u00fcber sich selbst erz\u00e4hlt hatte. Es war Hoss der als erstes sprach,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Glaubst du er ist in Ordnung?&#8221; fragte er mit ziemlich \u00e4ngstlicher Stimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Damals oder Jetzt?&#8221; murmelte Joe und Hoss sah auf, als ob er \u00fcberrascht w\u00e4re, dass sein Bruder so eine Frage \u00fcberhaupt stellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Jetzt nat\u00fcrlich.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Er sagt nicht viel \u00fcber sich selbst, oder?&#8221; sprach Joe seinen Vater an, der nun aufsah und langsam den Brief faltete um ihn in den Umschlag zur\u00fcckzustecken, &#8220;Es ist erst der zweite Brief den wir von ihm bekommen haben seit er gegangen ist und &#8211; &#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Er hat uns alles gesagt was er zurzeit konnte. Es muss ein Problem gegeben haben, das es so lange gedauert hat ihn zuzustellen.&#8221; Ben runzelte die Stirn und zog seinen Atem hinein, &#8220;Nun, kein Zweifel es werden noch mehr Briefe kommen. Es werden wahrscheinlich einige auf einmal kommen, das ist oft passiert als ich zur See fuhr.&#8221; er zwang sich zu L\u00e4cheln, aber es war offensichtlich f\u00fcr seine S\u00f6hne, dass der Brief ihren Vater eher ziemlich deprimiert als erleichtert hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sicher, Pa. Ich glaube genau das wird passieren.&#8221; nickte Hoss und sah Joe an, dass dieser nicht wagen sollte etwas Anderes zu sagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Glaubst du er bekommt unsere Briefe, Pa?&#8221; fragte Joe Ben besorgt, der die Schultern zuckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Das selbe trifft hier zu, Joe. Er bekommt einen Stapel von ihnen, wenn er anlegt.&#8221; Ben legte den Brief in eine Schublade und sah dann beide an, &#8220;Jedenfalls, wir sollten zur\u00fcck zum Gesch\u00e4ft kommen&#8230; Wo waren wir?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>Kapitel<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ainola befand sich seit Tagen in einer Flaute, und trieb leblos im Wasser. Die Segel hingen an ihren Masten herunter, wie gro\u00dfe Laken, die an einer W\u00e4scheleine zum Trocknen hingen. Der Captain ging, mit gerunzelter Stirn, die Br\u00fccke auf und ab, mit den H\u00e4nden hinter seinem R\u00fccken und dem Kinn zur Brust gesenkt. Das bedeutete nichts Gutes f\u00fcr sie und abergl\u00e4ubisch, wie viele Seem\u00e4nner, war er der Meinung das diese Reise zum Untergang geweiht war und mehr Ungl\u00fccke sie befallen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Hitze der Sonne bereitete keine Probleme, da sie angenehm war und die M\u00e4nner an Bord ihre Aufgaben ohne Probleme und Unannehmlichkeiten ausf\u00fchren konnten. Doch an Bord eines Schiffes zu sein, dass sich nicht bewegte, war besonders schwer f\u00fcr die Seem\u00e4nner, denn es schr\u00e4nkte sie ein. Diese Einschr\u00e4nkung war nicht so deutlich zu bemerken, wenn das Schiff sich bewegte. Gebunden an den beschr\u00e4nkten Raum an Bord, gab es oft Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen den Seem\u00e4nnern und diese verst\u00e4rkten sich unter solchen Bedingungen. Es war schwer sich darin zur\u00fcckzuhalten was man sagen wollte, oder die F\u00e4uste bei sich zu behalten, wenn man dazu gezwungen war mit Leuten auszukommen, die einen so sehr \u00e4rgerten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab zudem die gezwungene Beschr\u00e4nkung und Rationierung der lebenswichtigen Vorr\u00e4te, denn wenn die Anzeichen darauf hindeuteten, das das Wetter sich nicht in naher Zukunft \u00e4nderte, w\u00fcrde ein verschwenderischer Umgang mit ihrem Proviant eventuell zu einem Desaster f\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Captain Greaves war bereits dazu gezwungen worden zwei M\u00e4nner, wegen Ungehorsam gegen\u00fcber einem Offizier und unangemessenen Verhaltens, in Arrest zu stecken. Ihnen war ihre \u00fcbliche Ration Rum in ihrem Wasser gestrichen worden, und der Sergeant der Marines, war angewiesen worden ihnen kleinere Rationen Wasser und Essen zu geben w\u00e4hrend ihres Arrestes. Seiner Meinung nach hatten M\u00e4nner, die nicht arbeiteten, nicht so ein gro\u00dfes Bed\u00fcrfnis danach, wie die die arbeiten. So waren die M\u00e4nner, die sich am meisten hassten, gezwungen w\u00e4hrend ihres Arrestes n\u00e4her zusammen zu sein als sie erwartet hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Himmel blieb so klar und wolkenlos wie in den vergangenen Tagen. Das Schiff schaukelte vor und zur\u00fcck, in einer langsamen, eint\u00f6nigen Bewegung, die immer nervenaufreibender wurde, je mehr Zeit verstrich. Es waren keine V\u00f6gel in der Luft, die ihnen Hoffnung geben w\u00fcrden, das Land in der N\u00e4he war. Nur das Ger\u00e4usch von nackten F\u00fc\u00dfen auf den Brettern des Decks, als die M\u00e4nner eilten ihre Arbeit zu tun und das dauernde knacken des Schiffs, als es hin und her schwankte, konnte man h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Das ist nicht gut, Mr Cartwright.&#8221; murmelte Greaves zu dem jungen Mann, der neben ihm auf der Br\u00fccke stand, &#8220;Wir brauchen bald Wind.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, Sir.&#8221; Adam Cartwright hob seinen Kopf, und sah in den Himmel \u00fcber ihm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wie viel Wasser haben wir jetzt noch?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nicht genug um noch zwei Tage durchzuhalten.&#8221; kam die Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Und Proviant?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wir k\u00f6nnen noch eine Weile aushalten, die M\u00e4nner haben geangelt und genug gefangen um die Ration zu strecken.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Aye, das ist der richtige Weg.&#8221; murmelte Greaves und mit einem Seufzer begann er wieder auf und ab zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam Cartwright r\u00e4usperte sich und seufzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch das auf und ab schreiten des Captains auf der einen und dem Neigen des Schiffes auf der anderen Seite, begann Adam sich eingeengt zu f\u00fchlen. Er ging zur Seite des Schiffes, und sah hinunter, wo sechs M\u00e4nner in einem der Beiboote sa\u00dfen.\u00a0 Jeder mit einer Angelrute und Leine, mit einer Leichtigkeit als w\u00fcrden sie zu bei sich zu Hause am Flussufer sitzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Irgendeinen Erfolg?&#8221; rief er ihnen zu, und verdr\u00e4ngte den Gedanken an einen bestimmten Bruder, der das Angeln liebte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Gut genug, Mr Cartwright, Sir,&#8221; rief einer der M\u00e4nner, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht nach oben, Er hatte es geschafft den Masters Mate zu \u00fcberzeugen das er der beste Angler an Bord war, und erreichte es damit vom Deck schrubben erl\u00f6st zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Noch eine Stunde und dann werden sie und ihr Fang wieder an Bord kommen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Aye, aye Sir.&#8221; und ein zackiger Salut, mit einem breiten Grinsen folgte seinen Worten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und drehte sich um, um zur Mitte der Br\u00fccke zur\u00fcck zu gehen. Wie klein seine Welt nun war, dachte er, als er hoch zu den Masten blickte und die h\u00e4ngenden Segel sah. Wie klein und wie eng. Er ging zur anderen Seite des Schiffes und sah hinunter wie das Wasser gegen den Schiffsrumpf klatschte. Wie das Schiff knarzte. Gab es je ein Schiff das so laut war? Er sah nun nach oben und sah nichts als blauen Himmel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Vergangenheit h\u00e4tte er in einem Sattel gesessen und in den Himmel geblickt, die Hitze der Sonne auf seinem R\u00fccken gesp\u00fcrt, die trockene Hitze und den Staub in seiner Kehle geschmeckt. In der Vergangenheit h\u00e4tte er seine Br\u00fcder an der Seite gehabt, murrend, Witze und Spa\u00df gemacht, oder einfach nur geredet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er seufzte und drehte sich weg um wieder zur Mitte der Br\u00fccke zu gehen und den Captain zu treffen, der von der anderen Seite zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Glocke l\u00e4utete und es gab ein Huschen von F\u00fc\u00dfen auf dem Deck, als die M\u00e4nner sich auf den Weg unter das Deck machten, wo sie ihr Mittagessen bekommen konnten. Die M\u00e4nner in dem Beiboot angelten weiter, wohl wissend das ihr heutiger Fang f\u00fcr das Abendessen, und eingelegt am n\u00e4chsten Tag verwendet w\u00fcrde. Der Captain und Adam gingen die Treppe herunter zum unteren Deck und betraten den Speiseraum, wo der Arzt und der zweite Mate bereits am Tisch sa\u00dfen. Beide M\u00e4nner standen auf beim Eintritt des Captains und es war Adam der die T\u00fcr hinter ihnen schloss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Captain, es gibt Anzeichen von Skorbut an Bord. Einige der M\u00e4nner&#8211;&#8221; Dr. Howard rieb sich die Stirn und sch\u00fcttelte den Kopf. &#8220;Einer der M\u00e4nner sieht aus als h\u00e4tte er Fieber. Ich musste ihn ins Bett legen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Captain machte ein m\u00fcrrisches Gesicht und nahm Platz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;K\u00f6nnen sie nicht warten bis wir gegessen haben, bevor sie mir solche Dinge erz\u00e4hlen, Doktor? Wir m\u00fcssen Land finden und frischen Proviant aufnehmen. Es ben\u00f6tigt keinen Arzt um zu wissen was die Abhilfe f\u00fcr diese Krankheit ist, oder?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nein, aber ich dachte ich sollte es erw\u00e4hnen.&#8221; Howard seufzte und sah hilfesuchend zu Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es ist immer das Beste, das schlimmste zuerst zu wissen,&#8221; sagte Adam sofort. &#8220;Dann kann alles, was auch immer sonst gesagt wird, nur besser sein.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Greaves sah Adam an als h\u00e4tte dieser den Verstand verloren, aber er reagierte nicht auf den Kommentar. Der Second Mate seufzte und schenkte den Wein aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wenn wir nicht bald wieder anfangen uns zu bewegen, wird, was auch immer der Arme hat, sich wie ein Waldbrand ausbreiten. Was ist es genau, Doktor?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es ist nichts worum wir uns im Moment zu gro\u00dfe Sorgen machen m\u00fcssen.&#8221; antwortete Howard, und mit einem weiteren Seufzer hob er sein Glas. &#8220;Das Wasser ist knapp.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Oh, um Gottes Willen,&#8221; sagte Greaves m\u00fcrrisch. &#8220;Muss ich wirklich meinen Tisch teilen mit einem Pessimisten wie ihnen, Doktor. Nat\u00fcrlich ist das Wasser knapp, glauben sie nicht das mir das bewusst ist? Ich kann keine Wunder vollbringen, wissen sie. Ich habe keine Macht \u00fcber die See und den Wind, oder?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam zog seine Lippen zusammen und hob die Augenbrauen. Er entschied das es besser war nichts zu sagen. Die T\u00fcr wurde ge\u00f6ffnet und der Koch servierte das Essen. Es herrschte Stille. Niemand sprach und es herrschte eine ungem\u00fctliche Stimmung w\u00e4hrend des Essens. W\u00e4hrend des Essens erinnerte sich Adam an den gro\u00dfen Raum, in dem er zusammen mit seinem Vater und seinen Br\u00fcdern die Mahlzeiten eingenommen hatte. Was f\u00fcr Festessen sie genossen und wie sehr sie sie f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich hielten. Er sah auf seinen Teller was er gerade a\u00df und fragte sich was wohl Hop Sing dar\u00fcber sagen w\u00fcrde. Er l\u00e4chelte kurz bei dem Gedanken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Finden sie etwas am\u00fcsant, Mr Cartwright? Wenn Ja, vielleicht wollen sie es mit uns teilen.&#8221; blaffte Greaves.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nahm seinen Wein und hob die Augenbrauen. Greaves war in einer gef\u00e4hrlichen Stimmung und ein falsches Wort k\u00f6nnte bedeuten das er vom Tisch entlassen wurde, bis er wieder im guten Buch des Captains stand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich habe mich an meine Familie erinnert, Captain. Wir haben einen chinesischen Koch der die wundervollsten Essen f\u00fcr uns zubereitet.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Deuten sie damit an das, das was wir jetzt Essen nicht wunderbar ist.&#8221; Jenkins, der zweite Mate lachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich habe mich gefragt wie Hop Sing eine Situation wie diese meistern w\u00fcrde&#8230;eingeschr\u00e4nkte Ration, wenig Wasser. Es w\u00fcrde mit Sicherheit sein K\u00f6nnen als Koch testen.&#8221; antwortete Adam vorsichtig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich hatte einen chinesischen Koch als ich in Singapur war.&#8221; murmelte Greaves. &#8220;Toller kleiner Kerl, er konnte aus nichts etwas machen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und blieb still. Navigation auf See war von gro\u00dfer Wichtigkeit, selbst bei Unterhaltungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Second Mate schloss die T\u00fcr der Kabine, die er sich mit Adam teilte und setzte sich auf den gem\u00fctlichen Stuhl, den er drehte um Adam anzusehen der auf seiner Koje lag. Adam blieb wo er war, seine Arme hinter seinem Kopf gefaltet und die Augen geschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Cartwright, wie w\u00e4re es mit einer Partie Schach?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sagte nichts, doch er konnte h\u00f6ren wie Jenkins die Figuren auf dem Brett aufstellte. Er hatte auf ein bisschen mehr Zeit allein gehofft. Er hatte die Briefe nochmal gelesen die sein Vater und seine Br\u00fcder ihm geschickt hatten und, die kurz bevor sie zu den Polynesischen Inseln aufbrachen, angekommen waren. Drei Briefe von Pa, zwei von Hoss und vier von Joe. Alle zu einer anderen Zeit datiert, was ihn dazu forderte sie in chronologischer Reihenfolge zu ordnen, damit sie einen Sinn ergaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So hatte er erfahren das Pa sich den Kn\u00f6chel verstaucht und die Schulter gezerrt hatte beim Versuch ein Rind zu brandmarken, das absolut nicht gebrandmarkt werden wollte. Joe war zu seiner Rettung geeilt und war ungl\u00fccklicherweise mit dem R\u00fccken in einem Kuhfladen gelandet. Durch die Briefe die er von Hoss bekam, entdeckte er eine Gabe in dem Mann, die er vorher nie merkt hatte, darin dass Hoss einen Brief schreiben konnte auf den ein Romanschriftsteller neidisch w\u00e4re. Adam erinnerte sich daran das Hoss besonders freundlich zu Charles Dickens, bei seinem Besuch war. Vielleicht hatte sich etwas von der Gabe \u00fcbertragen. Joes Briefe waren &#8211; nun ja &#8211; interessant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selbst als er zuh\u00f6rte wie Jennings leise vor sich hin summte und die Schachfiguren aufstellte, erinnerte sich Adam an die Inhalte in Joes Briefen. Er kannte mittlerweile alle Briefe auswendig, aber nichts bereitete ihm mehr Vergn\u00fcgen und Schmerz, als sie aus seiner Tasche zu nehmen und sie wieder zu lesen, wenn er Zeit hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joes Briefe&#8230;der erste war w\u00fctend und verletzend, schimpfend. Worte eines schmerzerf\u00fcllten jungen Mannes der nicht verstand, wie sein Bruder sie verlassen konnte. Der zweite war vers\u00f6hnlich, sich entschuldigend f\u00fcr den ersten Brief, und er erkl\u00e4rte Adam das er wegen ihres Vaters so w\u00fctend war, immerhin er w\u00fcrde sicher Wissen das es seinen Vater am meisten verletzte, dass er gegangen war. Der dritte war erfreulicherweise gut gelaunt, er erz\u00e4hlte seinem Bruder von einem h\u00fcbschen jungen M\u00e4dchen das in die Stadt gezogen ist und wie froh er war das Adam nicht mehr da war, und er nun keine Konkurrenz mehr hatte. Der vierte war ein Brief \u00fcber dies und das.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bereit?&#8221; fragte Jenkins und Adam konnte h\u00f6ren, wie er sich die H\u00e4nde rieb. Er hatte offensichtlich gro\u00dfe Hoffnung ihn diesmal zu besiegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Begriff Clipper wurde zum ersten Mal kurz nach dem Krieg 1812 in den Vereinigten Staaten verwendet. Es war ein Ausdruck, der verwendet wurde, um jedes schnelle Schiff anzuzeigen. Die Ainola stand daf\u00fcr ein besonders starker Clipper zu sein, da sie scharf gebogen war, um ihr H\u00f6chstgeschwindigkeit zu geben. Die Aufw\u00e4rtskurve der Linien, der H\u00fclle war anmutig mit einem mit ihrer Galionsfigur ausgestatteten einfachen hohen gew\u00f6lbten Stamm. Sie hatte ein viereckiges Heck, einen sehr scharfen Bogen und einen gro\u00dfen Segelbereich. Sie war dazu f\u00e4hig, Geschwindigkeiten von 16 &#8211; 18 nautischer mph zu erreichen, und hatte in wesentlichen Wetterzust\u00e4nden die au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschwindigkeit von 20 Knoten errungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie wurde stark, mit \u00fcber den Rahmen festgeschnalltem Eisen und auf den Seiten der Innenkiele, gebaut. Ihre Hauptkosten lagen in der Reparatur von verursachten Sch\u00e4den. In der L\u00e4nge hatte sie 210ft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ainola hatte eine Crew von 645 Matrosen. Es waren au\u00dferdem 50 Marines an Bord unter dem Kommando des Sergeant of Arms, John Smith. Adam Cartwright war First Mate, Jenkins war Second Mate. Es gab einen Doktor, einen Schreiner und einen Segelmacher. Der Captain der Ainola hatte einen Steward mit dem Namen Frederik Franks, nicht der beliebteste Mann an Bord, haupts\u00e4chlich weil er im Moment, durch dir die strenge Rationierung, die Kontrolle \u00fcber die Speisekammer hatte. Es gab au\u00dferdem einen Koch, Howard Dix. Da er als einziger Zugriff auf das einzige Feuer an Bord hatte, war es nur seiner Gutm\u00fctigkeit zu verdanken, wenn nasse Kleidung getrocknet werden konnte. Es gab zwei Kabinenjungen an Bord der Ainola die alles taten um nicht zu arbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adams Aufgaben als First Mate beinhalteten die Aufsicht \u00fcber die Boote, die Segel, die Quartiere und eines Ersten Offiziers. Der Captain sagte ihm was getan werden musste, und es war Adams Aufgabe daf\u00fcr zu Sorge das getan wurde, entweder es selbst zu erledigen oder jemand anderen damit zu beauftragen. Es au\u00dferdem seine Aufgabe das Logbuch zu f\u00fchren, f\u00fcr das er gegen\u00fcber den Versicherern der Ainola verantwortlich war. Er hatte au\u00dferdem daf\u00fcr zu sorgen das die Fracht sicher war und ordentlich ausgeliefert wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jenkins, als der zweite Maat musste die Aufgabe ausf\u00fchren die ihm von Adam \u00fcbertragen wurden, sowie nach oben zu klettern und die Marssegel zu reffen und zusammenzurollen und mit den restlichen M\u00e4nnern zu arbeiten. In einiger Hinsicht war er weder Offizier noch Mannschaft. Es war \u00fcblich f\u00fcr ihn nahezu die ganze Zeit an Deck zu sein, und nur gelegentlich wurde es ihm erlaubt am Tisch des Captains Platz zu nehmen. Es hatte einige Zeit, w\u00e4hrend ihrer Reise gebraucht, bevor er dazu bereit war Adam zu vergeben das er zum First Mate gemacht wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Mannschaft war in zwei Wachen aufgeteilt, Adam kommandierte Backbord und Jenkins Steuerbord. Sie teilten die Wachen in Vierstunden Intervallen auf, so das, wenn Adam mit der Backbordwache die erste Nachtschicht von 8 &#8211; 12 Uhr beendet hatte, Jenkins mit der Steuerbordwache von 12 &#8211; 4 Uhr dran war. Es gab au\u00dferdem eine Wache die zwischen Abendanbruch und der Nachtschicht stattfand. ZU der Zeit waren alle an Deck, aber um 8 Uhr, wenn die Glocke 8-mal l\u00e4utete, musste Adam die Wachen f\u00fcr die ersten vier Stunden einteilen, das Steuerrad entlasten und die Galeere schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war an diesem Abend als Adam die Ereignisse des Tages in das Logbuch eintragen wollte, als Jenkins Stimme rief, das Wind sie Wind bekamen. Adam pausierte und hob seinen Kopf an, um den vertrauten Klang zu h\u00f6ren, wie sich die Segel in der Brise \u00f6ffneten, die M\u00e4nner die in Position gingen und Jenkins, der die T\u00fcr \u00f6ffnete und gl\u00fccklich sagte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ein erfrischender Wind endlich, Cartwright. Wir fahren Richtung Osten.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und notierte es. Nun mussten sie nur noch Land finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Segel hatten sich gef\u00fcllt und das Schiff schien sich \u00fcber das Wasser zu heben, um sich wieder auf dem instabilsten Element niederzulassen. Adam verlie\u00df das Vorderdeck des Schiffs, um die Treppe zur Br\u00fccke hoch zu gehen und zuzusehen, wie der Wind endlich wieder Leben in die schlaffen Segel zur\u00fcckbrachte. Ein leichtes L\u00e4cheln kam auf seine Lippen, als er sich an die Tage erinnerte, als sein Vater ihm erz\u00e4hlte, wie sein eigenes Herz mit den Segeln anschwellen w\u00fcrde, als der Wind sie zum ersten Mal traf und das Schiff \u00fcber das Meer sendete. Es war ein romantisches Bild, dass sich in den Erinnerungen des Jungen gebildet hatte, doch selbst jetzt konnte Adam sich an die Stimme seines Vaters erinnern und es mit seiner eigenen reflektieren. Es gab ein gro\u00dfartiges Gef\u00fchl von Auftrieb, neuer Kraft und Hoffnung, wenn nach Tagen der Flaute ein Schiff wieder zum Leben kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter seinen F\u00fc\u00dfen konnte er die Vibration des Schiffes f\u00fchlen, wie es jetzt \u00fcber das Meer fuhr. Die Segel schnappten, als sie sich bl\u00e4hten und den Clipper wieder auf seine Reise schickten. Als er die M\u00e4nner bei der Arbeit an Deck beobachtete, konnte er sehen das die, zuvor noch \u00e4ngstlichen Gesichter, nun ein L\u00e4cheln der Erleichterung aufwiesen. M\u00e4nner sahen zur Br\u00fccke und als sie ihn bemerkten hoben sie einen Finger zur Augenbraue, wie zum Salut. \u00dcberall war eine Stimmung von Auftrieb und Optimismus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Alles ist in Ordnung, Mr Cartwright, Sir.&#8221; sagte der Steuermann, w\u00e4hrend er die H\u00e4nde fest am Steuer hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Alles ist in Ordnung, Thompson.&#8221; antwortete Adam, ohne seine Augen vom Anblick der Segel zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Den Kurs ostw\u00e4rts setzen, Mr Cartwright?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, nach Osten.&#8221; kam die Antwort und ging zur Backbordseite um das Wasser, das sich teilte, um das Schiff durchzulassen, zu beobachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Menschen hatten eine solch romantische Sichtweise \u00fcber Segelschiffe, die Segel sind immer voll und wei\u00df aufgebl\u00e4ht, das Schiff fuhr immer stolz und majest\u00e4tisch durch sanftes kristall- gr\u00fcn, grau und blaues Meer, mit perfektem blauen Himmel \u00fcber ihnen. Aber Adam fuhr lange genug zur See, um erlebt zu haben wie diese gem\u00fctlichen Gew\u00e4sser, sich in brodelnde Turbulenzen verwandelt haben, wenn Wasser und Himmel zusammen, dem kleinen Gef\u00e4hrt ihren Willen aufzwang. Er hatte erlebt wie Segel gerissen, und M\u00e4ste gebrochen waren und die M\u00e4nner von herumfliegenden Seilen gepeitscht und \u00fcber Bord geworfen wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch im Moment sp\u00fcrte er die gleiche Erleichterung wie die M\u00e4nner die auf den Decks besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Captain Greaves war in einer viel angenehmeren Stimmung, als sie das Abendessen zusammen a\u00dfen. Jenkins hatte Wachdienst und der Arzt k\u00fcmmerte sich um den kranken Mann auf dem Krankenrevier. Der Koch hatte ein reichhaltiges Essen zubereitet, er f\u00fchlte sich offenbar sicher alle Vorsicht zu ignorieren, und sorgte sich nicht darum wo der n\u00e4chste Proviant herkommt. Der Steward blieb da bis er entlassen wurde und Greaves lehnte sich in seinem gro\u00dfen Lederstuhl zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Cartwright, was glauben sie wann wir Land sehen werden?&#8221; fragte Greaves als er seine Jacke \u00f6ffnete und seine Krawatte lockerte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wenn wir diese Geschwindigkeit beibehalten k\u00f6nnen, sollten die Inseln morgen nachmittags sehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Was wissen sie \u00fcber sie?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Die meisten von ihnen sind unbewohnt, wir sollten in der Lage sein frisches Wasser und Nahrung dort zu finden. Jene Inseln, die bewohnt sind,-&#8221; Adams Braue faltete sich leicht, und er sah nachdenklich in den Wein in seinem Glas bevor er sprach, &#8220;der letzte Bericht \u00fcber sie sagte das sie nicht freundlich sind. Das letzte Mal als jemand versucht hat an Land zu gehen ermordeten sie einen Missionar und vier Matrosen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;In diesem Fall sollten wir sichergehen, dass wir eine unbewohnte Insel finden, huh?&#8221; lachte Greaves.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer Stille von einigen Minuten, sah er nachdenklich zu seinem First Mate und sagte als er sein Glas hob.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich zweifle daran, dass ein paar Wilde auf diesen Inseln sie sehr beunruhigen w\u00fcrden, Cartwright. Schlie\u00dflich sind Sie, nach dem was ich von ihrer Vergangenheit geh\u00f6rt habe, mehr daran gew\u00f6hnt sie zu sehen, als jeder andere an Bord des Schiffes.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich habe diese Inseln nie zuvor besucht,&#8221; sagte Adam nachdenklich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Das habe ich nicht gemeint,&#8221; antwortete Greaves, &#8220;Aber es stimmt, oder nicht? Sie haben gegen die wilden Indianer im Westen gek\u00e4mpft, wo sie herkommen, oder nicht?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte, &#8220;Das ist wahr genug.\u201c stimmte er zu, &#8220;Ja, ziemlich richtig.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Dann, in diesem Fall sind sie wahrscheinlich die am besten geeignete Person, morgen das Skiff zu den Inseln zu bringen. Nehmen sie den Sergeant der Marines sowie einige seiner M\u00e4nner. Stellen sie sicher das alle ausreichend bewaffnet sind. Versuchen sie mit genug Wasser zur\u00fcckzukommen, so dass es uns reicht bis wir McKenzies Schiff treffen.&#8221; er f\u00fcllte sein Glas auf und warf seinem Begleiter einen pr\u00fcfenden Blick zu, &#8220;Sie reden nicht viel \u00fcber ihre Vergangenheit, Mr Cartwright, doch muss es viele aufregende Geschichten geben, die sie uns erz\u00e4hlen k\u00f6nnten.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam l\u00e4chelte h\u00f6flich und wollte gerade etwas sagen als die Glocken achtmal schlugen. Er stand auf und entschuldigte sich. Es war Zeit f\u00fcr seine Wache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als er am Vorderdeck, welches das offene Deck am Bogen war und wo die Anker gesichert waren, vorbeiging, salutierten einige Matrosen, die au\u00dfer Dienst waren und sich dort getroffen hatten um den Abend zu genie\u00dfen und zu reden und ihre Pfeifen zu rauchen, ihm und zeigten ihm den Respekt, den er Aufgrund seines Ranges verdiente. Er akzeptierte ihre Begr\u00fc\u00dfung und ging zur Br\u00fccke weiter, wo er, nach einigen Worten mit dem Steuermann, John Ratcliffe, seine H\u00e4nde hinter seinem R\u00fccken ergriff und seine Gedanken wandern lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum sollte er, gr\u00fcbelte er, \u00fcber seine Vergangenheit reden, zum Vergn\u00fcgen dieser M\u00e4nner mit denen er nun jeden wachen Moment teilen musste? Warum sollte er ihnen all diese Dinge offenlegen, die er wertsch\u00e4tzte und die er so r\u00fccksichtslos beiseite geworfen hatte? Es ist wahr, er hatte in den vergangenen Jahren viel gelernt und erreicht, und er hatte Sehensw\u00fcrdigkeiten und Wunder gesehen, die er nie gesehen h\u00e4tte, wenn er auf der Ponderosa geblieben w\u00e4re, aber trotzdem&#8230;. trotzdem sein Verlangen nach diesen Dingen war ges\u00e4ttigt, und sein Herz sehnte sich nur nach einem Platz und das war sein zu Hause &#8211; die Ponderosa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hob seine Augen und sah in den Nachthimmel. Es war ein anderer Himmel, als der den sie in Nevada sehen w\u00fcrden. Aber die Sterne leuchteten genauso brillant, und der Mond war hell. Er bemerkte einen Ring um den Mond und er sch\u00fcrzte seine Lippen nachdenklich, das bedeutete Regen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Weile erlaubte er sich in Gedanken in Erinnerungen zu schwelgen. In N\u00e4chten wie diesen, versuchte er ihre Stimmen heraufzubeschw\u00f6ren und sich vorzustellen was sie gerade tun. Manchmal schloss er seine Augen und stellte sich vor, dass er in seinem Zimmer war, nur eine T\u00fcr von ihnen entfernt. Er konnte sie im gro\u00dfen Raum sehen, Hoss und Joe spielten Dame, und sein Pa zog an seiner Pfeife, der Rauch wirbelte nach oben w\u00e4hrend er die Neuigkeiten las und Bemerkungen murmelte, denen keiner Aufmerksamkeit schenkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Mr Cartwright, Sir?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er \u00f6ffnete seine Augen und bemerkte, dass einer der Kabinenjungen zu ihm aufsah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, John?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ihr Kaffee, Sir. Der Koch dachte sie brauchen jetzt etwas Warmes, Sir.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und nahm die Tasse, die kochend hei\u00df war. Der Junge l\u00e4chelte, drehte sich um und z\u00f6gerte bevor er sich wieder zur\u00fcckdrehte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Mr Cartwright, Sir?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, John?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich habe geh\u00f6rt das sie morgen die Boote nehmen um an Land zu gehen, Sir.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wenn es Land gibt, ja.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bitte, Sir, darf ich auch gehen? Ich bin jetzt schon so lange nicht mehr von dem Schiff runtergekommen, und ich war noch nie auf einer Insel. Sie haben erz\u00e4hlt, dass es Dinge auf diesen Inseln gibt die ich noch nie zuvor gesehen habe, Sir.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Kein Zweifel. Wenn du hier bist, wenn wir ablegen, John, denke ich wir werden Platz f\u00fcr dich finden.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John \u00f6ffnete seinen Mund und schloss ihn dann sofort wieder. Sein erster Impuls war laut zu jubeln, doch dann erinnerte er sich, man tat das nicht vor einem Offizier. Er bedankte sich bei Mr Cartwright h\u00f6flich und ging dann schnell weiter. Adam setzte seine Tasse ab und sah dem Jungen nach. Er \u00fcberlegte kurz ob er jemals so jung war, und aus irgendeinem Grund, zweifelte er daran. Er seufzte, ein dummer Gedanke den er versuchte zu verdr\u00e4ngen, aber feststellen musste, dass er das nicht konnte. Er nahm seinen Kaffee und trank ihn, wohl wissend das er nicht so gut sein w\u00fcrde wie der von Hop Sing, und ein Schluck best\u00e4tigte das.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 6<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es hatte leicht geregnet w\u00e4hrend der Nacht, so wie man es bei dem Klima erwarten konnte in dem sie nun segelten. Dadurch war die Luft weniger schw\u00fcl und f\u00fcr eine Weile erleichterte es die Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war Jenkins, der Wachdienst hatte bei Tagesanbruch, und es war seine Verantwortung die M\u00e4nner zu kontrollieren auf dem \u00b4sich zuwendenden Deck\u00b4 wenn alle M\u00e4nner an Deck antreten mussten um die Anwesenheit zu pr\u00fcfen und damit sicher zu gehen, dass niemand, am vergangenen Tag \u00fcber Bord gefallen war. Nun begann das waschen und schrubben der Decks, und die Takelage wurde aufgerollt und wieder \u00fcberpr\u00fcft. Zu der Zeit als sieben Glocken l\u00e4uteten waren alle M\u00e4nner bereit f\u00fcr ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck, vorausgesetzt der Koch war in guter Stimmung und es gab ausreichend Proviant.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um acht begann die Arbeit unter der aufflammenden Sonne und azurblauem Himmel. Das Schiff machte gute Geschwindigkeit, und Adam Cartwright war auf der Br\u00fccke mit Captain Greaves, als der Ruf vom Kr\u00e4hennest kam &#8220;Land in Sicht&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sofort hatten Greaves und Cartwright ihre Teleskope an ihren Augen und suchten den Horizont ab, um den Ausruf zu best\u00e4tigen. Es gab Anzeichen daf\u00fcr das Land in der N\u00e4he war, es waren Wolken und V\u00f6gel im Flug am Horizont zu erkennen und den dunklen Umriss der ersten Inseln. Seeleute genossen alles, was die Eint\u00f6nigkeit ihres Alltags an Bord unterbrach, so dass alle zu den Seiten eilten um einen ersten Blick auf die Inseln zu werfen und es wurde ihnen von den Offizieren erlaubt zu jubeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Steuermann, geben sie ihr mehr Geschwindigkeit.&#8221; rief Greaves zu Thompson und dann l\u00e4chelte er Cartwright zu, mit befriedigenden Nicken. &#8220;Sie hatten Recht, Cartwright, wir sollten kurz nach dem Mittagessen dort sein.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte. Er hielt das Teleskop zu seinem Auge und beobachtete scharf, wie die Inseln von einem dunklen Umriss am Horizont, zu etwas immer Gr\u00f6\u00dferen wurde. Er drehte sich zu Greaves.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Erlaubnis daf\u00fcr, M\u00e4nner f\u00fcr die Bootspartei zu w\u00e4hlen, Sir?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Erlaubnis erteilt.&#8221; antwortete Greaves. &#8220;Berichten sie mir bevor sie gehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte zustimmend und beobachtete wie der Captain die Br\u00fccke verlie\u00df. Alle M\u00e4nner in der Umgebung salutierten und machten den Weg frei als der Captain, K\u00f6nig von allen, durch ihre Mitte schritt. Adam beobachtete sie f\u00fcr ein, zwei Momente bevor er nach dem Sergeant oft Arms rief, der die Landschaft von der Hafenseite des Decks aus beobachtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sergeant Smith, ich brauche sie und sechs von ihren M\u00e4nnern, um heute Nachmittag mit mir zu einem Einsatz auf die Insel zu gehen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, Mr Cartwright, ich k\u00fcmmere mich sofort darum.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Vergewissern sie sich das alle M\u00e4nner mit gen\u00fcgend Munition ausger\u00fcstet sind.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, Sir.&#8221; John Smith salutierte gut gelaunt, drehte an seinem Schnurrbart und stieg zum unteren Deck ab, wo die Marines ihre Quartiere hatten. Dort befand sich auch das Waffenarsenal des Schiffes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er lie\u00df seine M\u00e4nner antreten, und w\u00e4hlte dann die sechs M\u00e4nner aus, die ihn sp\u00e4ter am Tag zu den Inseln begleiten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ainola fuhr mit gro\u00dfer Geschwindigkeit, schnitt durch die Wellen und hinterlie\u00df dabei sch\u00e4umendes Kielwasser. N\u00e4her und n\u00e4her kam die Insel, die sie zuerst gesehen hatten. Silberner wei\u00dfer Sand, dick verschleierter Wald, zerkl\u00fcftete Steine und ein H\u00fcgel hoch genug, um als Berg bezeichnet zu werden kamen ins Blickfeld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Gibt es Anzeichen f\u00fcr menschliches Leben?&#8221; murmelte Jenkins als Adam die Insel wieder durch sein Teleskop betrachtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Rauch-&#8221; murmelte Adam, &#8220;Mehrere Lagerfeuer w\u00fcrde ich sagen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wo?&#8221; Jenkins verengte seine Augen, beim Versuch sie ausfindig zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;S\u00fcd &#8211; Ost, gerade unterhalb des H\u00fcgels. Ja, ein ziemlich gro\u00dfes Dorf.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Glauben sie das sie freundlich sind?&#8221; fragte Jenkins.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam blieb einen Moment still, als er die Leute im Lager durch das Fernrohr beobachtete. Es war schwer zu erkennen, ob sie freundlich waren oder nicht. Er war an Indianerst\u00e4mme gew\u00f6hnt, die Kriegsbemalung trugen, die ihre Absichten deutlich machten, aber diese Leute lebten so weit entfernt von der menschlichen Zivilisation das ihre Sitten offensichtlich v\u00f6llig individuell waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ah.&#8221; rief er schlie\u00dflich aus, &#8220;Jemand hat das Schiff gesehen. In der Art wie sie herumtanzen nehme ich nicht an das sie sehr freundlich sind.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Felsen voraus, Mr Cartwright,&#8221; schrie der Sp\u00e4her, so dass Adam das Fernrohr zur K\u00fcstenlinie drehte und \u00fcbereinstimmend nickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Thompson, steuern sie nord-nord Ost. Umfahren sie die Felsen. Wir wollen nicht hier h\u00e4ngen bleiben.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ja, Sir.&#8221; antwortete der Steuermann und drehte das Rad dementsprechend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam durchsuchte die K\u00fcstenzeile noch einmal durch das Teleskop und lie\u00df zu, dass ein kleines L\u00e4cheln \u00fcber seine Lippen kam, er gab dem Bootsmann das Teleskop.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nun, Mr Jenkins, ich denke, dass wir sicher sagen k\u00f6nnen, dass sie \u00fcberhaupt nicht freundlich sind.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Feuern wir auf sie?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sicher nicht.&#8221; antwortete Adam mit einer Spur Humor in der Stimme. &#8220;Sie warnen uns, sie erkl\u00e4ren uns nicht den Krieg.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An der Uferlinie hatten sich die M\u00e4nner des Dorfes versammelt, um Speere und andere Waffen dem Schiff entgegen zu sch\u00fctteln, das anmutig au\u00dfer ihrer Reichweite segelte. Sie waren dunkelh\u00e4utig und die meisten von ihnen nackt, nur mit Schmuckst\u00fccken, aus Schalen und Steinen, geschm\u00fcckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Zur Hafenseite, Mr Cartwright.&#8221; br\u00fcllte Thompson und alle miteinander lenkten ihre Aufmerksamkeit auf die linke Seite des Schiffes, wo sie einige M\u00e4nner sehen konnten, die in lange schlanke Boote sprangen, fr\u00f6hlich bemalt und geschm\u00fcckt. Die M\u00e4nner selbst paddelten w\u00fctend zum Schiff, und aus ihren Kehlen erhob sich ein lautes Singen das in einem Kriegsruf endete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Stellen sie Abstand zwischen uns her, Thompson.&#8221; befahl Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Klipper bog sich anmutig von den Inseln weg, fing den Wind in ihren Segeln und sauste weiter, und lies die w\u00fctenden Dorfbewohner zur\u00fcck, die ihnen ihre F\u00e4uste und Speere entgegen schwenkten und ihnen Verw\u00fcnschungen und Fl\u00fcche hinterherschrien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ein Schuss h\u00e4tte sie erledigt,&#8221; murmelte Jenkins, der die Boote beobachtete, die sich umdrehten um zur Uferlinie zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sie sind zu blutd\u00fcrstig.&#8221; antwortete Adam, &#8220;sie tun nur, was sie f\u00fcr n\u00f6tig erachten um ihre Familien zu sch\u00fctzen, wie wir es tun w\u00fcrden, auch wenn die Chancen gegen sie sprechen.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sie sind zu nachsichtig.&#8221; sagte Jenkins mit einem leichten Achselzucken der Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sagte nichts dazu, obwohl es ihn dazu brachte seine Lippen einzuziehen und sich von dem Mann abzuwenden. Er hatte im Laufe der Monate bemerkt, dass er nie im Stande sein w\u00fcrde Freundschaft mit Jenkins zu schlie\u00dfen, und es gab oft Ereignisse, die er als vorgesetzter Offizier, dem Captain h\u00e4tte melden k\u00f6nnen. Aber die Ainola war, trotz ihrer L\u00e4nge immer noch klein, im Verh\u00e4ltnis zu einer Stadt oder der Weite der Ponderosa. Er w\u00fcrde mit dem Mann Leben und seine Beleidigungen schlucken m\u00fcssen, denn es w\u00e4re nicht gut sich einen Feind zu schaffen aus einem Offizierskollegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wir sprechen sp\u00e4ter dar\u00fcber,&#8221; sagte er schlie\u00dflich, denn er f\u00fchlte, dass etwas gesagt werden musste im Hinblick auf die Anzahl der M\u00e4nner die diese Bemerkung geh\u00f6rt hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ainola setzte ihren Weg fort und zu der Zeit als das Mittagessen gegessen wurde hatten sie die Insel weit hinter sich gelassen und eine andere zeichnete sich bereits vor ihnen ab. W\u00e4hrend des Essens diskutierten sie \u00fcber die Inseln, fanden sie auf der Landkarte, und bemerkten, dass sie aus einer Anh\u00e4ufung aus 5 Inseln bestand. Greaves erkl\u00e4rte, dass der Bedarf nach frischem Wasser h\u00f6chste Priorit\u00e4t hatte, wenn sie nicht bald welches f\u00e4nden w\u00fcrde es Typhus an Bord geben und wer w\u00fcrde Gesch\u00e4fte machen wollen mit einem Schiff auf dem es eine Seuche gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 7<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die zwei Boote kamen gut voran in Richtung der Insel, die am L\u00e4ngengengrad 20.00S\u00fcd und 175,00 West im S\u00fcdpazifischen Ozean lag. Die Insel Tongo lag einige Meilen West, und wurde im Jahr 1845 Teil der polynesischen Gebiete. Die Inseln die in weiteren Entfernungen lagen waren immer noch unsicher was au\u00dferhalb ihrer Grenzen existierte und die Bewohner waren immer noch darauf vorbereitet Eindringlinge mit allen Mitteln zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der silberne Sand auf dem die zwei Boote strandeten waren unber\u00fchrt von allem Gef\u00e4hrlichen au\u00dfer ein paar Schildkr\u00f6ten die schnell ins Meer flitzten. Adam war der erste der ins Meer sprang um an die K\u00fcste zu waten, gefolgt von seinen M\u00e4nnern und John.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gel sangen einander Liebeslieder, B\u00e4ume raschelten angenehm in einer k\u00fchlen Brise, und die Wellen trieben bis zur K\u00fcste in einem angenehmen melodischen Rhythmus, der die Friedlichkeit von der Insel zu best\u00e4tigen schien. Adam, Pistole in der Hand und Augen wachsam, sah die Baumkronen kurz an und sah nichts, was Gefahr anzeigte und doch blieb er argw\u00f6hnisch. John Smith ging an ihn heran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nun, Mr Cartwright, was denken sie?&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es sieht alles friedlich genug aus, oder nicht?&#8221; antwortete Adam, seine Pistole immer noch in der Hand und seine Augen schleiften von einem Punkt zum anderen am Strand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Wir suchen am besten nach Wasser w\u00e4hrend es so ist.&#8221; grinste Smith und Adam nickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Bringen sie die F\u00e4sser von Bord. Folgen sie mir&#8230;&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er f\u00fchrte den Weg und wunderte sich wie sicher sie wirklich waren als sie das dichte Unterholz, aus hohen B\u00fcschen, die Fr\u00fcchte trugen die sie nie zuvor gesehen hatten trugen, betraten. \u00dcber ihnen ragten die B\u00e4ume, sch\u00fctzten sie vor dem Sonnenlicht und zwischendurch blendete sie sie durch die Schatten. Er hielt an und die M\u00e4nner hinter ihm stoppten ebenfalls, und als er seine Hand f\u00fcr Stille anhob, kam nicht ein Ton von den M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Da dr\u00fcben &#8211; &#8221; er zeigte in die Richtung, wo er das Ger\u00e4usch von tropfendem Wasser geh\u00f6rt hatte, ein Klang so rein und k\u00fchl und einladend, wie nur ein durstiger Mann ihn sich vorstellen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gel zwitscherten jetzt, schimpften die Eindringlinge und Tiere weich und klein, aber flink, huschten die B\u00e4ume entlang und ihre schrillen Schreie mischten sich mit denen der V\u00f6gel. Adam wusste das sie die St\u00f6renfriede in dieser Ruhe waren, denn seine M\u00e4nner waren jetzt laut vor Aufregung, da sie Wasser gefunden hatten und wussten, dass sie die Gelegenheit hatten einen Moment darin zu schwelgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Seien sie etwas leiser.&#8221; zischte Adam und er h\u00f6rte wie Smith seinen Befehl weitergab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner gehorchten, wie disziplinierte M\u00e4nner das tun sollten, und nun in Stille n\u00e4herten sie sich dem Wasser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner stoppten um den Anblick des Wasserfalls aufzunehmen, wie er unaufh\u00f6rlich vom Hang fiel. Es war kein besonderer Fall, nicht so gro\u00df wie einige von ihnen von zu Hause auskannten, aber er war trotzdem wundervoll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Schnell. F\u00fcllen sie die F\u00e4sser und dann auf zu den Booten.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Stimmt etwas nicht, Mr Cartwright?&#8221; fragte Smith mit ged\u00e4mpfter Stimme w\u00e4hrend er die M\u00e4nner beobachtete wie sie die F\u00e4sser vorw\u00e4rts rollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nur ein Bauchgef\u00fchl das aus einer langen Erfahrung stammt. Halten sie ihre M\u00e4nner bereit.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Smith sah Adam zweifelnd an, doch er trat trotzdem wie ihm befohlen wurde und zog seine eigene Pistole aus dem Halfter und l\u00f6ste den Sicherungsbolzen. Die Marines hielten ihre Musketen bereit und positionierten sich so, dass sie die Matrosen sch\u00fctzten, die die F\u00e4sser und Feldflaschen f\u00fcllten und die im Wasser wateten als ob sie vergessen h\u00e4tten wie wundervoll es war das k\u00fchle Wasser auf ihrer Haut zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kabinenjunge John, hatte noch nie so etwas gesehen und genoss die Zeit im Wasser zu planschen. Er warf es hoch und sah zu wie es wieder zur\u00fcckfiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sind die F\u00e4sser jetzt voll, Mr Jones?&#8221; rief Adam zu einem der Matrosen, der eines der F\u00e4sser aus dem Wasser zog.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Sind sie, Sir.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Dann gehen sie zur\u00fcck zu den Booten. Beeilen sie sich alle.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Aye aye, Sir.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige der M\u00e4nner l\u00e4chelten heimlich, als sie die F\u00e4sser aus dem Wasser zogen und verschlossen. Mr Cartwright ist nerv\u00f6s fl\u00fcsterten sie und l\u00e4chelten. Mr Cartwright benahm sich wie eine Katze auf dem hei\u00dfen Blechdach und machten sich ein bisschen lustig unter sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Marines liefen sch\u00fctzend neben ihnen her als sie den Weg zur\u00fcckgingen. Einige M\u00e4nner pfl\u00fcckten Fr\u00fcchte von den B\u00e4umen und luden so viel wie m\u00f6glich in ihre S\u00e4cke, einige wilde Wurzeln wurden gezogen und zu den Fr\u00fcchten gelegt. Sie waren schwer bepackt und der Weg zur\u00fcck zu den Booten dauerte l\u00e4nger. Adam blieb in F\u00fchrung und Sergeant Smith blieb am Ende. Der Kabinenjunge blieb so gut er konnte in Adams N\u00e4he.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Strand tauchte vor ihnen auf, wie eine silberne Linie, zwischen Dschungel und Meer. Sie brauchten zwei M\u00e4nner pro Fass, um die F\u00e4sser \u00fcber den weichen Sand zu rollen. Sie hatten die Boote erreicht und luden zwei F\u00e4sser auf als ein schriller Schrei und ein St\u00f6hnen durch die Stille brach als Mr Jones kopf\u00fcber in den Sand fiel, mit einem Speer im R\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;In die Boote. Nehmen sie mit was sie k\u00f6nnen. Beeilung.&#8221; schrie Adam, als er in die B\u00e4ume feuerte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dfer dem schnaufen und st\u00f6hnen der M\u00e4nner, dem platschen des Wassers in den F\u00e4ssern, und dem knirschen der Boote auf dem Sand herrschte nun Stille. Selbst die V\u00f6gel machten kein Ger\u00e4usch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Marines nahmen ihre Position vor den Booten ein, um die M\u00e4nner zu sch\u00fctzen, die sich darum bem\u00fchten einzusteigen. Sergeant Smith stand neben Adam, beide hatten ihre Pistole gezogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein kurzer Blick \u00fcber die Schulter war genug um zu sehen das die M\u00e4nner in den Booten waren. Die Marines, Smith und Adam zogen die Boote ins Wasser und stiegen zu den M\u00e4nnern in die Boote. In dem Moment kamen ihre Gegner aus den Inneren des Dschungels und mit w\u00fctenden Schreien rannten sie auf sie zu und warfen ihre Speere r\u00fccksichtslos den teuflischen Eindringlingen entgegen, die nun so schnell wie m\u00f6glich ruderten um zu entkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Schneller Rudern, schneller.&#8221; schrie Smith, feuerte zum Strand und sah einen Mann fallen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner beeilten sich, mit einer krafterf\u00fcllten Disziplin die die Boote voranbrachten, als ob sie \u00fcber das Wasser fliegen w\u00fcrden, doch ein Speer der an der Seite vorbeiflog zeigte ihnen das sie immer noch in Reichweite der Wilden am Strand waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Marines feuerten und sahen einige M\u00e4nner fallen, die Entfernung zum Strand wurde gr\u00f6\u00dfer und das Schiff kam n\u00e4her. Adam und Smith feuerten wieder in die Menge der M\u00e4nner, die w\u00fctend am Strand tanzten w\u00e4hrend andere h\u00fcfthoch im Wasser wateten und ihre Speere \u00fcber die K\u00f6pfe hoben um sie zu warnen was mit ihnen geschehen w\u00fcrde, falls sie sich der Insel noch einmal n\u00e4hern sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIn Ordnung Marines, ruhig jetzt.\u201c murmelte Smith mit leiser Stimme zu den Marines.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJemand verletzt?\u201c fragte Adam, drehte sich, um zu den M\u00e4nnern zu schauen die mit gleichbleibender Geschwindigkeit zum Schiff ruderten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHardcroft hat es am Bein erwischt.\u201c sagte ein Matrose f\u00fcr den verletzten Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHughes ist Tod. Der Speer hat ihn am Hals getroffen bevor wir ins Boot kamen, Sir.\u201c sagte ein anderer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNoch jemand?\u201c Adam schaute in die Gesichter. \u201eWo ist der Junge?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Junge?\u201c fragte Smith.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Kabinenjunge, John. Wo ist er?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner schauten sich an, sch\u00fcttelten die K\u00f6pfe, und ruderten weiter bis einer der Marines sagte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe ihn am Strand gesehen, Mr Cartwright. Er war direkt hinter ihnen, und dann war er weg. Er wurde erwischt, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eErwischt?\u201c wiederholte Adam, aber die Frage war rhetorisch, er wusste die Antwort bereits.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 8<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr hat WAS getan?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John Smith stellte sich gerade und hob sein Kinn. Greaves war immer eine ungem\u00fctliche Person um etwas zu diskutieren, da er launisch und unf\u00e4hig war eigene Entscheidungen zu treffen. Er war der typische Offizier der seine Bef\u00f6rderung auf Kosten anderer erhalten hatte. Das Ergebnis war das er nie sicher war was er tun sollte und trauriger weise f\u00fchlte er sich minderwertig denen gegen\u00fcber die ihre Privilegien dadurch erhalten hatten, sich durch die R\u00e4nge hochzuarbeiten. Diesen Mangel in seinem Charakter versteckte er gut in seiner Haltung und seinem \u00fcberheblichen Verhalten gegen\u00fcber seinen Offizieren und Matrosen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright ist \u00fcber Bord gesprungen als er gemerkt hat, dass der Junge zur\u00fcckgelassen worden ist, Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber Bord gesprungen?\u201c Greaves fauchte. \u201eAber woher will er wissen, dass der Junge nicht bereits tot ist? Und wie viele andere wurden get\u00f6tet, haben sie gesagt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZwei M\u00e4nner, Sir. Wir mussten Jones am Strand zur\u00fccklassen, aber wir haben Hadcroft zur\u00fcckgebracht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Greaves starrte Smith kalt an, seine Lippen zusammengepresst und seine blassen gr\u00fcnen Augen sahen wie Glas aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHaben sie nichts getan um Cartwright davon abzuhalten \u00fcber Bord zu gehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe versucht ihn davon zu \u00fcberzeugen das es keinen Grund gab um f\u00fcr den Jungen zur\u00fcck zu gehen. Aber Mr Cartwright hat einfach sein Jackett ausgezogen und es neben seine Pistole gelegt. Er nahm ein Messer mit und sprang \u00fcber die Seite.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie h\u00e4tten ihn aufhalten m\u00fcssen.\u201c meckerte Jenkins mit gerunzelter Stirn. \u201eImmerhin haben wir jetzt einen Offizier weniger.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEntschuldigen sie, Sir, aber ich habe nicht das Recht einen Offizier davon abzuhalten, etwas zu tun, was er als seine Pflicht ansieht.\u201c antwortete Smith und starrte Jenkins kalt an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Greaves sch\u00fcttelte den Kopf und drehte sich zur Steuerbordseite des Schiffes, um zum Strand zu blicken, wo Jones K\u00f6rper nicht l\u00e4nger lag. Er faltete seine H\u00e4nde hinter dem R\u00fccken und starrte auf das Meer mit dem Kinn zur Brust<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, ja, Mr Jenkins das ist eine feine Situation in der wir uns jetzt befinden. Was schlagen wir vor sollen wir tun?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch denke es w\u00e4re klug von hier wegzufahren, Captain Greaves. Es wird bald Nacht, und wer wei\u00df, die Teufel k\u00f6nnten ihre Boote im Schutz der Nacht zu rudern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSir -\u201c fing Sergeant Smith an, aber Greaves und Jenkins drehten sich von ihm weg und schlossen ihn aus der Diskussion aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von seinem Versteck, zwischen den Felsen, war es m\u00f6glich f\u00fcr Adam zu beobachten was am Strand vor sich ging. Bevor er ins Meer gesprungen war, hatte er bemerkt das die Eingeborenen den K\u00f6rper von Jones interessanter fanden, als die Boote, die nun au\u00dfer Reichweite ihrer Speere waren. Deshalb wurde sein Sprung ins Meer nicht bemerkt, es sei denn jemand h\u00e4tte Ausschau gehalten. Mit kr\u00e4ftigen Z\u00fcgen und mit Hilfe der Str\u00f6mung dauerte es nicht lange bis er die Felsen erreichte, die einen Ring um die Insel bildeten, so dass es aussah wie eine Lagune.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das brutale Verhalten gegen\u00fcber dem toten Matrosen, durch den w\u00fctenden Mob, h\u00e4tte einen schw\u00e4cheren Mann zum Weinen gebracht, aber Adam wusste das er bei Verstand bleiben musste um den Jungen zu finden, von dem es offenbar keine Spur gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kleine Tropfen fielen gegen sein Gesicht, so dass es bald n\u00f6tig war vom Schutz der Felsen, n\u00e4her zum Strand zu gehen. Die Eingeborenen waren offensichtlich immer noch aufgeheizt von Wut und drehten sich wieder in Richtung der Boote und dem Schiff, und sch\u00fcttelten ihnen die Speere entgegen. Langsam schwamm Adam n\u00e4her, bis er f\u00e4hig war Wasser zu treten um den Strand zu erreichen Er wartete um das zu tun bis die Eingeborenen verschwunden waren und den K\u00f6rper des Matrosen Thomas Jones mitgenommen hatten. Adam beobachtete wie sie den K\u00f6rper des Mannes wegzerrten, mit eben so wenig R\u00fccksicht, als wenn sie ein Tier schleppen w\u00fcrden das sie gejagt hatten und das sie nach Hause brachten um es f\u00fcr die n\u00e4chste Mahlzeit zu schlachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er wartete ein bisschen und machte sich dann auf den Weg zum Strand. Vorsichtig laufend und mit dem Messer in der Hand lief er zu der Stelle, wo die Boote gelegen hatten und sah auf die Fu\u00dfspuren, die den Sand aufgew\u00fchlt hatten. Fu\u00dfspuren \u00fcberlagerten andere Fu\u00dfspuren und machten sie identifizierbar voneinander. Er war nun auf den Knien, seine Augen studierten das Chaos und er hoffte auf ein eindeutiges Zeichen. Immer wieder hob er den Kopf und sah in den dunklen Schatten der Wildnis, worin die Eingeborenen verschwunden waren. Man sollte den Feind nie untersch\u00e4tzen und er konnte sich vorstellen das sie sich nicht sicher f\u00fchlen konnten mit einem amerikanischen Segelschiff, so nah vor ihrer K\u00fcste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Ungeduld sich in seinen Nerven ausbreitete fand er wonach er suchte, ein kleinerer Abdruck als die anderen, deutlich gemacht durch die Tatsache, dass der Junge offenbar in Jones Blut getreten war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei n\u00e4herer Betrachtung, um die Zeichen im Sand besser lesen zu k\u00f6nnen, stellte Adam zu seiner Erleichterung fest, dass der Junge nicht weggetragen wurde, sondern in Panik geraten und zu den Felsen, die h\u00f6her am Strand waren, gerannt ist. Den Fu\u00dfspuren folgend erreichte Adam die Felsen. Er bemerkte das Seegras an einigen Stellen abgerissen war und etwas weiter weg, die Spuren von den Zehen des Jungen die sich deutlich im Sand abhoben, vor einer H\u00f6hle im Felsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die V\u00f6gel sangen wieder. In Gedanken war er sich ihrer Lieder bewusst und den Ger\u00e4uschen der anderen Tiere, die aus den B\u00e4umen des Waldes kamen. Langsam folgte er der Spur, warf ab und zu einen Blick \u00fcber seine Schulter um sich zu vergewissern, dass er nicht verfolgt wurde. Der Himmel wurde rot und orange und er wusste das in wenigen Minuten die Dunkelheit einer tropischen Nacht hereinbrechen w\u00fcrde. Er musste den Jungen vorher finden und er verfluchte sich innerlich als ihm klar wurde, dass er keinen durchdachten Plan gemacht hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJohn. Wo bist du?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es kam keine Antwort. Vorsichtig sah er \u00fcber seine Schulter, dann vor sich, wo er einige Fu\u00dfspuren sah, deutlich abgebildet und andeutend das der Besitzer von ihnen ins Meer gelaufen war. Sicher, dachte Adam zu sich selbst, hatte der Junge nicht vor zum Schiff zu schwimmen? W\u00e4hrend er das dachte drehte er sich um, um zur Ainola zu schauen und \u00fcberrascht sah er, wie sie \u00fcber die Wellen glitt und weg von der Insel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 9<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einen Moment lang f\u00fchlte Adam wie das Blut in seinen Adern gefror. Es gab etwas, das so verheerend schrecklich dar\u00fcber war, sein Schiff zu sehen, das von ihm weg segelte, dass er sich augenblicklich gel\u00e4hmt f\u00fchlte. Der endg\u00fcltige Verrat? Aus welchem Grund? Er versuchte, schl\u00fcssige und logische Schl\u00fcsse zu ziehen, aber er war zu perplex um zu denken. Der Druck seiner Finger verst\u00e4rkte sich um den Griff seines Messers, und er senkte den Kopf w\u00e4hrend ein tiefer Seufzer von seinen Lippen kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright \u2013 Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine d\u00fcnne, zitternde Stimme in der N\u00e4he, und er drehte sich, und sah das wei\u00dfe Gesicht des Jungen das zu ihm aufsah, von unter den Felsbrocken. Er drehte sich weg von dem Anblick des Verrats und watete schnell durch das Wasser zu der Stelle wo der Junge zusammengekauert war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du in Ordnung, Junge?\u201c fl\u00fcsterte er und b\u00fcckte sich in das Wasser um den Jungen n\u00e4her zu betrachten. \u201eDu bist nicht verletzt, oder?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHaben sie \u2013 haben sie gesehen was sie mit ihm gemacht haben? Mit Jonesy\u201c stotterte John, seine Stimme zitterte wie sein K\u00f6rper, seine Z\u00e4hne klapperten und seine Augen blickten wirr umher. \u201eHaben sie gesehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa,\u201c antwortete Adam und legte seine H\u00e4nde auf die Schultern des Jungen. \u201eSchau, John, wir k\u00f6nnen jetzt nicht hier herumtr\u00f6deln. Wir m\u00fcssen etwas finden wo wir uns verstecken k\u00f6nnen und wo wir warm bleiben. Es wird sehr bald dunkel sein und -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber das Schiff, die Ainola, sie ist nah, sie wird nachschauen, oder? Ich hab sie gerade gesehen. Ich hab sie gesehen, Mr Cartwright.\u201c seine Finger verkrampften sich im Hemd des Mannes, drehten es zu einem Kn\u00e4uel zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTrotzdem John, wir m\u00fcssen hier weg. Wir sind den Einheimischen zu sehr ausgesetzt und wenn die Flut kommt k\u00f6nnten die Felsen zur Gefahr werden. Komm jetzt mit mir, John.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, aber -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein Befehl, John.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Junge keuchte, ein tiefer, kr\u00e4ftiger Atemzug, aber er gehorchte. Er patschte aus dem Wasser bis zum Strand und blieb dort stehen um Adam erwartungsvoll anzusehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKomm mit,\u201c sagte Adam, \u201eWir m\u00fcssen in der N\u00e4he von frischem Wasser sein. Wir gehen in die Richtung wo der Fluss ins Meer fliest und versuchen dort unser Gl\u00fcck.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah zum Himmel hinauf. Es blieben nur Minuten bevor die Dunkelheit anbrach. Die Flut kam rein, was gut war, da sie Ihre Fu\u00dfspuren wegsp\u00fclte. Er nahm den Jungen am Arm und schleifte und trug ihn fast \u00fcber den Strand zu der Dunkelheit im Unterholz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er nahm sich Zeit um ihre Spuren zu verdecken, die oberhalb der Flutlinie waren und wie ein roter Pfeil auf ihren Verbleib deuteten, f\u00fcr die Einheimischen die bei Tageslicht hier vorbeiliefen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einem letzten kurzen Blick zum Meer, wo die Ainola gesehen werden konnte, wie sie vom Standort wegfuhr, tauchte er in den Wald ein, und hielt John so nahe wie einen Jagdhund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Dunkelheit war nicht vollkommen, durch den Mond, der Fett und Rund mit silbernem Licht auf sie herunter schien. Mit besonderer Vorsicht waren sie in der Lage sich ihren Weg durch das Unterholz zu bahnen, in die Richtung in der sie den Fluss h\u00f6rten wie er ins Meer fiel. Zum Wasserfall zur\u00fcck zu kehren w\u00e4re zu weit, und die Einheimischen hatten wom\u00f6glich Kenntnis davon wo die Eindringlinge zuvor waren, und w\u00fcrden Wachen aufstellen um Ausschau zu halten, nach weiteren Leuten die versuchen w\u00fcrden die Stelle zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber der Fluss kam bald in Sicht. Adam sch\u00e4tze das sie lediglich eine halbe Meile vom Meer, aber immer noch gut versteckt durch die Bl\u00e4tter waren. Der Junge lief voraus, und fiel kopf\u00fcber ins Wasser um zu trinken.\u00a0 Adam, vorsichtiger, folgte, brachte seine H\u00e4nde zusammen und hob das Wasser zu seinen Lippen. Es schmeckte wie Nektar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo sind die anderen, Mr Cartwright? Sind sie nicht bei Ihnen?\u201c fl\u00fcsterte John, als sie nebeneinander unter dem Schutz einer Pflanze, mit breiten Bl\u00e4ttern sa\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, sie sind zur Ainola gefahren. Wir haben nicht gemerkt das du nicht bei uns warst als wir den Strand verlie\u00dfen. Ich bin f\u00fcr dich zur\u00fcckgekommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh.\u201c Johns runzelte die Stirn. \u201eDanke, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNicht der Rede wert.\u201c l\u00e4chelte Adam. \u201eVersuch etwas zu schlafen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber was ist, wenn SIE kommen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch halte Wache und wecke dich falls sie das tun.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sollte eine Schicht \u00fcbernehmen. Ich bin immerhin Teil der Schiffsmannschaft, und sie sind wegen mir in diesem Schlamassel, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder l\u00e4chelte Adam und sch\u00fcttelte seinen Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchlaf einfach. Ich wecke dich wenn du an der Reihe f\u00fcr die Wache bist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John schloss seine Augen nachdem er sich zurechtger\u00fcckt hatte, in den trockenen Bl\u00e4ttern der vergangenen Jahreszeiten.\u00a0 Er hatte sich ein gem\u00fctliches, kleines Nest gebaut, als er seine Augen \u00f6ffnete und an Adams \u00c4rmel zerrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke, Mr Cartwright, danke dass sie f\u00fcr mich zur\u00fcckgekommen sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte, legte eine Hand auf den Kopf des Jungen und dr\u00fcckte ihn nach unten um zu betonen, dass der Junge schlafen sollte. Trotz der nassen Kleidung, der Gefahr von au\u00dfen, dauerte es keine f\u00fcnf Minuten bis der Junge eingeschlafen war. Seine schwere Atmung zeigte den Tribut den die Gefahr von ihm abverlangt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam machte auch f\u00fcr sich ein Nest in dem er sich zur\u00fccklehnen konnte. Dann legte er sich auf den Bauch, faltete seine Arme und legte sein Kinn darauf. In seiner Hand hielt er sein Messer. Er war entschlossen das niemand sie lebend gefangen nehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John wachte fr\u00fcher auf als Adam erwartet hatte. Einen Moment blieben sie wie sie waren, Seite an Seite, ohne zu sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie alt bist du, Junge\u201c fragte Adam schlie\u00dflich. \u201eungef\u00e4hr 12?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBeinahe 12, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas hat dich dazu gebracht zur See zu gehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, Ich bin das sechste von zehn Kindern und meine Mutter erwartete das n\u00e4chste. Mein Pa war Matrose. Ich dachte ich sollte gehen und Geld verdienen, damit ich es meiner Mutter schicken kann, um ihr zu helfen, damit sie die anderen Kinder gro\u00dfziehen kann. Es ist nicht leicht f\u00fcr sie.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Hast du ihr von deinen Pl\u00e4nen erz\u00e4hlt oder bist du einfach weggelaufen?\u201c Adam starrte in die Dunkelheit und dachte an eine, von Sorgen gezeichnete Frau mit all diesen Kindern, und einem offensichtlich verantwortungslosen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch \u2013 Ich habe es meinem \u00e4ltesten Bruder erz\u00e4hlt. Er sagte er erkl\u00e4rt es meiner Mutter.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum hat er nicht gearbeitet um Geld zu verdienen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas hat er, Sir. Er arbeitete in den Docks mit meinem Vater. Deshalb wusste ich wann die Ainola los segeln w\u00fcrde und bin an Bord gekommen. Ich habe allerdings \u00fcber mein Alter gelogen.\u201c er runzelte die Stirn. \u201eNicht das es Captain Greaves interessieren w\u00fcrde, er ist -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNicht John. Du wei\u00dft das ich mir so ein Gerede nicht anh\u00f6ren kann?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTut mir leid, Sir. Ich habe es vergessen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sagte nichts, aber sah zu den Umrissen der B\u00fcsche vor ihm, hinter ihnen konnte er das silberne Licht des Mondes, \u00fcber dem Fluss sehen. Es gab eine Regel an Bord jedes Schiffes, das kein Matrose, egal welcher Rang, abf\u00e4llig \u00fcber einen Offizier sprach, besonders dem Captain. Kleine Beschwerden konnte schnell zu etwas Gro\u00dfem werden und k\u00f6nnten zur Meuterei f\u00fchren. Am besten man stoppt es bevor es beginnt. Abh\u00e4ngig von der Toleranz des Captains und des ersten Offiziers, konnte die Bestrafung f\u00fcr solches Gerede, der Verlust von Privilegien bis zum auspeitschen sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright, kann ich sie jetzt etwas fragen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMach nur. Ich kann nicht versprechen das du eine Antwort bekommst.\u201c l\u00e4chelte Adam, es nahm die Sch\u00e4rfe aus seinen Worten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum sind sie Matrose geworden?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh. Warum in der Tat? Nun, das ist eine schwere Frage.\u201c antwortete Adam und hob seine Augenbrauen. \u201eNun, John, mein Vater war Matrose, Sein Vater und Gro\u00dfv\u00e4ter waren Matrosen. Der Vater meiner Mutter war Matrose, Captain auf seinem eigenen Schiff \u201eDer Wanderer\u201c Sein Vater, Bruder, Onkel und Gro\u00dfvater waren alles Matrosen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sch\u00e4tze sie hatten dann keine andere Wahl, huh? Es war irgendwie in ihrem Blut.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, ich hatte eine Wahl.\u201c antwortete Adam leise, \u201eDie Sache ist, Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich die richtige getroffen habe.\u201c er runzelte leicht die Stirn und senkte seinen Kopf, so das sein Kinn wieder auf seinen gefalteten Armen ruhte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWaren sie immer ein Matrose, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Nein, nicht immer. Es gab eine Zeit da hatte ich ein anderes Leben&#8230;es ist noch nicht so lange her.\u201c er stoppte und runzelte die Stirn noch mehr. \u201eManchmal, im Leben eines Mannes kommt eine Zeit, wo er sich entscheiden muss ob er stehen bleiben soll, oder gehen. Ich entschied mich zu gehen. Mein Gro\u00dfvater -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer mit dem Schiff?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, der. Er schrieb mir bevor er starb. Er wollte das ich zur See ging, wie er selbst und seine Familie. Mein Vater hat so oft von der See und von den Schiffen auf denen er gesegelt ist gesprochen&#8230;So wie du, ist mein Vater mit 14 weggelaufen. Er hat sich zum Master\u00b4s Mate hochgearbeitet bevor er die See verlie\u00df. Er hat mir alles \u00fcber Navigation beigebracht, die Sterne, alles was ein Seemann wissen sollte. Als ich ein Junge war, waren wir dauernd unterwegs, fuhren in einem Wagen quer durch die Staaten bis wir&#8230;\u201c er hielte inne und schluckte den Klo\u00df in seinem Hals herunter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh, wie deutlich er sich an diesen Tag erinnerte. Pa hatte nur gesagt \u00b4Das ist es, das ist unser Eden\u00b4. Sie sind vom Wagen geklettert, Hoss und er, und sie machten ein Wettrennen durch das lange Gras zum Fluss. Dann hatte Pa sie zusammengerufen und eine Hand auf ihre Schultern gelegt, als sie nebeneinander bei ihm standen. Dann hatte er gebetet.\u00a0 Dankte Gott f\u00fcr Erl\u00f6sung und bat ihn um Hilfe und Weisheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso, als sie den Brief von ihrem Gro\u00dfvater erhalten haben sind sie einfach gegangen, huh?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEine lange Zeit nicht. Dann passierten einige Dinge in meinem Leben und ich dachte \u2013 Ich muss von hier weg. Ich erinnerte mich an den Brief. Es stand darin wie ich mein Offizierspatent erhalten konnte, alles was ich tun musste war mich an den Pr\u00e4sidenten zu wenden, ihm von meiner College Ausbildung und meinem Leben zu erz\u00e4hlen&#8230;das n\u00e4chste was ich wusste, ich war in Boston. Besuchte den Admiral und stand vor verschiedenen Captains und dem Admiral, der verschiedene Fragen stellte, und bevor ich mich versah war ich an Bord der Ainola mit dem Patent in der Hand. Einfach so&#8230;\u201c seufzte er schwer. Einfach so&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er drehte den Kopf und sah zu dem Jungen hinunter, John schlief, schnarchte leise. Die Nacht wurde heller. Bald war Tagesanbruch und ein neuer Tag w\u00fcrde beginnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 10<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie stillten ihren Durst aus dem Fluss, schr\u00f6pften das Wasser mit ihren H\u00e4nden und spritzten Wasser in ihre Gesichter und ihren Nacken und tranken dann noch ein bisschen mehr. John sah besorgt zu Adam hinauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright, gehen wir jetzt zur\u00fcck zum Schiff?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam atmete tief ein und langsam wieder aus, er sch\u00fcrzte seine Lippen und runzelte die Stirn bevor er mit den Achseln zuckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir werden sehen, John. Lass uns etwas zu essen finden, ja?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen wir kein Feuer machen, Mr Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, John, jemand k\u00f6nnte es sehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Junge nickte. Er griff mit der Hand zu seinem G\u00fcrtel und zog ein Messer, das er Adam voller Stolz zeigte. Mit einem L\u00e4cheln nahm Adam die Entschlossenheit des Jungen zur Kenntnis und fuhr ihm durch die Haare bevor er sich umdrehte und begann vorsichtig zur\u00fcck zum Strand zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie pfl\u00fcckten wilde Fr\u00fcchte von den B\u00fcschen w\u00e4hrend sie liefen. Einige waren zu bitter um sie zu essen und wurden sofort ausgespuckt, aber einige waren reif und s\u00fc\u00df. Adams Energievorrat wurde angekurbelt und sein Optimismus stieg dadurch. Sie erreichten den Waldrand, wo der Strand anfing und kauerten sich nach unten. Auf das Meer blickend hielten sie beide Ausschau nach dem Schiff. Der Horizont allerdings war leer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo ist sie hin?\u201c schrie John unwillk\u00fcrlich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLeise.\u201c Adam legte einen Finger auf seine Lippen und deutete zu seiner linken Seite, was John kreidebleich erstarren lies, als er einige Eingeborenen zum Strand gehen sah. Ein Sch\u00e4del steckte auf einer Stange, welche in den Sand gesteckt wurde. Adam und John hatten keinen Zweifel daran was das bedeutete \u2013 Mr Jones\u00b4 Sch\u00e4del war da um die wei\u00dfen Eindringlinge zu warnen und der Gedanke daran, was diese Wilden, Mr Jones angetan hatten lies John sich \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eingeborenen waren gut gebaute M\u00e4nner, wenig geschm\u00fcckt. Sie redeten schrill miteinander, gestikulierten wild und deuteten aufs Meer. Von dem, was Adam von ihrer K\u00f6rpersprache und ihrer Zeichen interpretieren konnte, wollte einige in ihre Boote steigen und das Schiff angreifen, aber andere rieten zur Vorsicht. Von ihrem Aussichtspunkt aus, auf dem Boden liegend, konnten Adam und John die Szene deutlich beobachten. John zerrte an Adams \u00c4rmel und signalisierte seine Begierde zu gehen, aber Adam platzierte seine Hand auf den Arm des Jungen und sch\u00fcttelten seinen Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gingen die Eingeborenen. Der Sch\u00e4del starrte, aus augenlosen Fassungen, aufs Meer hinaus. Wellen pl\u00e4tscherten einladend an den Strand. F\u00fcr einige Momente bewegte Adam sich nicht, als er auf die Szenerie hinaussah. \u00dcber ihnen sangen V\u00f6gel und es raschelte in den B\u00e4umen aber Adam r\u00fchrte sich immer noch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe Angst, Mr Cartwright.\u201c fl\u00fcsterte John, \u201eWarum ist das Schiff nicht hier?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, der Captain muss sich um das Wohlergehen der Mannschaft k\u00fcmmern, John,\u201c antwortete Adam bestimmt, \u201eer kann sie nicht wegen zwei Leuten ins Gefahr bringen, oder?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John senkte seine Augen und nickte, aber er konnte Adam nicht ansehen, er sch\u00e4mte sich weil er wusste das es seine Schuld war das sie hier gestrandet waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch dachte sie w\u00fcrden mich packen nachdem sie Mr Jones niedergestreckt hatten, also bin ich gerannt, ich hab nicht gedacht das ich zur\u00fcckgelassen werde.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs bringt nichts jetzt dar\u00fcber nachzudenken, wir haben Arbeit.\u201c antwortete Adam und ging auf die Knie. \u201eSchau, wir brauchen ein Boot, oder nicht? Also -?\u201c er hielt inne als er sah wie John\u00b4s Gesicht die Farbe verlor, \u201eEs ist der einzige Weg von dieser Insel, Junge. Tu jetzt einfach was ich sage. Folge mir und kein Wort.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn jemand zu viel Angst zum Denken hatte, war es das Beste das Denken jemand anderem zu \u00fcberlassen und zu tun was einem gesagt wird, auf diese Weise war jeder Fehler die Verantwortung eines anderen. Auf diese Art argumentierte der junge John, als er dicht hinter seinem Offizier herging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie schlichen am Waldrand entlang, mit dem Meer in Sichtweite bis Adam John am Arm hielt, ihn zu Boden zwang und mit seinem Finger an den Lippen zeigte still zu sein. Dann deutete er aufs Meer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mindestens ein Dutzend Boote lagen im Sand. Es lag Angelwerkzeug herum, primitive Harpunen. Ein Mann lief zwischen ihnen herum, als ob er nach jemandem oder etwas Ausschau hielt. Endlich fand er was er suchte und ging zum Dorf zur\u00fcck. Adam w\u00fcnschte sich nun, dass er sein Teleskop mitgebracht h\u00e4tte, aber da er es nicht hatte hoffte er auf das Beste. Er zog an John\u00b4s \u00c4rmel und deutete ihm zu folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sich nahe am Sand und zur Deckung der Felsen eilend, machten Adam und John sich auf den Weg zu den Booten. Auf dem Weg hob Adam eine der Harpunen auf, scharf wie ein Rasiermesser, schwer. Er nahm sie in die Hand und dann, mit einem Nicken deutete er zu den Booten, und zeigte John an vorw\u00e4rts zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er l\u00f6cherte das erste Boot mit Leichtigkeit. Das zweite Boot dauerte nicht lange. Beim dritten Boot allerdings gab es ein Problem. Als er die Harpune hineinsteckte erschien ein dunkles Gesicht, von innen des Bootes, und starrte auf sie hinab. Es ist m\u00f6glich, dass das dunkle Gesicht bleich wurde beim Anblick des wei\u00dfen Mannes der ihm entgegen starrte. Er \u00f6ffnete den Mund um Alarm zu schlagen, aber Adam hielt ihm sofort die Hand vor den Mund und als er sich wand um sich zu befreien brachte Adam seine Waffe nach unten. Der Wilde sank nach unten in das Boot und Adam steckte die Harpune in die Seite des Bootes um es zu l\u00f6chern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah in die Richtung in die der andere Mann gegangen war, und was, wie er vermutete der Weg zu ihrem Dorf war. Es schien kein Zeichen von jemandem zu geben, obwohl das Ger\u00e4usch der Leute, in der Brise, deutlich geh\u00f6rt werden konnte. Es war eine warme, angenehme Brise und sie ihn bei seiner Arbeit ab. John, der bemerkte was Adam tat, benutzte sein Messer um L\u00f6cher in die Seiten der Boote zu bohren, als er ein und ausstieg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Junge erschreckte als ihm jemand auf die Schulter klopfte, und er war offensichtlich erleichtert als Adam Cartwright zu ihm hinuntersah, ihn dann hochhob und \u00fcber seine Schulter warf und ihn in eines der Boote schwang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBleib unten.\u201c fl\u00fcsterte Adam, \u201eBis jetzt sind wir damit durchgekommen, mit dem Schaden den wir angerichtet haben, aber ich wei\u00df nicht wie lange unser Gl\u00fcck halten wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vorsichtig schob Adam das Boot vom Strand weg. Es glitt leicht entlang und rutschte in das Wasser so nat\u00fcrlich und leicht wie es konnte w\u00e4hrend Adam nebenher schwamm, mit einer Hand das Boot ziehend. Niemand schien das Boot zu bemerken, das nun lose auf den Wellen trieb, scheinbar unbemannt. Das Ger\u00e4usch der Dorfbewohner wurde immer schw\u00e4cher bis Adam sich sicher genug f\u00fchlte um selbst in das Boot zu steigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es lagen Paddel l\u00e4ssig im Boot, als ob der Besitzer froh dar\u00fcber gewesen war das das Angeln vor\u00fcber war und er nach Hause gehen konnte. Adam, daran gew\u00f6hnt die Rinden Kanus der Paiutes zu rudern nahm seine Position ein und zeigte John an das andere Paddel zu nehmen. Den Blick immer noch auf den Strand gerichtet, begann Adam das Boot weg zu rudern und John, der an der K\u00fcste von New England aufgewachsen war, benutzte das andere Paddel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die K\u00fcste entfernte sich mit jedem Schlag des Paddels. Sie waren nun weit im Meer und folgten der Richtung, an die sich Adam erinnerte, die die Ainola genommen hatte. Die Paddel flitzten in und aus dem Wasser und John, so jung wie er war, bewies an diesem Tag seinen Wert, als er seine Kraft und seine St\u00e4rke in die Arbeit steckte. Zu \u00e4ngstlich bei dem Gedanken daran gefangen zu werden, wollte er nur, so viel Abstand wie m\u00f6glich zwischen sich und den Eingeborenen schaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie betrachteten den Anblick der Einheimischen an der K\u00fcste, die eine Linie bildeten und ohne Zweifel ihre Fl\u00fcche dem kleinen Boot entgegenriefen. Es war zu sp\u00e4t f\u00fcr sie die Diebe zur\u00fcckzuholen und gefangen zu nehmen. Selbst wenn sie es versucht h\u00e4tten, w\u00e4ren sie nicht weit gekommen bevor ihre eigenen Boote sich mit Wasser gef\u00fcllt und gesunken w\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, John, diese Runde haben wir gewonnen.\u201c sagte Adam mit einem L\u00e4cheln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir. Danke, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ja, sie hatten diese Runde gewonnen, aber es gab immer noch andere die sie bew\u00e4ltigen mussten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 11<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab keinen Schutz vor der Sonne. Die Hitze nahm ihnen ihre Energie und es dauerte nicht lange bevor der Junge sein Paddel hinlegte und sich, wie ein Baby zusammengerollt, auf den Boden des Bootes fallen lie\u00df, die Arme zur Seite gestreckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam ruderte jetzt langsam, da die Insel nun nur ein kleiner Punkt am Horizont war. Er dachte daran die Insel zu umfahren um an einer anderen Stelle zu landen, so dass sie Wasser und Essen sammeln konnten, aber die Insel war klein in ihrer Peripherie und der \u00c4rger der Eingeborenen betr\u00e4chtlich. Er hatte keinen Zweifel daran das sie sich vor seiner R\u00fcckkehr sch\u00fctzen w\u00fcrden, besonders da es Zeit brauchte die Boote wieder zu reparieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er schaute hinter sich und nach links und rechts von ihm. Wo war die Ainola geblieben? Er konnte den Gedanken nicht akzeptieren das sie ihn einfach im Stich gelassen hatten. Auch wenn es die Wahrheit war was er zu John gesagt hatte, die erste Pflicht eines Captains war gegen\u00fcber seiner Mannschaft und des Schiffs, es war trotzdem das richtige und Anst\u00e4ndige die zu retten die Hilfe brauchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah zu John und wusste der Junge war ersch\u00f6pft. Es gab wenig Hoffnung das er im Moment zu etwas zu gebrauchen war und Adam wunderte sich ob es die richtige Entscheidung war die Insel zu verlassen. Der Junge wimmerte nun leise und es tat Adam im Herzen weh das zu h\u00f6ren. Entschlossen wusste er es gab nur eine Sache die er tun konnte, und das war zur Insel zur\u00fcck zu kehren und Wasser und Essen zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er ruderte langsam erst nach links und dann nach rechts, sparte seine Energie und erlaubte der Str\u00f6mung sie zu der Unterstr\u00f6mung zu treiben die sie zu der Insel bringen w\u00fcrde. Als er ruderte dachte er zur\u00fcck zu der Unterhaltung mit dem Jungen am vergangenen Abend. Er l\u00e4chelte leicht als er sich erinnerte, dass der Junge eingeschlafen war w\u00e4hrend er seine Geschichte erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er erinnerte sich daran das er erw\u00e4hnt hatte das es Ereignisse gegeben hatte die ihn dazu brachten sein zu Hause zu verlassen. Als er das Paddel ins Wasser tauchte, sein R\u00fccken gestreckt und die Augen wachsam, die Sonne durch sein Hemd brennend, versuchte Adam die Geschehnisse in Gedanken zur\u00fcckzuholen die er vor kurzem erw\u00e4hnt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun, da war die Situation mit Peter Kane. Selbst jetzt noch tr\u00e4umte er von diesem verdammten Kerl, nein, nicht tr\u00e4umen, das war nicht das richtige Wort, er hatte Albtr\u00e4ume von der Mine, der Hitze, der Dem\u00fctigung. Kane. Das war ein Name der&#8230;niemand schien verstanden zu haben warum das so eine Wirkung auf ihn hatte. Selbst jetzt, wo er hier dar\u00fcber nachdachte, w\u00e4hrend er das Boot \u00fcber das blaueste Wasser und die ruhigste See paddelte, selbst jetzt konnte er den Horror des Ganzen in Worte fassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was war die andere Sache? Der Tag an dem er Joe anschoss. Er schloss die Augen und zitterte. Da war dieses Paar in dem Buggy dass ihnen geholfen hat. Mr Reardon und seine Tochter, Sheila. \u00b4Wundersch\u00f6ne Ausblicke und perfekte Sonnenunterg\u00e4nge\u00b4. Er konnte nun die Stimme des M\u00e4dchens h\u00f6ren und die Art wie sie heftig sagte \u00b4Ich hasse es hier\u00b4 und er konnte sich erinnern wie sein eigenes Herz kr\u00e4ftig schlug bei den Worten, denn in dem Moment wusste er wie sie sich f\u00fchlte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam biss sich auf die Lippen und paddelte jetzt wie wild als ob er seinen eigenen Erinnerungen entkommen wollte. Eine Unm\u00f6glichkeit. Er hielt an, und wischte sich mit einer Hand den Schwei\u00df von der Stirn. Nachdem die Reardons gegangen waren und er alleine mit seinem Vater war&#8230;er konnte sich so gut daran erinnern, so deutlich, wie er sich f\u00fchlte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war eigenartig wie eine Hand auf einem Arm einen Moment eine Quelle von Trost und Ermutigung sein kann, und in einem anderen Moment von Furcht und Best\u00fcrzung. Als Ben eine Hand auf Adams Arm legte, f\u00fchlte der j\u00fcngere Mann wie ein Wurm aus Elend innerhalb seines Magens kroch. Er sah besorgt hinauf, seine dunklen Augen wurden noch dunkler als er die Gesichtsz\u00fcge seines Vaters studierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWillst du jetzt dar\u00fcber sprechen, mein Sohn?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nahm einen tiefen Atemzug und als er ausatmete senkte er den Kopf und sah weg. Die Hand auf seinem Arm war warm und sanft doch sie f\u00fchlte sich an wie eine Tonne Gewicht. Er hatte das Verlangen sie abzusch\u00fctteln, aufzustehen und aus dem Zimmer zu rennen, doch sein eigener Stolz und der Respekt vor seinem Vater hielten ihn davon ab das zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs tut mir leid, Pa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, Adam.\u201c Ben nahm seine Hand weg und legte sie auf die Schulter seines Sohnes, ohne zu merken das er in seinem Sohn, als Ergebnis, noch mehr Irritation und \u00c4rger verursachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe ihn einfach nicht dort gesehen, Pa.\u201c\u00a0 Adam hatte eine Hand in einer Geste des Selbstekels erhoben \u201eIch bin die Sache in meinem Kopf immer wieder durchgegangen und ich kann ihn immer noch nicht sehen. Als ich feuerte, habe ich nur den Wolf gesehen, ich habe Joe nie gesehen. Ich habe ihn nie gesehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er machte seinen R\u00fccken gerade, mehr als Mittel die Hand auf seiner Schulter zu entfernen, die Hand die ihm nun so hei\u00df wie ein Brandeisen vorkam. Es war unn\u00f6tig denn Ben lies los und setzte sich in seinen Sessel und beobachtete seinen Sohn nachdenklich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAdam, Unf\u00e4lle passieren. Du musst dich nicht weiter deswegen schuldig f\u00fchlen. Ich wei\u00df von dem was die Reardons erz\u00e4hlt haben und von Hoss, das du dich unaufh\u00f6rlich f\u00fcr diesen Unfall bestraft hast. Zur selben Zeit sieht es so aus als ob du vergessen hast das du deinem Bruder das Leben gerettet hast.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah kurz zu seinem Vater und verzog dann das Gesicht. Dann sch\u00fcttelte er den Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, nichts das passiert ist-\u201c er stoppte als er den Blick seines Vaters sah, voll Ungeduld und er traf ihn unvorbereitet. \u201eDu bist w\u00fctend auf mich? Nat\u00fcrlich bist du, du hast jeden Grund daf\u00fcr. Ich habe mich wie ein Anf\u00e4nger verhalten, bin einfach losgerannt und hab in alle Richtungen gefeuert. Das dumme ist das ich dachte ich w\u00fcrde Joe besch\u00fctzen, als ich ihn dort am Boden sah und wusste das es meine Kugel war die ihn niedergestreckt hatte&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam erinnerte sich an die Tr\u00e4nen die ihm in den Augen standen, wie er eine Hand vor den Mund hielt und die Z\u00e4hne zusammenbiss um sie nicht fallen zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSohn, Ich bin nicht w\u00fctend auf dich. Ich k\u00f6nnte nicht b\u00f6se auf dich sein wegen dem was passiert ist. Ich m\u00f6chte nur das du aufh\u00f6rst dich selbst zu bestrafen. Ich m\u00f6chte das du aufh\u00f6rst zu denken das dieser Ort barbarisch und grausam ist. Ich m\u00f6chte das du dich an die Dinge erinnerst die wir daran lieben&#8230;\u201c er lehnte sich nach vorne, seine fast schwarzen Augen zwangen Adam ihm ins Gesicht zu sehen. \u201eErinnerst du dich wie wir die Ponderosa gefunden haben? Erinnerst du dich wie hart wir daf\u00fcr gearbeitet etwas daraus zu machen? Du, Ich und Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam erinnerte sich an den Moment nun deutlicher als je zuvor. Er realisierte das sein Vater von der Unterhaltung zwischen ihm und Hoss am vergangenen Abend erfahren hatte. Wie Hoss lyrisch \u00fcber die Ponderosa gesprochen hatte und er hatte mit Thoreau gekontert. Dann hatte er sich den Reardons gegen\u00fcber aufgeregt was f\u00fcr ein heidnischer Ort hier doch war, keine \u00c4rzte, keine Feinheiten. Sonnenunterg\u00e4nge und weite Landschaften. Er erinnerte sich an die Worte, sie gingen ihm selbst jetzt noch durch den Kopf, immer wieder, wie N\u00e4gel die in einen Sarg geh\u00e4mmert wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas Land war seltsamer als es jetzt ist. Erinnerst du dich? Wir waren auf die Hilfe von anderen angewiesen. Als Joe geboren wurde, wer war da um uns zu helfen? Aber wir waren an der Schwelle f\u00fcr eine wunderbare Zukunft f\u00fcr dieses Land. Die Ponderosa ist&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin noch nicht fertig mitreden, Junge.\u201c die Stimme seines Vaters war h\u00e4rter geworden, der Mund eine feste Linie im braun gebrannten Gesicht. \u201eSchau, ich will nicht das du den Unfall mit Joe als Ausrede daf\u00fcr benutzt um wegzulaufen von, was es immer war, einer wundervollen Sache hier. Ich m\u00f6chte das du bleibst, ich m\u00f6chte das du&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu willst? Was ist mit meinen Bed\u00fcrfnissen?\u201c die Worte platzten heraus, schnell, eilig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe immer gedacht die w\u00e4ren direkt hier, auf der Ponderosa?\u201c Ben lehnte wieder nach vorne, seine dunklen Augen durchforschten das Gesicht seines Sohnes. \u201eIch erinnere mich daran wie es im Osten war. Die Feinheiten, die leichte Art zu leben, die Zug\u00e4nglichkeit zu allem. Manchmal frage ich mich selbst warum ich gegangen bin?\u201c er stand auf, und drehte sich zur Feuerstelle, beobachtete ihn einige Sekunden und l\u00e4chelte, \u201eErinnerst du dich daran als wir diesen Kamin gebaut haben? Wie wir gejubelt haben als wir den letzten Stein gesetzt hatten? Nun, wir sind wie diese Steine. Jeder von uns ist ein Fels, unterst\u00fctzt von den anderen, jeder an seinem richtigen Platz. Der Zement der sie verbindet ist die Liebe die wir f\u00fcreinander empfinden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er legte eine Hand auf Adams Arm und l\u00e4chelte. Es war seltsam, dachte Adam nun als er sich an die Zeit erinnerte, wie das ber\u00fchren einer Hand auf einem Arm gleichzeitig der Grund f\u00fcr Irritation und \u00c4rger und im n\u00e4chsten Moment Trost spenden konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein leichtes Seufzen kam von den Lippen des Jungen und Adam kam zur\u00fcck in die Gegenwart. Er wisch sich mit der Hand den Schwei\u00df vom Gesicht. Nun, sagte er sich selbst, war keine Zeit f\u00fcr Selbstmitleid und Schuldzuweisungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 12<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er achtete vorsichtig darauf mit dem Kanu, weit genug entfernt von der K\u00fcstenlinie zu paddeln au\u00dfer Reichweite der Speere. An der Ostseite der Insel kamen nach dem Sand Korallen und Felsen, \u00fcber die die Wellen mit einer Energie schleuderten, die Adam \u00fcberraschte. Es kostete M\u00fche das Boot alleine unter Kontrolle zu halten und mehr als einmal schien es, als ob die Wellen das Boot gegen die Felsen schleudern w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kniend im Boot ruderte Adam nun auf indianische Art weg von den Felsen. Einmal mehr ruderte er das Boot von der K\u00fcstenlinie weg ins Meer, weg von der Gefahr gegen die Felsen geschmettert zu werden und f\u00fcr immer verloren zu sein. Die Versuchung eine Handvoll Wasser zu sch\u00f6pfen und zu trinken war grausam reizvoll, doch er nahm etwas und befeuchtete sein Gesicht, das von der Anstrengung, der Hitze und der Sonne brannte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er umfuhr nun die \u00f6stliche K\u00fcste, vermied die Felsen und steuerte zur s\u00fcdlichen Seite, als er, w\u00e4hrend er den Horizont \u00fcberblickte eine andere Insel entdeckte. Einen Moment hielt er inne und \u00fcberdachte seine Optionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er erinnerte sich das die Karte vier Inseln angezeigt hatte, welche v\u00f6llig veraltet war. Sie hatten die erste Insel vermieden, wegen den Eingeborenen, sie hatten die zweite Insel besucht, diejenige wo so viel passiert war. Vielleicht sollte er versuche die dritte zu erreichen und sehen ob sie dort mehr Erfolg hatten, Wasser und Essen zu finden als woanders.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entschlossen trieb er das Paddel nun ins Meer. Sie hatten einige Pluspunkte zur Hand, zwei Messer, eine primitive Harpune, ein ordentliches Boot, Mut und Entschlossenheit. Es gab Zeiten in der Vergangenheit, in denen er weitaus weniger besa\u00df aber trotzdem gewonnen hatte. Adam biss die Z\u00e4hne zusammen und ruderte vorw\u00e4rts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die warme Brise war angenehm k\u00fchlend und viel st\u00e4rker als an der K\u00fcste. Kleine Wellen wurden nun gr\u00f6\u00dfer und st\u00e4rker und waren, so schien es, entschlossen das kleine Boot zur\u00fcck in die Felsen zu treiben.\u00a0 Er paddelt wie verr\u00fcckt gegen die Flut und die Str\u00f6mung wurde immer st\u00e4rker.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er h\u00e4tte es bevorzugt den Jungen nicht zu st\u00f6ren, aber er konnte nichts dagegen tun. Er war nicht so gebaut wie Hoss, mit so viel Muskeln und Kraft und bevor von den Wellen besiegt wurde war es besser sich Hilfe zu holen. Er sch\u00fcttelte John leicht und weckte ihn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNimm das andere Paddel John. Wir fahren zu einer anderen Insel.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John rieb sich das Gesicht, g\u00e4hnte und nahm das andere Paddel. Adam nachahmend, kniete er in dem Boot und begann zu paddeln. Das kleine Boot k\u00e4mpfte, aber behielt seinen Kurs, als sie fuhren und Wasser schwappte \u00fcber die Seiten des Bootes in einer Menge das Adam bef\u00fcrchtete das sie untergehen w\u00fcrden bevor sie die Insel \u00fcberhaupt erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als sie der Insel n\u00e4her kamen konnte sie sehen, dass sie viel kleiner war als die anderen. Wieder waren sie beeindruckt von dem klaren Strand, hinter dem es ein ausgiebiges Pflanzenleben und gro\u00dfe B\u00e4ume, mit Bl\u00e4ttern so gro\u00df wie Regenschirme, gab. Je n\u00e4her sie kamen desto kleiner schien die Insel zu sein im Vergleich zu den anderen beiden Inseln. Das paddeln ging nun auch leichter als die nat\u00fcrliche Flut sie zur K\u00fcstenlinie trieb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John sah besorgt \u00fcber seine Schulter zu Adam. Es hatte einige Stunden gedauert die Insel zu erreichen und nun, da sie nahe genug kamen mit dem Boot auf Sand zu gehen, \u00fcberw\u00e4ltigte die Angst, dass die Einheimischen hier genauso waren wie auf der letzten Insel, den Jungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam stieg aus dem Boot und schob es die K\u00fcste hoch zum Strand. Er sah sich vorsichtig um und zog sein Messer. John machte dasselbe, und blieb so nahe wie m\u00f6glich bei Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das erste das sie finden mussten war Wasser also gingen sie in den Wald. Adam hielt und sah sich um, um sich die Umgebung einzupr\u00e4gen, damit sie sp\u00e4ter das Boot wiederfinden w\u00fcrden. Die einzigen Fu\u00dfspuren am Strand waren ihre eigenen. Es gab nichts Anderes um diese perfekte Sch\u00f6nheit zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dadurch beruhigt ging Adam tiefer in das k\u00fchle, feuchte innere des Waldes. Aufmerksam bleiben blieb Adam ab und zu stehen und lauschte nach ungew\u00f6hnlichen Ger\u00e4uschen, die ihn vor Gefahren warnen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright-\u201c John nahm ihn am \u00c4rmel, nachdem sie zwanzig Minuten gelaufen waren, \u201eDa dr\u00fcben. Ich hab etwas gesehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam konnte es jetzt sehen, das glitzern von silberne glitzern das Wasser anzeigte, ein Strom, ein Fluss oder auch nur eine gro\u00dfe Pf\u00fctze, aber sie beide begannen zu rennen ohne darauf zu achten, in was f\u00fcr eine Gefahr sie sich dadurch wom\u00f6glich brachten, durch den L\u00e4rm den sie verursachten als sie durch das Dickicht brachen. Nur diejenigen, die so lange kein Wasser gehabt hatten, die sich so lange bei dieser Hitze verausgabt hatten, h\u00e4tten verstehen k\u00f6nnen, warum sie sich nun beide in das Wasser warfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war frisch und kalt und berauschen erfrischend. Sie tranken es, spritzten es sich ins Gesicht und \u00fcber ihren K\u00f6rper. Es war wundervoll f\u00fcr kurze Zeit. Dann kam der Verstand zur\u00fcck und sie beeilten sich wieder in den Schatten der B\u00e4ume zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder a\u00dfen sie sie die Fr\u00fcchte die in Massen um sie herum wuchsen. Mit seinem Messer grub Adam Wurzeln von Pflanzen aus die er in einem Botanik Buch, an Bord, gesehen hatte und von denen er wusste das sie essbar waren. Sie waren z\u00e4h und weich, aber essbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie sollen wir Wasser zum Boot bringen, Mr Cartwright? Wir brauchen Wasser, wenn wir zur Ainola kommen wollen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte. Er sagte nichts \u00fcber die Ainola, es w\u00e4re grausam den Glauben des Jungen an seine Kameraden zu zerst\u00f6ren. Das Problem war, wie John sagte, wie sollten sie Wasser zu dem Boot bringen. Dann lachte er leise und fuhr John durch die Haare, bevor er nach oben in die B\u00e4ume, die sie umgaben, zeigte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJohn, wei\u00dft du was das ist?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Sir, Was?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, das sind Kokospalmen. Diese Inseln sind vulkanisch im Ursprung, John, darum gibt es hier so viele Pflanzen. Schau -\u201c er deutete auf einige runden Objekte, die auf dem Boden herumlagen. \u201eDarin k\u00f6nnen wir das Wasser aufbewahren. Ich bin ein Idiot&#8230;\u201c er schlug sich selbst an den Kopf (nicht sehr fest) und sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eIch h\u00e4tte sie vorher bemerken m\u00fcssen, was habe ich nur gedacht!\u201c rief er aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John hob eines auf und sch\u00fcttelte es, seine Augen weiteten sich \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs rasselt. Da ist was drin.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHast du noch keine Kokosnuss gesehen, John?\u201c l\u00e4chelte Adam, nahm sein Messer und zerst\u00f6rte die H\u00fclle, und schnitt die Spitze der Nuss, so wie Spitze eines Eies. \u201eJetzt wei\u00dft du was es ist, oder?\u201c sein L\u00e4cheln wurde breiter, als er die eif\u00f6rmige Frucht vor den Jungen hielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEine Kokosnuss!\u201c rief John, \u201eIch hab sie vorher schon gesehen, Pa hat mal eine mitgebracht als -\u201c er stoppte und seine Stimme zitterte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John nahm die Kokosnuss und hob sie zu seinem Mund, vorsichtig st\u00fcrzte er sie und lies die Fl\u00fcssigkeit in seine Kehle tropfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sa\u00df auf dem Boden, er hatte eine geeignete gefunden und trank den Saft. \u201eEs tut mir leid John, ich h\u00e4tte auf der anderen Insel danach suchen sollen. Wir h\u00e4tten nicht so eine harte Reise gehabt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>John zuckte die Schultern, l\u00e4chelte und f\u00fchlte sich seltsam. Es war ungew\u00f6hnlich f\u00fcr einen Offizier sich bei ihm zu entschuldigen, einem einfachen Kabinenjungen. Er streckte sich, g\u00e4hnte und sah sich um.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGlauben sie das es hier b\u00f6se M\u00e4nner gibt, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht, John. Ich bezweifle es. Die Insel ist sehr klein und es ist unwahrscheinlich, dass sie eine Gemeinschaft aufrechterhalten k\u00f6nnte. Es kann sein das sie von Zeit zu Zeit mit ihren Booten her\u00fcberkommen\u201c er zuckte nun, und sah sich um. \u201eBist du m\u00fcde?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir. Tut mir leid, Sir. Ich wei\u00df ich sollte nicht, aber ich bin.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eErwarte nicht zu viel von dir, Junge. Hier, leg dich hin und schlaf. Ich sammele Essen und Wasser, und wenn ich fertig bin weck ich dich und wir gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange bis John wieder eingeschlafen war. Adam sammelte mehr Fr\u00fcchte, die es im \u00dcberfluss gab. Er dachte an die vielen Zitronen und Limonen die die Matrosen der Ainola gesammelt hatten. Der Doktor w\u00fcrde zufrieden sein, es w\u00fcrde Skorbut vermeiden. Er schnitt die gro\u00dfen Palmbl\u00e4tter ab und packte die Fr\u00fcchte darin ein, dasselbe tat er mit den Kokosn\u00fcssen. Nun musste er sich nur noch ausdenken wie er sie transportieren sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gel zwitscherten als sie von Pflanze zu Pflanze, von Baum zu Baum flogen. Einen Moment lang erlaubte Adam es das die Sch\u00f6nheit des Ortes ihn berauschte. Er w\u00fcnschte sich, dass es eine Maschine gab um die Sch\u00f6nheit der Szene einzufangen, wie ein Bild. Er stupste John und in wenigen Minuten liefen sie zur\u00fcck zum Boot, die Arme mit den B\u00fcndeln voll beladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBleib hier.\u201c mahnte Adam, hielt seinen Arm vor die Brust des Jungen und hielt ihn davon ab weiter zur K\u00fcste zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePsst,\u201c er legte die B\u00fcndel ab und zog sein Messer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es f\u00fchrten andere Fu\u00dfspuren zum Boot, Fu\u00dfspuren die weg vom Boot und in den Wald f\u00fchrten. Mit einer Vorahnung in seinem Herzen und dem Messer in der Hand rann Adam zu dem kleinen Boot und entdeckte, zu seinem Leidwesen, das ein Loch gewaltsam in die Seite gemacht worden war. Es gab jetzt keine M\u00f6glichkeit mehr f\u00fcr sie die Insel zu verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 13<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam drehte sich weg vom Boot und kniete nieder um die Fu\u00dfspuren zu untersuchen. Einen Moment war er \u00fcberrascht, denn er hatte den Abdruck eines nackten Fu\u00dfes erwartet, aber stattdessen sah er Spuren von Stiefeln. Quadratisch um genau zu sein und die Ferse leicht, die Zehe tief deutete darauf hin das der Mann vom Boot weggerannt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah zu der Stelle wo John stand, ein blasser kleiner Junge mit gro\u00dfen \u00e4ngstlichen Augen. Er wollte gerade rufen, als der Junge von seinen F\u00fcssen geholt wurde als ein Arm ihn von hinten packte und ihn au\u00dfer Sichtweite zog.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam rannte jetzt, lief so schnell er konnte zu der Stelle wo John gestanden hatte. Sein Messer in der Hand, bereit zuzustechen. Als die Form eines Mannes vor ihm auftauchte schlug er zu, nur um von einem herzlichen Lachen begr\u00fc\u00dft zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright. Um Himmel Willen, Sir was glauben sie was sie tun?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSmith? Sergeant Smith? Was tun sie hier?\u201c rief Adam, und in seiner Stimme klang reine Erleichterung als der Sergeant der Marines vortrat mit einem zackigen Salut und einem breiten Grinsen auf seinem stoppeligen Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine M\u00e4nner und ich kamen von der Ainola mit dem Jerry Boot, Sir. Tut mir leid um das kleine Boot da unten, Sir. Dachte es geh\u00f6rt einigen von diesen Barbaren und dachte es ist besser ich L\u00f6chere es, im Falle sie haben vor uns zu \u00fcberfallen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch kann ihnen nicht sagen wie froh ich dar\u00fcber bin sie zu sehen, Sergeant. Hat der Captain ihnen befohlen nach uns zu suchen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Smith verzog das Gesicht, er hob seine Augenbrauen und sch\u00fcttelte den Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUm ehrlich zu sein, Sir, er uns geschickt um mehr Wasser und Fr\u00fcchte bringen. Wir konnten erkennen das die Insel unbewohnt ist. Der Doktor wollte mehr Fr\u00fcchte um den Skorbut zu verhindern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe.\u201c nickte Adam, senkte seine Augen und versteckte seine Entt\u00e4uschung so gut er konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright, wenn ich etwas Pers\u00f6nliches sagen darf&#8230;Privat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa?\u201c Adam nickte und trat n\u00e4her.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur als Warnung, Sir. Da gibt es eine bestimmte Person an Bord des Schiffs die, um es deutlich zu sagen, nicht sehr gut auf sie zu sprechen ist, Sir und -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas reicht, Sergeant.\u201c Adam trat zur\u00fcck, \u201eReden sie nicht weiter.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Sir, sie haben Recht. Es war nur ein privates Gespr\u00e4ch, Sir, zwischen zwei Offizieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich.\u201c nickte Adam, und legte seine Hand beruhigen auf die Schulter des anderen Mannes, \u201eLassen sie uns zum Boot zur\u00fcckgehen. Es war eine schwere Zeit f\u00fcr den Jungen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir, das kann ich mir vorstellen.\u201c antwortete Smith und gehorchte mit einem Salut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und folgte ihnen langsam. Er nahm ein B\u00fcndel mit Fr\u00fcchten aber nach ein paar Schritten lie\u00df er es fallen. Es schien jetzt nichts zu bedeuten. Er hatte einen Feind an Bord des Schiffs. Er brauchte nicht zu raten, denn er wusste es bereits.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Adam war die R\u00fcckkehr zum Deck der Ainola, eine gro\u00dfe Quelle der pers\u00f6nlichen Befriedigung als die M\u00e4nner, als sie ihren ersten Offizier an Deck kommen sahen laut jubelten. Einige M\u00e4nner riefen ihm zu \u2013 entgegen der Vorschriften \u2013 wie froh sie dar\u00fcber waren ihn wieder zu sehen. John wurde weggezerrt unter das Deck um ausgefragt zu werden von den neugierigen und besonders von dem 14-j\u00e4hrigen Robin, dem anderen Kabinenjungen, der mehr alles andere w\u00fcnschte das er stattdessen auf dem Ausflug gewesen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Captain Greaves rauchte seine Pfeife und spielte Backgammon mit dem Arzt als Adam klopfte und nachdem er hereingebeten wurde, das private Quartier des Captains betrat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGott sei Dank.\u201c rief der Doktor, \u201eMr Cartwright!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch melde mich zum Dienst, Sir.\u201c sagte und stand sehr aufrecht und gro\u00df und salutierte seinem vorgesetzten Offizier wie vorgeschrieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCartwright,\u201c sagte Greaves, der Heuchler geschmeidig. \u201eNun, Mann, kommen sie rein und trinken sie ein Glas Wein mit uns. Mein Gott, das ist eine Freude. Uns wurde erz\u00e4hlt sie und der Junge wurden gefangen genommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWirklich, Sir? Ich wei\u00df nicht von wem sie eine solche Geschichte geh\u00f6rt haben. Nichts von dem ist passiert.\u201c antwortete Adam, sein Gesicht ruhig und beschaulich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJenkins war der Meinung \u2013 Doktor, schenken sie Mr Cartwright etwas Wein ein, danke \u2013 ja, Jenkins war der Meinung, dass das passiert sei.\u00a0 Kein Zweifel, Dinge wurden etwas durcheinander gebracht bei der Erz\u00e4hlung. Sie wissen wie es ist.\u201c Greaves l\u00e4chelte als Adam den Wein gereicht bekam, von dem Arzt der sehr froh dar\u00fcber war Adam zu sehen. \u201eEs ist ein wirklich guter Chardonnay, Cartwright.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke, Sir.\u201c Adam nickte anerkennend und nahm einen Schluck bevor er das Glas auf den Tisch stellte, \u201eIst es in Ordnung wenn ich zu meinem Dienst zur\u00fcckkehre, Captain?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich, nat\u00fcrlich.\u201c Greaves rief als ob es keinen Zweifel darangeben k\u00f6nnte, dann als Adam sich umdrehte um zu seiner Kabine zu gehen, murmelte er leise zu dem Doktor. \u201eJenkins wird nicht gl\u00fccklich dar\u00fcber sein, er dachte er h\u00e4tte eine Bef\u00f6rderung in der Tasche. Abgesehen davon schuldet er mir $50, Ich habe mit ihm darum gewettet das Cartwright lebend aus der Sache kommen w\u00fcrde, und ich hatte recht.\u201c und er platzte fast vor Lachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam schloss die T\u00fcr kr\u00e4ftig hinter ihm. Einen Moment blieb er ganz ruhig stehen, atmete tief ein, und ging dann zu seiner Kabine.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh Cartwright,\u201c Jenkins hatte die T\u00fcr ge\u00f6ffnet bevor er die Kabine erreicht hatte, \u201eIch habe geh\u00f6rt sie sind an Bord. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben befohlen mit der Ainola die Insel zu verlassen, oder nicht?\u201c sagte Adam leise als er die T\u00fcr hinter sich schloss und sich gegen sie lehnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, nun, tats\u00e4chlich, sehen sie, der Captain&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben dem Captain erz\u00e4hlt das der Junge und ich gefangen genommen worden seien und, da es keine Hoffnung f\u00fcr uns gab w\u00e4re es besser die Umgebung der Insel zu verlassen um die Crew vor Angriffen zu sch\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch \u2013 Ich kann mich nicht erinnern ob das tats\u00e4chlich war was gesagt wurde. Es gab Grund zur Sorge f\u00fcr die Sicherheit der Schiffsmannschaft, verstehen sie. Regel sagen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df was die Regeln sagen, Mr Jenkins. Aber sie haben einen Mann und einen Jungen auf dieser Insel zur\u00fcckgelassen und sie der Gnade dieser Wilden \u00fcberlassen&#8230;\u201c Adam schwieg und ging weiter in den Raum, Jenkins ging einige Schritte zur\u00fcck um mehr Abstand zwischen sie zu bringen. \u201eUnd sie haben mit dem Captain um $50 gewettet das wir nicht mehr an Bord des Schiffes gesehen werden w\u00fcrden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wissen wie der Captain ist -\u201c stotterte Jenkins.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam griff mit einer Hand nach Jenkins Hemd und zog den Mann zu sich heran, so dass sie sich fast mit der Nase ber\u00fchrten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eH\u00f6ren sie und h\u00f6ren sie genau, Mr Jenkins, ich habe keine Lust ihr Feind zu sein oder Rivale. Ich w\u00e4re ihnen sehr dankbar daf\u00fcr, wenn sie daran denken w\u00fcrden, und solange wir an Bord dieses Schiffes sind, ihre kleinen Feindseligkeiten vergessen w\u00fcrden und ihre Nase aus meinem Leben halten w\u00fcrden. Wenn ich herausfinde das sie mir noch mehr \u00c4rger verursachen, egal was, klein oder gro\u00df, werden sie herausfinden was es wirklich bedeutet sich einen Cartwright zum Fein zu machen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jenkins schluckte. Sein Mund hing nach unten und seine Augen weiteten sich mehr als \u00fcblich. Adam sch\u00fcttelte ihn leicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVerstanden?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, verstanden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut. Dann, soweit es die Schiffsgesellschaft betrifft sind sie und ich die besten Freunde. Richtig?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eRichtig. K\u00f6nnen sie mich jetzt bitte loslassen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd wenn ich das Schiff verlasse, k\u00fcmmere ich mich darum, dass sie ihre Bef\u00f6rderung bekommen. Ist das klar?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa.\u201c Jenkins fl\u00fcsterte, sein Gesicht war fast so wei\u00df wie sein Hemd das Adam nun losgelassen hatte und der schwankte zur\u00fcck bis er seine Balance wiedergefunden hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin froh das wir uns verstehen, Mr Jenkins. Jetzt, wenn sie nichts dagegen haben, h\u00e4tte ich die Kabine gern einen Moment f\u00fcr mich selbst. Ich habe seit gestern fr\u00fch nicht mehr geschlafen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die T\u00fcr schloss. Adam sah zu seinem Bett und dann zu seinem B\u00fccherregal. Er nahm ein Buch mit Poesie und \u00f6ffnete es, und nahm die Briefe seines Vaters heraus. Dann machte er sich auf dem Bett bequem und begann die abgenutzten Seiten zu lesen, die Worte die er bereits auswendig kannte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 14<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende des Tages war es wirklich ein Segen das niemand umgebracht wurde. Als Hoss Cartwright seine Augen verengte um in den Staub zu sehen, schlug sein Herz so hart in seinem Brustkorb, das er kaum Atem holen konnte. Langsam, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck konnten Umrisse eindeutiger durch das Dunkel wahrgenommen werden, und als der Staub verebbte, konnte man die Reiter deutlicher sehen, wie sie m\u00fcde zu ihm ritten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas war knapp,\u201c murmelte Candy Canady als er an die Seite des Trail Bosses ritt, und sich Schwei\u00df und Staub vom Gesicht wisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war,\u201c antwortete Hoss, seine Augen musterten das Gesicht des anderen und bemerkten das, abgesehen von M\u00fcdigkeit und Sorge, Candy unverletzt dem Chaos der Stampede entkommen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo ist Joe?\u201c fragte Hoss, drehte sich in seinem Sattel um seinen Bruder zu finden, sein Atem ging schnell, und spiegelte den von Chubb der schnaufte und die Trense in seinem Mund bek\u00e4mpfte als ob er trotz der Gefahren die er durchgemacht hatte bereit war wieder bereit war loszureiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin hier\u201c sagte Joe leise und wischte sich mit dem Arm \u00fcber die Augenbrauen, \u201eIch bin in Ordnung, was ist mit euch?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir sind in Ordnung,\u201c antwortete Hoss, und \u00fcberpr\u00fcfte mit einem kurzen Blick, auf seinen Bruder, das er ihm die Wahrheit sagte und war erleichtert das sein Bruder tats\u00e4chlich unverletzt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKeiner der M\u00e4nner verletzt?\u201c fragte Joe und brachte seine Feldflasche zu seinen Lippen um einen langen Schluck des k\u00fchlen Wassers zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKeiner,\u201c Hoss lehnte sich auf den Sattelknauf und runzelte die Stirn, \u201eIch denke die K\u00fche haben einiges an Fett weggerannt, als sie weggerannt sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie viel St\u00fcck haben wir verloren? Wisst ihr das schon?\u201c fragte Candy, er nahm seine Feldflasche von seinem Sattelhorn und \u00f6ffnete sie, dann hob er den Kopf um sich das erfrischende k\u00fchle Wasser \u00fcbers Gesicht zu sch\u00fctten, bevor er sie zu seinen Lippen brachte um einige Schlucke der Fl\u00fcssigkeit zu trinken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich wollte mit Jake und Zeke hingehen und es herausfinden. Ihr zwei geht besser zum K\u00fcchenwagen. Sam ist dabei Kaffee zu kochen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy und Joe sagten nichts dazu, aber drehten die K\u00f6pfe ihrer Pferde und ritten in Richtung Camp. Sie ritten Seite an Seite, und f\u00fcr einen Augenblick, nur einen Augenblick, kam es Hoss vor als w\u00e4re er in der Zeit zur\u00fcckgegangen und sah seine Br\u00fcder in Richtung Camp reiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Keiner der M\u00e4nner beschwerten sich \u00fcber die Gefahr die sie gerade erlebt hatten. Sie warteten in der Schlange auf ihren Kaffee und was immer Sam ihnen dazu reichte. Gefahr war Teil der Arbeit f\u00fcr die sie bezahlt wurden und die Rinder konnten von allem m\u00f6glichen erschreckt werden. Sie sahen zu Joe und Candy als die beiden M\u00e4nner ins Camp ritten, nickten, erfreut sie zu sehen und tranken dann weiter. Vom \u00c4ltesten bis zum J\u00fcngsten, jeder von ihnen war in Todesgefahr heute. Ob davon, von ihren Pferden zu fallen und in den Weg der trampelnden Hufe der Rinder kommen oder der H\u00f6rner die ein Pferd mit Leichtigkeit aufschneiden konnten, wie das Messer eines Metzgers, oder das Bein eines Mannes, jeder von ihnen hatte \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie nahmen es als Segen und diejenigen die an Gott glaubten dankten ihm daf\u00fcr, w\u00e4hrend die die nicht glaubten es einfach als einen Tag Arbeit betrachteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu warst gut heute, Candy,\u201c sagte Joe als sie darauf warteten das Sam ihnen den Kaffee einschenkte und ihnen ein St\u00fcck Brot dazu gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab nicht gemerkt das du mich beobachtet hast.\u201c kam die sarkastische Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNaja, habe ich nicht, zu besch\u00e4ftigt wie jeder andere, aber es schien als du mir irgendwie immer vor die Augen gekommen bist&#8230;Danke Sam.\u201c er nahm die Tasse mit dem hei\u00dfen Gebr\u00e4u und hielt es zwischen seinen H\u00e4nden, und lehnte das Brot ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWitzig wie das manchmal passiert.\u201c antwortete Candy und zuckte leicht als ob nicht wirklich von Bedeutung f\u00fcr ihn hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie kommst du mit den M\u00e4nnern zurecht?\u201c Joe sah zu dem anderen Mann auf und beobachtete die Augen des anderen Mannes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut genug. Es gibt nur einen Mann der mir ab und zu Schwierigkeiten bereitet, aber ich lass es mir nicht unter die Haut gehen, wie manch anderer. Er ist immerhin nur ein kleines Problem.\u201c und Candy hob seine Augenbrauen und sah direkt zu Joe, \u00fcber den Rand seiner Tasse als er seinen Kaffee trank.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe l\u00e4chelte leicht, zuckte und trank seinen Kaffee zu Ende, er sch\u00fcttete den Kaffeesatz auf den Boden und drehte sich dann um, um zum K\u00fcchenwagen zur\u00fcck zu gehen, dann stoppte er<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir sollten morgen in Boulders Creek ankommen. Wie w\u00e4re es, wenn du mit uns hineinreitest?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWer genau sind wir?\u201c fragte Candy mit einem leichten zwinkern in den blauen Augen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHoss und Ich,\u201c Joe zuckte mit den Schultern, \u201eEinige der M\u00e4nner die nicht zur Wache eingeteilt sind werden auch gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher,\u201c nickte Candy, \u201eDu kannst mit mir z\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut,\u201c nickte Joe, und ging weg, stellte seine Tasse ab und ging zu Cochise zur\u00fcck. Er schwang sich in den Sattel und ritt langsam aus dem Camp zur\u00fcck zu den Rindern. `Nur ein kleines Problem war er? \u00b4 Joe biss die Z\u00e4hne aufeinander, nun dachte er, du wirst bald herausfinden was f\u00fcr ein gro\u00dfes Problem ich sein kann, Mr Clever Canady. Du wirst es sehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 15<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Boulder Creek war gewachsen seit dem letzten Mal als die Cartwrights durchgekommen waren. Wie viele \u00b4Pilz`St\u00e4dte gedieh sie aus ihrem Standort nahe an einem Fluss und den regelm\u00e4\u00dfigen Viehtrieben auf deren Strecke sie lagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Niemand beachtete die sechs M\u00e4nner sp\u00e4ter am Tag in die Stadt ritten. Hoss stieg vor dem Telegrafenb\u00fcro ab und nach einem kurzen Wortwechsel mit Joe ging er in das Geb\u00e4ude. Joe ritt mit Cochise zum Saloon wo die anderen M\u00e4nner, Candy eingeschlossen, ihre Pferde angebunden hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Barkeeper sah auf und erkannte durstige M\u00e4nner mit einem freudigen gl\u00e4nzen in den Augen und die Saloon Girls kamen pl\u00f6tzlich aus verschiedenen Richtungen in dem Geb\u00e4ude um sich mit den M\u00e4nnern zu besch\u00e4ftigen. Joe sah in den Spiegel als die Ponderosa M\u00e4nner sich auf verschiedene Tische verteilten, einige um Poker zu spielen mit den hartn\u00e4ckigen Einheimischen in dem Saloon, die gerade ein neues Spiel begannen, und andere genossen das Flirten mit den M\u00e4dchen. Er sah wie Candy einen Tisch f\u00fcr sich selbst w\u00e4hlte und in tiefe Gedanken zu fallen schien. Als ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen zu Candy ging, sich an seinen Tisch setzte und sich provozierend \u00fcber ihn lehnte, sagte Candy etwas in ruhiger Stimme das das M\u00e4dchen dazu brachte mit einem beleidigten Blick auf ihrem Gesicht wegzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nahm sein Bier und das das er f\u00fcr Hoss bestellt hatte und ging zu Candy\u00b4s Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHast du was dagegen, wenn ich mich zu dir setze?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy sah hoch, als ob er \u00fcberrascht war, das gerade Joe diese Frage stellte, aber murmelte das es ihm egal sei, f\u00fcr was immer Joe sich entschied, worauf Joe, nach der gro\u00dfz\u00fcgigen Einladung, die Gl\u00e4ser hinstellte und sich einen Stuhl nahm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu magst deine eigene Gesellschaft, Candy?\u201c er lehnte in seinem Stuhl zur\u00fcck. \u201cSie war ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, sie geh\u00f6rt dir, Joe.\u201c Candy deutete mit seiner Hand in die Richtung des M\u00e4dchens, mit einem bitteren L\u00e4cheln auf den Lippen, \u201eIch bevorzuge es f\u00fcr mich zu sein, wenn ich die Chance dazu habe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, willst du das ich gehe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu kannst machen was immer du willst.\u201c sagte Candy und zuckte mit den Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu gibst dir nicht wirklich M\u00fche freundlich zu sein, Canady,\u201c murmelte Joe, und sah dann zur T\u00fcr des Saloons, als sie aufschwang. \u201eHey Hoss, hier dr\u00fcben.\u201c l\u00e4chelte er und drehte sich dann zu seinem Begleiter, \u201eDu hast nichts dagegen, oder?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder zuckte Candy nur mit den Schultern, aber begr\u00fc\u00dfte Hoss mit einem L\u00e4cheln, als der gro\u00dfe Mann zu ihnen kam, einen Stuhl nahm und sich setzte. Hoss legte einen Stapel von Briefen auf dem Tisch ab, dann nahm er sein Bier, das er in einem Zug austrank.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNoch eins?\u201c er fuhr sich \u00fcber die Lippen, \u201eCandy?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher. Danke.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNoch drei Bier hier, Mister,\u201c rief Hoss und nahm dann seinen Hut ab, wischte sich \u00fcber die Brauen und seinen Kragen und seufzte. \u201eDas hab ich gebraucht. Aus irgendeinem Grund reichen mir Sams Kochk\u00fcnste nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die drei nahmen ihre Gl\u00e4ser und Candy wollte gerade etwas sagen, als ein w\u00fctender Schrei von einem der Tische kam und ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Big Zeke stand auf und warf seine Karten auf den Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu Betr\u00fcger, ich hab gesehen wo die Karte herkam und es war nicht von wo sie kommen sollte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNennst du mich einen Betr\u00fcger?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe und Hoss tauschten Blicke aus, wie oft war das passiert? Es war ein so normaler Umstand, dass sie sich wegdrehten und Big Zeke sich selbst \u00fcberlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePassiert jedes Mal,\u201c murmelte Joe als Erkl\u00e4rung f\u00fcr Candy, der auch wieder begann zu trinken. \u201eZeke ist manchmal ziemlich aufbrausend.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFast so schlimm wie du, huh?\u201c grinste Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich gab es einen Schuss und wieder drehten sie sich um, um zu sehen was passiert war. Ein M\u00e4dchen schrie \u201eDu hast ihn umgebracht.\u201c und pl\u00f6tzlich waren alle M\u00e4nner der Ponderosa auf den F\u00fc\u00dfen. Zeke protestierte das es Selbstverteidigung war, aber ein anderer Kartenspieler behauptete das Gegenteil. Der \u00b4tote\u00b4 Mann hatte pl\u00f6tzlich eine Wiederauferstehung und zog einen Revolver, mit dem er auf Zeke zielte, der ihn mit einem Schlag auf die Nase niederschlug. Das M\u00e4dchen schrie wieder \u201eDu hast ihn umgebracht\u201c und sofort flogen die F\u00e4uste, Tische wurden umgedreht und St\u00fchle flogen herum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWollt ihr ihnen nicht helfen?\u201c fragte Candy und sah zu Hoss und Joe, die sich ihre Biere gegen die Brust hielten um sicher zu gehen das sie nicht umgeworfen wurden falls ein tollpatschiger Cowboy auf ihren Tisch fiel. Hoss sah \u00fcberrascht aus \u00fcber die Frage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah. Warum? Sie k\u00f6nnen sich um sich selbst k\u00fcmmern. Bei den Stadtbewohnern bin ich mir nicht so sicher. Sie sehen wie ein schwacher Haufen aus, denkst du nicht, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, sie tun mir leid.\u201c sagte Hoss mit melancholischer Stimme, \u201eZeke und Hank haben eine Menge Kraft hinter ihren Schl\u00e4gen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah.\u201c seufzte Joe und hob sein Glas zu den Lippen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcgelt\u00fcren flogen auf und mehr M\u00e4nner k\u00e4mpften mit. Hoss und Joe tauschten einen Blick und verzogen das Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSieht aus als ob die Chancen sich ge\u00e4ndert h\u00e4tten.\u201c seufzte Hoss und trank sein Bier aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWar das nicht klar, gerade als ich dachte es sei vorbei.\u201c grummelte Joe und stellte sein leeres Glas auf den Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy sah zu wie sein Trail Boss und Ramrod sich an dem Kampf beteiligten. Er stellte sich an die Seite, hielt sein Glas fest, als er beobachtete wie Hoss einen Mann beim Genick hochhob und ihn beil\u00e4ufig \u00fcber den Tresen warf. Joe war mit zwei M\u00e4nnern besch\u00e4ftigt, die offenbar dachten er w\u00e4re eine Art Punching Sack. Es gab Schreie von den Ladies, Fl\u00fcche von den M\u00e4nnern, Krach aus allen Richtungen des Raumes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHier ist einer f\u00fcr dich, Hoss.\u201c schrie Joe und schubste einen kr\u00e4ftigen Cowboy zu seinem Bruder, der ihm einen Schlag auf den Kopf gab, der ihn fast anmutig, zu Boden sinken lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe lachte und er drehte sich, um einen Mann zu packen, der sich hinter ihm angeschrien hatte. W\u00e4hrend er das tat, zog einer der Spieler seinen Revolver und zielte auf Joes ungesch\u00fctzten R\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00fcrde das nicht tun, wenn ich du w\u00e4re.\u201c schlug Candy vor und rammte seinen eigenen Revolverlauf in den R\u00fccken des Mannes. Pack ihn zur\u00fcck ins Holster \u2013 Vorsichtig.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kampf schien sich zu diesem Zeitpunkt dem Ende zuzuneigen. Candy steckte seine Waffe weg und Joe und Hoss kehrten zu ihrem Tisch zur\u00fcck, stellten ihn wieder auf und deuteten dem Barkeeper an das sie nochmal drei Bier brauchten. Im ganzen Saloon wurden die Tische wiederaufgerichtet, St\u00fchle wieder gerichtet und der normale Betrieb langsam wiederaufgenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Barkeeper brachte die drei Bier und stellte sie auf den Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWem schicke ich die Rechnung zu? Ihre M\u00e4nner haben eine Menge Schaden hier angerichtet.\u201c grummelte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs waren nicht nur unsere M\u00e4nner und es waren nicht unsere M\u00e4nner die angefangen haben,\u201c sagte Joe und wisch sich das Blut, von einem Schnitt an der Lippe, weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist richtig. Euer Spielerfreund da dr\u00fcben hat mit allem angefangen. Sie sollten zu ihm wegen den Sch\u00e4den gehen\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTrotzdem, eure M\u00e4nner haben eine Menge Schaden angerichtet, obwohl sie Hilfe von Simpson und den anderen hatten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nahm seinen Geldbeutel und nahm vorsichtig einen Schein heraus, die er faltete und dem Barkeeper in die Hand steckte. Zufrieden ging er zu seinem Tresen zur\u00fcck, z\u00e4hlte die Scheine und freute sich riesig, wie das ganze doch noch zu seinem Vorteil ausgegangen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu hast ihm zu viel gegeben.\u201c sagte Candy leise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe zuckte die Schultern, und sah zu Hoss, aber sein Bruder sagte nichts, also sah er zu Candy und hob seine Augenbrauen,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab genug von diesen K\u00e4mpfen gesehen -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd warst in genug,\u201c witzelte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e- um ungef\u00e4hr den Schaden einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Danke, trotzdem, f\u00fcr deinen Rat.\u201c es lag Sch\u00e4rfe in seiner Stimme die Hoss dazu brachte sich aufzusetzen als er sie bemerkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHey, Joe, du solltest Candy hier danken. Er hat dein Leben gerettet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie das?\u201c Joes Augen verengten sich und er sah Candy zweifelnd an, sogar ein bisschen \u00e4rgerlich, als ob es das letzte auf Erden war das er wollte, diesem Mann etwas schuldig zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr hat einen Typen davon abgehalten dir in den R\u00fccken zu schie\u00dfen.\u201c informierte Hoss ihn, und er sah dankbar zu Candy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab dich nicht in dem Kampf gesehen, dachte du sitzt ihn aus.\u201c sagte Joe widerwillig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war nicht mein Kampf, hab keinen Grund gesehen zusammen geschlagen zu werden \u00fcber nichts.\u201c antwortete Candy. \u201eAber es ist es immer Wert zu beobachten was passiert.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, das scheint so. Danke trotzdem.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte und hob sein Glas zu seinen Lippen. Hoss begann auf dem Boden herum zu suchen um die Briefe aufzuheben die heruntergefallen waren, und er steckte sie sich in seine Tasche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSollten wir nicht Mr Cartwright hier treffen?\u201c bemerkte Candy, schob sein Glas von sich weg, und lehnte sich im Stuhl zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, das ist warum wir hier gehalten haben.\u201c antwortete Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr findet uns.\u201c sagte Hoss unbek\u00fcmmert und wollte gerade reden als Joe sich entschuldigte und den Saloon verlie\u00df, allein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas ist los mit ihm?\u201c fragte Candy, \u201eEs scheint als ob nichts was ich tue ihn zufrieden macht, nicht einmal, wenn ich ihm das Leben rette.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss runzelte die Stirn, sch\u00fcrzte seine Lippen und sch\u00fcttelte seinen Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNaja, ich hab da eine Idee, Candy, und ich kann weit daneben liegen damit, aber es ist m\u00f6glich das es daran liegt wie er \u00fcber unseren Bruder Adam denkt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAdam? Sicher, ich hab von ihm geh\u00f6rt. Aber was hat er mit mir zu tun?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss seufzte und hielt sein halb leeres (halb volles?) Glas in seinen H\u00e4nden fest, er zuckte die Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu ziehst dich schwarz an, du hast irgendwie seine Hautfarbe. In einigen Dingen benimmst du dich genauso wie er&#8230;so wie jetzt in dem Kampf, du hast dich genauso benommen wie es Adam getan h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, ich kann nicht wirklich was dagegen tun,\u201c sagte Candy nachdem er ein paar Minuten dar\u00fcber nachgedacht hat, \u201eIch bin wer ich bin, Menschen m\u00fcssen mich akzeptieren wie ich bin.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, ich wei\u00df das,\u201c sympathisierte Hoss, \u201eIch hab gesagt es ist nur eine Idee von mir. Ich bin nicht sicher ob ich recht habe. Es ist nur, dass mein kleiner Bruder \u2013 nun, er hat eine besondere Beziehung mit Adam, und \u2013 und ich sch\u00e4tze das noch eine ganze Menge Wut in ihm brodelt, dar\u00fcber dass er gegangen ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHat er gehen m\u00fcssen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAdam hat es gedacht. Joe nicht.\u201c Hoss zuckte die Schultern, nahm sein Glas und leerte es. Er nahm seine Uhr und runzelte die Stirn, \u201eIch denke ich gehe zur\u00fcck. Ich will nicht zu lange hierbleiben, wenn die Rinder immer noch so unruhig sind nachdem was gestern passiert ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas ist mit deinem Pa? Wartest du nicht auf ihn?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wei\u00df wo wir sind,\u201c Hoss l\u00e4chelte freundlich. \u201eIch seh dich im Camp.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte und beobachtete wie der gro\u00dfe Mann den Saloon verlie\u00df. Die Fl\u00fcgelt\u00fcren schwangen vor und zur\u00fcck und blieben dann still. Mit einem Seufzer befand Candy Canady sich wieder allein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist gerade durchgekommen, Mr Cartwright. Ich bin froh das ich sie noch gefunden habe bevor sie die Stadt verlassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke. Wird eine Antwort gebraucht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch denke ja, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss nickte und als er sah das Joe ihm entgegen lief winkte er seinen Bruder zu sich. Er hatte das Telegramm gelesen in der Zeit bis Joe ihn erreicht hatte und gab es ohne ein Wort zu sagen zu Joe. Er konnte sehen wie das Gesicht seines Bruders bleich wurde w\u00e4hrend er das Telegramm las und seine Augen weiteten sich, flatterten als er versuchte die Nachricht zu verarbeiten und dann sah er zu ihm auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir gehen besser zur\u00fcck,\u201c rief Joe, \u201eIch telegraphiere Dr. Martin und sag ihm das wir auf dem Weg sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchau Joe, Ich muss jemanden beauftragen der die Verantwortung f\u00fcr die Herde \u00fcbernimmt. Schick das Telegramm und pack etwas Essen f\u00fcr uns ein. Verdammt Joe, das ist nicht gut.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sagte nichts, er konnte nur ungl\u00e4ubig mit dem Kopf sch\u00fctteln, bevor er laut schluckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wird in Ordnung sein, oder nicht, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, du kennst unseren Pa, er ist zu stur um zu sterben bevor wir nach Hause kommen. Ich meine, er wird nicht sterben, Joe. Er wird nicht&#8230;\u201c und Hoss\u00b4 ernste blaue Augen funkelten in Joes Gesicht, als ob er wollte das Joe ihm best\u00e4tigte das Pa nicht sterben w\u00fcrde, nein, und das war beschlossen. Doch innerlich betete Hoss hart und weinte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sah Joe nach wie er zum Telegraphen B\u00fcro ging, und ging dann schnell zur\u00fcck in den Saloon, wo er Candy fand, der immer noch mit seinem Bier besch\u00e4ftigt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er eilte zum Tisch und zog einen Stuhl heraus, setzte sich so schwer das der Stuhl unter ihm beinahe brach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCandy, wir haben schlechte Nachrichten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah? Welche?\u201c Candy setzte sich gerade, sein Gesicht besorgt und alarmiert. Es war eine Reaktion die Hoss etwas Erleichterung verschaffte, hinsichtlich darauf um was er den Mann bitten wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben gerade ein Telegramm bekommen das sagt das unser Pa au\u00dferhalb von Virginia City \u00fcberfallen worden ist. Roy hat den Sch\u00fctzen, und Dr. Martin hat sich um Pa gek\u00fcmmert, aber er ist furchtbar krank.\u201c Hoss stoppte und biss sich auf die Unterlippe, es war die einzige M\u00f6glichkeit sie vom Zittern abzuhalten. \u201eSchau, ich wei\u00df du bist noch nicht lange hier, aber ich denke ich kann dir Vertrauen -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas kannst du, Hoss. Was soll ich f\u00fcr dich tun?\u201c antwortete Candy mit einem Kopfnicken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss sagte einen Moment lang nichts, er zweifelte nun an seiner Entscheidung und \u00fcberlegte ob er vorher nicht lieber mit Joe \u00fcber seine Entscheidung h\u00e4tte reden sollen er sah sich im Saloon um und sah die Ponderosa M\u00e4nner, die halb betrunken waren, spielten oder mit den M\u00e4dchen flirteten. Er nickte als ob er genug gesehen h\u00e4tte das seine Gedanken best\u00e4tigten, dann nahm er die Briefe aus seiner Tasche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCandy, du musst den Viehtrieb \u00fcbernehmen, ich bitte dich darum Trail Boss zu sein. Sag einfach, wenn du denkst du kannst es nicht&#8230;\u201c er starrte in die Augen des anderen Mannes und sah dort weder Z\u00f6gern noch Zweifel, \u201eGut, das ist gut. Nun, ich schlage vor das du den jungen Hal Pickering als Ramrod nimmst, er ist seit zwei Jahren bei uns, aber er ist zu jung, die M\u00e4nner w\u00fcrden ihn nicht so respektieren wie dich. Willst du es schriftlich von mir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn du dich dadurch besser f\u00fchlst,\u201c zuckte Candy, dann sah er sich im Raum um, \u201eWarum sagst du den M\u00e4nnern nicht hier was du vorhast, ich denke das sollte reichen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss nickte und stand auf. Er ging zu Zeke, der sich Whiskey ins Glas einschenkte, und bat um ihre Aufmerksamkeit. Als er Bens Kondition erw\u00e4hnte gab es besorgtes murmeln aber das stoppte als er ihnen von seinem Vorhaben erz\u00e4hlte Candy den Posten des Trail Bosses und Hal Bickering den des Ramrods zu \u00fcbertragen. Er bemerkte einige ablehnenden Blicke zwischen den M\u00e4nnern und Zeke sah nicht besonders gl\u00fccklich aus aber niemand sagte etwas um die Entscheidung zu \u00e4ndern, einige nickten zustimmend, dann drehten sie sich um und widmeten sich wieder ihrer Besch\u00e4ftigung der sie vor der Ank\u00fcndigung nachgegangen waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun,\u201c murmelte er als er sich wieder setzte, \u201eIch kann nicht garantieren das es der einfachste Job wird, Candy, aber ich habe Zuversicht in dich. Das ist die Post die heute f\u00fcr die M\u00e4nner gekommen ist. Wenn du f\u00fcr die Rinder bezahlt wirst, kontaktiere uns und ich schicke dir die Details \u00fcber alles das du wissen musst. Wie f\u00fchlst du dich dabei das zu tun, Candy? Ist das in Ordnung f\u00fcr dich?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchau Hoss. Wenn ich nicht einverstanden w\u00e4re h\u00e4tte ich dich gestoppt bevor du angefangen hast. Das beste was du tun kannst ist zur Ponderosa zur\u00fcck zu gehen und sicher zu gehen das Ben in Ordnung ist. Oh -.\u201c Candy hob die Augenbrauen, \u201eist Joe mit diesem Arrangement einverstanden?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wei\u00df es bis jetzt nicht. Schau, ich in der Trail Boss und es ist meine Entscheidung. Um die Wahrheit zu sagen, Candy, ich bin mit diesen M\u00e4nnern zuvor auf einigen Viehtrieben gewesen, und es gibt nicht einen, in den ich so viel Vertrauen habe wie in dich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch werde dich oder Mr Cartwright nicht entt\u00e4uschen, Hoss, versprochen.\u201c Candy stand auf und reichte Hoss seine Hand, die dieser herzlich sch\u00fcttelte, \u201eIch hoffe deinem Pa geht es gut, wenn du zu Hause ankommst, Hoss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss bedankte sich, drehte sich um und verlie\u00df eilig den Saloon und \u00fcberlie\u00df es Candy auszutrinken und mit seiner pl\u00f6tzlichen Bef\u00f6rderung zurecht zu kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe hatte das Telegramm angeschickt in der Zeit bis Hoss wieder zu ihm kam und es dauerte nicht lange Essen zu organisieren f\u00fcr den Weg nach Hause. Niemand von ihnen sprach, es war als ob reden ihnen Zeit rauben w\u00fcrde, und Zeit, dachten sie war Wesentlich. Der Gedanke daran ihr Vater k\u00f6nnte sterben war etwas das sie sich nicht vorstellen konnten, es nicht f\u00fcr m\u00f6glich hielten. Wenn Hoss dar\u00fcber nachdachte brach er sofort in Schwei\u00df aus und zitterte am ganzen K\u00f6rper wogegen Joe voller nerv\u00f6ser Energie steckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHoss,\u201c sagte er als sie gerade auf ihre Pferde steigen wollten, \u201eWas ist mit den Rindern? Wer \u00fcbernimmt die Verantwortung?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMach dir keine Sorgen, ich hab mich bereits um alles gek\u00fcmmert.\u201c antwortete Hoss schnell, \u201eLass uns einfach gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWem hast du dann die Verantwortung gegeben?\u201c fragte Joe, seine hellbraunen Augen wurden von den Augenlidern verdeckt und seine Lippen runzelten sich als ob er die Antwort bereits kannte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCandy und Hal Pickering.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum Candy?\u201c schnappte Joe, und ja das war genau die Antwort die er erwartet hatte und das machte ihn noch w\u00fctender.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWeil ich ihm vertraue, Joe. Jetzt h\u00f6r auf mit dem Thema, ich will zu Pa nachhause.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sagte nichts mehr als die Gedanken daran, das ihr Pa sie zu Hause brauchte, alles andere in den Hintergrund schob. Zusammen trieben die beiden Br\u00fcder ihre Pferde an in Richtung nach Hause, zu Pa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 16<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBen? Ben? Bleib bei uns, alter Freund. Bleib bei uns&#8230;\u201c Paul Martins Stimme verblasste zu einem Seufzer als er vom Bett zur\u00fccktrat. Er senkte seinen Kopf und sah zu Hop Sing und Roy Coffee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun? Wie geht es ihm?\u201c wollte Roy wissen, w\u00e4hrend Hop Sing nichts sagte, sondern nur n\u00e4her zum Bett trat und zu seinem gesch\u00e4tzten Freund heruntersah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNicht gut. Er hat zu viel Blut verloren bevor er gefunden wurde, Roy. Ich kann immer noch nicht verstehen warum Jefferson ihm das angetan hat.\u201c er w\u00fchlte in seiner Arzttasche und checkte seine Instrumente. \u201eDie erste Kugel h\u00e4tte ihn t\u00f6ten k\u00f6nnen, es gab keinen Grund ein zweites Mal zu feuern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df. Jefferson sagt nachdem er das erste Mal geschossen hat bedeutete es einfach nichts, es brachte keine Ver\u00e4nderung, also feuerte er wieder, um sicher zu gehen, und -\u201c Roy zuckte mit den Schultern, \u201eder Mann brodelte wegen einer eingebildeten Beleidigung der Cartwrights seit Jahren, seit Cilla gestorben ist gab es niemanden zu Hause mit dem er reden konnte und der ihn zur Vernunft bringen konnte. Er gr\u00fcbelte nur&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVersuchst du ihn irgendwie zu verteidigen?\u201c rief Paul, \u201eEr ist ein M\u00f6rder, Roy.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBen lebt noch, Paul. Im Moment ist Jefferson einfach ein m\u00fcder, alter Mann der sein Leben nicht mehr im Griff hatte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr hatte trotzdem kein Recht zu Versuchen das Leben eines anderen zu nehmen bevor seines zu Ende war.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch einmal beugte sich Paul \u00fcber den verletzten Mann und checkte seine Vital Zeichen. Er hob die schweren Augenlider und f\u00fchlte den Pulsschlag am Hals und h\u00f6rte den Herzschlag ab. Wieder trat er vom Bett zur\u00fcck und sch\u00fcttelte den Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs w\u00fcrde helfen, wenn seine Jungs jetzt hier w\u00e4ren. Bei diesem Tempo k\u00f6nnte Ben tot sein bevor sie nach Hause kommen.\u201c er sah zu Hop Sing der damit k\u00e4mpfte die Tr\u00e4nen zu unterdr\u00fccken, \u201eHop Sing, ich muss die Pflege von Mr Cartwright dir \u00fcbertragen. Ich muss mich noch um andere k\u00fcmmern.\u201c er stoppte und zog scharf den Atem ein, \u201ewenn es nur mehr \u00c4rzte geben w\u00fcrde, oder wenigstens Schwestern die in solchen F\u00e4llen helfen k\u00f6nnten. Ich f\u00fchl mich manchmal so hilflos.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHilflos vielleicht, unentbehrlich auf jeden Fall.\u201c sagte Roy mit seiner ruhigen langsamen Stimme, er legte seine Hand aufmuntern auf die Schultern des Arztes, \u201eSchau, Paul, du hast getan was du konntest, am besten gehst du und k\u00fcmmerst dich um die anderen Leute und wenn du kannst, komm zur\u00fcck und sieh was hier passiert.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paul nickte wieder, noch einmal sah er zu Hop Sing, der nun wie eine Statue am Fu\u00df des Bettes stand. Er machte seine Arzttasche zu,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHop Sing?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mann drehte sich zu ihm um, und es war in diesem Augenblick das der Doktor deutlich sehen konnte was Ben\u00b4s Krankheit f\u00fcr ihn bedeutete. Hop Sing sah w\u00fcst und gealtert aus, der Freund mit dem er sein halbes Leben geteilt hatte, k\u00f6nnte bald tot sein und Hop Sing war benommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchau nach ihm, ja?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab eigentlich keinen Grund diese Worte zu sagen. Es gab keinen Zweifel daran das Ben Cartwright mit der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Sorgfalt gepflegt werden w\u00fcrde, die sich ein Mann unter diesen Umst\u00e4nden nur w\u00fcnschen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Roy verlie\u00df das Haus mit Paul, er hatte auch Pflichten anderen Leuten gegen\u00fcber, und seine Verantwortung f\u00fcr einen Mann, konnte nicht die Bed\u00fcrfnisse anderer verdr\u00e4ngen. Er ritt neben Paul, der in seinem Buggy fuhr, sobald sie an der Abzweigung zur Ponderosa waren trennten sich ihre Wege.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Zeit verstrich laut, das ticken der Uhr war beinahe das einzige Ger\u00e4usch im Ranch Haus. Im gro\u00dfen Bett lag Ben Cartwright anf\u00e4llig und ruhig, die flache Atmung der einzige Hinweis darauf, dass er immer noch lebte. Seine Augenlider flatterten gelegentlich und es gab ab und zu einen Seufzer von seinen Lippen. Der aufmerksame Hop Sing verlie\u00df nie seine Seite, sondern stand mit zusammengefalteten H\u00e4nden am Kopfende des Bettes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eADAM!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Name wurde ausgerufen und Ben setzte sich im Bett auf, als ob ein elektrischer Schock ihn belebt h\u00e4tte. Er sa\u00df und starrte mit seinen Augen die Wand an und mit seinen H\u00e4nden hielt er die Bettdecke fest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eADAM\u201c rief er nochmal, bevor er zusammensackte und die Arme seines Freundes senkten ihn wieder vorsichtig auf die Kissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Stunde sp\u00e4ter und das blasse Gesicht war rot mit Fieber, seine Lippen bewegten sich als schnelle Worte, zusammenhanglos und desorientiert, manchmal gefl\u00fcstert und manchmal Laut in den Raum gerufen wurden. Seine H\u00e4nde zuckten nerv\u00f6s und packten die Decke oder flogen von Seite zu Seite so das Hop Sing sie greifen und auf das Bett dr\u00fccken musste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst er in Ordnung?\u201c fl\u00fcsterte Ben, \u201eSo ein kleiner Kerl. Marie, lass ihn nicht in die N\u00e4he der Pferde. Adam, Adam. Die See ruft seinen Namen. Nein, nicht Abels, nicht seinen Namen. Hol Hoss, hol Hoss um es zu tun, er wei\u00df es, er wei\u00df was zu tun ist. Hoss, ich wei\u00df nicht wie ich es ohne ihn hier schaffen soll. Gut&#8230;gut&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Behutsam badete Hop Sing sein Gesicht und befeuchtete seine Lippen mit sauberem k\u00fchlen Wasser, dem etwas zugesetzt war, von dem er wusste das es das Fieber senken w\u00fcrde. Einmal \u00f6ffnete Ben seine Augen und sah hoch zu Hop Sing und l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHop Sing? Du hier?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, ich geh nicht weg, Mr Cartwright.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu bist ein guter Freund, Hop Sing.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind auch ein guter Freund f\u00fcr Hop Sing.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben l\u00e4chelte und schloss seine Augen,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAm besten du machst den Kaffee fertig, die Jungs werden bald hier sein. Sag ihnen ich will sie im Arbeitszimmer sehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie geht es ihm?\u201c Paul Martin betrat das Haus und sah aus wie ein Mann der einen Arzt brauchte. Er stellte die schwere Tasche auf das Sideboard, als ob er nicht l\u00e4nger die Kraft hatte sie zu tragen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing f\u00fchlte Traurigkeit f\u00fcr den Doktor, der so lange ihr Freund war. Er w\u00fcnschte er k\u00f6nnte seine Hilfe anbieten um seine Last zu erleichtern, aber er wusste das w\u00fcrde nicht akzeptiert werden, in einem Land das immer noch darum k\u00e4mpfte seine Rasse anzuerkennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bringe ihnen guten Kaffee. Sie schauen jetzt nach Mr Cartwright und kommen dann runter f\u00fcr ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck und Kaffee.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist gut gemeint von dir Hop Sing, aber ich muss zu Murphy\u00b4s fahren, nachdem ich hier fertig bin.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Sheriff sagte letzte Nacht sie sind unersetzbar. Hop Sing kennt die Bedeutung des Wortes. Der Sheriff hat recht. Sie haben Fr\u00fchst\u00fcck und Kaffee bevor sie die Ponderosa verlassen. Sie werden sehen, Mr Cartwright geht es jetzt viel besser.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWirklich?\u201c Paul drehte sich hoffnungsvoll zu dem anderen Mann und l\u00e4chelte, \u201eBist du sicher?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHop Sing war die ganze Nacht bei ihm im Zimmer. Hat hohes Fieber, Aber Mr Cartwright sehr starker Mann. Sehr stur. Er k\u00e4mpft Fieber sehr.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGott sei Dank,\u201c murmelte Paul Martin und eilte die Stufen hinauf zum Schlafzimmer seines Freundes.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing hatte sich nicht geirrt. Obwohl er sehr schwach war, war er mit Sicherheit au\u00dfer Gefahr. Er w\u00fcrde viel Pflege ben\u00f6tigen f\u00fcr eine Weile, das stand fest, aber es bestand nicht mehr die Gefahr das er sterben w\u00fcrde. Das gleichm\u00e4\u00dfige atmen, die ruhigen Gesichtsz\u00fcge und die gute Farbe des Mannes zeigten davon das er auf dem Weg der Besserung war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer Weile verlie\u00df Paul den kranken Mann und als er den Hauptraum betrat, sah er Hop Sing der hinter einem Stuhl am Tisch stand. Der Platz war gedeckt mit einem Teller, vollgeladen mit Essen, einer Kaffeekanne, Milch&#8230;er l\u00e4chelte und ging langsam zum Tisch und setzte sich hin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHop Sing, leistest du mir nicht Gesellschaft?\u201c fragte er leicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing l\u00e4chelte und verbeugte sich h\u00f6flich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHop Sing hat bereits gegessen. Ich bringe mehr Brot.\u201c er nickte als Dank f\u00fcr die Einladung und sch\u00e4tzte sie sehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Tag endete. Es war ein ruhiger Tag und f\u00fcr Hop Sing ein voller Tag sich um die Bed\u00fcrfnisse des verletzten Mannes zu k\u00fcmmern. Verb\u00e4nde mussten gewechselt werden, die Wunden ges\u00e4ubert, beschmutzte Bettlaken entfernt und ersetzt werden. Ben fiel in und aus der Bewusstlosigkeit, manchmal war er sich bewusst was passierte, aber meistens bemerkte er nichts. Am Ende des Tages schliefe er in einem warmen und sauberen Bett, sein guter sa\u00df in einem Stuhl an seiner Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Hop Sing das Ger\u00e4usch von Pferden h\u00f6rte, dachte Hop Sing sofort das Paul zur\u00fcck war, um nach seinem Patienten zu sehen. Erst als die T\u00fcr beim \u00d6ffnen und Schlie\u00dfen knallte ahnte er wer nun zu Hause war. Er stand auf und eilte zur T\u00fcr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa? Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besorgte Stimmen riefen von unten, \u00e4ngstliche Schritte eilten die Treppe herauf und dann flog die T\u00fcr auf. Hoss und Joe standen im T\u00fcrrahmen und starrten auf dem liegenden K\u00f6rper ihres Vaters und dann zu Hop Sing.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa?\u201c kr\u00e4chzte Joe mit trockener Kehle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst er \u2013 Wie geht es ihm?\u201c fl\u00fcsterte Hoss und wischte sich den Schwei\u00df und die Tr\u00e4nen von den Wangen und hinterlie\u00df dabei Spuren in seinem von Staub bedeckten Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright viel besser. Bald noch besser, wenn er sie zu Hause sieht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing l\u00e4chelte als die beiden M\u00e4nner vorsichtig den Raum betraten und sich St\u00fchle heranzogen um sich an die Seite des Bettes zu setzen. Beide M\u00e4nner nahmen eine Hand und schauten in das Gesicht ihres geliebten Vaters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch gehe jetzt, koche Kaffee.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es kam keine Antwort. Hop Sing hatte keine erwartet, er schloss die T\u00fcr hinter sich und ging die Treppe hinunter in die K\u00fcche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 17<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Woche verging langsam w\u00e4hrend Ben sich langsam erholte. Viele Stunden verbrachten die S\u00f6hne an seiner Seite, gaben ihm Kraft und h\u00e4tten alles gegeben um ihren Vater wieder stark zu sehen. Hop Sing war wie ein Muttertier, immer da mit der richtigen Medizin, dem perfekten Kaffee und st\u00e4rkendem Essen. Am Ende der Woche sa\u00df Ben in seinem Bett und war in der Lage wenigstens ein bisschen zu essen, auch wenn es wenig war im Vergleich, zu den Mahlzeiten die seine S\u00f6hne a\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Anfang der folgenden Woche verlangte Ben aufzustehen und nach unten gehen zu d\u00fcrfen. Es gab Arbeit und er musste sich darum k\u00fcmmern. Es gab einen Termin f\u00fcr Jefferson\u00b4s Prozess, der zwei Wochen sp\u00e4ter war und einen Termin f\u00fcr ein wichtiges Gesch\u00e4ftstreffen den Ben wahrnehmen wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er h\u00f6rte aufmerksam ihrem Bericht \u00fcber den Viehtrieb zu und bemerkte Joes Zur\u00fcckhaltung \u00fcber einige Dinge zu reden, w\u00e4hrend Hoss, wie immer, nichts zur\u00fcckhielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Hoss seinem Vater erz\u00e4hlte das er Candy als Ersatz eingeteilt hatte um die Herde und die M\u00e4nner zu kontrollieren nickte Ben zustimmend, doch seine wachsamen Augen bemerkten wie Joes Kiefer sich verh\u00e4rtete und seine Schultern sich anspannten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEine gute Wahl, Hoss. Der junge Canady ist ein guter Arbeiter. Ich mag ihn sehr. Er ist ehrlich, schaut dir in die Augen, wenn er etwas zu sagen hat, und meckert nicht, wenn etwas getan werden muss das er nicht gerne tut. Hast du schon von ihm geh\u00f6rt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMensch, Pa. Wir waren damit besch\u00e4ftigt nach dir zu schauen.\u201c protestierte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun. Ich brauche keine Babysitter mehr. Warum geht ihr zwei nicht in die Stadt und entspannt f\u00fcr eine Weile. Oh und nehmt diese Briefe an Adam mit, zum Wegschicken,\u201c er erw\u00e4hnte nicht das vielleicht einige Briefe von seinem Sohn da sein k\u00f6nnten, die darauf warteten abgeholt zu werden, aber sie wussten das diese Gedanken in seinem Kopf waren, unausgesprochen, aber da.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, wenn du sicher bist,\u201c seufzte Hoss, seine Brauen zogen sich zusammen und er sah seinen Vater direkt an, \u201eWir werden nicht lange weg sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGeht mir einfach aus den Augen, ja.\u201c lachte Ben, aber als sie aufstanden um den Raum zu verlassen rief er \u201eJoseph, einen Moment.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe z\u00f6gerte an der T\u00fcr, dann ging er vorsichtig zur\u00fcck ins Zimmer und stand vor seinem Vater. Er konnte Hoss h\u00f6ren wie er die Treppe runterging und w\u00fcnschte er w\u00e4re bei ihm, denn er wusste was gesagt werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00fcr ein Problem hast du mit Candy?\u201c fragte Ben und kam, wie immer, sofort zur Sache. Er hatte nie um den, sprichw\u00f6rtlichen, hei\u00dfen Brei geredet, wenn es um seine S\u00f6hne ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKein Problem, Pa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eL\u00fcg nicht. Es ist offensichtlich das es eins gibt. Es ist genauso offensichtlich das du Hoss\u00b4 Entscheidung nicht teilst, dass Candy den Viehtrieb \u00fcbernommen hat. Warum sagst du es nicht, Junge und r\u00fcckst raus mit der Sprache.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte und sch\u00fcttelte den Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn ich w\u00fcsste was mich st\u00f6rt, w\u00fcrde ich es dir sagen, Pa. Er hat nur etwas an sich bei dem ich mich nicht wohlf\u00fchle und es geht mir unter die Haut. Ich glaube auch nicht, dass er viel von mir h\u00e4lt -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn du ihm immer die kalte Schulter zeigst, kannst du ihm das nicht \u00fcbelnehmen, Joe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr hatte es nicht leicht, Sohn. Ich hatte einige lange Gespr\u00e4che mit ihm und er hat mir einiges \u00fcber sein Leben erz\u00e4hlt, einige Dinge die passiert sind. Er braucht Freunde, so wie wir alle, warum gibst du dir nicht mehr M\u00fche einer zu sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir.\u201c Joe stoppte und biss sich auf die Lippe, dann hob er seine braunen Augen um in die seines Vaters zu sehen, \u201eKann ich jetzt gehen, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben nickte, doch sein eigenes L\u00e4cheln verblasste als Joe den Raum verlassen hatte. Er horchte auf das Ger\u00e4usch als die T\u00fcr sich schloss und als die Pferde weg ritten. Er sch\u00fcttelte den Kopf, armer Joe, wann w\u00fcrde er es endlich lernen. Er schwang sich aus dem Bett und zog seinen Morgenmantel an, steckte seine F\u00fc\u00dfe in die Hausschuhe und ging vorsichtig ans Fenster.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es waren Briefe von Adam da. Zwei f\u00fcr Joe, so wie f\u00fcr Hoss und drei f\u00fcr Ben. Es forderte eine Menge Selbstdisziplin sie nicht zu \u00f6ffnen bis das Essen beendet war und sie am Feuer sa\u00dfen. W\u00e4hrend des Essens drehte sich das Gespr\u00e4ch um den Erfolg des Viehtriebs, ein Telegramm von Candy hatte best\u00e4tigt das alles gut gelaufen war. Die Preise waren hoch und er wartete auf die Best\u00e4tigung den M\u00e4nnern einen Bonus geben zu d\u00fcrfen. Es gab etwas \u00c4rger unterwegs und zwei M\u00e4nner wurden get\u00f6tet, einer davon war Zeke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich bin gespannt um was es bei dem \u00c4rger mit Zeke ging,&#8221; murmelte Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Es bedeutet nicht das Zeke den \u00c4rger gemacht hat, er k\u00f6nnte auch einfach nur das Opfer sein.&#8221; bemerkte Ben langsam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Ich bin mir da nicht so sicher,&#8221; seufzte Hoss, &#8220;Ich kann mich an den Blick erinnern den er Candy zuwarf bevor wir gegangen sind. Ich w\u00fcrde darum wetten das sich Candy unterwegs nicht nur um die Rinder Sorgen machen musste.&#8221;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Hast du ihm gesagt den M\u00e4nnern ihren Bonus zu bezahlen.&#8221; fragte Ben und bekam ein Nicken als Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt sa\u00dfen sie hier und die Briefe wurden ge\u00f6ffnet, das Datum nachgeschaut und in chronologischer Reihenfolge sortiert und leise gelesen. Es gab die \u00fcbliche Nachfrage \u00fcber ihre Gesundheit, was bei ihnen passierte, ob Joe in der Zwischenzeit verheiratet war und ob bereits Enkelkinder unterwegs waren die Ben auf den Knien schaukeln konnte. Die gr\u00f6\u00dfte Neuigkeit war das Abenteuer mit dem Hurrikan, dass Ben laut vorlas nachdem sie sich eine Stunde lang \u00fcber die Inhalte der anderen Briefe unterhalten hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4hrend die Lampen schienen und das Feuer sein flackerndes Licht \u00fcber ihre Gesichter warf, begann Ben die Erz\u00e4hlung, die sein Sohn Monate zuvor geschrieben hatte, vorzulesen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hatte das Kommando \u00fcber die Barkasse mit einigen M\u00e4nnern auf dem Weg zum Hafen von St Pierres, als Jackson bemerkte das wir uns beeilen sollten, da die Hitze st\u00e4rker wurde. Der Himmel war nebelig und das Wasser so still wie ein M\u00fchlteich und die Sonne war dreimal so gro\u00df. Er erz\u00e4hlte das er bereits in dieser Gegend gewesen war als die Konditionen genauso waren vor einem Hurrikan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es wurde pl\u00f6tzlich dunkel, aber die Hitze schien nur st\u00e4rker zu werden als Ergebnis. Der Nebel verdeckte den Himmel und es gab eine Atmosph\u00e4re die es schwer macht zu atmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir waren in der N\u00e4he der Hafenm\u00fcndung, doch jetzt sahen wir nichts mehr, wir ruderten blind.\u00a0 Jackson sagte wieder, die Zeichen waren nicht gut und er fragte nach meiner Meinung ob wir zur\u00fcck zur Ainola kehren sollten, oder nicht. Ich wusste, dass wenn es einen Hurrikan geben sollte w\u00fcrde das Schiff jeden Mann brauchen den es hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also drehten wir um und die M\u00e4nner ruderten freiwillig, um zum Schiff zur\u00fcck zu kommen, obwohl wir ihre Lichter, wegen der intensiven Dunkelheit, nicht sehen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich dachte nicht es k\u00f6nnte noch schlimmer werden als es bemerkenswertes, st\u00f6hnendes Ger\u00e4usch gab. Es wuchs lauter, wie ein lautes wehklagen durch die Luft. Jeder von uns hielt inne mit dem was er tat, lauschend und wartend im Bewusstsein das es kein Entkommen gab, was immer auch mit uns passieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Hurrikan kam mit einer solchen Macht, dass wir keine Zeit hatten etwas Anderes zu tun, als darauf zu warten. Aus der Dunkelheit heraus wickelte uns eine noch gr\u00f6\u00dfere Dunkelheit mit einem riesigen Br\u00fcllen ein, die See war unheimlich milchwei\u00df, und der Nebel sah aus wie Schaum. Der Wind fing sich in unseren Rudern und die M\u00e4nner wurden nach vorne gesto\u00dfen, dann fing der Wind wieder unser Boot und warf es herum bis sie mit gro\u00dfer Geschwindigkeit vorw\u00e4rtsgetrieben wurde. Wir waren nicht in der Lage unsere Pl\u00e4tze zu behalten unsere Ruder waren zertr\u00fcmmert und alles was wir tun konnten, war auf dem Boden des Bootes zu sitzen und uns an den Ruderb\u00e4nken fest zu halten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus dem Nichts heraus erhob sich das Meer zu einer riesigen Masse. Einen Augenblick waren wir in schwerem Seegang und im Folgenden wurden wir in die Luft gehoben und dann wieder nach unten geschleudert. Spritzer der Wellen fielen auf uns wie Regenschauer, der Wind war Messerscharf, es gab keine M\u00f6glichkeit zu reden, denn der Wind erstickte einem die Worte im Mund und der L\u00e4rm rundherum machte es sowieso unm\u00f6glich. Das Boot f\u00fcllte sich mit Wasser, das wir mit unseren H\u00fcten aussch\u00f6pften. Ich glaube wir wussten alle dass es unausweichlich war das das Boot sinken w\u00fcrde, aber niemand von uns wollte so einfach aufgeben. Ich glaube niemand von uns wusste wirklich was zu tun war falls sie sinken w\u00fcrde. Wir hatten unsere Orientierung total verloren, und konnten nicht erkennen ob wir zum Strand gebracht oder gegen die Felsen der Hafenw\u00e4nde geschleudert wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann passierte es, das Boot wurde in St\u00fccke gerissen von den Wellen und wir wurden in die Wellen geschleudert. Es gab jetzt keine Zeit zum Nachdenken, das Gehirn schaltete ab und wir waren den Elementen ausgesetzt. Ich fand mich selbst am Strand wieder. Ich muss bewusstlos gewesen sein, denn ich erinnere mich daran als ich meine Augen \u00f6ffnete, als ob ich geschlafen h\u00e4tte, sah ich Jackson neben mir sitzen, der \u00e4ngstlich in mein Gesicht schaute.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcnf meiner M\u00e4nner wurden in dieser Nacht get\u00f6tet. Der Rest von uns wurde verletzt., gebrochene Beine, Arme, Rippen. Der Hurrikan hielt stundenlang an und entwickelte sich dann langsam zu einem Sturm St\u00e4rke 10 zur\u00fcck. Der Himmel wurde heller und wir konnten die Sterne sehen. Wir, die \u00dcberlebenden von der Barkasse, versammelten uns zusammen und warteten das Ende des Sturms ab und hielten nach der Ainola Ausschau. Tageslicht brach an, die Wellen wurden leichter und der Regen h\u00f6rte auf. Es gab jetzt nichts mehr zu tun als in die Stadt zu gehen, die wir sehen konnten und die vom Sturm gesch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tr\u00fcmmer, jeder Art wurde an den Strand gesp\u00fclt und es war, als wir zur Stadt gingen, dass ich die Ainola sah. Zertr\u00fcmmert, zerst\u00f6rt, gebrochen. Ihre Segel hingen in Fetzen aufs Deck, die Maste waren durchgebrochen. In dem Moment konnte ich keinen lebenden Menschen sehen und wir, die in einer kleinen Barkasse \u00fcberlebt hatten, standen zusammen um Lebewohl zu sagen, zu denen die gestorben waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun, Pa. Ich wei\u00df nicht ob du je einen Hurrikan \u00fcberlebt hast, aber der Anblick der sich uns bot war herzzerrei\u00dfend. Niemand nahm Notiz von uns, sie waren so abgestumpft bei ihrem eigenen Leid, den Verlust ihrer Familien, Kinder, H\u00e4user. Wir boten Hilfe an, die angenommen wurde, also taten die von uns, die in der Lage waren, das Beste was sie konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir gingen weiter in die Stadt um zu helfen wo es n\u00f6tig war, und selbst von so weit entfernt, konnten wir die Tr\u00fcmmer von Schiffen, mit den Masten tief in den Sand gebohrt, sehen. Leichen lagen \u00fcberall herum. Das Br\u00fcllen des Hurrikans wurde nun ersetzt durch die Schreie und das Wehklagen der Hinterbliebenen. Im Laufe des Tages trafen wir immer mehr von unseren Schiffskameraden, die den Hurrikan \u00fcberlebt hatten, und sie halfen uns diesen Menschen zu helfen. Sie erz\u00e4hlten uns was mit der Ainola passiert war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das war das Ende meiner Zeit mit ihr. Captain Greaves hatte \u00fcberlebt und war sicher im Haus des Gouverneurs und Jenkins, obwohl verletzt, war bei ihm. Die meisten der Mannschaft wurden get\u00f6tet, mitgerissen als das Schiff gekentert und in die Tiefe gezogen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir verbrachten mehrere Wochen dort und taten was wir konnten um den Menschen zu helfen und erholten uns von unseren Verletzungen, w\u00e4hrend wir auf die Befehle des Admirals warteten. Ich bin nun unter dem Kommando von Captain Andrew Webster an Bord der Redoubt. Sie ist ein gutes Schiff, etwa 112ft lang und mit schneller Geschwindigkeit. Es wird dar\u00fcber gesprochen, eine Weile schon, dass sie Tage der Segelschiffe vor\u00fcber sind. Wenn ja, ist es schade, denn sie haben ihre eigene Sch\u00f6nheit und ich bezweifele das ein Stahlschiff jemals die Anmut auf dem Meer haben wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben faltete den Brief und steckte ihn zur\u00fcck in den Umschlag. Hoss seufzte und entspannte, er war so tief in der Geschichte versunken, dass er sich vorgestellt hatte das er selbst dort war. Joe sa\u00df still und ruhig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du in Ordnung, Joe?\u201c fragte sein, als er das bemerkte, ihn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr h\u00e4tte get\u00f6tet werden k\u00f6nnen.\u201c antwortete Joe, \u201eUnd wir h\u00e4tten nichts gewusst.\u201c er stand auf und ballte die F\u00e4uste, \u201eEr schreibt dar\u00fcber als ob es ein gro\u00dfes Abenteuer war, aber -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber was?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war nicht nur ein Abenteuer, es das Leben das er jetzt f\u00fchrt, weg von uns, von hier.\u201c und ohne ein weiteres Wort ging er die Treppe hoch in sein Zimmer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 18<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was auch immer Candy\u00b4s Gef\u00fchle waren als er in den Vorhof der Ponderosa ritt, er hielt sie gut versteckt. Er klopfte an der gro\u00dfen T\u00fcr und wartete darauf eingelassen zu werden, wie ein guter Angestellter, egal wie gut seine Freundschaft zu einigen Familienmitgliedern auch war. Ben ging durch den Raum zu seinem B\u00fcro und sah mit einem L\u00e4cheln zu dem jungen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh, Candy, willkommen zu Hause, wie war die Reise?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut genug, Sir, und ich bin froh zu sehen das sie sich von ihrer Krankheit erholt haben.\u201c Candy l\u00e4chelte, zog einige Papiere aus seiner Westentasche und gab sie seinem Arbeitgeber, mit der anderen Hand nahm er seinen Hut ab. Er f\u00fchlte sich ziemlich unsicher und ungeschickt als er in dem gro\u00dfen Raum vor Ben stand, der nun aufmerksam die Papiere durchlas, w\u00e4hrend er gedankenverloren in den B\u00fcro Teil des Raumes trat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke,\u201c Ben setzte sich, l\u00e4chelte dem jungen Mann zu, und einen Moment lang las er weiter in den Papieren. Das Geld packte er in die oberste Schublade seines Schreibtischs, \u201eWaren die M\u00e4nner zufrieden mit ihrem Bonus?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf jeden Fall,\u201c Candy l\u00e4chelte breit, \u201eAllerdings habe ich nicht ein Haar von ihnen gesehen seit wir durch die erste Stadt kamen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, mach dir keine Sorgen, sie werden \u00fcber kurz oder lang zur\u00fcckkommen.\u201c Ben sah zu ihm auf und hob seine dunklen Augenbrauen, \u201eDieser \u00c4rger den du unterwegs hattest, Candy, Hat es jemanden von unseren M\u00e4nnern betroffen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie meinen sie das Mr Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, meine Krankheit wurde durch zwei Kugeln verursacht, aus dem Lauf eines Gewehrs, einer meiner Nachbarn war am anderen Ende. Er wurde vor zwei Wochen vor Gericht gestellt und es kam heraus, dass er einige M\u00e4nner gekauft hat die verhindern sollten das wir mit den Rindern durchkommen. Er hat keine Namen genannt, und hat seine Strafe angetreten ohne mehr zu verraten. Ich hab mich nur gewundert ob Zeke -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZeke?\u201c Candy \u00f6ffnete seine Augen weit und sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eNun, wenn er auf Jefferson\u00b4s Gehaltsliste stand hat er nie etwas zu jemandem gesagt. Er hat \u00c4rger gemacht, er hat sich geweigert das zu tun was ich von ihm verlangt habe und war ein Hindernis.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso was ist passiert?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr hat es zu weit getrieben, hat die M\u00e4nner dazu gebracht an mir zu zweifeln, also kam es zum Kampf.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu hast ihn get\u00f6tet?\u201c Ben hob seine Augenbrauen noch h\u00f6her, solche Dinge waren nicht ungew\u00f6hnlich und er w\u00e4re nicht \u00fcberrascht gewesen, wenn Candy ja gesagt h\u00e4tte, doch der junge Mann sch\u00fcttelte den Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr war betrunken, verlor den Kampf, zielte mit einem Messer nach mir und einer der anderen M\u00e4nner erschoss ihn. Hat mir das Leben gerettet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe.\u201c nickte Ben, \u201eUnd du hast sonst keinen \u00c4rger gehabt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e\u00dcberhaupt keinen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist sehr gut, Candy. Ich bin sehr zufrieden. Hoss liegt selten falsch darin wenn es darum geht, wem er vertrauen kann, Verantwortung zu \u00fcbernehmen.\u201c Ben hielt ihm die Hand entgegen, welche mit gro\u00dfer W\u00e4rme gesch\u00fcttelt wurde. \u201eSchau, warum machst du dich nicht sauber und leistest uns zum Abendessen Gesellschaft? Ich hab gesehen das Hop Sing ein besonders dickes Huhn ausgesucht hat -\u201c und er l\u00e4chelte so freundlich das Candy keine andere M\u00f6glichkeit hatte, als die Einladung zu akzeptieren, auch wenn sein Herz sank bei der Vorstellung ein Essen mit Joe Cartwright zu teilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe war ein bisschen m\u00fcrrisch als Candy in den Raum kam und Platz am Tisch nahm. Hoss war mehr als zufrieden und machte so ein Getue um Candy das Joe sich noch mehr \u00e4rgerte, mehr als zu der Zeit als Ben ihnen von der Einladung f\u00fcr den jungen Mann erz\u00e4hlte. Wie dem auch sei, nach einigen strengen Blicken seines Vaters und einem Tritt in den Kn\u00f6chel von Hoss, tat er so freundlich wie m\u00f6glich, lachte sogar bei einigen Sachen die diskutiert wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy erz\u00e4hlte ihnen \u00fcber den Kampf mit Zeke und \u00fcber den Tod eines ihrer anderen Angestellten, ein junger Mann der vor einen Stier gefallen war als sein Pferd sich ein Bein gebrochen hatte, als es in ein Loch getreten war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch geh morgen zu seiner Mutter, Pa.\u201c sagte Hoss, \u201eSie wird wissen wollen was passiert ist und als Witwe -\u201c er hielt inne und hob eine Augenbraue, um damit anzudeuten, dass sie ihr gegen\u00fcber das Richtige tun sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, er war ein guter Arbeiter und ein freundlicher Junge. Ich geb dir Geld in einem Umschlag f\u00fcr sie.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab seine pers\u00f6nlichen Sachen in meiner Satteltasche, vielleicht kannst du ihr die auch geben, Hoss?\u201c schlug Candy vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Unterhaltung kehrte zu anderen Dingen zur\u00fcck, Ben erz\u00e4hlte von seiner Zeit auf See, und dann erw\u00e4hnte Hoss Adams Brief und den Hurrikan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00e4nner reden viel \u00fcber ihren Sohn, Mr Cartwright. Sie halten ihn f\u00fcr einen guten Trail Boss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas war er,\u201c sagte Ben leise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie m\u00fcssen ihn alle sehr vermissen,\u201c sagte Candy und sah in ihre Gesichter als er es sagte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben nickte und Hoss zappelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen wir nicht \u00fcber jemand anderes oder von etwas Anderem reden?\u201c sagte Joe scharf, \u201eIch wei\u00df nicht warum Adam \u00fcberhaupt erw\u00e4hnt wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWeil er ein Teil dieser Familie ist,\u201c sagte Ben sanft \u201eund dein Bruder falls du das vergessen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joes Mund verh\u00e4rtete sich, er stand auf, brachte den Tisch zum Wackeln, und stie\u00df sich selbst zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df das, ich hab\u00b4s nicht vergessen, wenn ihr mich jetzt entschuldigen wollt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJoseph -\u201c br\u00fcllte Ben, doch Joe h\u00f6rte dieses Mal nicht auf den Befehl seines Vaters, er eilte aus dem Zimmer in den Vorhof und schlug dabei die T\u00fcr hinter sich zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch rede mit ihm, Pa. Es tut mir leid Candy.\u201c Hoss stand auf, doch bevor er seinen Stuhl verlassen konnte hatte Candy bereits den Tisch verlassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch geh, wenn es ihnen nichts ausmacht Mr Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben sah Hoss an, deutete ihm an wieder Platz zu nehmen und nickte Candy zu der sofort den Raum verlie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJoe ist immer noch sauer, oder Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eScheint so,\u201c seufzte Ben und nahm ein Glas mit Wein, \u201eNach all der Zeit sollte man meinen er h\u00e4tte sich beruhigt, und die Dinge akzeptiert, so wie wir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah,\u201c nickte Hoss, runzelte die Stirn, und fragte sich ob sein Vater wirklich glaubte was er gerade gesagt hatte, immerhin, er glaubte nicht, dass er selbst es jemals akzeptieren konnte das Adam die Ponderosa verlassen hatte. Ganz tief in seinem Herzen konnte er nicht glauben, dass sein Vater das hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 19<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas willst du?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die unfreundliche Frage h\u00e4tte einen, weniger selbstbewussten Mann vielleicht abgehalten, doch Candy Canady zuckte mit den Schultern und lief weiter auf den jungen Mann zu, der am Koppel Zaun lehnte und die Sterne sah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte dieses `kleine Problem\u00b4 bereinigen. Ich dachte es w\u00e4re deinem Vater und Bruder gegen\u00fcber fair es lieber fr\u00fcher als sp\u00e4ter zu kl\u00e4ren.\u201c antwortete er und ging zu Joe am Zaun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe lehnte mit dem R\u00fccken am Zaun seine Arme lagen auf einer der Latten, doch Candy stellte sich etwa ein oder zwei Fu\u00df von Joe entfernt hin, seine Arme gefaltet, auf der obersten Latte und lehnte sich in Richtung der Koppel. In der aufkommenden Dunkelheit wurden ihre beiden Schatten am Boden zu einem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df das du deinen Bruder vermisst, Joe. Ich wei\u00df wie es sich anf\u00fchlt eine Person so sehr zu vermissen, das es dir vorkommt als w\u00fcrde es ein Loch in dich brennen, als ob ein wichtiges St\u00fcck von dir gegangen w\u00e4re und nicht ersetzt werden kann.\u201c sagte er leise, nachdem einige Momente eisiger Stille zwischen ihnen vergangen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas wei\u00dft du schon?\u201c schnappte Joe und dann seufzte er und sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eEt tut mir leid. Ich h\u00e4tte das nicht sagen sollen, es war nicht fair.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, war es nicht,\u201c stimmte Candy zu und einen Moment lang sah er hinaus zu den Sternen, als ob er tief dar\u00fcber nachdachte was er als n\u00e4chstes sagen sollte. \u201eDie Sache ist, Joe, du hast so viel hier das du es f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich ansiehst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas tu ich nicht!\u201c rief Joe so trotzig aus, dass er wie ein kleiner Junge aussah der von einem Lehrer bestraft wird, und das brachte Candy zum L\u00e4cheln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, du hast einen wundervollen Vater. Es gibt einen Spruch, oder nicht? Das du nicht vermisst was du nicht hast, aber manchmal glaube ich das ist Quatsch. Ein Mann kann sich nach einem guten Vater sehnen, wenn er keinen hatte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu hattest keinen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, ich hatte, aber keinen Mann den ich so respektieren konnte wie deinen Pa. Mein Vater hat das Leben durch den Boden einer Flasche gesehen. Als er gestorben ist hat ihn keiner vermisst. Und das ist traurig, denn trotz allem, er war mein Pa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, ich sch\u00e4tze.\u201c Joe runzelte die Stirn. Er kannte viele M\u00e4nner wie Candy\u00b4s Vater, und war mit vielen ihrer Kinder zur Schule gegangen. Er sch\u00fcttelte sich leicht und nickte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMein Pa hatte auch schwere Zeiten. Als meine Mutter gestorben ist, hat er die Ranch f\u00fcr eine Weile verlassen. Ich hab mich sehr ge\u00e4rgert damals, auch gef\u00fcrchtet. Ich dachte er w\u00fcrde nicht zur\u00fcckkommen, wie Ma&#8230;\u201c seine Stimme wurde schw\u00e4cher und er sah nach unten auf seine F\u00fc\u00dfe, dann drehte er sich um, um auf dieselbe Weise an der Latte zu lehnen wie Candy. \u201eEs war wirklich eine seltsame Zeit in meinem Leben. Ich war f\u00fcnf und pl\u00f6tzlich verlie\u00df jeder den ich liebte mein zu Hause. Ma starb, Pa ging weg. Pa kommt nach Hause, Adam geht zum College.\u201c er sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eIch konnte nicht verstehen was in meinem Leben vorgeht. Die einzige Konstante war Hoss. Ich glaube ich hing an ihm wie eine Klette, f\u00fcr den Fall das er auch geht.\u201c er grinste leicht und warf seinem Gegen\u00fcber einen Blick zu. \u201eHast du Br\u00fcder oder Schwestern?\u201c fragte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Gott sei Dank. Ich meine damit das es niemanden gab der durch eine Kindheit durchmusste, so wie meine. Obwohl, nachdem mein Vater gestorben war, hat meine Mutter einen guten Mann geheiratet und der hat mir eine Menge beigebracht. Ich erinnere mich das ich gebetet habe das er nicht sterben w\u00fcrde und das er nicht trinken w\u00fcrde, doch es schien als h\u00e4tte er es versprochen, also wurden meine Gebete erh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd er lebt immer noch?\u201c grinste Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, er lebt noch.\u201c Candy sah nach unten und kickte einen Stein weg mit seinem Fu\u00df. \u201eMeine Ma starb allerdings als ich ungef\u00e4hr 17 war, da habe ich dann zu hause verlassen. Ich war nur froh dar\u00fcber das sie ein paar gl\u00fcckliche Jahre in ihrem Leben hatte.\u201c er zog tief den Atem ein und atmete langsam wieder aus, \u201eDein Bruder muss ein beeindruckender Kerl sein. Die M\u00e4nner sprechen gut \u00fcber ihn. Die Menschen in der Stadt haben nur Gutes \u00fcber ihn zu sagen. Du benimmst dich als w\u00fcrdest du ihn verg\u00f6ttern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch -\u201c Joe stoppte, dann sch\u00fcttelte er den Kopf, \u201eNein, nein, das tu ich nicht. Adam und ich haben uns oft gestritten, wir sind in vielen Dingen auch verschieden. Es ist nur als -\u201c wieder stoppte er und sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eEs ist nicht wichtig.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDoch das ist es. Es ist wichtig f\u00fcr dich, sonst w\u00fcrdest du dich nicht so benehmen. Ich meine, ich bin nicht dein Bruder, Joe, und -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df das,\u201c unterbrach Joe und wieder zuckte er mit den Schultern, \u201eNur manchmal, wie du dich benimmst, erinnert mich an ihn. Es ist wie einen Schatten an der Wand zu sehen und du erwartest die Person zu sehen, zu der der Schatten geh\u00f6rt weil \u2013 weil er bekannt ist und dann kommt jemand daher der ein totaler Fremder ist. Du bist so, ein Schatten. Ich will \u2013 Ich will nicht -\u201c er senkte den Kopf, \u201eAdam war wie mein Pa, er half dabei mich zu erziehen, wei\u00dft du? Er hat mir Sachen beigebracht und als Pa in der Zeit weg war, war es Adam der mir mit meiner Trauer geholfen hat und meinen Pa zu verstehen obwohl ich nur ein Kind war. Dann ging er weg und als er wieder kam war er ver\u00e4ndert.\u201c er warf Candy einen Blick zu, der aufmerksam zuh\u00f6rte. \u201eVerstehst du was ich meine?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNicht genau. Warum erz\u00e4hlst du es mir nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs w\u00fcrde zu lange dauern. Ich sch\u00e4tze, wenn ich jetzt zur\u00fcckschaue, er ging hier weg als Kind und kam als Mann zur\u00fcck. Er war \u2013 ist \u2013 so clever und klug, und ich vermisse ihn. Ich verstehe nicht warum er gegangen ist, obwohl wenn ich seine Briefe lese und wei\u00df das er Leben ohne uns f\u00fchrt, dass er F\u00c4HIG ist ein Leben ohne uns zu f\u00fchren, werde ich so w\u00fctend. Es ist nur, weil \u2013 nun \u2013 es ist als ob ich nur so f\u00fchlen kann, sonst verliere ich ihn komplett. Er wird in den Hintergrund geschoben und das Leben wird voll von anderen Dingen sein und eines Tages kommt ein total Fremder zur\u00fcck in mein Leben und der Adam, den ich kannte wird f\u00fcr immer weg sein.\u201c er legte die Arme auf die Latte und legte sein Kinn darauf. \u201eSch\u00e4tze das macht keinen Sinn, oder?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy sagte einen Moment lang nichts und dann nahm er ein Bild aus der obersten Tasche seines Hemdes. Er gab es Joe, der es aufmerksam betrachtete, denn obwohl der Mond besonders hell war, es war immer noch zu dunkel um einen klaren Blick von dem Gesicht zu bekommen das zu ihm aufsah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWer ist sie? Deine Ma?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Das ist Ann und bevor du mich fragst wer Ann ist, na ja, sie ist meine Frau, au\u00dfer dass sie nicht meine Frau ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sah Candy \u00fcberrascht an und blickte dann wieder zu dem Bild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu meinst sie ist auch tot?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein.\u201c Candy nahm das Bild wieder, seufzte und steckte es sich in seine Tasche, \u201eAnn und ich haben uns verliebt und gegen den Willen ihres Vaters geheiratet. Das n\u00e4chste was ich wei\u00df, er ist da, nahm sie mit nach Hause und annullierte die Ehe. Ich wei\u00df nicht viel \u00fcber die rechtliche Seite oder die religi\u00f6sen Vorschriften die sie mir entgegenwarfen, aber ich wei\u00df das, als ich ihr versprochen habe sie zu meiner Frau zu machen ich das auch so gemeint habe. Ich werde mich selbst nicht als frei betrachten zu heiraten bis ich h\u00f6re das sie jemanden anderen geheiratet hat oder gestorben ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu liebst sie so sehr?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch werde sie immer lieben.\u201c antwortete Candy und starrte in den Himmel als ob Ann da w\u00e4re und zu ihm zur\u00fcckblickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso h\u00e4ltst du auch fest -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, ich halte auch fest. Vielleicht, eines Tages, wird sie in mein Leben zur\u00fcckkehren und mein Leben kann von dort weitergehen wo wir aufgeh\u00f6rt haben.\u201c er runzelte die Stirn, und sah dann zu Joe, \u201eIch habe das nur deinem Pa erz\u00e4hlt, er sagte er w\u00fcrde es niemandem erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher. Du kannst mir vertrauen.\u201c Joe l\u00e4chelte und streckte seine Hand aus, \u201eEs tut mir leid dass ich dir das Leben schwergemacht hab, Candy.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war nicht deine Schuld. So ist das Leben nur manchmal.\u201c sagte der \u00e4ltere Mann als er Joes Hand nahm und sie sch\u00fcttelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Momente blieben sie zusammen, hielten den Zaun fest, wie einige sagen w\u00fcrden, und dann gingen sie zusammen zur\u00fcck ins Haus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 20<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown bewegte seine Schultern und verst\u00e4rkte seinen Halt am Steuerrad. Er war ein gro\u00dfer Mann, 6ft and 4inches. Als er mit der Schiffsmannschaft an Bord der Redoubt kam, musste Adam Cartwright zweimal hinsehen, denn er dachte sein Bruder Hoss h\u00e4tte sich verpflichtet und w\u00fcrde an Bord kommen. Abgesehen von einem Kopf voller Haare und zu der Zeit einem Bart, h\u00e4tte Jacob Brown ein Doppelg\u00e4nger von Hoss Cartwright sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Moment benutzte er seine ganze Kraft als er das Steuerrad so fest hielt das seine Kn\u00f6chel an den Fingern wei\u00df hervortraten. Schneeregen, Schnee und Hagle trafen das Schiff als sie vor und zur\u00fcck schaukelte unter der Kraft der Wellen die ihnen entgegenkamen. Adam Cartwright war auf dem Deck, der Wind schleuderte Schnee in sein Gesicht und in seine Augen, w\u00e4hrend er Befehle zu den M\u00e4nnern schrie die unter diesen brutalen Bedingungen arbeiteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wellen, so hoch wie Turmbl\u00f6cke schleuderten auf die Redoubt, die Bretter knirschten unter ihr und die gro\u00dfen Maste schaukelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJenkins,\u201c rief Adam in das Ohr eines vorbeilaufenden Matrosen, \u201eJenkins, nehmen sie zwei M\u00e4nner, \u00c4xte und entfernen sie den Hauptmast oder wir kentern.\u201c es war schrecklich diese Entscheidung zu treffen, doch die Kraft des Windes machte sie notwendig. Sollten sie \u00fcberleben, w\u00e4re der Schreiner in der Lage einen notd\u00fcrftigen Mast zu machen um ihn zu ersetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFelsen voraus. Zum Hafen steuern&#8230; Zum Hafen steuern.\u201c rief der Ausguck und zeigte nach links und der Mann neben ihm schrie \u201eFelsen voraus, Hafenseite, zum Hafen steuern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUm Himmels Willen -\u201c Jacob st\u00f6hnte als er seine ganze Kraft einsetzte um das Rad zu drehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHart rudern, hart rudern. Halt sie gerade.\u201c und Adam Cartwright war da, seine H\u00e4nde griffen das Steuerrad und zusammen mit Jacob hielt er das Rad gerade.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSteuermann, Hafenseite, drehen sie sie zur Hafenseite. Cartwright, ich brauche sie hier.\u201c schrie Captain Lewis, doch seine Worte waren wie weggeblasen, als der Mast mit einem gro\u00dfen Knall, mit Takelage und Segel ins Meer st\u00fcrzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wellen schleuderten auf das Schiff, durch die \u00d6ffnungen und in die R\u00e4ume darunter. M\u00e4nner verloren ihren Halt und wurden hin und her geschleudert als das Schiff versuchte die monstr\u00f6sen Wellen zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFelsen Steuerbord, Felsen steuerbord.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schrei ging durch die Reihe der M\u00e4nner, die alle darum k\u00e4mpften aufrecht zu bleiben und sich an allem festhielten das ihnen sicher genug schien. Jacob und Adam hielten mit all ihrer Kraft am Steuerrad fest als das Schiff wieder in die Tiefe gezogen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>`Dieses Mal, \u00b4 dachte Adam, \u00b4wird sie sich nicht wieder richten\u00b4 und er sah das Gesicht seines Vaters, das freundliche L\u00e4cheln und die dunklen Augen, und er bereitete sich auf den Schock vor in das eisige Wasser zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch sie richtete sich selbst auf, stieg aufw\u00e4rts und es schien als ob sie einen Moment mitten in der Luft stand bevor sie wieder zur\u00fcckfiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doktor Fletcher wurde von den F\u00fc\u00dfen gerissen, als ein Fass Wein in ihn knallte, w\u00e4hrend das Wasser unter ihnen k\u00e4mpfte. M\u00e4nner wurden von einer Seite auf die andere geschleudert und wenn nicht ein Matrose den Doktor bei den Haaren und unter den Schultern gepackt h\u00e4tte w\u00e4re der Mann ertrunken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war in der Mitte des Tages und sie bek\u00e4mpften die Wellen seit dem Tag zuvor. Selbst jetzt gab es keine Anzeichen von Tageslicht, als die Sonne und der Himmel durch die Elemente verdeckt war. Hagelk\u00f6rner hatten sie so brutal und so lange getroffen, dass sie nun dadurch abgestumpft waren, so wie durch die K\u00e4lte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNehmen sie Brinkley um das Mast Ende zu sichern.\u201c schrie Adam zu einem vorbeilaufenden Matrosen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAye aye, Mr Cartwright\u201c kam die Antwort, nur um einen Mann zu h\u00f6ren \u00b4Brinkleys weg, Sir, \u00fcber Bord gesp\u00fclt\u00b4<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann sie \u2013 sichern sie das Mast Ende.\u201c befahl Cartwright und der Mann stolperte durch Wucht des Windes um zu tun was ihm befohlen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Rad drehte sich in ihren H\u00e4nden und zusammen k\u00e4mpften Jacob und Adam darum die Kontrolle zu behalten. Jacob Brown kannte seine eigene Kraft, doch er k\u00e4mpfte jetzt seit mehreren Stunden gegen den Sturm das seine Beine jetzt vor lauter Stress zitterten, durch die Anspannung der Muskeln und er merkte, dass sein K\u00f6rper Energie verlor. Es gab nichts was er jetzt tun konnte, sein K\u00f6rper fiel nach vorne und er rutschte auf die Bretter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHoward, nehmen sie ihn weg, Jackson \u2013 \u00fcbernehmen sie seinen Platz.\u201c rief Fletcher, \u201eMr Cartwright, k\u00f6nnen sie -\u201c er war nicht in der Lage noch mehr zu sagen als die See sich erhob und ihn umschlang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jackson war nun bei Adam und beide M\u00e4nner benutzten ihre ganze Kraft, darin das Steuerrad zu kontrollieren und dadurch das Ruder zu sichern. Fletcher wurde das Deck entlang geschleift und nur, dadurch das er sich in der Takelage des Mastes verfing, davon abgehalten \u00fcber Bord zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Donner polterte am Himmel. Das Schiff erschauderte etwas mehr, und Adam f\u00fchlte, das sehr bald, jeder von ihnen sich den Gewalten gegen\u00fcber beugen musste, die sie zerst\u00f6rten. Sein K\u00f6rper war taub durch das st\u00e4ndige treffen von Hagelk\u00f6rnern und Schneeregen, dem bei\u00dfenden Wind, die herabfallenden Wellen, die wie Sturzb\u00e4che auf sie str\u00f6mten und nie zu enden schienen. Jackson schrie etwas dar\u00fcber das das Vorsegel zu brechen drohte, als der Sturm pl\u00f6tzlich vorbei war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es waren die Hagelk\u00f6rner und der Schneeregen die zuerst endeten, und die Wellen verminderten sich langsam, die das Schiff ausglichen. Das Rad k\u00e4mpfte nicht mehr um die Kontrolle zu gewinnen, und war jetzt in den H\u00e4nden von nur einem Mann. Vorsichtig kam jeder auf die Beine und ging normal, ohne die Gefahr \u00fcber Bord geschleudert zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFogarty,\u201c schrie Adam zu einem der Offiziere auf dem H\u00fcttendeck, \u201ePfeifen sie alle M\u00e4nner auf dem Deck zusammen. Wir m\u00fcssen wissen wer vermisst oder verletzt ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fogarty salutierte und begann die M\u00e4nner an Deck zu pfeifen. Adam wartete, ballte und \u00f6ffnete seine F\u00e4uste, f\u00fchlte die Taubheit in ihnen und wunderte sich wann der Schmerz beginnen w\u00fcrde, wenn das Blut wieder warm durch seine Venen floss. Er schloss seine Augen und es schien als ob sich alles in seinem Kopf drehte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlle versammelt, sir.\u201c Fogarty\u00b4s Stimme drang durch den Nebel in seinem Kopf und er zwang sich selbst zum Achterdeck zu gehen wo die M\u00e4nner versammelt waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie m\u00fcde, tropfnass und zerlumpt sie aussahen. Die Marines waren, wie die Matrosen, alle in h\u00e4ngender, durchweichter Kleidung. Er ging zu ihnen und begutachtete sie mit freundlichen Augen, wissend das sie, so wie er selbst, sich wundern mussten wie sie es geschafft hatten so einen Sturm zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Miller, fangen sie mit dem Namensaufruf an.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mr Miller ging schnell vor, und die Namen wurden ausgerufen. H\u00e4ufig gab es eine Pause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht w\u00fcrde jemand anderes eine Erkl\u00e4rung \u00fcber den Aufenthalt desjenigen geben der nicht auf seinen Namen reagieren konnte. Manchmal gab es keine Reaktion und man konnte sich nur das schlimmste vorstellen. Von den 60 M\u00e4nnern an Bord des Schiffes, und den 25 Marines, wurden zwei \u00fcber Bord gesp\u00fclt. Zwei starben an ihren Verletzungen. Einem Mann wurde das Bein amputiert, der Doktor hatte einige gebrochene Rippen, Mr Fletcher hatte eine Gehirnersch\u00fctterung. Es gab verschiedene kleinere Verletzungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSehr gut, Jungs. Ihr wart alle gut. Jetzt m\u00fcssen wir die Redoubt wieder Schiffs tauglich machen. Mr Pollard, sie und Simpson m\u00fcssen anfangen einen Notmast zu bauen um den Hauptmast zu ersetzen. Los Jungs, geht an die Arbeit.\u201c rief Adam und die M\u00e4nner verteilten sich sofort, gehorsam und willig sein Kommando zu befolgen. Adam drehte sich zum Captain, der mit einem tropfnassen Taschentuch an einem Schnitt \u00fcber seinem linken Auge tupfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain, habe ich ihre Erlaubnis den M\u00e4nnern ihren Anteil an Rum jetzt zu geben? Sie sind bis auf die Knochen durchgefroren und w\u00fcrden es behaglich finden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Captain nickte, gab seine Erlaubnis, die ihm mehr Anerkennung brachte als alles andere was er getan hatte seit er das Kommando \u00fcbernommen hatte. Er zog Adam zur Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir werden in Zwei Tagen in New York sein. Gott sei Dank haben wir diesen Sturm \u00fcberstanden. Wir haben eine gute Mannschaft, Mr Cartwright, sie waren alle gut.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas waren sie, Sir\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie auch, Sir.\u201c er l\u00e4chelte Adam an und sch\u00fcttelte seine Hand, \u201eIch habe keinen Zweifel daran, dass es eine Bef\u00f6rderung f\u00fcr sie gibt, Adam.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam h\u00f6rte die Worte, nickte und l\u00e4chelte. Nachdem der Captain das Deck verlassen hatte ging Adam zur Seite des Schiffs und sah nach unten auf das Meer. Es gab immer noch eine ziemliche Woge auf dem Wasser, aber nichts wie das, was sie bereits erfahren hatten. Er sah nach unten in die schwarzen Tiefen und k\u00e4mpfte darum sich das Gesicht seines Vaters noch einmal heraufzubeschw\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er drehte sich um und sah Jacob Brown an seiner Seite,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Mr Brown.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin nur gekommen um mich f\u00fcr ihre Hilfe zu bedanken. Wenn wir Kontrolle \u00fcber das Ruder verloren h\u00e4tten w\u00e4re das Schiff verloren gewesen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df,\u201c Adam nickte und drehte sich um wieder aufs Wasser zu sehen, \u201eIch habe geh\u00f6rt das die Zeit der Segelschiffe zu Ende geht, Mr Brown. Denken sie ein Dampf- oder Stahlschiff h\u00e4tte heute besser Stand gehalten?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja,\u201c Jacob kratzte sich am Hinterkopf, \u201eWer wei\u00df, Sir? Ich wei\u00df aber eine Menge Segelschiffe w\u00e4ren heute untergegangen. Es war das Herz des Schiffes das sie \u00fcber Wasser gehalten hat, und das Herz des Schiffs ist eine gute Mannschaft, die alle zusammenarbeiten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut gesagt, Jacob.\u201c antwortete Adam leise, \u201ejetzt gehen sie und lassen ihren Kopf untersuchen und nehmen ihren Anteil Rum. Sie haben die n\u00e4chste Schicht in weniger als vier Stunden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir.\u201c Jacob Brown l\u00e4chelte, er musste nicht sagen \u00b4und sie auch\u00b4 den er wusste das Mr Cartwright das l\u00e4ngst bewusst war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 21<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab Briefe die auf ihn warteten. Der Captain war an Land gegangen um seinen Bericht abzugeben, hatte seine Befehle erhalten und war zur\u00fcckgekehrt mit der Posttasche f\u00fcr seine Mannschaft. Es war immer eine aufregende Zeit, wenn die M\u00e4nner an Deck gerufen wurden um ihre Bezahlung oder ihre Post zu erhalten. Der erste Offizier, Adam Cartwright, las den Namen vor, bezahlte ihn und gab ihm seine Post, wenn es welche gab. Es war \u00fcblich f\u00fcr die, die welche erhalten hatten sie sp\u00e4ter unter sich zu teilen, wenn sie unter Deck waren. Sobald Bezahlung und Post verteilt waren wurden die Namen vorgelesen von den M\u00e4nnern die Landurlaube hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In diesem Fall bevorzugte Adam seine Kabine. Er setzte sich mit seinen Briefen an seinen Tisch und \u00f6ffnete einen Brief nach dem anderen, ordnete sie chronologisch und begann zu lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sein Herz sank mit Best\u00fcrzung beim Lesen dar\u00fcber, dass Ben von Jefferson aus dem Hinterhalt \u00fcberfallen wurde. Er erinnerte sich an den gemeinen, kleinen Mann und seine sanfte Frau sehr gut, und konnte sich sogar an die Ursache f\u00fcr die Uneinigkeit erinnern, die zwischen ihnen geschehen war. Also las er eifrig weiter, um zu erfahren, dass es Ben jetzt gut ging, dass er einen guten Vertrag f\u00fcr Holz in einer der neuen Minen unterschrieben hatte, und dass eine neue Bibliothekarin in die Stadt gezogen war und Interesse an dem gutaussehenden Witwer zeigte. Er lernte auch das aus Candy Canady ein guter Freund geworden war, so gut das er jetzt ein Zimmer im Haus hatte. Joe und er waren nun unzertrennliche Kumpel und die drei arbeiteten hart zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam las den Abschnitt und mit einem leichten Stirnrunzeln hob er die Augenbrauen. Er war kein eifers\u00fcchtiger Mann, solche Gef\u00fchle hielt er f\u00fcr negativ und eine Verschwendung von Energie, doch trotzdem f\u00fchlte er einen pl\u00f6tzlichen Schmerz in sich, ein Gef\u00fchl im Zusammenhang mit dem Spruch, \u00b4Aus dem Auge aus dem Sinn\u00b4. Besonders in Joes Brief bekam er den Eindruck das Joe einen Ersatz f\u00fcr seinen \u00e4ltesten Bruder gefunden hatte und die Vorstellung wie die drei zusammen in die Stadt ritten gab Adam einen gewaltigen Stich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Darum las er diesen Abschnitt im Brief seines Vaters mit gemischten Gef\u00fchlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch mache mir Sorgen um Joe. In den vergangenen Wochen hat er sich etwas ver\u00e4ndert und ich kann mir keinen Grund daf\u00fcr vorstellen. Selbstverst\u00e4ndlich war er ziemlich schlecht gelaunt seit du gegangen bist, wie ich dir schon gesagt habe hat er nicht gut verkraftet das du gegangen bist und eine Zeit lang war er eine ziemliche Blamage in Bezug auf Candy. Jetzt sind er und Candy gute Freunde, zum Gl\u00fcck schlie\u00dfen sie Hoss nicht aus und der ist gl\u00fccklich Teil des Trios zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Zeit, nachdem er sich mit Candy angefreundet hatte schien Joe ziemlich ausgeglichen, so wie normal k\u00f6nnte man sagen. Candy ist ins Haus gezogen und hat sich als guter Arbeiter f\u00fcr die Ranch bewiesen. Ich \u00fcberlege ihn als Vormann anzustellen. Aber dar\u00fcber mache ich mir keine Sorgen. Es ist Joes allgemeines Benehmen gegen \u00fcber den Dingen im Moment.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich habe ihn gefragt ob es eine junge Dame auf der Bildfl\u00e4che gibt und er lachte, nein, es gibt keine Dame. Vielleicht w\u00fcrde er sich nicht so f\u00fchlen, wenn da eine w\u00e4re, aber, wenn ich ihn frage was er damit meint zuckt er nur mit den Schultern und sch\u00fcttelt den Kopf. Er spricht viel dar\u00fcber was au\u00dferhalb der Ponderosa geschieht. Neue L\u00e4nder entstehen und er fragt sich wie diese sind und was dort passiert. Er liest die Nachrichten so gr\u00fcndlich wie nur ein alter Mann das tut. Es besteht kein Zweifel daran das er bald erz\u00e4hlt was ihn besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam las den Brief noch einmal und nahm dann den Brief von Joe mit dem Gleichen Datum. Er \u00f6ffnete ihn und wunderte sich welche Erkenntnisse er darin finden w\u00fcrde, und welchen Einfluss dieser Candy auf seinen j\u00fcngeren Bruder hatte das diesen so ruhelos machte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er \u00fcberflog die Seiten zuerst um sich darauf vorzubereiten was kommen w\u00fcrde, doch es war ein lustiger normaler Schriftverkehr, mit kleinen lustigen Geschichten dar\u00fcber was sie zusammen angestellt hatten, die Arbeit die sie getan hatten, die neue Scheune die sie gebaut hatten. Nur eine Zeile machte Adam Sorgen, wenn er sie in Zusammenhang mit den Kommentaren seines Vaters brachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs scheint zurzeit so viel vorzugehen in der Welt, neue St\u00e4dte werden gebaut, neue Gebiete werden erschlossen. Manchmal scheint es als ob die Ponderosa doch nicht so gro\u00df ist, wie sie mir vorkam.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er seufzte und faltete die Briefe nachdenklich zusammen. Es schien ihm als ob seine Erinnerungen an zu Hause verblassten, nur in seinen Tr\u00e4umen war alles wieder so klar und deutlich, dass er beim Aufwachen an einigen Morgen erwartete wieder in seinem Zimmer zu sein, mit dem Geruch von Hop Sings K\u00fcche in der Nase.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der letzte Brief den er ihnen geschrieben hatte war, als sie in London waren und der Captain und einige andere aus der Mannschaft krank wurden. Das war sein letzter Schriftverkehr mit ihnen. Er nahm F\u00fcller und Papier und begann das Datum, Zeit und Ort zu schreiben, als es an der T\u00fcr klopfte und ein Midshipman trat herein um zu sagen das der Captain seine Anwesenheit im Stabsraum verlangte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah in den Spiegel bevor er sein Quartier verlie\u00df. Er zog seine Krawatte gerade, strich sein Haar und den gepflegten Bart, den er sich im letzten Jahr wachsen lie\u00df, glatt. Er betrachtete sich selbst und versuchte den Mann zu finden, der er einige Jahre zuvor noch gewesen war, der Mann in Schwarz, diese unfassbare Erinnerung, die wie eine andere Zeit schien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Captain sah zu Adam und wartete bis er an den Tisch herangetreten war, bevor er aufstand und ihm die Hand entgegenstreckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAdam, Mr Cartwright \u2013 Ich habe meine neuen Befehle hier und au\u00dferdem wurde ihre Bef\u00f6rderung zum Captain genehmigt. Gratuliere.\u201c Captain Lewis sch\u00fcttelte Adams Hand und faltete dann seine H\u00e4nde hinter seinem R\u00fccken als ob er etwas ganz Besonderes geleistet hatte, auf das er sehr stolz war. \u201eLassen sie uns darauf ansto\u00dfen, sollen wir?\u201c schlug er vor und ging zu einem Beistelltisch wo einige Gl\u00e4ser mit zusammen mit der Karaffe standen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWird eine Aufgabe erw\u00e4hnt, Sir,\u201c Adam nahm das Glas Wein und hielt es in der Hand, w\u00e4hrend er auf Lewis\u00b4 Antwort wartete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manchmal wurde eine Bef\u00f6rderung genehmigt, doch kein Schiff zur Verf\u00fcgung gestellt, so das der frisch gebackene Captain Zwangsurlaub hatte bis ein Schiff zur Verf\u00fcgung stand. Manchmal bekam er den Befehl das Kommando \u00fcber ein Schiff sofort zu \u00fcbernehmen, was bedeutete das er selbst und seine Besitzt\u00fcmer sofort auf ein anderes Schiff verlegt wurden, manchmal von einem Hafen zu einem anderen in einem unterschiedlichen Staat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lewis l\u00e4chelte und drehte sich um.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, ich denke sie werden zufrieden sein mit ihrem Schiff, Captain Cartwright. Es ist die Redoubt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adams dunkle Augen weiteten sich \u00fcberrascht und doch freute er sich, denn die Redoubt hatte sich als gutes Gef\u00e4hrt erwiesen, mehr als alle die er vorher kannte. Lewis fuhr fort,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Schiffsmannschaft wird auch bleiben. Ihre Befehle sind hier -\u201c er schob die Ledertasche \u00fcber den Tisch zu Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke, Captain Lewis.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, danken sie mir nicht, Adam, sie haben die Bef\u00f6rderung durch ihre eigenen Leistungen verdient. Meine Berichte \u00fcber ihr Verhalten waren ehrlich und wahrheitsgetreu, und meine Empfehlungen aufrichtig. Ich bin nur froh das alles zu ihrer Zufriedenheit ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd was ist mit ihnen, Sir? Wo ist ihre Aufgabe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lewis nickte, trank etwas Wein und stellte dann das Glas auf den Tisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Krankheit die ich bekommen habe, als wir auf dem Atlantik waren und die uns gezwungen hat in London zu bleiben war \u2013 ist \u2013 ernster als wie erwartet. Ich habe sechs Monate Urlaub, und werde bei meiner Schwester in New Hampshire bleiben, und sehen wie sich die Dinge entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas tut mir leid, Ich wei\u00df was ihnen die See bedeutet und die Redoubt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa -\u201c Lewis f\u00fcllte sein Glas auf, drehte sich zu Adam und f\u00fcllte dessen Glas auf. \u201eJa, Ich werde die Redoubt vermissen, und sie alle. Ich werde heute Abend offiziell meinen Abschied nehmen. Das wird mir Zeit geben meine Sachen zu r\u00e4umen. Ich w\u00fcnsche ihnen alles Gute, Adam Cartwright.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte gedankenvoll. Captain auf seinem eigenen Schiff, und der Redoubt noch dazu. Abel Stoddard w\u00e4re stolz auf ihn. Er sah zum Tisch, dem Zimmer \u2013 wenn Captain Lewis ging, w\u00fcrde das ihm geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 22<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab immer eine Menge zu tun, wenn sie im Hafen anlegten. Einige M\u00e4nner hatten l\u00e4ngeren Landurlaub, doch wenn der Befehl kam das das Schiff auslaufen musste bevor der Urlaub vorbei war und sie hatten gen\u00fcgend Respekt f\u00fcr den Captain, k\u00fcrzten sie ihn, um unter ihm zu dienen anstatt das Risiko einzugehen einem Schiff zugeteilt zu werden, mit einem weniger angenehmen Offizier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei den anderen R\u00e4ngen war es genauso. Sie w\u00fcrden die Schiffe mit anderen tauschen, wenn es Mannschaften mit denen sie es bevorzugten zu segeln. Es war eine Auszeichnung f\u00fcr Captain Cartwright das der einzige Mann der die Redoubt verlie\u00df, abgesehen von Lewis, der Arzt war. Es erf\u00fcllte Adam mit gro\u00dfem Stolz die M\u00e4nner an Deck zusammen zu rufen um ihnen ihre Befehle zu geben. Die Tatsache das er jedes Gesicht hier kannte, einige von ihnen hatten den Hurrikan und den Verlust der Ainola \u00fcberlebt, und das sie sich freiwillig daf\u00fcr entschieden haben unter ihm zu arbeiten, gab ihm ein gutes Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er f\u00fchlte noch gr\u00f6\u00dfere Begeisterung als Jacob Brown rief \u201eEin Hoch auf unseren neuen Captain, Jungs\u201c und jeder Mann gab ihm einen dreifachen Salut, der Adam zum err\u00f6ten brachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Anwesenheitskontrolle war gemacht, und alle M\u00e4nner waren anwesend, bis auf den neuen Doktor. Adam las ihre Befehle vor und das Schiff machte sich bereit aus dem Hafen auszulaufen. Die M\u00e4nner die bis jetzt noch keinen Landgang genossen hatten, bekamen jetzt die Gelegenheit dazu und die Erinnerung zum Einbruch der Nacht wieder an Bord zu sein. Es gab einen neuen Applaus als die M\u00e4nner die Redoubt zum Landgang verlie\u00dfen, die Taschen voll und die Hoffnung jede Minute an Land zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah ihnen nach und war einen Moment in Gedanken versunken, bis er sich bewusst war das er nicht alleine war. Er drehte sich um und sah Jacob Brown neben sich stehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte ihn nur sagen wie erfreut ich \u00fcber ihre Ernennung bin, Captain.\u201c sagte Brown und salutierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke, Brown.\u201c Adam l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie gehen nicht an Land, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein.\u201c Adams L\u00e4cheln verblasste und er sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eIch muss Briefe an meine Familie schreiben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh ja, nat\u00fcrlich, die Ponderosa.\u201c Jacob nickte und grinste, \u201eIch erinnere mich daran das sie mir Geschichten \u00fc von ihrem zu Hause erz\u00e4hlt haben, Sir, und ihrer Familie.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd sie, Jacob? Gehen sie nicht an Land?\u201c fragte Adam, der jetzt mit niemandem \u00fcber seine Familie reden wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Sir.\u201c Brown trat einen Schritt zur\u00fcck als Adam sich umdrehte um weiter zu beobachten, \u201eMr Cartwright, Sir? Habe ich die Erlaubnis frei zu sprechen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich, was gibt es?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte ihnen nur sagen, Sir, dass ich ihnen den R\u00fccken freihalten werde, Sir. Ich werde nie vergessen wie sie mir das Leben in dem Sturm gerettet haben. Sie werden es nicht bereuen, Sir. Ich werde mich darum k\u00fcmmern, dass sie nicht zu Schaden kommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein leichtes L\u00e4cheln kam auf Adams Lippen, und seine Augen wurde etwas dunkler, er nickte jedoch und machte seine Schultern gerade.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke, Jacob.\u201c antwortete er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe nicht vergessen das sie gesagt haben das ich sie an einen ihrer Br\u00fcder erinnere. Also, wenn es ihnen nichts ausmacht werde ich in br\u00fcderlichem Interesse handeln, so dass sie sich um nichts Sorgen machen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNochmals Danke, Jacob.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGanz inoffiziell, Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich,\u201c nickte Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown salutierte und trat zur\u00fcck um Adam den Weg frei zu machen zur Kapit\u00e4nskabine. Eine solche Unterhaltung w\u00fcrde auf See nicht erlaubt werden. Adam wusste, als er durch die T\u00fcr ins Heiligtum trat, das er den Schritt gemacht hatte der ihn vom normalen Umgang mit den M\u00e4nnern abhielt. Es war etwas das er bedauerte, denn es war etwas das er immer genossen hatte und das die Geister zur\u00fcckhielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er setzte sich an seinen Tisch und sah auf den halbfertigen Brief den er seinem Vater geschrieben hatte. Einen Moment lang war das alles was er tun konnte, auf die W\u00f6rter zu starren, die sich nun auf der Seite verdrehten, und er fragte sich wie oder ob er seinem Vater erz\u00e4hlen sollte, dass er sich in diesem Augenblick wie der einsamste Mensch auf dieser Welt f\u00fchlte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Befehl lautete nach New England zu segeln, und es erf\u00fcllte Adam mit W\u00e4rme zu wissen das sein Schiff in den Hafen einlaufen w\u00fcrde in dem er geboren wurde. Die Redoubt h\u00e4tte neben der Wanderer liegen k\u00f6nnen, wenn diese noch seet\u00fcchtig w\u00e4re.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von seiner Position auf der Br\u00fccke aus beobachtete er wie der Hafen sich ihnen \u00f6ffnete. Er konnte die Reihen der H\u00e4user und der Gesch\u00e4fte sehen, hell im morgendlichen Sonnenlicht und die Farben der Blumen die an den H\u00e4userw\u00e4nden schimmerten. Seine Augen suchten nach dem Haus in dem er geboren wurde. Sie hatten nur einige Stunden Aufenthalt, hier war es wo sie den neuen Doktor an Bord nehmen w\u00fcrden und den notwendigen Proviant f\u00fcr ihre n\u00e4chste Aufgebe auff\u00fcllen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er konnte die M\u00e4nner auf ihren Stationen h\u00f6ren, das rasseln der Ankerkette, F\u00fc\u00dfe die \u00fcbers Deck liefen. Doch sein Blick war auf die Reihen der H\u00e4user fixiert und in Gedanken kehrte er zu seinen fr\u00fcheren Besuchen zur\u00fcck, als Abel noch lebte, und als Abel starb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Schiff ankerte. Er befahl das seine Barkasse bereitgemacht wurde und bot seinen Offizieren an mit ihm an Land zu gehen. Der erste Offizier und der Sergeant der Marines nahmen an und die drei ruderten, in guter Zeit, zur Anlegestelle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam legte die Zeit f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Barkasse fest und \u00fcberlie\u00df sie sich selbst. Er selbst wollte nur zu einem einzigen Ort und mit einem Seufzer ging er an den H\u00e4usern vorbei in Richtung Friedhof.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab eine Bank unter einem Baum, nahe bei den Gr\u00e4bern, auf die er sich setzte. Er nahm seinen Hut ab und legte ihn aufs Knie. Er hob sein Gesicht zur Sonne und schloss seine Augen, w\u00e4hrend er sich an die Vergangenheit erinnerte\u2026Abel Stoddard, Eli und seine Obsessionen, die Mutter die er nie kennenlernte. Er muss ungef\u00e4hr eine Stunde dort gesessen haben bevor er aufstand um an die Grabstelle zu treten und, wahrscheinlich zum letzten Mal in seinem Leben, auf sie herabsah. Die steinernen Rosen die in den Grabstein seiner Mutter gemei\u00dfelt waren, waren jetzt grauer als zuvor, und hatten ihren scharfen Umriss verloren und es gab etwas Moos an der Nordseite, den er mit seinem Daumen entfernte. Er sagte sein Lebewohl und setzte seinen Hut auf. Er salutierte vor dem Grab seines Gro\u00dfvaters, wunderte sich ob der alte Mann stolz auf ihn gewesen w\u00e4re und ging dann weg, den R\u00fccken gerade und mit feuchten Augen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 23<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Adam Cartwright seine Kabine an Bord der Redoubt betrat, trat Joseph durch die Fl\u00fcgelt\u00fcren des Bucket of Blood Saloons mit Hoss und Candy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sah sich im Saloon um und lehnte sich dann mit einem Seufzer an die Theke, sah zu Sam und bestellte drei Bier die, wie er bemerkte, Sam bereits ausschenkte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHabt ihr die Drinks bestellt?\u201c fragte er seine Begleiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich dachte du.\u201c antwortete Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sam lachte, aus vollem Mund, als er ihnen die Biere zu schob.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSeht, Jungs, ihr kommt so oft her, ich wei\u00df was ihr bestellt, wenn ich euch nur ansehe. Wie geht es eurem Pa, Hoss? Joe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs geht ihm gut, danke Sam,\u201c antwortete Hoss und legte das Geld f\u00fcr die Rechnung hin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHast du von deinem gro\u00dfen Bruder die letzte Zeit geh\u00f6rt, Joe?\u201c Veronica, mit den schwarzen Haaren, schlenderte zu ihm und legte einen Arm um seine Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNicht in letzter Zeit,\u201c antwortete Joe und sch\u00fcttelte ihren Arm ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie geht es dir, Candy?\u201c Sylvia, mit den hellblonden Haaren l\u00e4chelte dem jungen Mann zu, der zur\u00fcck l\u00e4chelte und dann sein Glas hob um weiter zu trinken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte laut, und legte seine Arme gefaltet auf den Tisch gegen\u00fcber von Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWei\u00dft du, ich erinnere mich daran als Veronica angefangen hat hier zu arbeiten.\u201c murmelte er, \u201eUnd Sylvia kenne ich seit ich die Schule verlassen habe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas hast du in einem Saloon gemacht, so kurz nachdem du die Schule verlassen hast?\u201c fragte Candy mit einem trockenen L\u00e4cheln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch war nicht hier, Sylvia arbeitete in der Apotheke.\u201c Joes Schultern fielen, \u201eWei\u00dft du, findest du es nicht nervend an Orte zu gehen, die immer gleich sind die ganze Zeit? Menschen die uns so gut kennen, dass sie was wir trinken, Saloon Girls, so alt das sie sich noch nicht mal mehr die M\u00fche machen mit uns zu flirten.\u201c er schl\u00fcrfte einige Schlucke Bier und leckte sich die Lippen und hob seine Augen zur Decke, \u201eIch kann mich daran erinnern wie ich das Loch in der Decke gemacht hab. Es war als Adah da war, erinnerst du dich an Adah, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, es nicht leicht sie zu vergessen \u2013 oder den Kerl mit dem sie weg ist,\u201c grummelte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHuh, er ist sowieso jetzt tot.\u201c Joe drehte sich in seinem Stuhl und sah sich im Saloon um, \u201eSiehst du den Spucknapf da dr\u00fcben, Candy? Siehst du die Delle? Ich erinnere mich daran wie Hoss die Delle in den Spucknapf gemacht hat und einige andere auch. Das war der Tag an dem er den Affenmann adoptierte. Oh je, was f\u00fcr ein heilloses Durcheinander das war.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe von ihm geh\u00f6rt, Hoss hat es mir erz\u00e4hlt,\u201c Candy l\u00e4chelte leicht, \u201eJoe, es ist zu erwarten das du all die bekannten, kleinen Dinge in deinem Leben wiedererkennst, ich meine, du hast immerhin dein ganzes Leben hier verbracht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, genau,\u201c seufzte Joe und schob sein Glas von sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas soll das hei\u00dfen?\u201c fragte Hoss, das blau in seinen Augen vertiefte sich, ein deutliches Zeichen, das er nicht allzu gl\u00fccklich dar\u00fcber war wie Joe diese Bemerkung ausdr\u00fcckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, die ganze Zeit hier zu sein bedeutet es gibt nichts Neues, nichts Frisches, nur dieselben alten Dinge die ganze Zeit.\u201c und Joe seufzte wieder schwer, dann sah er mit einem m\u00fcrrischen Gesichtsausdruck zu Candy, \u201eEs ist in Ordnung f\u00fcr dich Candy, du warst unterwegs, bist zu Orten gereist und warst an Orten. Du warst beim Beginn von Sachen dabei und manchmal dem Ende. Das muss f\u00fcr dich ziemlich normal aussehen, aber -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist dein zu Hause, Joe.\u201c zuckte Candy mit den Schultern, \u201eJeder ist manchmal gelangweilt mit dem \u00fcblichen von zu Hause, aber wenn du unterwegs bist f\u00e4ngst du an diese Dinge zu sch\u00e4tzen und realisierst wo es dir besserging. Glaub mir, ich wei\u00df wovon ich rede.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah,\u201c Hoss nickte zustimmend und schluckte den Rest seines Bieres.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sagte nicht jetzt nichts, er fand es unfair das Candy in dieser Debatte auf der Seite von Hoss stand, und er versuchte etwas zu finden das ihn auf seine Seite zog. Gerade als er etwas sagen wollte waren drau\u00dfen Sch\u00fcsse zu h\u00f6ren und das Ger\u00e4usch von Pferden die die Hauptstra\u00dfe entlang galoppierten. Sofort gab standen die Leute von ihren Tischen auf oder verlie\u00dfen ihren Platz an der Theke um aus dem Saloon zu gehen und herauszufinden was passiert war. Au\u00dfer Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss kam zur\u00fcck, zog seinen Stuhl hervor und setzte sich wieder. Er bat Sam nochmal um drei Bier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war nur der alte Timothy, betrunken wie \u00fcblich. Roy hat ihn zum ausn\u00fcchtern eingesperrt.\u201c erkl\u00e4rte er Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, dass h\u00e4tte ich dir sagen k\u00f6nnen -\u201c sagte Joe m\u00fcrrisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWei\u00dft du, du solltest dir wirklich eine bessere Laune zu legen, Joe. Wenn du so weitermachst dann -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann was?\u201c Joe hob seine braunen Augen um in die blauen Augen seines Bruders zu sehen und sch\u00fcttelte dann den Kopf, \u201eEs tut mir leid, Hoss, ich sch\u00e4tze ich bin einfach gelangweilt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, wie w\u00e4re es, wenn wir n\u00e4chste Woche f\u00fcr Pa nach San Francisco fahren. Er kann zur Abwechslung zu Hause bleiben und wir drei k\u00f6nnen Frisco erkunden. Was meinst du Candy?\u201c Hoss grinste seinen Freund an, der sich zur\u00fccklehnte und l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKlingt gut f\u00fcr mich. Was ist mit dir Joe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte, nahm sein neues Glas und nickte, aber es fehlte die Begeisterung von seiner Seite und Hoss f\u00fchlte wie sein Tag verdorben wurde als er zu seinem kleinen Bruder sah, der vorn\u00fcbergebeugt in sein Glas starrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas ist los Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben\u00b4s Stimme schien durch den Raum zu Hoss zu driften, der aufsah, etwas rot wurde und dann mit den Schultern zuckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, ich mach mir irgendwie Sorgen um Joe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, Joseph&#8230;mmm&#8230;Du hast es bemerkt, huh?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas bemerkt?\u201c Hoss runzelte die Stirn und stand auf, steckte seine H\u00e4nde in die Taschen seiner Hose und kr\u00fcmmte seine Schultern, \u201eEr ist einfach nicht normal, Pa. Er ist nicht mehr derselbe Joe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHmm, ich wei\u00df, mir ist der Wechsel in den vergangenen Wochen schon aufgefallen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHerr je Pa, er ist genauso launisch wie eine Frau. Es hat Monate gedauert bis er Candy akzeptiert hat und ihn vern\u00fcnftig behandelt hat, und sobald das endlich geschafft war, hat er wieder seine Launen. Nichts scheint mehr richtig zu sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sch\u00e4tze er ist jung und will seine Fl\u00fcgel ausbreiten, Hoss. Das passiert, wie du wei\u00dft.\u201c seufzte Ben und dachte an Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte nie an einem anderen Ort als hier sein, Pa.\u201c seufzte Hoss und setzte sich auf die Ecke des gro\u00dfen Kaffeetisches, \u201eIch habe nur gedacht Joe w\u00e4re wie ich, nach all dem Getue das er veranstaltet hat als Adam gegangen ist.\u201c er runzelte nachdenklich die Stirn, \u201eGlaubst du er will, wie Adam zur See gehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, aber -\u201c Ben zog an seiner Pfeife, und schloss leicht seine Augen, \u201eIch denke, wenn er Adams Briefe liest, w\u00fcnscht er sich das er dasselbe tun k\u00f6nnte, und dann nat\u00fcrlich redet er viel mit Candy dar\u00fcber was Candy gemacht hat als er herumgereist ist. Es kann einfach sein das er sich w\u00fcnscht er k\u00f6nnte auch Dinge wie das tun bevor er sich niederl\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNiederl\u00e4sst?\u201c Hoss lachte schallend, \u201eDu meinst mit einer Frau und Kindern, huh?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum nicht? Joe ist die Art Mann der eine Frau und Kinder braucht. Selbst wenn ihm das jetzt noch nicht klar ist.\u201c und Ben l\u00e4chelte leicht, als er zu seinem mittleren Sohn sah und dachte, so wie du.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun,\u201c Hoss kratzte sich am Kopf. \u201eVielleicht wenn wir n\u00e4chste Woche nach Frisco gehen, findet er ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen das ihn fesselt. Was meinst du, Pa?\u201c und er sah zu seinem Vater mit einem Grinsen im Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu kannst es versuchen, Hoss, das schadet nicht.\u201c und Ben widmete sich wieder seiner Pfeife zu, w\u00e4hrend seine Gedanken zu seinem j\u00fcngsten Sohn gingen und er versucht eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem des jungen Mannes zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe spazierte durch den Vorhof und stoppte bevor er den Stall erreichte um in den Himmel zu sehen.\u00a0 Dann drehte er sich um und betrachtete das Haus, dann die Au\u00dfengeb\u00e4ude, die St\u00e4lle und Scheunen und dann wieder den Himmel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum hast du das getan?\u201c wollte Hoss wissen als er von hinten an ihn herantrat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte nur einen genauen Blick drauf werfen,\u201c kam die scharfe Antwort und Joe zog seinen Hut nach vorne um seine Augen zu verdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum? Du hast es mehr als hundertmal gesehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, genau!\u201c seufzte Joe und ging weiter zu den St\u00e4llen, wo Cochise seinen Kopf hob und zu seinem Herrn blickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJoe, du f\u00e4ngst den Tag auf dem falschen Fu\u00df an.\u201c murmelte Hoss, und nahm seinen Sattel aus dem Stall.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTut mir leid, Hoss, so f\u00fchle ich mich im Moment,\u201c Joe runzelte die Stirn und streichelte die Nase seines Pferdes, \u201eHoss, sag mir die Wahrheit. Hast du nie das Bed\u00fcrfnis gehabt Chubb zu nehmen und einfach los zu reiten. Einfach nur reiten und sehen was es da drau\u00dfen gibt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein.\u201c Hoss sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eIch wollte nie woanders als hier sein, Joe. Dies ist nicht einfach nur mein zu Hause, es ist alles was mir etwas bedeutet. Du und Pa, die Ponderosa, und all das was wir hier haben. Verdammt, ich kann es nie erwarten wieder zur\u00fcck zu sein, wenn ich weg bin.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe mich auch immer so gef\u00fchlt,\u201c seufzte Joe, w\u00e4hrend er den Umfangsriemen an seinem Sattel sicherte. \u201eAber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu musst heiraten und sesshaft werden. Ein paar Kinder werden dich am Boden halten.\u201c riet Hoss, und er erinnerte an die Worte seines Vaters die Nacht zuvor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch glaube nicht, Hoss.\u201c murmelte Joe, und er stellte seinen Fu\u00df in den Steigb\u00fcgel und sprang leicht in den Sattelt, er sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eEs ist einfach nicht leicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er aus dem Stall und an seinem Bruder vorbeiritt, bemerkte er nicht das seine Worte, wie ein Messer in das gutm\u00fctige Herz seines Bruders geschnitten hatten, genauso schmerzhaft als w\u00e4re es eine richtige Klinge, scharf und brutal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 24<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy hatte sich als erstklassiger Mitarbeiter erwiesen. Als Joe auf der obersten Sprosse des Koppel Zaunes sa\u00df um zuzusehen wie das n\u00e4chste Pferd zugeritten wurde, begann er \u00fcber die Erfahrungen des anderen Mannes nachzudenken. Eine kleine Stimme in seinem Kopf sagte ihm damit aufzuh\u00f6ren, denn es w\u00fcrde nur mit einem schmerzhaften Verlangen enden das er schon so lange mit sich herumschleppte, und warum sich den Tag verderben? Doch ein Blick zu Candy als er aus der Box schoss, im Sattel eines teuflisch, blickenden braunen Mustangs, sendete Joe zu den Gedanken, die ihn, wie es schien, schon seit Tagen besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy war genauso alt wie Adam, das hie\u00df er war zw\u00f6lf Jahre \u00e4lter als Joe. Er hatte einen guten Humor, war Erwachsen und mit sich selbst zufrieden. Furchtlos, jemandem gegen\u00fcber zu treten, dennoch sanft und freundlich, gro\u00dfz\u00fcgig und offenherzig. So weit so gut. Joe konnte zugeben das er wahrscheinlich in der gleichen Liga wie sein Freund war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber Candy konnte von Orten erz\u00e4hlen an denen er war, nicht nur Yuma, San Francisco und Sacramento. Er war an Orten wo immer noch nur Indianer lebten. Er hatte Abenteuer, richtige Abenteuer, nicht nur beim zureiten vom Pferd zu fallen, nicht nur Postkutschen R\u00e4uber aufzuhalten oder in einer Posse hinter einem Ganoven f\u00fcr Roy Coffee her zureiten. Candy hatte ein Leben gelebt und das Problem f\u00fcr Joe war es das er \u00fcbersah das er selbst auch viel in seinem Leben erlebt hatte, nur in einem engeren Umfeld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er l\u00e4chelte als Ben kam und sich neben ihn setzte. Er merkte das es seinem Pa schwerer fiel auf die Sprosse zu klettern, und es kam ihm der Gedanke das, wenn er weggehen w\u00fcrde, seinem Pa vielleicht etwas passieren k\u00f6nnte und er w\u00fcrde es zu sp\u00e4t erfahren. Er schob den Gedanken zur Seite. Mit dieser Angst lebten sie jeden Tag und mussten sich ihr, von Zeit zu Zeit, stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlles in Ordnung, mein Sohn?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, Pa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCandy ist ein guter Reiter, oder nicht? Er hat ein gutes Handgelenk. Ooooh, das war keine gute Idee. Er h\u00e4tte aus dem Sattel fallen k\u00f6nnen, oh je, an was denkt er? Oh, gut gemacht, Candy!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte als den Kommentaren seines Vaters zuh\u00f6rte wie Candy das Pferd zuritt. Er wunderte sich ob sein Vater ihn hier vermissen w\u00fcrde, wenn er ging. Er biss sich auf die Unterlippe \u2013 nat\u00fcrlich w\u00fcrde sein Vater ihn vermissen, immerhin war er sein j\u00fcngster Sohn. Doch als Arbeiter \u2013 vielleicht k\u00f6nnte sein Platz einfach ersetzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss kam und lehnte sich gegen das Gitter und sah zu ohne etwas zu sagen. Es kam Joe so vor als ob Hoss in der letzten Woche ungew\u00f6hnlich ruhig war. Er hat sogar weniger gegessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du in Ordnung, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, mir geht es gut. Dir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMir geht\u2019s auch gut.\u201c Joe grinste, \u201eCandy hat ein paar Schwierigkeiten mit dem.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das sehe ich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe h\u00f6rte den Seufzer der dem Kommentar folgte. Er dachte das Hoss verliebt sein musste, aber er hatte nichts gesagt. Er sah zu seinem Bruder hinunter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie w\u00e4r\u2019s wenn wir sp\u00e4ter in die Stadt gehen? Wir k\u00f6nnen etwas trinken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, wenn du willst.\u201c kam die fast m\u00fcrrische Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe runzelte die Stirn. Er hatte noch nie zuvor erlebt das Hoss so ungern auf einen Drink in die Stadt ritt. Es musste Liebe sein. Er kletterte runter und stand neben seinem Bruder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas ist los. Hoss? Bist du verliebt, oder was?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss schluckte, sch\u00fcttelte seinen Kopf und wurde rot. Wie sollte er seinem kleinen Bruder erz\u00e4hlen, dass er in der Angst, vor dem Tag lebte, wenn Joe von der Ponderosa weg reiten w\u00fcrde, vielleicht aus seinem Leben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, etwas ist falsch. Du bist immer gerne auf einen Drink in die Stadt geritten, jetzt sieht es so aus als wolltest nur alleine sein. Nun, fair genug, ich werde mit Candy gehen, wenn er fertig ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe nicht gesagt das ich nicht mit dir gehen will, Joe.\u201c protestierte Hoss, \u201eIch habe mich nur gewundert ob du wirklich gehen willst oder ob du mir nur einen Gefallen tun willst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHuh, warum sollte ich dir nur einen Gefallen tun, du gro\u00dfer Ochse?\u201c Joe zwang sich zu lachen, \u201eIch mag einen Drink in der Stadt genauso sehr wie du, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss griff nach dem Friedensangebot und l\u00e4chelte, er klopfte seinem Bruder auf die Schulter und nickte, und drehte sich dann um Candy\u00b4s Ritt weiter zu beobachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr ist ein guter Reiter, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das ist er sicher,\u201c antwortete Joe und lehnte sich gegen das Gitter, \u201eGute Sache das er an dem Tag<\/p>\n<p>auf die Ponderosa ritt, nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, ich w\u00fcrde ihn vermissen, wenn er jetzt gehen w\u00fcrde.\u201c sagte Hoss und schluckte dann, er w\u00fcnschte er h\u00e4tte das nicht gesagt, aber die Angst das jemand gehen w\u00fcrde, besonders Joe, ging ihm so sehr im Kopf herum, dass es einfach rausgeplatzt kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum sollte er gehen? Er hat einen guten Job hier, und Freunde.\u201c antwortete Joe ziemlich defensiv.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, aber wir sind nicht seine Familie, oder?\u201c entgegnete Hoss ziemlich genervt, und konzentrierte sich auf den Kampf zwischen Mann und Biest der vor ihnen ablief.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte. Zwei Tage zuvor hatte er einen Brief von seinem Halbbruder, Clay Stafford erhalten. Clay war eine weitere Person die umher reiste und Erfahrungen des Lebens au\u00dferhalb der Ponderosa machte. Er war jetzt in Argentinien unterwegs. Kaum vorzustellen \u2013 Argentinien. Joe musste zum Globus gehen um herauszufinden wo das war und dann hatte ihm Pa davon erz\u00e4hlt, denn Pa war auch einmal dort. Es schien als ob jeder \u00fcberall gewesen war \u2013 nur er nicht. Oh und Hoss nat\u00fcrlich, aber Hoss war gl\u00fccklich wo er war, ein ordentlicher heimischer Typ.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben kletterte nach unten und stellte sich neben sie. Er l\u00e4chelte und legte jedem eine Hand auf die Schulter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Candy hat da einen guten Job gemacht. Habe ich euch Jungs etwas \u00fcber einen Drink in der Stadt sagen h\u00f6ren? Ich muss hingehen und Roy treffen. Habt ihr was dagegen, wenn ich mich anschlie\u00dfe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher, Pa.\u201c Hoss grinste und sah zu Joe, \u201eDas ist in Ordnung, oder nicht, Joe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe l\u00e4chelte, nickte. Er liebte seinen Pa, er liebte seinen Bruder \u2013 aber er musste zugeben, dass es so ein Gerangel in seinem Kopf gab und an seinem Herzen zog, dass er sich w\u00fcnschte bereits 1000 Meilen von ihnen entfernt zu sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 25<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVerzeihen sie, Captain, aber ich denke sie sollten an Deck kommen und das sehen&#8230;\u201c Fletcher blieb an der T\u00fcr und wartete darauf das der Captain von seinem Tisch aufstand, seinen Hut nahm und ihm aus der Kabine folgte. Bis er das Deck erreicht hatte, hatte Captain Adam Cartwright seinen Hut aufgesetzt und seine Uniform zugekn\u00f6pft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab einen ziemlichen L\u00e4rm von der Backbordseite des Schiffes, wo die M\u00e4nner zusammengedr\u00e4ngt standen und \u00fcber die Seite sahen und einender zuriefen. Einige Offiziere standen an einer Seite und ermutigten die M\u00e4nner an einigen Leinen zu ziehen, aber als sie Adam ankommen sahen wurden sie still. Einer der Midshipman trat zur Seite und salutierte bevor er Adam dar\u00fcber informierte das sie Reste eines Schiffs gefunden hatten, die vorbeitrieben und das es M\u00e4nner gab die sich in Todesangst daran festkrallten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSollen wir sie an Bord bringen, Sir\u201c fragte der Midshipman.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich, ich dachte das tun sie bereits.\u201c antwortete Adam mit erhobenen Augenbrauen und einem leichte L\u00e4cheln auf den Lippen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir.\u201c best\u00e4tigte der Middie und eilte zur\u00fcck zu den anderen Offizieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam n\u00e4herte sich der Menge der M\u00e4nner, die zur Seite traten und ihn durchlie\u00dfen, wobei die M\u00e4nner die an den Seilen zogen, Jacob Brown war einer von ihnen, ihre Arbeit fortsetzten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab tats\u00e4chlich M\u00e4nner die sich an den Resten eines Schiffes festhielten. Adam z\u00e4hlte alles in allem 10 M\u00e4nner. Er zog tief den Atem ein und sah zu Fletcher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sehen aus als ob sie schon eine Weile so sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, tats\u00e4chlich, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBringen sie sie sobald wie m\u00f6glich an Bord. Fisher, gehen sie nach unten und holen sie sofort den Doktor. Allsop, diese M\u00e4nner brauchen frisches Wasser, tun sie etwas Rum hinein, und bringen sie Decken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die zwei M\u00e4nner eilten in unterschiedliche Richtungen um die Befehle zu befolgen. Die M\u00e4nner hingen nun an der Takelage um zu beobachten wie die Schiffbr\u00fcchigen an Bord gebracht wurden. Einige der M\u00e4nner waren zu ersch\u00f6pft um nach den Seilen zu greifen. Adam merkte das das zu Problemen f\u00fchren w\u00fcrde, befahl das ein Beiboot mit einigen M\u00e4nnern nach unten gelassen wurde um so die Opfer an Bord zu bringen. Das wurde mit einer Promptheit erledigt die nicht nur aus N\u00e4chstenliebe bestand, sondern auch aus Neugierde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFletcher,\u201c murmelte Adam zu seinem ersten Offizier, \u201eSagen sie den M\u00e4nnern das sie mit ihrer Arbeit weitermachen sollen. Wenn sie alle darauf bestehen zu dieser Seite des Schiffes zu gehen kippen wir um.\u201c er l\u00e4chelte als er sprach, aber der Offizier gehorchte sofort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es tat der Schiffsdisziplin und der Moral nicht gut wenn die Arbeit stoppte, egal wie interessant der Grund f\u00fcr den Stopp auch sein mochte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die ersten beiden M\u00e4nner die an Bord kletterten und anschlie\u00dfend an Deck zusammenbrachen waren zwei Offiziere. Einer keuchte den Wunsch mit dem Captain zu sprechen aber wurde dann ohnm\u00e4chtig, w\u00e4hrend der andere bereits ohnm\u00e4chtig war bevor er auf dem Deck aufschlug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eK\u00fcmmern sie sich um sie, Fletcher, und wenn sie stark genug sind bringen sie sie zu meiner Kabine.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam kehrte zu seiner Kabine zur\u00fcck, mit einem Gef\u00fchl der Vorahnung in seinen Knochen. Sein Befehl lautete sich mit dem Schiff Avenger in diesem Gebiet zu treffen. Sie hatten tats\u00e4chlich schon seit zwei Tagen, genau aus diesem Grund, hier geankert, doch es gab kein Anzeichen von ihr.\u00a0 Sie war ein gut gebautes Schiff mit hoher Geschwindigkeit und ihr Captain war bekannt daf\u00fcr effizient und diszipliniert zu sein. Adam wurde besorgt in den letzten 24 Stunden, als deutlich wurde das die Avenger nicht am Treffpunkt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden Schiffe sollten sich zusammenschlie\u00dfen und gemeinsam arbeiten um eine Praxis, die oft als black birding unter den Inseln in der S\u00fcdsee bezeichnet wird, ausfindig zu machen und zu beenden. Diese Praxis war nichts Anderes als Sklavenarbeiterrekrutierung. Seit 1830 wurde der Begriff Piceroon daf\u00fcr verwendet um jene zu beschreiben die Piraterie und Sklavenhandel zusammen betrieben. Seit der Abschaffung der Sklaverei in den amerikanischen S\u00fcdstaaten, die den lukrativen Handel dort zum Erliegen gebracht hat, fuhren die Sklavenh\u00e4ndler ihr lukratives Gewerbe anderswo fort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>H\u00e4tten sie ihren Handel auf die Inseln beschr\u00e4nkt, h\u00e4tten die amerikanischen Schiffe es nicht f\u00fcr n\u00f6tig gehalten sich einzumischen, aber viel zu viele Handelsschiffe wurden angegriffen und zerst\u00f6rt, um so etwas weiter laufen zu lassen. Die Piceroons stahlen nicht nur die gesamte Ware, sie ermordeten auch auf brutalste Weise die Besatzungen der Schiffe. Die die sie nicht umbrachten wurden als Sklaven genommen und an die Plantagen auf den S\u00fcdpazifischen Inseln verkauft. Einige Matrosen wurden sogar lieber Mitglieder der Piraten, als den Rest ihres Lebens auf einer grausamen Plantage zu schuften. Sie \u00fcberfielen st\u00e4ndig die Inseln, pl\u00fcnderten die Lagerh\u00e4user der Handelsgesellschaft, nahmen alles was sie fanden und zu ihren Schiffen tragen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es dauerte einige Zeit bevor es zaghaft an der Kabinent\u00fcr klopfte und die Offiziere eintraten. Sie schienen jetzt sehr viel kr\u00e4ftiger, obgleich sie immer noch unter dem Elend litten das sie ertragen hatten. Adam deutete auf die St\u00fchle auf die sie sich setzen sollten und bat seinen Steward Erfrischungen f\u00fcr sie zu bringen, und au\u00dferdem den Ersten Offizier Fletcher zu bitten teilzunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sehe, dass sie ein schreckliches Martyrium hinter sich haben. K\u00f6nnen sie sagen ob es noch andere \u00dcberlebende, au\u00dfer denen die wir gefunden haben, gibt?\u201c fragte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist m\u00f6glich das einige immer noch leben, aber wir zehn sind dicht beieinandergeblieben. Wir waren 17 aber Verletzungen und Haie heben ihren Tribut gefordert. Ich bin der erste Offizier Warren vom Schiff Avenger. Wir sollten uns mit ihnen hier treffen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das ist korrekt.\u201c sagte Adam, \u201eWas ist mit ihrem Captain?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner sahen sich an, der Sprecher der beiden sch\u00fcttelte den Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wurde get\u00f6tet.\u201c und er senkte den Kopf einen Moment lang, um die Emotionen in Griff zu bekommen, bevor er in der Lage war fort zu fahren, \u201eEr k\u00e4mpfte so gut wie er konnte aber es waren zu viele. Sie metzelten ihn nieder -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Hargreaves war einer der mutigsten M\u00e4nner die ich kannte,\u201c sagte der andere Offizier leise, \u201eEr hat es nicht verdient auf diese Art zu sterben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Steward und der Erste Offizier betraten nun die Kabine, also gab es eine Pause w\u00e4hrend Kaffee f\u00fcr alle ausgeschenkt wurde, und Erfrischungen, die abgelehnt wurden. Fletcher sah zu Adam und wartete darauf, dass sein Captain sprach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Avenger wurde angegriffen, Captain Hargreaves wurde get\u00f6tet.\u201c informierte Adam ihn, \u201eIch nehme an von den Piceroons die wir beseitigen sollen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Captain, genau die.\u201c der Mann versuchte aufzustehen, \u201eErster Offizier O\u00b4Brian meldet sich zum Dienst, Sir.\u201c er pausierte und sah nach unten zu seinem Begleiter, \u201eMaster\u00b4s Mate Jones vom Schiff Avenger -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Adam Cartwright und Erster Offizier Fletcher, von dem Schiff Redoubt.\u201c antwortete Adam und er wartete bis O\u00b4Brian sich wieder setzte bevor er den Mann um einen detaillierten Bericht des Geschehen bat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVor sechs Tagen kam ein Schiff in unsere Sichtweite mit den Notflaggen gehisst. Ihre Kennungen deuteten an das es sich um ein holl\u00e4ndisches Schiff handelte das Hilfe ben\u00f6tigte. Nat\u00fcrlich fuhren wir los um ihnen zu helfen ohne zu ahnen das es eine Falle war, um Nahe genug zu heranzukommen um unser Ruder mit Holzkeilen zu blockieren, so dass die Avenger nicht gesteuert werden konnte. Sie benutzten Enterhaken um aufs Schiff zu gelangen. Sie waren schwer bewaffnet mit Pistolen, Dolchen und sogar Handgranaten, die sie aus Weinflaschen mit Schie\u00dfpulver gef\u00fcllt, gemacht hatten. H\u00e4tten wir nicht zu sp\u00e4t bemerkt, dass es ein feindliches Schiff war, h\u00e4tten wir sie \u00fcbertrumpft, doch es war zu sp\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicherlich h\u00e4tte Hargreaves immer noch befehlen k\u00f6nnen mit den Kanonen auf das Schiff zu feuern.\u201c sagte Adam, seine Brauen stark gerunzelt als er \u00fcber die St\u00e4rke dieser Schiffe nachdachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie waren zu Nahe, Sir, h\u00e4tten wir auf sie gefeuert, h\u00e4tten wir uns selbst zerst\u00f6rt.\u201c seufzte O\u00b4Brian \u201eWir waren unterlegen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber ihr Schiff wurde dennoch zerst\u00f6rt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, ja, sie wollten nicht das Beweise \u00fcber ihren Aufenthaltsort bekannt wurden. Ich denke sie wollten das Schiff dazu bringen auf Grund zu sinken ohne jede Spur, aber einige von uns konnten sich befreien und attackierten sie. Das Ergebnis war -.\u201c er sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eZumindest einige von uns kamen davon.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHaben sie eine Ahnung wo sie jetzt sein k\u00f6nnten?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Sir. Wir haben nichts von ihnen gesehen seit wir im Wasser waren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte nachdenklich und sah dann zu Fletcher,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eK\u00fcmmern sie sich darum das diese M\u00e4nner versorgt werden und kommen sie dann zur\u00fcck.\u201c sprach er ohne seinen Offizier anzusehen, seine Augen untersuchten bereits die Landkarte auf dem Tisch, die die Grenzen seines Schiffes anzeigten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Piraten und Seer\u00e4uber, Korsaren und Picaroons&#8230;wie romantisch sie klingen w\u00fcrden in einem Roman der f\u00fcr die Masse herausgegeben w\u00fcrde. Wahrscheinlich gab es immer eine Art Romantik \u00fcber Dinge die verboten waren&#8230;der rasante Stra\u00dfenr\u00e4uber, der leichtsinnige R\u00e4uber. Adam seufzte und beugte sich \u00fcber die Landkarte um sich darauf zu konzentrieren was getan werden musste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seltsamerweise war es die Zustimmung von verschiedenen Nationen, die es Seer\u00e4ubern erlaubte, \u00fcber die Meere zu segeln und die Handelsschiffe feindlicher L\u00e4nder zu pl\u00fcndern, die die Piraterie geschaffen oder erlaubt hatten. Diese rechtm\u00e4\u00dfigen Seer\u00e4uber gediehen bis 1856 als die Mehrheit der K\u00fcstennationen die Declaration of Paris unterschrieb, die letters of marque, und rechtm\u00e4\u00dfige Seer\u00e4uberei verbot und sie somit \u00e4chteten. Ungl\u00fccklicherweise, sobald der Schleier der Legalit\u00e4t genommen wurde entpuppten sie sich als dass was sie wirklich waren&#8230;R\u00e4uber, M\u00f6rder, Sklavenh\u00e4ndler und die Marine der einzelnen L\u00e4nder wurden nun benutzt um das Gesetz durchzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fletcher klopfte und betrat die Kabine, gefolgt von den Offizieren der Redoubt die alle ihre H\u00fcte abnahmen und auf Instruktionen warteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs war unsere Absicht unsere Kraft mit der Avenger zu verbinden, aber wie sie sehen k\u00f6nnen wir das nicht mehr tun also haben wir zwei Optionen vor uns. Wir k\u00f6nnen umdrehen und nachhause fahren. Oder -\u201c und er sah aufmerksam in ihre Gesichter, \u201eWir k\u00f6nnen den Kampf zu ihnen bringen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie fragen nach unserer Meinung, Sir?\u201c fragte Fletcher zweifelhaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich erz\u00e4hle ihnen von den beiden Optionen die wir haben. Unsere Befehle lauten die Picaroons zu entfernen denen wir begegnen mit der Avenger als unsere Verb\u00fcndeten. So wie mir bekannt ist gibt es zwei holl\u00e4ndische Schiffe die vier Tage von uns entfernt sind. Sobald der Erste Offizier O\u00b4Brian sich genug erholt hat um hier teilzunehmen werden wir fortfahren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sir.\u201c die M\u00e4nner sahen einander an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIrgendwelche Fragen, Gentlemen?\u201c Adam kreuzte seine Arme vor der Brust und wartete auf die Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir verfolgen sie, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich. Ich brauche den Breitengrad und alles andere von O\u00b4Brian, das ist alles. \u201eEs gibt nur so viel Meer zwischen ihnen und uns&#8230;\u201c er l\u00e4chelte leicht, \u201eIch sch\u00e4tze sie suchen nach uns also sollte es nicht lange dauern sie zu finden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige l\u00e4chelten kurz, andere sahen besorgt aus, aber sie nickten ihre Zustimmung und warteten auf seine weiteren Worte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte die M\u00e4nner zur vollen Stunde an Deck versammelt sehen. Ich m\u00f6chte das jeder Mann an Bord genau wei\u00df was ich von ihm erwarte. Wegtreten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 26<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian war sich ziemlich sicher \u00fcber die Koordinaten von der Stelle wo sie angegriffen wurden und der Beweis wurde deutlich mit der Anzahl der Bruchst\u00fccke die sie fanden. Weitere M\u00e4nner wurden aus dem Ozean geborgen, die meisten zu schwach und ausgezehrt, so dass ihre Retter das Gef\u00fchl hatten, den einzige Gefallen den sie ihnen geben konnten war der nicht als Haifutter zu sterben, sondern mit etwas Komfort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie folgten der der Richtung die der Erste Offizier der Avenger gegeben hatte und waren innerhalb der Grenzen die Adam als die bezeichnete wo die Holl\u00e4nder patrouillierten. Es geschah als sie Ausschau hielten nach den holl\u00e4ndischen Schiffen. Sie entdeckten ein Segel an der Leeseite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr O\u00b4Brian,\u201c Adam reichte ihm das Teleskop, \u201eSieht dieses Schiff f\u00fcr sie bekannt aus?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Momente lang war O\u00b4Brian still und dann seufzte er tief, bevor er Adam das Teleskop zur\u00fcckgab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Captain Cartwright. Das ist das Schiff das uns angegriffen hat. Sie segelt unter amerikanischer Flagge -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe das bemerkt.\u201c antwortete Adam ruhig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist nur ein Trick um sie nahe zu ihr zu bringen. Sobald sie nahe genug ist rammt sie ihr Ruder so, dass sie nicht mehr steuern k\u00f6nnen und dann entern sie.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wissen ich muss ihnen hier vertrauen, Mr O\u00b4Brian. Vielleicht ist sie eines unserer eigenen Schiffe und wenn ich auf sie feuere muss ich sie an die Konsequenzen erinnern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAye Sir, es w\u00fcrde als Landesverrat betrachtet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fletcher, der neben Adam stand leckte sich nerv\u00f6s \u00fcber die Lippen. Er sah \u00fcber seine Schulter um zu sehen wie viele andere M\u00e4nner diese Unterhaltung mitgeh\u00f6rt hatten. Keiner der M\u00e4nner w\u00fcrde wegen Landesverrats beschuldigt werden wollen. Jedoch, keiner von ihnen w\u00fcrde so nahe an sie herankommen wollen um \u00fcbernommen zu werden, sollte sie das Sklavenschiff sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam schob seine Lippen leicht nach vorne und seine Augen verengten sich. Seine Br\u00fcder h\u00e4tten diese offensichtlichen Zeichen erkannt, die bedeuteten das er sich in seinem Gehirn einen Plan ausdachte und h\u00e4tten gewartet um herauszufinden was er vorhatte. Er faltete die H\u00e4nde hinter seinem R\u00fccken und beobachtete als die Segel des Schiffes sich n\u00e4her abzeichneten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr O\u00b4Brian, ich muss ihre positive Best\u00e4tigung daf\u00fcr haben das das Schiff das sich uns n\u00e4hert wirklich das ist das sie angegriffen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder hielt O\u00b4Brian das Teleskop zu seinem Auge und beobachtete den Horizont. Er beobachtete lange und atmete dann tief ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist das Schiff der Picaroons, das schw\u00f6re ich. Sie hat unsere Fahnen.\u201c er reichte das Teleskop zu Adam der es Fletcher gab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen sie den Namen erkennen?\u201c fragte er seinen Ersten Offizier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Captain Cartwright.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain, der Masters Mate der mit mir gekommen ist, es geht ihm gut genug um an Deck zu kommen um zu schw\u00f6ren, dass das Schiff das sich uns n\u00e4hert das Schiff ist das uns angegriffen hat. Ich schw\u00f6re, Sir, ich w\u00fcrde sie nicht anl\u00fcgen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df Mr O\u00b4Brian, aber f\u00fcr meine Mannschaft muss ich sicher sein, denn ich m\u00f6chte nicht das sie darunter leiden, weil sie meinen Befehl befolgt haben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Masters Mate wurde gerufen und beobachtete das Schiff durch das Teleskop. Er senkte es und reichte es mit einem d\u00fcsteren Blick Adam zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie hat uns gerammt \u2013 es gibt keinen Zweifel daran. Sie mag unsere Flagge tragen, aber sie tr\u00e4gt auch unsere Farben. Ihr Captain muss ziemlich sicher gewesen sein das es keine \u00dcberlebenden gibt um sie zu identifizieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie tr\u00e4gt die amerikanische Flagge, weil sie wissen muss das wir uns mit ihnen treffen sollten.\u201c rief O\u00b4Brian, und er sch\u00fcttelte traurig seinen Kopf, Die M\u00e4nner die sie gefangen genommen haben, m\u00fcssen ihnen erz\u00e4hlt haben das die Redoubt hier ist. Sie haben sie erwartet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso kein Element der \u00dcberraschung,\u201c l\u00e4chelte Adam trocken. Es war schwer m\u00f6glich sich auf offener See an jemanden heranzuschleichen, also l\u00e4chelten die Offiziere pflichtbewusst, \u201ePfeifen sie die M\u00e4nner zum Achterdeck.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sobald die M\u00e4nner versammelt waren ging Adam zu ihnen, stand mit ruhigem Gesicht vor ihnen, seine dunklen Augen gl\u00e4nzten, und er hatte ein leichtes L\u00e4cheln auf den Lippen. Er sah sie zufrieden an und bemerkte das sogar M\u00e4nner der zerst\u00f6rten Avenger unter ihnen waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun Jungs, ihr seht ein Schiff n\u00e4her kommen mit der amerikanischen Flagge. Ich m\u00f6chte nicht das einer von euch denkt er w\u00fcrde Hochverrat betreiben, wenn wir auf sie feuern, da wir die Best\u00e4tigung haben das sie die Picaroon ist die die Avenger zerst\u00f6rt hat und \u00fcber die Jahre einige wertvolle Handelsschiffe von uns. Ich habe nicht die Absicht sie nahe genug an uns heran zu lassen um uns zu entwaffnen. Es ist immerhin nur dieses eine Schiff, und wir haben bereits fr\u00fcher mehr als eins besiegt, also sollten wir in der Lage sein sie zu entsorgen bevor wir zum Abendessen gehen. Auf eure Stationen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Fletcher,\u201c Adam drehte sich zu seinem Ersten Offizier, nehmen sie die Segel von den Kanonen, ich will unter Segel k\u00e4mpfen, wir haben einen guten Wind und sollten f\u00e4hig sein sie auszuman\u00f6vrieren. Mr O\u00b4Brian, ich denke sie wollen gegen dieses Schiff k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf alle F\u00e4lle, Sir,\u201c O\u00b4Brian nickte und wartete auf seine Befehle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSehr gut. Dr\u00fccken sie die vordersten Waffen nieder, so dass der Schuss unter das Wasser geht, nicht \u00fcber sie. Jeder Schuss z\u00e4hlt und muss so genau wie m\u00f6glich sein. Sie muss au\u00dfer Gefecht gesetzt werden bevor sie eine Chance hat uns nahe genug zu kommen um uns zu entern. Steuerbord, Mr Brown.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSteuerbord, Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Schiff drehte steuerbord. Jeder Mann war voller Adrenalin und warteten auf den ersten Befehl zu feuern. Die Redoubt war gut bewaffnet, sie hatte 16 Kanonen. Die Kanonen wurden bereitgemacht und jeder Mann hatte seine Pistole, oder seinen S\u00e4bel bereit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf Kurs bleiben, Brown, auf Kurs.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das andere Schiff war nun eine Meile entfernt und wendeten einen Trick an, sie kreierten Rauchschwaden indem sie gelben Schwefel anz\u00fcndeten. O\u00b4Brian rief Adam zu und best\u00e4tigte das es definitiv das Schiff war hinter dem sie her waren, denn er konnte jetzt deutlich den Namen bei der Galionsfigur sehen. Feuert<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist beruhigend zu wissen,\u201c murmelte Brown in sich hinein wohl wissend das er, wie einige andere an Bord, etwas besorgt dar\u00fcber war das der Captain vorhatte auf ein Schiff zu feuern das unter amerikanischer Flagge fuhr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie konnten nun durch die Rauchschwaden erkennen das das Deck des anderen Schiffes voll von M\u00e4nnern war, mit Enterhaken ausger\u00fcstet. Adam beugte seine Schultern als ob er sich von einer schweren Last befreien wollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eR\u00fcber zu den Lee Waffen, Feuert, wenn sie steuern, wenn wir um sie herumfahren. Macht euch bereit, Jungs. Quartiermeister, k\u00fcmmern sie sich um die Kanonen. Backbord, Mr Brown.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBackbord, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Redoubt drehte, ihre Segel bl\u00e4hten auf mit dem Wind und ihre Kanonen wurden entladen.\u00a0 Die Breitseite neigte sich, bevor sie ihre Waffen \u00fcberhaupt zeigten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSeit schnell, M\u00e4nner,\u201c schrie Adam \u201eLaden, neu laden.\u00a0 Steht bei euren Kanonen und macht euch bereit wieder zu feuern. Feuer. Jetzt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Boom Boom knallten die Kanonen, das Schiff ersch\u00fctterte als die Kanonen zur\u00fcckwichen. Das andere Schiff hatte immer noch nicht das Feuer auf die Redoubt erwidert, denn sie hatte keine Kraft in den Segeln um scharf zu drehen, sie war ein beschwerlicheres Schiff, wogegen das enge Heck der Redoubt sie effizienter in ihren Man\u00f6vern machte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie scheinen sich zur\u00fcck zu ziehen.\u201c schrie Fletcher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGebt ihnen eine weitere Breitseite, wenn wir vorbeifahren.\u201c rief Adam, \u201ebleibt bei den selben Waffen. Brown, Ruder mittschiffs.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittlerweile hatte das andere Schiff realisiert das sie ihren Vorteil verloren hatten, und das sie nicht in der Lage waren die Redoubt zu zerst\u00f6ren. Ihr Versuch den Wind in ihren Segeln zu fangen und um das andere Schiff zu kreisen hatte nur bewirkt das sie in die n\u00e4here Reichweite der Kanonen kamen, die eine weitere Breitseite gegen sie abfeuerten. Diesmal feuerten sie zur\u00fcck mit ihren Kanonen, aber sie waren schlecht gezielt und nur zwei trafen ihr Ziel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie versucht zu entkommen,\u201c rief Fletcher und hielt sich das Teleskop ans Auge, \u201eCaptain, die Holl\u00e4nder n\u00e4hern sich von der Leeseite.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut, sie k\u00f6nnen uns zusehen wie wir das hier beenden, bevor sie in ihre eigenen Gew\u00e4sser zur\u00fcckkehren.\u201c antwortete Adam und duckte sich als einige Kugeln den Mast trafen und Splitter wie Schrapnells herumflogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie werden sich wunder warum wir auf ein Schiff feuern das unsere eigene Flagge tr\u00e4gt.\u201c sagte Fletcher, und wischte sich das Blut von der Wange, wo ein Splitter seine Haut aufgeschnitten hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn sie so besorgt sind k\u00f6nnen sie im Anschluss danach fragen.\u201c antwortete Adam, und beobachtete aufmerksam wie das andere Schiff sich ziemlich neigte und die M\u00e4nner auf den Decks begannen ihre gef\u00e4hrlichen Granaten zu werfen, in der Hoffnung das sie gro\u00dfen Schaden unter den M\u00e4nnern der Redoubt anrichten w\u00fcrden.\u00a0 \u201eFletcher, stellen sie sicher, dass sie uns nicht schaden.\u201c sagte Adam ruhig als ob es die leichteste Sache auf der Welt w\u00e4re eine Granate daran zu hindern zu explodieren sobald sie ihr Ziel traf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Redoubt wich leicht zur\u00fcck, distanzierte sich von dem anderen Schiff so dass die meisten Granaten harmlos ins Wasser fielen. Eine traf den Hauptmast, doch sie streifte ihn nur und der Schaden war gering.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie hat den Holl\u00e4nder gesehen.\u201c rief O\u00b4Brian, sein Gesicht schwarz mit Ru\u00df von den Kanonensch\u00fcssen, \u201eSie versucht uns zu entkommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie meinen sie l\u00e4uft vor uns weg, Mr O\u00b4Brian.\u201c antwortete Adam ruhig, \u201enun, das k\u00f6nnen wir nicht zulassen, oder? \u00dcberhaupt, wo kann sie hinrennen? Sie kann nicht in holl\u00e4ndisches Gew\u00e4sser, dort h\u00e4tte sie zwei Schiffe die sie bek\u00e4mpfen muss und sie ist nicht in der Lage uns zu entkommen. Was denken sie wird sie tun?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wird nicht aufgeben. Der Captain ist einer der brutalsten M\u00e4nner die ich kenne.\u201c O\u00b4Brian sch\u00fcttelte reum\u00fctig den Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWissen sie ob Sklaven an Bord waren?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir waren nie an Bord von ihr, aber wir h\u00f6rten die Schreie von M\u00e4nnern die erschreckt dar\u00fcber waren was passierte. Ich w\u00fcrde denken Sir, das, wenn sie Sklaven an Bord hatte, sie die mittlerweile abgeladen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte. Die Redoubt holte wieder zu dem anderen Schiff auf, und wieder gab er den Befehl zu feuern, wieder ersch\u00fctterte das Schiff als Kanonen nach Kanone abgefeuert wurde. Er gab den Befehl zur Leeseite zu drehen und das Schiff distanzierte sich wieder von dem anderen, so dass die Granaten nicht viel ausrichteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wird jetzt k\u00e4mpfen.\u201c sagte er leise, \u201eIhr Captain hat jetzt bemerkt das er nirgendwo entkommen kann. Mr Brown, Hart Steuerbord.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAye Captain, Steuerbord&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam beugte wieder die Schulter, er nahm seine Pistole und wartete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 27<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Wilson?\u201c rief Adam zu dem Ausguck \u201eWie ist ihr Bug?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eS\u00fcdwest nach S\u00fcd. S\u00fcdlich, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd was sehen sie?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben die Flagge runter genommen Captain und mit ihrer eigenen ersetzt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut,\u201c murmelte Adam, \u201eJetzt haben sie ihre wahre Identit\u00e4t offenbart und die Holl\u00e4nder werden keine Notwendigkeit haben, sich dar\u00fcber Sorgen zu machen, was jetzt geschieht.\u201c Er machte eine Pause, \u201eJetzt heftet euch an sie Jungs, beeilt euch.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So kam es das, w\u00e4hrend die Esperanza nach Backbord drehte, die Redoubt dasselbe tat, immer mit dem n\u00f6tigen Abstand, um den Haken und den Netzen fernzubleiben, die die Picaroons an Bord werfen k\u00f6nnten. Egal wie die Esperanza sich drehte, die Redoubt war in ihrem Schatten und jedes Mal, wenn sie parallel zu dem anderen Schiff waren, feuerten sie eine Breitseite auf sie ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhr Hauptmast ist getroffen. Sie hat ihre Segel verloren. Sie kann jetzt nicht weiterfahren.\u201c Bemerkte Adam zu seinen Offizieren, \u201eSeht, was f\u00fcr ein Maverick sie ist \u2013 wohin geht ein Captain, wenn sein Schiff auseinanderbricht, fragt man sich?\u201c und ein leichtes L\u00e4cheln umspielte seine Lippen w\u00e4hrend er sprach. Seine Augen waren auf das andere Schiff fixiert, das jetzt taumelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr ist ein unbarmherziger Mann,\u201c bemerkte O\u00b4Brian, \u201eEr will dieses Schiff, also wird er nicht seine Kanonen an uns verschwenden. Er will nicht das die Redoubt sinkt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, das will er nicht.\u201c Antwortete Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Redoubt erschauderte wieder als eine weitere Salve von Sch\u00fcssen zur Esperanza geschickt wurde. Einer ging durch die H\u00fclle am Bug. Jetzt waren die Picaroons bestrebt darin, mehr Granaten zu werfen und feuerten mit ihren Gewehren. Trauriger weise mit einigem Erfolg, denn einige von Adams M\u00e4nnern fielen verletzt oder Tod zu Boden, als Folge des andauernden Gewehrfeuers.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain, sie senken die Boote und bereiten sich darauf vor und zu entern.\u201c Schrie Wilson von seinem Ausguck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam drehte sich jetzt, um seinen M\u00e4nnern gegen\u00fcber zu sein, die begonnen hatten sich in Gruppen zu versammeln um auf seine Befehle zu warten. Die Artilleristen verlie\u00dfen ihre Posten nie, sendeten Breitseiten zu dem anderen Schiff das das Holz zum Knirschen und Krachen brachte. Sie hielten nun inne um zu h\u00f6ren was ihr Captain zu sagen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine Jungs, macht euch bereit die Eindringlinge zur\u00fcck zu treiben. K\u00e4mpft hart, euer Leben und das des Schiffes h\u00e4ngen davon ab.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sofort eilten sie zu den Seiten des Schiffes und so schnell wie sich die Eisen in dem Holz festkrallten, so schnell zerschnitten die M\u00e4nner der Redoubt die Seile und sendeten die anderen M\u00e4nner zur\u00fcck ins Meer oder ihre Boote.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fletcher fiel zur\u00fcck, als ihn eine Kugel in der Schulter traf, doch er stand wieder auf und bereitete sich darauf vor hart zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam, der bei den Wettersegeln geblieben war, die von der Haupttakelung gehalten wurden, sp\u00fcrte wie das Schiff durchger\u00fcttelt wurde als das andere Schiff mit ihren Kanonen zur\u00fcckschoss, doch das Schiff erholte sich schnell und er rief seinen M\u00e4nnern den Befehl zu, dem anderen Schiff, der Esperanza, eine Breitseite zu geben, die sie f\u00fcr immer stumm machte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kampf dauerte weitere 15 Minuten, bevor er endete. Es herrschte eine unnat\u00fcrliche Stille, die oft auf einem Schlachtfeld auftrat wenn der Kampf beendet war. Das j\u00e4mmerliche St\u00f6hnen der Verletzten, das nach Luft ringen derjenigen die ihren letzten Atemzug nahmen, der Schrei nach Hilfe von jenen die sahen das andere an ihnen vorbeigingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam wischte sich den Schwei\u00df von seinen Augenbrauen, sein Gesicht war voll von Ru\u00df, von den Feuern und den Kanonen. Er senkte seine Augen, denn sie brannten von der Hitze und dem Rauch. Der Rauch des anderen Schiffes zog in den Wind und hing wie eine schwarze Wolke \u00fcber ihnen. Er fand sein Teleskop und richtete es auf die Esperanza um zu sehen was dort passierte. Es war keine wei\u00dfe Flagge gehisst und es standen immer noch M\u00e4nner mit gerichteten Waffen auf den Decks. Er winkte O\u00b4Brian zu sich, der abgesehen von einem Schnitt \u00fcber der Braue unverletzt war und in seiner N\u00e4he stand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNehmen sie die Boote und beenden sie es,\u201c murmelte er, \u201eMr Wilson -\u201c er drehte sich und stockte, Mr Wilson war tot, er hing mit dem Kopf nach unten in den Seilen. Er drehte sich zur\u00fcck zu O\u00b4Brian, \u201eNehmen sie so viele M\u00e4nner wie sie denken das sie brauchen. Wenn sie das Schiff unter ihrer Kontrolle haben, stecken sie ihre M\u00e4nner als Gefangene in die Brigg. Dann \u00fcbernehmen sie das Kommando \u00fcber sie und folgen uns in den Hafen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Kugel, vom anderen Schiff ging durch seinen Hut und er hob seine Augenbrauen,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJe fr\u00fcher umso besser, Mr O\u00b4Brian, es scheint als ob sie eine Erinnerung dar\u00fcber brauchen, wer der Gewinner hier ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian nahm einige Boote, bemannte sie mit Freiwilligen, unter ihnen Matrosen und Marines. Die Marines waren besonders willig ihren Anteil in dem Kampf beizutragen, da sie zugesehen hatten wie ihr Offizier, von dem Gewehrfeuer das von der Esperanza kam, niedergeschossen wurde. Sie wollten Revanche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright, wir haben die Leiche ihres Anf\u00fchrers gefunden -.\u201c Fletcher zeigte mit seinem Daumen auf die K\u00f6rper, die in der N\u00e4he des Achterdecks lagen. \u201eBis jetzt haben wir zehn Tote und F\u00fcnfzehn verletzte. Sie -.\u201c Er stoppte, \u201eSie haben eine Menge Tote.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBringen sie die \u00dcberlebenden in die Brigg, als Gefangene. Dann John, gehen sie selbst zum Doktor und lassen sich verarzten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam beobachtete einen Moment lang wie die M\u00e4nner sich in erkennbare Gruppen aufteilten. Die Besiegten, die M\u00e4nner der Redoubt, die Toten und die Verletzten. Nach einer Weile ging er zur\u00fcck auf die Br\u00fccke und sah zu wie O\u00b4Brian die Esperanza betrat. Die M\u00e4nner hatten keine gro\u00dfen Schwierigkeiten das zerst\u00f6rte Schiff zu betreten. Die Gegenwehr war recht sporadisch und der Kampfgeist dahinter war schwach und sie gaben auf im Angesicht der Wut, die in den anderen Matrosen brannte. Es dauerte nicht lange bis die Flaggen der Esperanza durch die amerikanische Flagge ersetzt war. O\u00b4Brian erschien an Deck und wedelte, mit einem breiten Grinsen auf seinem Gesicht, mit seinem Hut. F\u00fcr ihn war es eine Vergeltung f\u00fcr seinen gefallenen Captain, und er wusste es sehr zu sch\u00e4tzen das er die Gelegenheit dazu bekommen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam ging in seine Kabine. Es geh\u00f6rte sich nicht f\u00fcr den Captain, nach solchen Ereignissen lange an Deck zu bleiben. Er w\u00fcrde, nachdem er den Bericht erhalten hatte, auf die Krankenstation gehen und die Verletzten ermutigen. Er setzte sich in seinen Stuhl und legte seine Pistole auf seinen Schreibtisch. Er seufzte tief w\u00e4hrend er sich zur\u00fccklehnte und seine Augen schloss. F\u00fcr einen Moment wollte er an angenehmere Dinge denken, weg von den Ger\u00e4uschen der Sterbenden und verletzten, dem Geruch von verbranntem Holz und Tuch, von Kordit und Blut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er stellte sich vor wie die Sonne \u00fcber dem Lake Tahoe schien und erinnerte sich an den Geruch der Pinien an einem warmen Sommertag. Er dachte an Joes herzliches Lachen und Hoss\u2019 warmes Gel\u00e4chter. Er sah das leichte L\u00e4cheln seines Vaters, wie seine Augen aufleuchteten, wenn er etwas Sch\u00f6nes und gutes h\u00f6rte. Er fragte sich kurz was sie wohl in diesem Moment gerade taten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas gibt es Connors?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr O\u00b4Brian schickt seine Gr\u00fc\u00dfe und l\u00e4sst fragen ob sie zu ihm auf die Esperanza kommen m\u00f6chten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, nat\u00fcrlich.\u201c Adam nickte und folgte Connors aus seiner Kabine. Es w\u00e4re gut das andere Schiff zu sehen, dann konnte er in seinem Bericht dar\u00fcber schreiben was sie gefunden hatten. Es w\u00fcrde au\u00dferdem best\u00e4tigen, dass sie rechtm\u00e4\u00dfig gehandelt hatten, als sie auf ein Schiff, mit amerikanischer Flagge, gefeuert hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian hie\u00df ihn, mit ernstem Gesichtsausdruck, an Bord Willkommen. Er f\u00fchrte ihn dann zu der Kabine des Captains in der sie, in Mitten des Chaos, das durch den Kampf verursacht wurde, alle Beweise \u00fcber die Gesch\u00e4fte der Picaroons fanden, soweit es den Schriftverkehr betraf. Truhen voller Geld, in verschiedenen W\u00e4hrungen standen auf einer Seite des Raumes, zusammen mit Landkarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDa sind die die Namen von M\u00e4nnern, die von den Sklaven profitiert haben, die das Schiff ihnen gebracht hat. Es stehen Namen hier von M\u00e4nnern \u2013 auch von unseren M\u00e4nnern von der Avenger \u2013 die als Sklaven auf die Insel gebracht wurden. Doch f\u00fcr einen weiteren Beweis folgen sie mir -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam tat das, er ging um die K\u00f6rper herum, die immer noch auf den Decks lagen und das Blut und das Wasser floss gleichm\u00e4\u00dfig. Die Luken auf dem Mitteldeck wurden ge\u00f6ffnet und O`Brian ging langsam die Treppe hinab, gefolgt von Adam, der in die H\u00f6lle eines Sklavenschiffs trat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gestank war schrecklich. Wenn M\u00e4nner jene verurteilten, die nach Tieren rochen, was f\u00fcr M\u00e4nner zwangen andere Menschen in so einen Horror den er jetzt sah. Reihen um Reihen von Brettern, an denen die Ketten befestigt waren, um M\u00e4nner, Frauen und Kinder anzubinden, unf\u00e4hig sich zu bewegen, doch in der Lage zu sterben, wie es hundertfach geschah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden Offiziere sahen mit Abscheu auf die Szene die sich ihnen darbot. Nach einem Moment legte Adam seine Hand auf O\u00b4Brians Arm, drehte sich und ging wieder die Stufen zum Deck hinauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, es besteht keinen Zweifel daran das es sich um ein Sklavenschiff handelt. Seien wir dankbar das es auf dieser Reise keine Opfer gegeben hat.\u201c Sagte er ruhig zu dem anderen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMan sollte meinen das mit der Abschaffung der Sklaverei\u2026\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh, Rechtlichkeit ist gut und sch\u00f6n, doch sie werden immer M\u00e4nner finden, die wissen wo es einen Markt daf\u00fcr gibt und wie man das meiste Geld davon herausholt. Rechtlichkeit hat bei diesen Menschen keine Bedeutung. D\u00e4nemark hat den Weg gezeigt f\u00fcr die Abschaffung der Sklaverei, es hat einige Zeit gedauert bis wir auch soweit waren\u2026\u201c er zuckte mit den Schultern und sah traurig zu O\u00b4Brian, \u201eNun, zumindest k\u00f6nnen wir daf\u00fcr Sorgen das diese M\u00e4nner nicht mehr daraus profitieren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00e4nner von der Avenger, die sie mitgenommen haben,\u201c sagte O\u00b4Brian ruhig, \u201eWir wissen wo sie sind -.\u201c Er sah gedankenvoll zu Adam, \u201eWir k\u00f6nnten sie retten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte mit einem halbl\u00e4cheln,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, ich nehme an das k\u00f6nnten wir.\u201c Antwortete er und drehte sich um und f\u00fchrte den Weg zu der Kabine des Captains an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie auf dem Weg zur Kabine waren, flog ein wei\u00dfer Vogel mit schwarzen Fl\u00fcgeln durch den Rauch, als ob er nach einem Platz zum Landen suchte. O`Brian st\u00f6hnte auf bei dem Anblick.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas hat uns noch gefehlt, ein Albatros.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201c\u2019Ah, well today! What evil looks<\/p>\n<p>Had I from old and young!<\/p>\n<p>Instead of the cross, the Albatross<\/p>\n<p>About my neck was hung.\u201d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zitierte Adam leise und hob zynisch eine Augenbraue, w\u00e4hrend er l\u00e4chelte, \u201eNun, was w\u00e4re passender, als auf einem toten Schiff zu landen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben Recht Captain, das Schiff ist Tod. Aber wenn ich meine Kameraden retten k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich es tun, Albatros oder nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSind sie Abergl\u00e4ubisch O`Brian?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst das nicht jeder Matrose?\u201c antwortete O\u00b4Brian, doch alles was er als Antwort bekam war ein Lachen und ein Sch\u00fctteln des Kopfes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 28<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn es f\u00fcr Adam m\u00f6glich gewesen w\u00e4re sich zu der Zeit an der er an sie dachte auf die Ponderosa zu transportieren, h\u00e4tte er sich in dem gro\u00dfen Raum wiedergefunden. Die Uhr h\u00e4tte getickt, die Flammen des Feuers h\u00e4tten an dem Holz geknistert und das heimische Gef\u00fchl am Ende eines Tages h\u00e4tte ihn umfangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben sa\u00df da, rauchte seine Pfeife und schrieb sorgf\u00e4ltig einen Brief an seinen \u00e4ltesten Sohn. Mitten im Satz hielt er inne und sah zu den anderen im Raum. Vor dem Feuer und in Dame Spiel vertieft sa\u00dfen Hoss und Candy. Es wurde wenig gesagt, denn das Spiel war an einem Punkt an dem Candy seinen n\u00e4chsten Zug machte und versuchte ihn auszuspielen, in der Hoffnung zu gewinnen. Joseph sa\u00df auf dem Sofa und bl\u00e4tterte durch einen Sears Katalog. Es kam Ben vor das Joe besonders ruhig war und er starrte immer noch auf dieselbe Seite, wie vor zehn Minuten, als Ben das letzte Mal hochgesehen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMensch,\u201c rief Hoss aus und brach die Stille als Candy mit seinem Zug das Spiel gewann. \u201eDas war es f\u00fcr mich. Ich denke ich gehe ins Bett. Ich muss morgen fr\u00fch raus. Was tust du morgen Candy?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch muss Wasserl\u00f6cher reinigen.\u201c Grinste Candy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja, jemand muss es tun,\u201c Hoss lachte und schlug seinem Freund auf den R\u00fccken. \u201eKomm Joe, du bist morgen bei mir, du gehst besser auch ins Bett.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEinen Moment Hoss.\u201c Unterbrach Bens tiefe Stimme seinen Sohn, \u201eJoseph, ich m\u00f6chte mit dir reden, bevor du nach oben gehst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe zuckte zusammen, als ob ihm gerade erst bewusst wurde das sie mit ihm redeten. Er sah zu seinem Vater und nickte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sage dann besser auch gute Nacht, Sir.\u201c Candy stand auf, streckte sich und l\u00e4chelte zu Joe, \u201eIch seh dich irgendwann morgen Joe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher Candy.\u201c Joe l\u00e4chelte dem anderen Mann fl\u00fcchtig zu und Candy winkte kurz zur\u00fcck, bevor er auf sein Zimmer ging. \u201eIch seh dich morgen Hoss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher Shortshanks.\u201c Antwortete Hoss und machte sich auf den Weg zur Treppe und pfiff zufrieden als er zu seinem Zimmer ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eStimmt etwas nicht, Pa?\u201c fragte Joe, legte den Katalog vor ihm auf den Tisch und schob dabei das Dame Brett zur Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht Joe. Vielleicht, aber das musst du mir sagen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas meinst du damit?\u201c fragte Joe vorsichtig und sah seinem Vater ins Gesicht um nach einem Zeichen zu suchen was er damit meinte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, mein Sohn. In den letzten paar Monaten kommt es mir und auch Hoss vor, als ob dich etwas schwer bedr\u00fcckt. Ich dachte zuerst es h\u00e4tte etwas zu tun mit Candy, da man sehen konnte das du Schwierigkeiten mit ihm hattest, doch das war bald gel\u00f6st\u2026\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher ist es das, Pa.\u201c Unterbrach Joe hastig. \u201eCandy ist ein guter Freund von mir und ich respektiere ihn sehr.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, ich sehe das und er sieht das auch. Also was ist passiert das du dich so zur\u00fcckziehst. Ich bin immer noch den Vater Joe und ich m\u00f6chte denken das ich auch dein Freund bin, dem du Vertrauen kannst und mit dem du \u00fcber ein Problem reden kannst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe biss sich auf die Unterlippe und sah auf den Boden. Er starrte so sehr das die Farben des Teppichs vor seinen Augen verschwammen. Er r\u00e4usperte sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist nichts Pa.\u201c Sagte er leise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du sicher, mein Sohn?\u201c Ben beugte sich n\u00e4her und legte eine Hand auf den Arm seines Sohnes. Er muss gesp\u00fcrt haben das er zitterte, denn sein Blick wurde besorgt, \u201eJoe, sag mir die Wahrheit. Was ist es?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch will nicht -.\u201c Joe stoppte, dann zog er seinen Arm aus dem Griff seines Vaters und drehte sein Gesicht weg, \u201eIch will nicht wirklich dar\u00fcber reden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum nicht? Bist du in irgendwelchen Schwierigkeiten? Ist es ein M\u00e4dchen -?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, nein -.\u201c Joe sah geschockt aus, \u201eNein Pa, nicht so etwas.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso besch\u00e4ftigt dich etwas. Du kannst es genauso gut jetzt sagen, w\u00e4hrend wir hier zusammen sind, Joe. Sonst wird es gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer, bis es Ausma\u00dfe annimmt die dich erdr\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe seufzte schwer. Er senkte seinen Kopf und legte die Ellbogen auf seine Knie, w\u00e4hrend er sich mit den H\u00e4nden das Kinn st\u00fctzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Pa, die Sache ist die -.\u201c Er schluckte laut und er warf einen nerv\u00f6sen Blick in Bens Richtung, \u201eMensch Pa, ich kann es noch nicht einmal sagen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWeil \u2013 weil, wenn ich etwas sage macht es die Sache real und das bedeutet, dass ich etwas dagegen tun muss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben lehnte sich in seinem Stuhl zur\u00fcck und betrachtete seinen Sohn genau,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist noch nicht so lange her, da hatte ich eine \u00e4hnliche Unterhaltung mit deinem \u00e4ltesten Bruder. Er benahm sich genau wie du, druckste herum, stolperte \u00fcber seine Worte, versuchte etwas zu sagen ohne dass es eine Auswirkung hat, doch zur selben Zeit \u00e4ngstlich davor was f\u00fcr Folgen es dennoch haben w\u00fcrde.\u201c Er beugte sich zur Seite um seine Streichh\u00f6lzer zu holen, dann z\u00fcndete er seine Pfeife an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Moment herrschte Stille, als Joe nach den richtigen Worten suchte. Die Uhr schlug zur vollen Stunde. Ben wartete einen Moment, bevor er weitersprach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAm Schluss hat Adam es einfach gesagt. `Pa, ich muss hier weggehen. Ich muss gehen um herauszufinden was mich hier st\u00f6rt und dann, wenn ich nachhause komme, werde ich gelernt haben die Dinge die ich hier habe weitaus mehr zu sch\u00e4tzen. ` Ist es das was du f\u00fchlst mein Sohn?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe blinzelte. War es wirklich so einfach? Sein Vater sagte die Worte die ihm so schwer \u00fcber die Lippen kamen. Doch wenn er ja sagte, was w\u00fcrde dann passieren?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch denke ja Pa. Es ist nur, ich will nicht zur See oder so etwas. Ich will nur sehen was da drau\u00dfen ist, \u00fcber die Ponderosa und Nevada hinaus. Ich will sehen wie die Territorien erschlossen werden und ich sch\u00e4tze auf gewisse Weise -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf welche Weise?\u201c fragte Ben sanft, wenn sein Sohn zu lange brauchte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte die Erfahrungen haben die du hattest als du j\u00fcnger warst. Du wei\u00dft schon, als du und Adam nach Westen gekommen seid und die Erfahrungen die ihr gesammelt habt und die Dinge die ihr erlebt habt. Pa, seit Jahren habe ich dir, Adam und Hoss zugeh\u00f6rt wie ihr \u00fcber diese Zeit gesprochen habt. Ich wei\u00df sie waren hart f\u00fcr euch, doch zur selben Zeit. Wenn ich \u00fcber all die Dinge nachdenke, die Abenteuer, na ja, ihr hattet eine schwere Zeit und \u2013 und ich hatte das nie. Ich hatte immer eine Sicherheit, ein zuhause mit einem Dach \u00fcber dem Kopf, Hop Sing um uns etwas zu essen zu machen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu meinst du sehnst dich nach Entbehrungen?\u201c Ben l\u00e4chelte, obwohl sein Herz fest schlug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch will die Erfahrungen.\u201c Antwortete Joe so ernsthaft das Ben seine Pfeife aus dem Mund nahm und seinen Sohn mit anderen Augen betrachtete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWei\u00df Hoss das du dich so f\u00fchlst? Das du die Ponderosa verlassen willst?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe es ihm nicht gesagt, ich meine, ich hab es angedeutet\u2026\u201c Joes Stimme versagte. Der Gedanke an Hoss und wie ungl\u00fccklich er dar\u00fcber sein w\u00fcrde schw\u00e4chte seine \u00dcberzeugung. Er sah seinen Vater mit gro\u00dfen Augen an, \u201ePa, ich will Hoss nicht verletzen. Ich liebe ihn, aber ich muss das auf meine Art tun.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch zweifle sehr daran, dass selbst seine Liebe f\u00fcr dich Hoss dazu bringen k\u00f6nnte die Ponderosa zu verlassen, Joseph.\u201c Ben seufzte, \u201eObwohl ich mich auch dabei irren k\u00f6nnte. Ich h\u00e4tte nie gedacht das du gehen willst, nicht nach der Art wie du reagiert hast als Adam gegangen ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df. Ich f\u00fchle mich wie ein Heuchler. Doch wenn ich zu der Zeit zur\u00fcckdenke als Adam gegangen ist, denke ich das ich eifers\u00fcchtig auf ihn war. Ich dachte, wenn er weg ist, ist es schwerer f\u00fcr mich zu gehen. Ich habe ihm das genauso \u00fcbelgenommen, wie die Tatsache das er mich verlassen hat \u2013 und dich und Hoss, nat\u00fcrlich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJoe, alle Eltern m\u00fcssen akzeptieren das ihre Kinder ihnen nur geliehen sind. Wir m\u00fcssen akzeptieren, dass der Tag kommen wird, an dem sie ihr zuhause verlassen um ihren eigenen Weg im Leben zu gehen. Adam hat die See gew\u00e4hlt, so wie ich.\u201c Er stoppte und nickte dann, \u201eIch war ein Junge von 12 Jahren als ich weglief, doch der Captain des Schiffes kannte meinen Vater und hat mich nachhause geschickt. Dann, als ich 14 war lief ich wieder weg. Ich lief weg, weil ich es nicht \u00fcbers Herz brachte meiner Mutter zu erz\u00e4hlen das ich sie verlassen werde. Ich liebte sie seht, doch ich wusste das ihre Tr\u00e4nen mich davon abhalten w\u00fcrden zu gehen, vielleicht ein weiteres Jahr und dann noch eines\u2026\u201c Ben sch\u00fcttelte seinen Kopf, \u201eIch war lange geplagt von dem Gedanken daran wie ihr Gesicht aussehen w\u00fcrde, wenn sie meinen Brief fand. Ich f\u00fchlte mich wie ein Feigling und unw\u00fcrdig der Liebe die sie und mein Vater mir entgegenbrachten. Doch selbst jetzt, wenn ich zur\u00fcckblicke wei\u00df ich das ich es genauso wieder tun w\u00fcrde, wenn ich die Wahl h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHast du sie wiedergesehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, auf meinem ersten Landgang. Es war 18 Monate sp\u00e4ter und ihre Haare waren grau geworden und sie sah m\u00fcde aus. Doch ich erinnere mich daran wie sie mir die T\u00fcr \u00f6ffnete, leuchteten ihre Augen auf und ihr L\u00e4cheln machte sie zehn Jahre j\u00fcnger. Nun, jedenfalls, das war dann und das ist jetzt,\u201c seufzte Ben, \u201eIch bin froh das ich wei\u00df wie du dich f\u00fchlst, Joe. Wenn du denkst der Zeitpunkt ist richtig f\u00fcr dich zu gehen, sag es uns, ja?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte langsam und stand auf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke Pa. Ich hatte Angst -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAngst vor mir? Davor was ich sage?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Nicht das, ich hatte Angst davor das, sobald ich es gesagt habe, ich auch Pl\u00e4ne machen musste. Jetzt kann ich offen Pl\u00e4ne schmieden und auch noch mit deiner Hilfe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben l\u00e4chelte langsam und stand auf. Er legte seinen Arm um die Schultern seines Sohnes und umarmte ihn kurz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo immer du bist, Joe, ich bin immer da um dir zu helfen. Da kannst du dir immer sicher sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte, fl\u00fcsterte Danke Pa und ging zur Treppe. Sein Herz war leichter, als ob ihm eine Last von der Schulter genommen wurde, doch in seinem Kopf wirbelten all die Dinge herum die er tun musste bevor er ging. Er konnte es kaum glauben. Als er die T\u00fcr zu seinem Zimmer schloss, lehnte er sich dagegen und senkte seinen Kopf. Stell dir das vor, er w\u00fcrde von zuhause weggehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 29<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe kam gut gelaunt die Treppe herunter, so wie fr\u00fcher, was Hoss sehr \u00fcberraschte. Er war in den letzten Tagen daran gew\u00f6hnt das Joe sich die Treppe hinunterschleppte als h\u00e4tte er eine m\u00e4chtige Last auf den Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du in Ordnung, Joe?\u201c fragte er mit weiten Augen. Was f\u00fcr eine dumme Frage das war, dachte er dann, denn jeder konnte sehen das es Joe ausgezeichnet ging, das es ihm so gut ging wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, sicher.\u201c Joe l\u00e4chelte zu seinem Vater und Bruder, \u201eIst Candy schon weg?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJepp, er dachte je fr\u00fcher mit den Wasserl\u00f6chern anf\u00e4ngt umso schneller ist er fertig.\u201c Hoss sah zu seinem Vater, der sehr ernst aussah, ernster als \u00fcblich. Dann sah Hoss zu seinem Bruder, der vor Freude fast aus den N\u00e4hten platzte, \u201eBist du in Ordnung Pa?\u201c fragte Hoss Ben. Die unterschiedliche Stimmung der beiden machte ihm Sorgen. Er erinnerte sich daran das Ben und Joe in der vergangenen Nacht geredet hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Hoss, mir geht es gut, danke.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wundere mich nur, mein kleiner Bruder sieht \u00fcbergl\u00fccklich aus und du siehst aus als h\u00e4ttest du dein letztes Geld auf der Bank verloren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTut mir Leid Hoss,\u201c Ben l\u00e4chelte langsam und sah zu seinem j\u00fcngsten Sohn, \u201eErz\u00e4hlst du Hoss von deinen Neuigkeiten, Joe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNeuigkeiten?\u201c wiederholten beide M\u00e4nner. Joes Stimme wurde etwas h\u00f6her und Hoss wurde tiefer. \u201eWas f\u00fcr Neuigkeiten?\u201c f\u00fcgte Hoss hinzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch \u2013 Ich wollte es dir sp\u00e4ter sagen, Hoss. Wenn wir zusammen sind und \u2013 \u00e4h \u2013 privat.\u201c Er warf seinem Vater einen vorwurfsvollen Blick zu, der v\u00f6llig unbek\u00fcmmert dar\u00fcber war und offensichtlich der Meinung war, dass Hoss es fr\u00fcher als sp\u00e4ter wissen sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMir was sagen?\u201c Hoss lie\u00df sich in seinem Stuhl zur\u00fccksinken und sah seinen Bruder lange an. Dann seufzte er tief, nickte und stand auf, warf seine Serviette auf den Tisch und stie\u00df sich vom Tisch weg, \u201eIst schon gut, ich wei\u00df bereits um was es geht, du musst nichts sagen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu wei\u00dft es nicht Hoss, du vermutest nur.\u201c Sagte Ben ruhig, \u201eKomm zur\u00fcck an den Tisch und lass Joe erz\u00e4hlen was er zu sagen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df was er zu sagen hat, Pa. Ich wei\u00df es, weil er seit Monaten kleine Andeutungen macht. Ich wei\u00df es, weil er es genauso wenig vor mir verstecken konnte, wie Adam\u2026\u201c Hoss blieb auf dem Weg zur T\u00fcr stehen, drehte sich und sah Joe dann direkt an, \u201eDu gehst weg, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIrgendwann Hoss. Nicht jetzt im Moment.\u201c Antwortete Joe ruhig. Er w\u00fcnschte sich mehr als alles andere, dass er noch l\u00e4nger die Vorfreude genie\u00dfen h\u00e4tte k\u00f6nnen, mit der er heute Morgen aufgewacht war, anstatt sich darum k\u00fcmmern zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, es ist alles dasselbe, jetzt oder dann, spielt keine Rolle. Tatsache ist, du gehst und das ist es.\u201c Hoss drehte sich und das n\u00e4chste was sie h\u00f6rten war die T\u00fcr wie sie ins Schloss fiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, ich wollte es ihm sagen, ehrlich. Ich w\u00e4re nicht einfach weggegangen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr musste es jetzt wissen, Joe. Er macht sich lange genug Sorgen und es war nur fair es ihm so schnell wie m\u00f6glich zu sagen, nachdem du es mir gesagt hast.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df. Ich \u2013 Ich gehe und rede jetzt mit ihm.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben seufzte und nickte und als Joe den Tisch verlie\u00df warf er seinem Vater einen weiteren besorgten Blick zu, bevor er auch den Raum verlie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss war im Stall und lehnte an der Trennwand zu Chubbs Stall. Er streichelte den Nacken seines Pferdes und versuchte seine Emotionen unter Kontrolle zu bringen, als Joe kam und sich neben ihm anlehnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs tut mir Leid Hoss, aber ich muss gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das hast du gesagt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVerstehst du es?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich verstehe es nicht.\u201c Antwortete Hoss und seine Worte waren gepresst. Er drehte sich von Joe weg, so dass sein kleiner Bruder die Tr\u00e4nen nicht sehen konnte die ihm in die Augen stiegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHoss, ich muss wirklich gehen, wei\u00dft du. Es ist nicht das ich dich nicht liebe, es ist nur das ich \u2013 ich habe dieses Verlangen danach zu sehen, was es au\u00dferhalb der Ponderosa noch gibt. Versuch das zu verstehen, Hoss.\u201c Und er legte seine Hand auf den Arm des gro\u00dfen Mannes, doch Hoss sch\u00fcttelte sie ab,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch muss mit der Arbeit anfangen.\u201c Murmelte Hoss, \u201eDu musst nicht mit mir kommen. Es ist am besten ich gew\u00f6hne mich daran es alleine zu tun.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist in Ordnung Hoss. Ich komme trotzdem -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab gesagt ich geh allein.\u201c Schnappte Hoss \u00e4rgerlich und ging an seinem Bruder vorbei, ohne zu bemerken, dass er ihn streifte und Joe gegen die Trennwand schubste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er ritt schnell mit Chubb aus dem Vorhof und danach noch schneller. Er wollte so viel Abstand wie m\u00f6glich zwischen sich und seinem Bruder bringen, damit er anhalten konnte und mit seinen Gef\u00fchlen k\u00e4mpfen konnte, die ihn zu ersticken drohten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Stall rieb sich Joe die Schulter und sah zu wie der Staub sich wieder legte. Er drehte sich und ging langsam zur\u00fcck ins Haus, zum Tisch und setzte sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch kann mich nicht erinnern das Hoss sich so aufgeregt hat, als Adam gegangen ist.\u201c grummelte Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, das ist, weil Beziehung zwischen Hoss und Adam eine andere ist. Er sieht als den kleinen Bruder, den er immer geliebt und besch\u00fctzt hat. Adam war der Bruder den er geliebt und respektiert hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe runzelte die Stirn. Er war sich nicht sicher ob er mochte was sein Vater sagte, oder ob er zustimmte, doch er sagte nichts. Er schenkte sich Kaffee aus und realisierte das es seinem Bruder sehr weh tun w\u00fcrde, wenn er gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHat Hoss gedacht das Adam die richtige Entscheidung getroffen hat zu gehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr konnte es genauso wenig verstehen, wie er versteht das du gehen willst. Er konnte Adams Entscheidung akzeptieren, weil er der \u00c4lteste ist und weil Adam schon mal weggegangen ist und er zur\u00fcckgekommen ist. Hoss ist zufrieden mit der Annahme, dass sein Bruder zur\u00fcckkommen wird.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas werde ich auch.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Hoss muss selbst damit klarkommen. Gib ihm Zeit. Er hat gerade erst die Best\u00e4tigung dar\u00fcber bekommen, was ihm seit Monaten Sorgen bereitete und er ist verletzt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss stieg von Chubb ab und ging langsam durch das h\u00fcfthohe Gras, an den Strand bei dem Fluss. Hierher war er vor Jahren gekommen, nachdem Margie ihn zur\u00fcckgewiesen hatte. Und hier hatte er \u00fcber Adams Entscheidung, die Ponderosa zu verlassen, nachgedacht. Er liebte das Wasser, wie es unter der Sonne funkelte und den blauen Himmel reflektierte Er liebte den Geruch und wie die See, Erde und der Himmel zusammen einen Kreis bildeten der so perfekt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch nicht heute. Heute fiel er auf die Knie und weinte. Die Tr\u00e4nen liefen ihm die Wangen hinunter und er wischte sie mit den H\u00e4nden weg. Dann vergrub er sein Gesicht in seinen H\u00e4nden und lie\u00df die Tr\u00e4nen einfach fallen. Er hatte so stark geweint als Ma gestorben war, nach der Beerdigung, als er alleine sein wollte. Adam hatte ihn gefunden, so wie immer und sie blieben ein paar Stunden, er weinte und Adam sa\u00df bewegungslos da und hielt seinen Bruder in den Armen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch heute gab es keine tr\u00f6stenden Arme. Nur ein gro\u00dfer Schmerz in seinem Herzen Eine Leere wo sein kleiner Bruder mal war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSei kein Idiot.\u201c Murmelte er, \u201eEr ist noch nicht mal weg. Vielleicht geht er gar nicht. Mensch Hoss Cartwright, du machst dir selbst nur was vor. Du wusstest die ganze Zeit das er gehen wird, er macht lange genug Andeutungen, so dass jeder intelligente Mann wei\u00df das er geht. Oh Joe\u2026\u201c seine Stimme versagte und Erinnerungen kamen in ihm hoch, die dazu f\u00fchrten das es ihm noch schlechter ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Hoss Cartwright war es als ob seine ganze Welt zusammengebrochen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Stimme in seinem Kopf erinnerte ihn daran, dass nicht jeder wie er war, gl\u00fccklich f\u00fcr immer zu Hause zu bleiben. Er musste den Altersunterschied ber\u00fccksichtigen und das Temperament. Doch es half kaum. Hoss war ein Mann mit tiefen Gef\u00fchlen und bevor er Joe wieder gegen\u00fcbertreten konnte, musste er sie rauslassen. Wenn er damit fertig war, w\u00fcrde er mit Joe reden wie zwei M\u00e4nner und dann w\u00fcrde er mit seinem Leben weitermachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch nicht im Moment.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 30<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss kam erst sp\u00e4t am Abend nachhause zur\u00fcck. Ben stand am gro\u00dfen Fenster, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, doch er war in Gedanken verloren, w\u00e4hrend er sich Sorgen um seine S\u00f6hne machte. Candy sa\u00df in dem blauen Stuhl, in der N\u00e4he des Kamins und versuchte einen Splitter aus seiner Handfl\u00e4che zu ziehen. Er wusste es zu sch\u00e4tzen das er in dem Haus lebte und mit ihnen zusammen a\u00df, doch er war kein Mitglied der Familie. Sobald Hoss das Haus betrat und die T\u00fcr hinter sich schloss, stand Candy auf und nach einem L\u00e4cheln in Hoss Richtung, erkl\u00e4rte er, dass es ein langer Tag gewesen war und es war Zeit f\u00fcr ihn ins Bett zu gehen. Es war eine taktvolle Geste und sehr gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Joe war nichts zu sehen. Cochise war nicht im Stall als Hoss angeritten kam. Einen Moment lang stand Hoss in der Mitte des Raumes und sah sich um. In der Zukunft wird es genauso aussehen\u2026Pa und ich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBist du in Ordnung, mein Sohn?\u201c fragte Ben ihn und ging vom Fenster weg, sein warten war vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss griff nach seinem Pistolengurt und schnallte ihn ab. Er legte ihn sorgf\u00e4ltig auf die Kommode, bevor er seinen Vater ansah,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst noch Kaffee in der Kanne, Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa.\u201c Sagte Ben ruhig und sah zu wie Hoss sich etwas davon einschenkte, \u201eWo warst du?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAch Pa, ich habe nur nachgedacht.\u201c Er runzelte die Stirn, \u201ePa, ich habe mir das Gehirn zermartert, aber ich kann nicht verstehen warum sie gehen wollen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu hast Joe keine Chance geben dir zu erkl\u00e4ren wie er sich f\u00fchlt, mein Sohn.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wollte, ehrlich gesagt, nicht h\u00f6ren was er sagt, Pa.\u201c Hoss lie\u00df sich schwerf\u00e4llig auf die Couch fallen, \u201eWarum will ich nicht gehen? Stimmt etwas nicht mit mir?\u201c er seufzte miserabel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa ja.\u201c Ben setzte sich und beugte sich zu seinem Sohn. Seine dunklen Augen begutachteten Hoss Gesicht und er konnte die Qualen sehen die er den ganzen Tag \u00fcber erlitten hatte. Er faltete seine H\u00e4nde und legte die Ellbogen auf seine Knie, \u201eIch erinnere mich daran das, wann immer wir angehalten haben, auf unserem Weg hierher. Adam kam zu mir und fragte \u201eWann gehen wir Pa. Das ist nicht der Ort f\u00fcr uns, oder?\u201c doch du kamst zu mir und sagtest, \u201eWir bleiben hier, nicht wahr Pa? Wir gehen nicht wieder weg?\u201c Du siehst, selbst damals warst du so anders. Du warst wie eine kleine Brieftaube, die ein Nest f\u00fcr sich suchte und Adam \u2013 nun, er war wie ein Adler, der immer weiter nach oben wollte und nach etwas Neuem suchte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd Joe? Was ist mit ihm? Ich dachte er w\u00fcrde nie von hier weggehen, dass er so wie ich f\u00fchlt, Pa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJoe, nun was erwartest du von einem kleinen Jungen, der unseren Geschichten zugeh\u00f6rt hat, das Reisen, die harten Zeiten, die wir hatten\u2026ohne unser Wissen haben wir diese Saat in seinem Gehirn gepflanzt und sie sind gewachsen, haben Wurzeln geschlagen. Jetzt will er seine eigenen Reisen machen und Erfahrungen machen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMann, Pa, V\u00f6gel und Pflanzen\u2026\u201c Hoss zog die Nase hoch, \u201ePa, du und ich wissen, dass Joe wahrscheinlich in Schwierigkeiten ger\u00e4t, sobald er unseren Hof verl\u00e4sst. Er k\u00f6nnte sich das Genick brechen, nur bei aus dem Bett fallen. Wie soll er alleine klarkommen, ohne in Schwierigkeiten zu geraten. Und wenn er welche hat, wie erfahren wir davon? Wie k\u00f6nnen wir ihm helfen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben sch\u00fcttelte seinen Kopf und er presste seine H\u00e4nde so fest zusammen, dass seine Kn\u00f6chel wei\u00df wurden. F\u00fcr einen Moment waren sie still, dann sagte er sanft,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGlaubst du nicht das ich daran auch gedacht habe, mein Sohn?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann kann er nicht gehen? Zu seiner eigenen Sicherheit\u2026du musst ihm sagen Pa, dass er bleiben muss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas kann ich nicht tun Hoss. Er muss das f\u00fcr sich selbst tun, denn wenn er das nicht tut, verlieren wir ihn ganz. Auf diese Weise wird er eines Tages zu uns nachhause zur\u00fcckkommen, zufriedener mit sich selbst wie jetzt. Wenn wir ihn zwingen zu bleiben, wird sich der Hass aufstauen, bis alles was wir an ihm lieben dadurch vergiftet ist.\u201c Ben stand auf und lehnte sich gegen den Kamin. Einen Augenblick starrte er in die Flammen, bevor er sich wieder zu seinem Sohn drehte, Wir m\u00fcssen unserem Gott vertrauen, der nach uns allen sieht, Hoss. Er tut es jetzt schon eine ganze Weile und wir sollten nicht an ihm zweifeln, dass er es auch jetzt tut.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss wollte etwas dazu sagen, als Hop Sing den Raum betrat, und nach einem Blick von Vater zu Sohn, ging er auf Hoss zu, sch\u00fcttelte seinen Kopf und wedelte mit dem Finger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu sehr b\u00f6ser Junge. Du kommst nicht nachhause zum Essen und jetzt Essen trocken und nicht gut. Geschieht dir recht, wenn du die ganze Nacht hungrig bist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAw Hop Sing -.\u201c Protestierte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut das Hop Sing wei\u00df das du heimkommst und Hunger hast. Jetzt komm essen, was ich in der K\u00fcche hab. Du kommst und isst alles oder du bekommst \u00c4rger.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss seufzte, stand auf und wollte Hop Sing folgen, als sein Magen zu knurren anfing. Das war Musik in Hop Sings Ohren und er schimpfte auf Kantonesisch weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben beobachtete wie die beiden M\u00e4nner den Raum verlie\u00dfen und lauschte einen Moment ihren Stimmen. Dann senkte er seinen Kopf und niemand konnte sagen ob er \u00fcber die Dinge nachdachte die gesagt wurden, oder ob er ein Gebet sprach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 31<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur der Insel von\u2026war mehr als gro\u00dfm\u00fctig in der Begr\u00fc\u00dfung, die er den beiden Offizieren der US Navy entgegenbrachte. Die Tatsache das die beiden gebeten wurden beim Stallmeister des Gouverneurs zu warten, w\u00e4hrend er sich auf ihren Besuch vorbereitete, lie\u00df Adam sich wundern was f\u00fcr eine Art Mann er war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie im Vorzimmer des Regierungszimmers des Gouverneurs warteten, dachte Adam \u00fcber die Geschehnisse der vergangenen Tage nach, seit sie dem Picaroons Schiff begegnet waren. Die beiden holl\u00e4ndischen Captains hatten die Erkl\u00e4rung akzeptiert, besonders nach dem sie in dem Sklavenschiff herumgef\u00fchrt worden waren. Sie hatten mit gro\u00dfer Abscheu reagiert und sch\u00fcttelten Adams Hand, um ihm daf\u00fcr zu danken, dass er geholfen hatte diesen Abschaum zu entfernen. Sie realisierten auch das, wenn Adam nicht da gewesen w\u00e4re, sie sich eines Tages darum k\u00fcmmern h\u00e4tten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Unterhaltung erfuhren sie, dass die Holl\u00e4nder schnellere Schiffe bauten, aus Stahl und mit Dampf betrieben. F\u00fcr die holl\u00e4ndische Marine war die Zeit der Segelschiffe vorbei. Adam zuckte nur mit den Schultern, es war der Fortschritt. Ein Schiff das auf Wind angewiesen war, war immerhin, kein Gegner f\u00fcr ein sich schnell bewegendes Dampfschiff das, unabh\u00e4ngig vom Wetter, fahren konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hatte au\u00dferdem beim durchsehen des Logbuchs des Picaroons Schiffes entdeckt, das der Sklavenhandel in der S\u00fcdsee immer noch ein gro\u00dfes Gesch\u00e4ft war. Es war, als ob das Verbot in Amerika und Europa ihn in dieses Gebiet gedr\u00e4ngt hatte. Das durchlesen der Liste mit den Plantagenbesitzern, die Sklaven gekauft und verkauft hatten, war wie das \u00d6ffnen der Pandora.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sein Einverst\u00e4ndnis, mit O\u00b4Brian zusammenzuarbeiten, die M\u00e4nner der Avenger zu befreien, war eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit f\u00fcr einen Navy Offizier. Die M\u00e4nner waren Amerikaner und der marine der Vereinigten Staaten verpflichtet. Aber, sagte er zu O\u00b4Brian, es musste auf korrekte Art ausgef\u00fchrt werden. Politik, Regeln und Protokoll kamen zuerst, sagte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so befanden sie sich hier, standen sich die Beine in den Bauch in diesem gro\u00dfen kunstvoll und \u00fcberdekorierten Raum, w\u00e4hrend der h\u00f6chste Beamte der Insel, sich bereit machte sie zu begr\u00fc\u00dfen. Adam ging auf und Ab, mit den H\u00e4nden hinter dem R\u00fccken, als die T\u00fcr des Arbeitszimmers sich \u00f6ffneten und sie hereingebeten wurden um den Gouverneur zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er war ein gro\u00dfer Mann, mit aufrechter Haltung und sein Harr, was davon \u00fcbrig war, war grau. Seine dunklen Augen waren durchdringend und deutete eine Hinterlistigkeit an, die Adam etwas Unbehagen bereitete. Doch er gr\u00fc\u00dfte sie beide sehr erfreut und bot ihnen einen Platz an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir sind vor kurzem dem Schiff Esperanza begegnet das, so wie wir erfahren haben seit ein paar Jahren ihre Gew\u00e4sser terrorisiert, Sir.\u201c Erkl\u00e4rte Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Esperanza ist in der Tat seit langer Zeit eine Plage. Ja, sie sind, zusammen mit anderen Schiffen, voll mit diesem Dreck, der schlimmste Abschaum auf dieser Erde, und haben viel Elend geschaffen. Sie haben unsere M\u00e4nner und Frauen weggebracht. Ernten ruiniert und D\u00f6rfer abgebrannt. Was ist passiert als sie ihr begegnet sind?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben sie bek\u00e4mpft. Sie ist nun ein Wrack, das wir nun hinter uns herziehen, um die Belohnung zu kassieren. Jedoch -.\u201c Adam streckte seine Beine aus, \u201ewir wollten ihnen die 23 M\u00e4nner \u00fcbergeben, die wir als Gefangene genommen haben. Wir haben geh\u00f6rt das sie fair sind und dass sie ihnen eine gerechte Verhandlung zukommen werden lassen und die entsprechende Bestrafung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind Picaroons?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlle von ihnen. Ja.\u201c Adam nickte mit dem Kopf und lehnte sich dann im Stuhl zur\u00fcck, der unter seinem Gewicht knarrte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd der Captain? Ist er unter ihnen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Captain ist Tod.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur l\u00e4chelte kalt und einen Moment lang starrte er in die Richtung der beiden M\u00e4nner, als ob ihm nicht bewusst war, dass sie noch im Raum waren. Dann nickte er,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist sehr gut. Bringen sie diese anderen M\u00e4nner her?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind bereits hier und warten auf ihre Anweisungen -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs wird sich um sie gek\u00fcmmert werden, machen sie sich keine Sorgen darum.\u201c Winkte er mit einer Handbewegung ab, \u201eGibt es noch etwas?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs befand sich eine Menge Beute auf der Esperanza. Beim durchsehen des Logbuchs hat sich herausgestellt das das meiste davon ihrer Insel geh\u00f6rt. Die haben wir auch hier.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur l\u00e4chelte leicht und er konnte nicht verhindern das man die Gier in seinen Augen sah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGibt es viel Gold?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEine betr\u00e4chtliche Menge, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist auch sehr gut.\u201c Der Gouverneur l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs gibt noch eine weitere Sache die ich vorbringen muss, Sir.\u201c Adam setzte sich aufrecht, den R\u00fccken gerade und sah dem Gouverneur direkt ins Gesicht. \u201eVor kurzem wurde eines unserer Schiffe von der Esperanza angegriffen. Da es sich um Picaroons handelte und die Mannschaft deswegen zu keiner Nation geh\u00f6rte, kann man es nicht als Kriegsakt ihrerseits oder ihrer Insel bezeichnen. Sie haben ein paar unserer M\u00e4nner gefangen genommen und sie an einen Plantagenbesitzer, mit dem Namen Legrand.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLegrand ist ein sehr m\u00e4chtiger und reicher Mann auf diesen Inseln.\u201c Sagte der Gouverneur nerv\u00f6s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, die Tatsache bleibt, dass er unrechtm\u00e4\u00dfig Matrosen aus den Vereinigte Staaten genommen hat, sie als Sklaven gekauft und benutzt. Wir m\u00f6chten sie darum bitten sich f\u00fcr uns einzusetzen, damit sie entlassen werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie erwarten eine Menge, Sir.\u201c Antwortete der Gouverneur mit erhobenen Augenbrauen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben ihnen bereits viel gegeben, Sir. Es kann sein das meine Regierung es als Kriegsakt ihrerseits bezeichnet, wenn es so aussieht das sie es unterst\u00fctzen das amerikanische Matrosen als Sklaven in ihrem Gebiet gekauft werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur senkte seinen Kopf und seufzte dann. Er nahm einen Stift und drehte ihn zwischen seinen Fingern, bevor er aufsah und mit den Schultern zuckte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie viele M\u00e4nner? Kennen sie ihre Namen? Sind sie reich?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs waren elf M\u00e4nner, wir haben eine Liste mit Namen hier.\u201c Er beugte sich nach vorne und legte die Liste mit Namen auf den Schreibtisch, \u201eIhr Verm\u00f6gen spielt keine Rolle. Sie geh\u00f6ren zu uns, als amerikanische B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur las die Liste mit den Namen durch, bevor er sie wieder auf den Tisch legte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sehe was ich f\u00fcr sie tun kann.\u201c Sagte er wieder, mit einem leichten Schulter zucken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hoffe das ich alle elf M\u00e4nner, um vier Uhr am Nachmittag, am Pier sehe.\u201c Sagte Adam kalt, w\u00e4hrend er aufstand, \u201eDanke f\u00fcr die Audienz, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas Gold \u2013 ich werde einige M\u00e4nner schicken um es zu holen, und auch die Gefangenen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist alles bereits auf dem Pier, Sir. Doch unsere M\u00e4nner h\u00e4tten wir gerne bis vier Uhr.\u201c Wiederholte er, bevor er sich leicht vor dem Mann am Schreibtisch verbeugte und den Raum verlie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian sah zu ihm und sch\u00fcttelte seinen Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wird nichts tun,\u201c murmelte er, als er seinen Hut aufsetzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, aber er hat bis vier Uhr Zeit es zu beweisen.\u201c Antwortete Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd dann?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir werden sehen\u2026\u201c Adam l\u00e4chelte kalt und entfernte sich schnell, mit aufrechtem Gang, von dem Regierungsgeb\u00e4ude des Gouverneurs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 32<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sobald die T\u00fcr hinter den zwei Navy Offizieren ins Schloss gefallen war, \u00f6ffnete sich eine andere T\u00fcr und ein gro\u00dfer, dicker Mann trat in den Raum. Durch seine Gr\u00f6\u00dfe war er eine beeindruckende Pers\u00f6nlichkeit und auch wenn er jetzt zu dick war, konnte man sich gut vorstellen was f\u00fcr ein gutaussehender junger Mann er einmal gewesen war. Mit seiner teuren Kleidung lie\u00df er den Gouverneur der Insel arm aussehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHaben sie geh\u00f6rt was unsere glorreichen Besucher zu sagen hatten, Legrand?\u201c fragte der Gouverneur, nahm eine kleine goldene Schachtel, die er \u00f6ffnete um Schnupftabak herauszuholen, w\u00e4hrend er auf Legrands Antwort wartete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrand ging zum Fenster, von wo aus er sehen konnte wie die beiden M\u00e4nner durch den Vorplatz schritten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, ich habe es geh\u00f6rt. Ich mag diesen Cartwright nicht. Arrogant. Wie alle Amerikaner redet er als w\u00e4ren wir nichts. Er muss eine Lektion bekommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch glaube ihr Captain Salvadore hat es versucht und hat versagt.\u201c Kam die sarkastische Antwort des Gouverneurs, \u201eIch mochte ihn. Er war ehrlich und wenn er stolz war, dann -.\u201c Er zuckte mit den Schultern, \u201ewarum sollte er nicht? Er ist ein mutiger Mann und ziemlich naiv, wenn er denkt das wir ihm geben was er verlangt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePah.\u201c Machte Legrand w\u00fctend und beobachtete wie Adam und O\u00b4Brian in die Kutsche stiegen, die langsam in den Vorplatz einfuhr. Er sah wie Adam nach oben sah und trat einen Schritt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso? Was haben sie vor?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGoldbarren sind nicht zu verachten. Was die Picaroons betrifft, wir machen mit ihnen was wir sonst auch tun. Wir behalten die kr\u00e4ftigen f\u00fcr die Plantagen und h\u00e4ngen und Federn den Rest. Damit ist jeder zufrieden. Was die amerikanischen Matrosen betrifft\u2026\u201c er runzelte die Stirn und zuckte mit den Schultern, \u201eSie sind ein m\u00fcrrischer Haufen. Sie reden immer \u00fcber ihre Rechte als Amerikaner und fangen Streit an. Vielleicht k\u00f6nnen wir einen Kompromiss aushandeln.\u201c Er l\u00e4chelte und drehte sich zu dem Gouverneur, \u201eIch werden jetzt gehen und einige Dinge veranlassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLegrand, lassen sie mich ihnen einen Rat geben. Ich glaube nicht das Captain Cartwright ein Mann ist den sie \u00fcbers Ohr hauen k\u00f6nnen. Wenn sie also einen Kompromiss aushandeln wollen, w\u00e4re ich sehr vorsichtig damit, wie sie das tun.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wagen es MIR einen Rat zu geben?\u201c Legrand l\u00e4chelte langsam und seine Augenlieder wurden enger, \u201eSie bringen mich zum Lachen. Bin ich ein Mann der sich vor Schatten f\u00fcrchtet? Glauben sie mir, ich f\u00fcrchte diesen Cartwright nicht. Und sie, Gouverneur, sollten es besser wissen, als mir einen Rat zu geben. Wenn ich nicht w\u00e4re, w\u00fcrden sie jetzt nicht in diesem Amt sitzen, sondern w\u00e4ren immer noch ein kleiner Angestellter in meinem Warenhaus.\u201c Er schnippte mit seinen Fingern und mit einem absch\u00e4tzigen Blick drehte er sich um und verlie\u00df den Raum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gouverneur sah ihm nach, senkte seinen Kopf und ging zu dem Fenster. Die Kutsche war nun weit au\u00dfer Sichtweite, doch er hielt trotzdem Ausschau nach ihr. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck es w\u00e4re, wenn dieser Captain Cartwright sie Von Legrand befreien k\u00f6nnte, so wie er es mit Salvadore gemacht hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Kutsche setzte sich Adam zur\u00fcck und dachte \u00fcber seinen Plan nach. Sein Blick zum Palast hinauf, hatte best\u00e4tigt was er erwartet hatte. Ein anderer Mann stand am Fenster und dieser Mann, das wusste er instinktiv, war der ber\u00fchmte Legrand, dessen Namen er geh\u00f6rt hatte. Nicht nur vom Gouverneur, auch von den Picaroons, die er befragt hatte und von den M\u00e4nnern am Kai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 33<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem einige Zeit vergangen war, hob Adam seinen Kopf und nahm seine Uhr aus der Tasche. ES war eine Gold Hunter, sehr sch\u00f6n und ein Geschenk seines Gro\u00dfvaters, das ihm viel bedeutete. Er \u00f6ffnete die Klappe und sah auf die Zeit, bevor er sie wieder schloss und zufrieden vor sich hin grinste, dann steckte er sie wieder weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFahrer.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch sehe wir haben ein oder zwei Stunden \u00fcbrig, fahren sie uns bitte eine Runde um die Insel. Eine die uns um vier Uhr zur\u00fcck zum Kai bringt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Fahrer tippte mit seiner Peitsche an seinen Hut und drehte die Pferde dann vom Hafen weg und fuhr mit ihnen die K\u00fcste entlang. Adam l\u00e4chelte O\u00b4Brian zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun denn, lassen sie uns bei dem Ausflug entspannen. Achten sie auf die Buchten und W\u00f6lbungen, die Lagunen und friedlichen Str\u00e4nde. Da wir Zeit \u00fcbrig haben ist es am besten zu genie\u00dfen und zu lernen.\u201c Er seufzte zufrieden und streckte seine langen Beine aus, \u201eIch bezweifele stark das wir unsere M\u00e4nner zur\u00fcckbekommen, wie sie wissen O\u00b4Brian. Aber wir m\u00fcssen vorsichtig sein, denn M\u00e4nner wie Legrand sind schnell dabei andere M\u00e4nner mit den S\u00fcnden zu belasten die sie selbst begehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd der Gouverneur?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur ein Bauer in Legrands Spiel. Oft ist der Mann an der Spitze nur eine Marionette von m\u00e4chtigeren M\u00e4nnern. Ich wei\u00df nicht viel \u00fcber die Geschichte dieses Landes, doch ich glaube es hat vor ein paar Jahren einen Milit\u00e4rputsch gegeben und seitdem hatten sie zwei Pr\u00e4sidenten und vier Gouverneure. Irgendwie war Legrand immer eine Konstante dabei.\u201c Er fuhr sich mit der Hand durch das dunkle Haar, das sich am Kragen seines Navy Jacketts kr\u00e4uselte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso was haben sie vor?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNichts bis vier Uhr, au\u00dfer nat\u00fcrlich unseren Ausflug zu genie\u00dfen.\u201c Adam l\u00e4chelte und fuhr sich mit der Hand \u00fcber seinen ordentlich geformten Bart. \u201eErst danach wissen wir wie die Karten f\u00fcr uns aussehen. Das ist der Moment in dem wir unsere Hand ausspielen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian nickte zweifelnd und seufzte schwer. Er sah auf die Landschaft, die an ihnen vorbeizog und \u00e4rgerte sich \u00fcber die Verz\u00f6gerung und die Verschwendung der Zeit, w\u00e4hrend der Captain neben ihm sa\u00df und sich mit gro\u00dfem Interesse die Landschaft ansah. Er zeigte auf Buchten, die versteckt hinter Klippen und \u00fcppigem gr\u00fcnen Laub lagen, auf Pflanzen, mit Farben die typisch f\u00fcr dieses tropische Gebiet waren. Er zeigte erfreut auf eine elegant geformte Lagune mit silbernem Strand, als ob er noch nie zuvor so etwas gesehen h\u00e4tte. Als der Kutscher sagte es w\u00e4re Zeit f\u00fcr die R\u00fcckfahrt nickte Adam nur und schlug vor, dass sie an den Plantagen vorbeifahren sollten, mehr eine Fahrt durch das Land als an der K\u00fcste entlang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian zeigte nun mehr Interesse, streckte den Kopf um die Plantagen zu sehen und die Arbeiter nach bekannten Gesichtern abzusuchen. Doch die \u00f6ffentliche Stra\u00dfe war zu weit von den Plantagen entfernt und er lie\u00df sich entt\u00e4uscht zur\u00fcckfallen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright, sie haben die Namen auf der Liste gesehen, die gefangen genommen wurden, nicht wahr?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das habe ich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, um ehrlich mit ihnen zu sein -.\u201c Er stoppte und seufzte schwer, \u201eIch h\u00e4tte es wahrscheinlich schon vorher erw\u00e4hnen sollen, doch einer der M\u00e4nner ist mein Cousin Jotham. Wir wurden zusammen erzogen, mehr als Br\u00fcder als wie Cousins und wir sind zusammen der Navy beigetreten. Ich habe ihm versprochen das ich ihn finden werde und ihn sicher nach Hause bringen werde. Als sie ihn wegschleppten hatte ich nur Zeit ihm zuzurufen. Er wei\u00df das ich Lebe und dass ich alles in meiner Macht tun werde um ihn zu befreien.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum sagen sie mir das O\u00b4Brian? Glauben sie das es ihm gr\u00f6\u00dfere Bedeutung gibt, nur weil er mit ihnen verwandt ist? Nehmen sie an, das ich entschlossener darin bin sie zu befreien, nur weil er darunter ist?\u201c Adam hob eine Augenbraue, als ob er \u00fcberrascht dar\u00fcber war dem anderen Offizier diese Frage stellen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Ich wollte nur das sie wissen das, was immer sie sich entscheiden zu tun -.\u201c O\u00b4Brian stoppte, \u201eIch muss mein Versprechen an Jotham halten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich m\u00fcssen sie das, ich verstehe das nur zu gut. Ich habe einen j\u00fcngeren Bruder der andauernd in Schwierigkeiten ger\u00e4t. Mein anderer Bruder und ich mussten ihn immer herausholen, also kann ich gut verstehen wie sie sich f\u00fchlen. Aber sie m\u00fcssen daran denken das wir hier unser Land repr\u00e4sentieren und wenn wir zu hastig reagieren, kann das falsch verstanden werden und Legrand in die Hand spielen.\u201c Er spitzte seine Lippen und zog seine Augenbrauen etwas hoch, \u201eWenn mein Bruder unter diesen M\u00e4nnern w\u00e4re, w\u00fcrde ich alles in meiner Macht tun um ihn zu befreien, glauben sie mir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder nahm er seine Uhr aus der Tasche und kontrollierte die Zeit. Zufrieden bat er den Fahrer schneller zu fahren, damit sie nicht zu sp\u00e4t kommen w\u00fcrden und als sie die Kutsche verlie\u00dfen schlug die Glocke, in der Stadt, vier Uhr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner des Gouverneurs waren bereits da und trugen die Kisten voller Gold auf ihre Wagen. Die PIcaroons, ein gezeichneter Haufen von M\u00e4nnern, wurden in Ketten gelegt und von der Miliz in einer Reihe aufgestellt, die ihre Musketen benutzten um ihren Befehlen Nachdruck zu verleihen. Als Adam und O\u00b4Brian auf den Offizier mit dem h\u00f6chsten Rang zugingen, der auf sie zu warten schien, riefen einige der angeketteten M\u00e4nner ihnen flehend zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright, Captain Cartwright -.\u201c Rief einer von ihnen und trat aus der Reihe um auf Adam zuzugehen, \u201eBitte Sir, haben sie Mitleid. Sprechen sie f\u00fcr mich und lassen sie mich frei. Ich diene freiwillig auf ihrem Schiff, Sir. Ich wurde vor einigen Monaten von Salvadore gefangen genommen und wurde gezwungen mit diesen M\u00e4nnern zu arbeiten. Ich bin nicht wie die\u2026ich flehe sie an Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo immer sie herkommen, es hilft nichts. Sie haben freiwillig mit ihnen zusammengearbeitet, denn ich wei\u00df genau das kein Pirat oder Picaroon etwas tun muss, wenn er es nicht will. Wenn sie nicht mit ihren Regeln einverstanden gewesen w\u00e4ren, h\u00e4tten sie sie als Sklave verkauft oder get\u00f6tet.\u201c Adam sch\u00fcttelte seinen Kopf, \u201eEs tut mir leid, aber sie haben mein Schiff und meine M\u00e4nner angegriffen und sie waren auch beteiligt am Tod von Captain Hargreaves und seinen M\u00e4nnern. Wenn ich sie nach Amerika bringen w\u00fcrde, m\u00fcssten sie dort vor Gericht, es gibt also keinen Grund das unvermeidliche hinauszuz\u00f6gern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWissen sie was sie mit uns tun -.\u201c Rief ein anderer Mann aus, \u201eWissen sie das?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam seufzte und ging weiter. Er wusste sehr gut was geschehen w\u00fcrde mit den M\u00e4nnern die angeklagt wurde und f\u00fcr schuldig befunden wurden. Sie w\u00fcrden geh\u00e4ngt werden und ihre K\u00f6rper geteert und dann w\u00fcrde man sie in K\u00e4fige stecken und aufh\u00e4ngen, so dass jeder sehen konnte das Gerechtigkeit gewaltet hatte. Er ging weiter, bis er dem Offizier gegen\u00fcberstand, der ihm h\u00f6flich salutierte und ihm einen Brief mit einem gro\u00dfen roten Siegel \u00fcbergab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo sind meine M\u00e4nner?\u201c fragte er den Offizier kalt, w\u00e4hrend er den Brief aufriss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben sieben M\u00e4nner hergebracht, Captain Cartwright.\u201c Antwortete der Offizier und machte eine Geste zu einer Gruppe M\u00e4nner, die in der N\u00e4he von Jacob Brown standen und einigen anderen Seem\u00e4nnern der Redoubt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur sieben? Was ist mit den anderen M\u00e4nnern?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Brief erkl\u00e4rt es, Sir. Wer bin ich um Fragen zu stellen?\u201c und er Mann zuckte mit den Schultern und wartete auf eine Antwort oder ein Kommentar von Adam, der immer noch den Brief las.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sagte eine Weile nichts, sein Gesicht war unlesbar, als er den Brief wieder zusammenfaltete und in die Tasche seines Jacketts steckte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanken sie dem Gouverneur in meinem Namen, Captain. Ich sehe es gibt nichts mehr zu tun. Wir werden unser Schiff und die Esperanza sichern und mit der Abendflut hinausfahren. Bitte danken sie ihren Vorgesetzten.\u201c Und er nickte dem Offizier kurz zu, als Zeichen der Verabschiedung und ging weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian eilte zu den sieben M\u00e4nnern und ging von einem zum anderen, auf der Suche nach seinem Cousin. Doch er war nicht unter ihnen, noch konnte einer der M\u00e4nner ihm etwas \u00fcber Jotham sagen. Sie selbst waren, trotz der kurzen Zeit in Sklaverei, dreckig, zerlumpt und abgemagert. Einer der M\u00e4nner konnte sich kaum auf den Beinen halten und kollabierte auf dem Weg zum Boot. Jacob trug ihn an Bord und legte ihn vorsichtig auf den Boden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst ihr Cousin dabei?\u201c fragte Adam O`Brian, der seinen Kopf sch\u00fcttelte und sich durcheinander umsah. \u201eIch verstehe -.\u201c Sagte der Captain und trat in das Boot, um sich zu seinen M\u00e4nnern und die sieben geretteten zu setzen. Z\u00f6gernd setzte O\u00b4Brian sich neben ihn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Boot legte ab und die M\u00e4nner ruderten mit aller Kraft um zur Redoubt zu fahren. Die Sonne brannte immer noch hei\u00df, obwohl der Abend nahte. Bald w\u00fcrde die Dunkelheit einbrechen. Als sie sich immer weiter vom Land entfernten hatte O\u00b4Brian das Gef\u00fchl das er seinen Cousin nie wiedersehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 34<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown musste sich ducken, damit er sich nicht den Kopf am T\u00fcrrahmen anschlug, als er die Kabine von Adam betrat. Sein Captain beugte \u00fcber seinem Schreibtisch und \u00fcberflog einige Papiere die vor ihm lagen. Er sagte nichts zu Jacob, sondern sah auf eine gro\u00dfe Landkarte, die aufgeschlagen auf einem Stuhl lag. Er hob sie hoch und legte sie \u00fcber die anderen Papiere, bevor er mit seinem Zeigefinger eine Route darauf entlangfuhr. Er stoppte und drehte sich zu Jacob.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, denn Jacob, sind die M\u00e4nner die wir mitgebracht haben an Bord?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie \u00c4rzte untersuchen sie Sir. Ich wollte ihnen nur mitteilen das ein weiterer unserer M\u00e4nner gestorben ist, als Folge des Kampfes mit der Esperanza. Oh, und der Mann den ich an Bord getragen habe\u2026er ist auch gestorben.\u201c Jacob rieb sich das Kinn, \u201eDer Doc sagt er muss ein schwaches Herz gehabt haben oder was Anderes und konnte die Hitze nicht ertragen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWirklich?\u201c Adam zog eine Grimasse, \u201eIch h\u00e4tte gedacht, wenn er die Hitze an Bord des Schiffes, in der Midshipmans Unterkunft ertragen kann, k\u00f6nnte er das \u00fcberall. Aber es ist trotzdem eine Schade.\u201c Er sah wieder nach unten auf die Landkarte, wie in Gedanken versunken, bevor er wieder zu Jacob aufblickte, \u201eIch gehe am besten zu ihnen. Es gibt ein paar Fragen die ich ihnen stellen m\u00f6chte.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch nehme an sie haben vor die anderen vier M\u00e4nner von der Insel zu befreien, Captain?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum? Was w\u00fcrden sie tun, wenn sie Captain w\u00e4ren, Jacob?\u201c Adam war gerade dabei seine Tunika zuzukn\u00f6pfen und stoppte und sah nachdenklich zu dem gro\u00dfen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, fragen sie am besten nicht, Sir. Ich w\u00fcrde wahrscheinlich hingehen und den ganzen Platz in St\u00fccke schie\u00dfen.\u201c Jacob Brown grinste von Ohr zu Ohr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, das w\u00e4re eine Art mit der Sache umzugehen, nehme ich an.\u201c Sagte Adam mit einem leichten L\u00e4cheln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie verlie\u00dfen die Kabine und als er sah wie sein Steward auf sie zukam, bat Adam ihn seine Offiziere und Mr O\u00b4Brian in seiner Kabine zu versammeln. Dann machte er sich auf den Weg zu der Krankenstation, in der man sich um die verletzten M\u00e4nner der Redoubt k\u00fcmmerte, so wie um die 8 M\u00e4nner von der Avenger. Jeder Mann der konnte, stand auf und salutierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah alle nacheinander an, sagte ein paar Worte zu seinen eigenen M\u00e4nnern als er vorbeiging und w\u00fcnschte sich sie k\u00f6nnten unter anderen Bedingungen versorgt werden, denn die Krankenstation eines Schiffes war nie ideal. Dann ging er auf die 8 M\u00e4nner zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWillkommen an Bord der Redoubt Gentlemen. Wer ist der Senior Offizier hier?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas bin ich Sir.\u201c Ein d\u00fcnner rothaariger Mann trat nach vorne und salutierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhr Rang?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMidshipman, Sir. Name Hathaway.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie f\u00fchlen sie sich jetzt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin in Ordnung Sir. Ich musste nur dort raus und mich etwas ausruhen. Sobald ich etwas geschlafen und etwas Anst\u00e4ndiges gegessen habe, kann ich wieder zur\u00fcck an die Arbeit, Sir. Die meisten von uns werden das -.\u201c Und er sah zu den anderen M\u00e4nnern, die zustimmten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah zu dem Doktor, der zustimmend nickte. Adam begutachtete sie wieder und trat n\u00e4her an sie heran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum wurden nur 9 von ihnen zur\u00fcckgeschickt und nicht alle die von der Avenger waren?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKeine Ahnung.\u201c Hathaway zuckte mit den Schultern, \u201eIch habe versucht das herauszufinden, aber es macht keinen Sinn. Eine Sache jedoch, Captain, der Besitzer der Plantage ist ein gro\u00dfer Mann, Legrand. Er hasst Amerikaner ganz besonders. Er ermutigte die Aufseher darin uns bei jeder Gelegenheit zu dem\u00fctigen\u2026das ist was Maher umgebracht hat. Sie haben ihn ausgepeitscht und ihn in der Mittagssonne h\u00e4ngen lassen, so dass die Fliegen an ihn herankamen. Wenn ich eine Pistole gehabt h\u00e4tte, ich w\u00fcsste nicht wen ich zuerst erschossen h\u00e4tte, den Aufsehe oder Maher.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain?\u201c ein anderer Mann trat nach vorne, \u201eThomasin, Midshipman.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur zu \u2013 was haben sie zu sagen?\u201c fragte Adam ruhig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur das die vier M\u00e4nner, \u00fcber die sie vorher gesprochen haben \u2013 sie wurden vor zwei Tagen von der Plantage weggebracht. Ich habe gesehen wie der Aufseher und zwei Wachen sie vom Feld geholt haben. Sie wurden in einen Wagen gesteckt und weggebracht. Ich habe nicht gesehen das sie zur\u00fcckgebracht worden sind.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben das nicht gewusst?\u201c fragte Adam den Midshipman Hathaway.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eThomasin erw\u00e4hnte es Sir, aber es liefert immer noch keinen Grund warum sie nicht mit uns zur\u00fcckgeschickt worden sind. Au\u00dfer sie sind Tod.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam runzelte die Stirn und sagte nichts. Er deutete Hathaway an ihm zu folgen, dankte den anderen M\u00e4nnern und verlie\u00df die Krankenstation, gefolgt von dem Midshipman.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als sie zu seiner Kabine zur\u00fcckkehrten waren seine Offiziere und O\u00b4Brian bereits da und standen auf um ihn zu gr\u00fc\u00dfen. Er ging sofort zu seinem Schreibtisch und zeigte darauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Hathaway, wo wurden sie gefangen gehalten?\u201c fragte er und trat dann zur\u00fcck, w\u00e4hrend Hathaway auf die Karte sah und nach einiger Zeit deutete er auf ein Gebiet, das Adam dann mit einem Stift markierte. Dann kalkulierte er etwas und sah dann zu seinen Offizieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs scheint als ob unsere vier vermissten M\u00e4nner vor ein paar Tagen von der Plantage weggebracht worden sind. Sie sind nie dorthin zur\u00fcckgekehrt.\u201c Er sah zu O\u00b4Brian, der deutlich blass wurde. \u201eNun, dank Mr Hathaway, k\u00f6nnen wir genau bestimmen wo die Plantage ist, hier\u2026\u201c er zeigte auf die Markierung auf der Karte, \u201eWas bedeutet das diese Bucht hier\u2026\u201c er fuhr mit dem Finger \u00fcber die Karte zu der K\u00fcstenlinie, \u201eder Platz f\u00fcr uns ist die Redoubt zu verlassen und zu versuchen sie zu finden. Die Bucht, das habe ich heute bemerkt, hat ein dichtes Gestr\u00fcpp und bietet uns genug Schutz um nicht entdeckt zu werden. Ich denke nicht das wir uns dort auf Dauer verstecken k\u00f6nnen, doch, es sein denn Legrand traut uns nicht, wenn wir wegfahren und beobachtet jede Bucht und Lagune der Insel, k\u00f6nnen wir darauf hoffen das uns die Zeit reicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn er misstrauisch ist, w\u00e4re das nicht der erste Ort, an dem er nach uns sucht?\u201c fragte Fletcher nachdenklich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas stimmt.\u201c Adam nickte, \u201eIch habe gesagt das ist wo wir die Redoubt verlassen\u2026\u201c er l\u00e4chelte, stoppte als ein Klopfen an der T\u00fcr zu h\u00f6ren war und der Steward mit Erfrischungen, f\u00fcr sie, eintrat. \u201eKeine Angst Gentlemen, ich wei\u00df genau wor\u00fcber sie sich Sorgen machen und habe nicht die Absicht das Legrand die Redoubt so leicht findet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWann gehen wir?\u201c fragte Fletcher und sah nachdenklich auf die Karte und dann zu seinem Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJohn, sie bleiben hier. Ich brauche sie damit sie das Kommando \u00fcber die Redoubt, in meiner Abwesenheit, \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber -.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd der Doktor skalpiert mich, wenn ich sie mitnehme, obwohl ihre Wunden noch nicht verheilt sind.\u201c Adam fuhr fort, dann drehte er sich mit einem leichten Stirnrunzeln weg. Er hatte die Blicke bemerkt die zwischen seinen Offizieren hin und hergingen, als er skalpieren erw\u00e4hnt hatte. Manchmal verga\u00df er das diese M\u00e4nner der Nachwuchs aus den besseren H\u00e4usern in den Vereinigten Staaten waren und dass sie noch nie einen echten Indianer gesehen hatten in ihrem Leben und Skalpieren war ein Begriff den man in der guten Gesellschaft nicht verwendete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa Captain, nat\u00fcrlich.\u201c Stimmte Fletcher, mit weicherem Tonfall zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHaben sie keine Ahnung warum Legrand meinen Cousin weggebracht hat, Hathaway?\u201c fragte O\u00b4Brian seinen Offizierskollegen, der den Kopf sch\u00fcttelte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs tut mir leid, O`Brian, das wei\u00df ich nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Hathaway, sie kehren besser zur Krankenstation zur\u00fcck und w\u00e4hrend sie das tun, bitten sie den Steuermann sofort zu mir zu kommen.\u201c Sagte Adam kurz und sah dann wieder auf die Papiere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als die T\u00fcren sich schlossen, zuckte er mit den Schultern,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe das Logbuch der Esperanza gelesen und einige pers\u00f6nliche Papiere, die Salvadore zur\u00fcckgelassen hat. Es scheint als ob Legrand und der Gouverneur Hand in Hand mit ihm arbeiteten und ihren Anteil an Salvadore\u00b4s Raubz\u00fcgen erhielten. ES w\u00fcrde diesen Inseln sehr gut tun, wenn wir ein bisschen hier aufr\u00e4umen.\u201c Er h\u00f6rte auf zu reden als Jacob eintrat, \u201eMr Brown, ich m\u00f6chte das sie die Koordinaten hier und hier setzen -.\u201c Er zeigte auf die Karte, \u201eund bringen sie die Redoubt so nahe sie k\u00f6nnen an die K\u00fcste. Ich gebe ihnen sp\u00e4ter weitere Instruktionen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWann fahren wir Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam l\u00e4chelte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVor f\u00fcnf Minuten, Mr Brown.\u201c Antwortete er in einem Tonfall das Brown ihn \u00fcberrascht ansah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Fletcher, w\u00fcrden sie bitte alles in die Wege leiten das die beiden toten Matrosen beerdigt werden, sobald wir von der K\u00fcste weg sind. Mr O\u00b4Brian, sie wollen uns sicher auf unserer kleinen Erkundung begleiten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, bitte Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam l\u00e4chelte. Er wusste, wenn er an O\u00b4Brians Stelle w\u00e4re und es w\u00e4re Joe oder Hoss die gefangen worden w\u00e4ren, wo auch immer Legrand sie hingebracht hatte, w\u00e4re er genauso eifrig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 35<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown steuerte das Schiff zu den Koordinaten, die der Captain ihm gegeben hatte. Unterwegs ankerten sie, um die beiden toten Matrosen zur letzten Ruhe zu schicken. Bevor sie in den Ozean geschickt wurden, sprach der Captain ein Gebet. Tote M\u00e4nner an Bord eines Schiffes, wurden als schlechtes Omen betrachtet, von Matrosen die, wie O\u00b4Brian zuvor bemerkt hatte, alle abergl\u00e4ubisch waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann setzte die Redoubt wieder ihre Segel, gefolgt von der zerst\u00f6rten Esperanza, die mit ein paar Mann, unter Hathaways Befehl, besetzt war. Der Ozean war eine \u00f6lig, schwarze Masse, die wie Diamanten funkelte, w\u00e4hrend der Mond auf sie herabschien. Es war eine ruhige Fahrt, entlang der K\u00fcste zu der Lagune und die beiden Schiffe blieben so dicht wie m\u00f6glich am Ufer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAnker werfen.\u201c Kam der ged\u00e4mpfte Befehl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAnker werfen!\u201c war die stille Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man h\u00f6rte ein platschen, als der Anker auf das Wasser traf und dann, innerhalb von Minuten kam der Ruck, als die Kette des Ankers stramm wurde und der Anker sich auf dem Meeresboden festhakte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob drehte sich um Adam anzusehen, der auf ihn zukam,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Brown, erinnern sie sich an die Befehle die ich ihnen gegeben habe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher Captain. Sobald sie am Ufer sind fahre ich zu der Lagune S.W Ost von hier. Dort gibt es eine Einbuchtung in der die beiden Schiffe liegen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSehr gut. Legrand ist nicht dumm, das hat er bewiesen, indem er sich so lange hier aufh\u00e4lt. Es ist m\u00f6glich das die ganze Sache eine Falle ist, um die Esperanza zur\u00fcckzuholen und zus\u00e4tzlich die Redoubt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd Schande \u00fcber die ganze amerikanische Flotte zu bringen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEine gute Erkenntnis Jacob, sehr gut.\u201c Adam l\u00e4chelte in der Dunkelheit und legte eine Hand auf Jacobs Schulter. \u201eEs tut mir leid dass sie uns nicht begleiten k\u00f6nnen, Jacob. Ich h\u00e4tte jemanden wie sie brauchen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDanke Sir.\u201c Sagte Jacob mit \u00fcberraschter Stimme und als Adam sich wegdrehte um zu gehen, salutierte der gro\u00dfe Mann, mit noch gr\u00f6\u00dferem Respekt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ja, dachte Adam, er h\u00e4tte Jacob gerne in seiner N\u00e4he gehabt. Auch wenn Jacob es wahrscheinlich nicht als Kompliment gesehen h\u00e4tte, wenn er ihm erkl\u00e4rt h\u00e4tte das der einzige Grund daf\u00fcr der war, das er Hoss so \u00e4hnlich war. Adam seufzte schwer. Mit Hoss an seiner Seite hatte er sich immer Zuversichtlich gef\u00fchlt das er alles gewinnen konnte. Hoss war wie ein \u2013 nun ja \u2013 ein Bollwerk. Ein Schild. Er l\u00e4chelte in sich hinein und machte sich auf den Weg zu dem Boot, an dem die M\u00e4nner auf ihn warteten. Jacob mag k\u00f6rperlich wie Hoss sein, doch da h\u00f6rten die \u00c4hnlichkeiten auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange die Strickleiter in das Boot hinunterzuklettern. Dann ruderten die M\u00e4nner mit gro\u00dfer Kraft durch das Wasser. Die beiden Boote \u2013 O\u00b4Brian kommandierte das andere \u2013 glitten schnell, wie zwei Pfeile und so leise wie Schlangen durch das Gew\u00e4sser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie befestigten die Boote und versteckten sie senkrecht, zwischen den gro\u00dfbl\u00e4ttrigen Pflanzen. Die Flut rollte heran und w\u00fcrde bald ihre Fu\u00dfspuren und die Spuren ihrer Boote verwischen. Leise und heimlich, schl\u00fcpften sie in die Wildnis, die sich in der N\u00e4he des Strandes befand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie bewegten sich schnell durch den dichten Wald, bis sie schlie\u00dflich am Rand der Plantage ankamen. Hier lie\u00df Adam einige M\u00e4nner als Wachen zur\u00fcck, um sicher zu stellen das ihr Weg zur\u00fcck zu den Booten gesch\u00fctzt war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDenken sie daran, wenn jemand vorbeikommt, verletzen sie sie nicht, doch stellen sie sicher, dass sie ruhig sind und dass sie keinen Alarm ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.\u201c Fl\u00fcsterte Adam mit ernster Stimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann gingen sie in Richtung der Plantage und betraten sie. Als sie das erste Geb\u00e4ude erreichten, b\u00fcckten sie sich tief nach unten und sammelten sich. Wieder postierte Adam einige M\u00e4nner, zeigte auf verschiedene strategische Punkte, an denen sie sich versteckt halten sollten und gab ihnen dieselben Anweisungen wie zuvor. Es gab nichts was er weniger wollte, als unschuldige Opfer von Legrand zu verletzen oder Alarm auszul\u00f6sen von seinen Wachen oder seinen Aufsehern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der neue Tag war angebrochen und mit ihm verlie\u00dfen die Arbeitskr\u00e4fte ihre H\u00fctten und machten sich auf den Weg in die Zuckerrohrfelder. Man konnte Stimmen h\u00f6ren von M\u00e4nnern und Frauen, die sich auf den Weg zu ihrer Arbeit machten. Hinter der Wand eines Geb\u00e4udes duckten sich die Matrosen und warteten darauf das sie in die Ferne verschwanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Aufseher kamen als n\u00e4chstes, einige ritten auf Pferden und hielten ihre Peitschen zusammengerollt in ihren H\u00e4nden, als sie den Arbeitern folgten. Einige gingen an nebenher, als Wachen, bewaffnet mit Gewehren, als ob sie erwarteten jeden Moment von einer unbekannten Quelle angegriffen zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam winkte seine M\u00e4nner zu sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Wachen kamen aus dem gro\u00dfen Geb\u00e4ude an der linken Seite. Ich bezweifle das alle bereits weg sind. Es ist wahrscheinlich der beste Zeitpunkt um hineinzugehen und herauszufinden ob sie uns Informationen \u00fcber unsere M\u00e4nner geben k\u00f6nnen. Drei von ihnen, kommen mit mir. Mr O\u00b4Brian, bleiben sie hier mit den M\u00e4nnern und halten sie sich versteckt. Machen sie keinen \u00c4rger, egal was sie sehen oder h\u00f6ren in meiner Abwesenheit.\u201c Er sah dabei besonders O\u00b4Brian an, von dem er nicht wusste ob er die n\u00f6tige Geduld in einer solchen Situation aufwies. Seine M\u00e4nner waren gepr\u00fcft in der Zeit in der sie unter ihm dienten, doch O\u00b4Brian\u2026er hob seine Augenbrauen und erhielt ein z\u00f6gerndes Nicken als Antwort von dem anderen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vier M\u00e4nner schlichen zu dem gr\u00f6\u00dferen Geb\u00e4ude. Nachdem sie es erreicht hatte, zeigte Adam ihnen an das hier warten sollten, w\u00e4hrend er sich umsah. Er blieb nahe an der Wand und ging zu einem Fenster und hob seinen Kopf um hineinzusehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es befanden sich sechs M\u00e4nner in dem gro\u00dfen Raum. Einige spielten Karten, ein anderer lehnte am T\u00fcrrahmen und ein weiterer schien zu schlafen. Man konnte leise Stimmen h\u00f6ren. Nach einigen Momenten und nachdem niemand mehr dazukam, kehrte Adam zu den drei M\u00e4nnern zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBleiben sie in meiner N\u00e4he. Ich gehe hinein und sie folgen mir sofort. Jackson, da ist ein Mann auf der linken Seite der T\u00fcr, halten sie ihn davon ab mich zu erwischen. Sind sie bereit?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie nickten und folgten ihrem Captain, der in das Geb\u00e4ude eintrat, mit seiner Waffe in der Hand und bevor einer der M\u00e4nner reagieren konnte, hatte Jackson den Mann an der T\u00fcr auf den Lehm bedeckten Boden geworfen und die anderen beiden Matrosen traten ein, ihre Gewehre drohend auf die M\u00e4nner in dem Raum gerichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJackson, bleiben sie an der T\u00fcr, stellen sie sicher das niemand hier hereinkommt. Wenn jemand kommt lassen sie ihn das Geb\u00e4ude betreten, entwaffnen sie ihn und bewachen sie ihn.\u201c Befahl er. Dann wandte er seine Aufmerksamkeit den M\u00e4nnern zu die wie Schafe gruppiert in der Ecke des Raumes standen. In ihren Augen konnte man deutlich die Angst sehen. \u201eSpricht jemand von ihnen Englisch?\u201c fragte er in flie\u00dfendem Spanisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Niemand antwortete, doch Adam hatte diejenigen bemerkt die angemessen auf die Antwort reagierten, so das er annahm das sie etwas von der englischen Sprache verstanden, also sprach er sie an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVier amerikanische Matrosen. Wo sind sie? Hat Legrand sie?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eImmer noch keine Antwort. Einer von Adams M\u00e4nnern trat nach vorne, mit seinem Gewehr im Arm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWollen sie das ich sie ein wenig herumschlage, Captain?\u201c und er spuckte auf den Boden um seinen Worten Nachdruck zu verleihen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwei M\u00e4nner schluckten schwer und Adam f\u00fcr Meadows auf die beiden, der die beiden aus der Gruppe holte und sie vor Adam brachte, der andeutete das das ausreichte, soweit es das herumschlagen betraf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie vier amerikanischen Matrosen, wie wir \u2013 wo sind sie?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner sahen ihn an, dann einander und sch\u00fcttelten ihre K\u00f6pfe. Adam senkte seinen Blick und runzelte die Stirn.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist eine Schande das sie nicht verstehen was ich sage, Meadows.\u201c Seufzte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eYeah, eine gro\u00dfe Schande, Captain. Soll ich\u2026?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, nein\u2026\u201c Adam hob eine Hand und spitzte seine Lippen, \u201eIch habe daran gedacht, dass die armen Kerle wahrscheinlich nicht viel verdienen. Legrand ist ein Mann, der sich das beste heraussucht. Diese M\u00e4nner bekommen sicher nur, dass was sie zum \u00dcberleben brauchen. Ich war bereit sie zu bezahlen\u2026\u201c er nahm etwas Geld aus seiner Tasche und begann einige der M\u00fcnzen zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Blick von Gier in den Augen von allen M\u00e4nnern sagte mehr als tausend Worte. Einer der beiden M\u00e4nner vor Adam, von denen Adam \u00fcberzeugt war das er Englisch sprach, streckte nun die Hand aus und sah ihn mit flehenden Augen an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCapitano,\u201c sagte er, \u201eVier Matrosen \u2013 Amerikaner \u2013 si, wir kennen sie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus der Ecke kam ein Ruf eines Mannes Still zu sein, doch Meadows hielt das Gewehr in seine Richtung und er dr\u00fcckte sich gegen die Wand. Adam gab dem anderen Mann eine Goldm\u00fcnze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVier Amerikaner \u2013 Legrand hat sie zu gro\u00dfem Haus auf dem H\u00fcgel gebracht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSind sie immer noch dort?\u201c fragte Adam und holte eine weitere M\u00fcnze hervor, die er ihnen zwischen Zeigefinger und Daumen entgegenhielt,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSi, sie gehen dort nie weg. Legrand hat gro\u00dfes \u2013 sie sagen \u2013 Loch unter dem Haus.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWerden sie bewacht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSi, immer.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam legte die M\u00fcnze in die Hand des Mannes. Er sah sie nachdenklich an, bevor er seine n\u00e4chste Frage stellte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSind sie noch am Leben und geht es ihnen gut?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine Frau, sie kocht f\u00fcr sie. Vier M\u00e4nner noch am Leben.\u201c Der Mann nickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKommen sie mit uns um uns zu zeigen wo das Loch im Boden ist?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mann machte ein paar Schritte zur\u00fcck, seine H\u00e4nde waren auf seinen Brustkorb gepresst. Der andere Mann nickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bringe sie. Sie geben mir Geld?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSobald wir dort sind und mehr, wenn wir die M\u00e4nner sicher dort herausgeholt haben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er nickte wieder und drehte sich zu seinem Kumpel und sprach mit ihm in seiner Muttersprache, in der sich genug spanisch befand, so das Adam ungef\u00e4hr verstand um was es ging. Adam drehte sich zu Meadows,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFesseln sie diese M\u00e4nner und knebeln sie sie. Sorgen sie daf\u00fcr, dass sie keine Schwierigkeiten machen. Feuern sie nicht ihre Waffe ab, wenn sie das tun kommen alle \u00fcber uns, wie eine Herde Buffalo.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Meadows nickte, nicht sicher was eine Herde Buffalo damit zu tun hatte, aber er verstand die Bedeutung. Adam schl\u00fcpfte aus dem Geb\u00e4ude und kehrte zu O\u00b4Brian und den anderen M\u00e4nnern zur\u00fcck, mit der Wache an seiner Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4usch von Fu\u00dftritten, lie\u00df sie zur\u00fcck in den Schatten schleichen. Adam fl\u00fcsterte dem Wachmann zu das es besser f\u00fcr ihn w\u00e4re sich so nat\u00fcrlich wie m\u00f6glich zu benehmen, sonst w\u00e4re es schlimmer f\u00fcr ihn. Aus dem Schatten heraus beobachteten sie wie ein dicklicher Mann in ihre Richtung kam, anhielt um etwas zu ihrem Mann zu sagen und dann weiterging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie kommen, folgen sie mir jetzt.\u201c Fl\u00fcsterte ihr F\u00fchrer und sie folgten ihm dicht auf und legten ihr ganzes Vertrauen in ihn und seine Liebe f\u00fcr Geld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 36<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die kleine Gruppe von M\u00e4nnern folgte ihrem F\u00fchrer dich auf dem Fu\u00df. Sie hielten sich in den Schatten, dicht an der Wand des Geb\u00e4udes. Einmal liefen zwei Aufseher herum zur R\u00fcckseite eines Geb\u00e4udes mit Gewehren und Macheten bewaffnet. Als sie die Matrosen bemerkten warfen sie ihre Gewehre zu Boden und einer machte einen mutigen Versuch seine Machete zu benutzen. Beide M\u00e4nner wurden von Adams M\u00e4nnern \u00fcberw\u00e4ltigt und mit ihren eigenen Sch\u00e4rpen gefesselt und geknebelt. Zu diesem Zeitpunkt versammelte Adam seine M\u00e4nner um sich, w\u00e4hrend er mit einer Hand ihren F\u00fchrer an seinem Hemd festhielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin nicht gl\u00fccklich damit,\u201c murmelte er, \u201eDiese zwei M\u00e4nner hatten keine Ahnung wie man ein Gewehr benutzt, sie haben sie noch nicht mal sicher gehalten. Ich habe das Gef\u00fchl das Legrand auf uns wartet und hat dementsprechend seine bewaffneten M\u00e4nner bereit.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas glauben sie, wie sehr wir ihm vertrauen k\u00f6nnen?\u201c fragte O\u00b4Brian, und zeigte auf ihren F\u00fchrer der, nachdem er merkte das die Aufmerksamkeit auf ihm lag, versuchte zu fliehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Ich habe mein Vertrauen mehr in seine Liebe nach Geld gesetzt, als andere.\u201c seufzte Adam und schubst den Kerl von sich und in die Arme von Zweien seiner M\u00e4nner. Er nahm seinen Taschenkompass heraus und pr\u00fcfte ihre Position sorgf\u00e4ltig, dann sch\u00fcttelte er den Kopf und steckte sie zur\u00fcck in seine Tasche, \u201eAus Salvadores Notizen heraus ist Legrands Haus im Osten, er f\u00fchrt uns weg davon.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der F\u00fchrer schauderte zur\u00fcck, faltete seine H\u00e4nde zusammen um zu betteln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhre Frau -\u201c sagte Adam langsam zu ihm, und der Mann nickte verzweifelt, w\u00e4hrend seine Augen sich vor Angst weiteten. \u201eSie haben gesagt das sie in der K\u00fcche des Hauses arbeitet. Ist das wahr?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist wahr, ich schw\u00f6re es bei ihrem Leben.\u201c stotterte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie ist ihr Name?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEurydice.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner sahen einander an, denn es war ein Name der mehr mit Mythen und Schiffen verbunden wurde, als mit einer Frau in diesem Teil der Welt, wo sie sich gerade befanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEurydice was?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eRodney.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSehr gut.\u201c Adam signalisierte seinen M\u00e4nnern sich um den F\u00fchrer zu k\u00fcmmern, die, obwohl er flehte als ob sein Leben davon abhing, ihn im Handumdrehen fesselten und knebelten und in den Graben zu den beiden anderen M\u00e4nnern rollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOkay.\u201c sagte Adam leise, \u201eWir m\u00fcssen uns jetzt auf unsere Instinkte verlassen. Kommen sie -\u201c und nahe an der Wand des Geb\u00e4udes bleibend huschten sie in die Richtung nach Osten, die Adams Kompass angegeben hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrands Haus war wie er selbst, gro\u00dftuerisch und \u00fcbergro\u00df. Aus der Richtung in die sie ihr F\u00fchrer gef\u00fchrt hatte, konnte es nicht leicht gesehen werden, da die H\u00fcgel in die es gebaut wurde es gut versteckte. Doch sobald sie es entdeckt hatten, war es kaum zu glauben das sie es \u00fcbersehen hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es schien als ob Stunden vergangen waren seit sie die Boote verlassen und das Haus gefunden hatten. Ein Blick auf seine Uhr versicherte Adam das noch nicht so viel Zeit vergangen war wie er bef\u00fcrchtete. Er sah hoch zum Himmel und die Sonne schien unabl\u00e4ssig und hell wie immer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sich versteckt haltend beobachteten die M\u00e4nner die Bewegungen der Leute im Haus. \u00dcberall waren Wachen, hielten ihre Gewehre und Macheten und hielten gewissenhaft Ausschau. Adam verzog das Gesicht und O\u00b4Brian fl\u00fcsterte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGlauben sie das sie Jotham und die anderen als eine Art Druckmittel benutzen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6glich. Ich kann mir nur nicht vorstellen warum.\u201c fl\u00fcsterte Adam zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben gesagt er will ein Schiff haben, vielleicht unser Schiff um die Esperanza zu ersetzen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, aber warum? Ich meine, ich wei\u00df wie sehr er in den Sklavenhandel mit Salvadore hier verstrickt war, und er wird die Esperanza ersetzen wollen, aber er ist nicht dumm. Er w\u00fcrde eine Menge Dinge gef\u00e4hrden.\u201c er stoppte, sie konnte von ihrem Versteck aus deutlich die Einfahrt zu dem Haus sehen, und nun kam eine Kutsche an, gezogen von vier prachtvollen, wei\u00dfen Pferden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie kauerten sich und beobachteten wie der Gouverneur und eine Frau, ohne Zweifel seine Ehefrau, aus dem Gef\u00e4hrt stiegen und die Treppe zum Geb\u00e4ude hochgingen. Es dauerte nicht lange bis sie ins Innere traten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen nicht noch mehr Zeit verschwenden.\u201c sagte Adam, \u201eBleiben sie hier.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo gehen sie hin?\u201c rief O\u00b4Brian, und packte seinen Arm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber Adam legte einen Finger auf seine Lippen und zeigte mit einer Handbewegung das sie unten bleiben sollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dann, auf l\u00e4ssige Art verlie\u00df er ihr Versteck und schlenderte auf das Geb\u00e4ude zu. Niemand von ihnen trug seine Uniform, sie waren in Zivilkleidung. Adam w\u00fcrde anf\u00e4nglich keine Aufmerksamkeit auf sich selbst lenken, es sei denn die Wachen w\u00e4hren besonders neugierig und h\u00e4tten bemerkt das er die Statur und das Auftreten eines Mannes hatte, das in dieser Gegend nicht \u00fcblich war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er lief zu der Gruppe von Jungen, die im Dreck scharrten und eine Art von Jack spielten. Er sprach zu einem von ihnen und zog eine M\u00fcnze hervor. Er bat das Kind Eurydice Rodney schnell zu holen, denn ihr Ehemann ist krank geworden. Nicht unbedingt die Unwahrheit, denn Mr Rodney w\u00fcrde eventuell mit starken Kopfschmerzen aufwachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Junge biss auf die M\u00fcnze, nickte nachdem er sie eingesteckt hatte, und rannte zur R\u00fcckseite des Geb\u00e4udes. Die anderen Jungen sprangen herum und baten auch um Arbeit, alles um auch eine M\u00fcnze zu bekommen. Aber Adam ermahnte sie ruhig zu sein und mit ihrem Spiel weiterzumachen. Er wiederum suchte Schutz und Schatten an der gro\u00dfen Mauer die die Stufen des Hauses st\u00fctzten. Er sah hoch zur Sonne. Die Zeit verging, langsam vielleicht, aber zwangsl\u00e4ufig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 37<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt Zeiten im Leben in denen die Situation so ist das, wenn nichts getan wird, die M\u00f6glichkeiten vorbeiziehen und nichts daraus gewonnen wird. Adam f\u00fchlte sich in einer solchen Situation als er, aus ihrem Versteck heraus, \u00fcber den Platz zu dem Haus sah und sich fragte wie sie es erreichen konnten, ohne gesehen zu werden. Er hatte zuerst die Idee abgelehnt einfach \u00fcber den Platz zu gehen, doch es dauerte nicht lange bis er realisierte das die Wachen zu sehr damit besch\u00e4ftigt waren nichts zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie so viele Inselbewohner nahmen diese Eingeborenen ihre Pflichten mit solcher Leichtigkeit, dass man sich wunderte wie sie in einer geordneten Armee gef\u00fchrt wurden. Adam hatte beobachtet das viele von ihnen ihre Gewehre an der Stelle zur\u00fcckgelassen hatten, an der sie h\u00e4tten sein sollen, um sich zusammenzutun, um eine Partie W\u00fcrfel zu spielen, oder einfach herumstanden und sich unterhielten. Es mag in Legrands Gedanken zu sein das es einen Angriff der Amerikaner in irgendeiner Art geben w\u00fcrde, aber es war offensichtlich, dass der Ernst der Situation den M\u00e4nnern nicht bewusst war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, als der Gouverneur und seine Lady in ihrer Kutsche angefahren kamen, waren sie mehr als eifrig in Hab Acht Stellung zu gehen und zeigten sich sehr f\u00e4hig ihre Gewehre und Macheten zu handhaben. Sie hatten das mit viel L\u00e4rm getan und Aufmerksam heischend, doch sobald dass Paar das Geb\u00e4ude betreten hatte drehte sie sich um f\u00fcr die wichtigeren Dinge in ihrem Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So bestand wirklich wenig Risiko f\u00fcr den Captain als er aus seinem Versteck trat, sich mit den Kindern unterhielt und dann Deckung an der Wand der Stufen suchte. Nicht weit von ihm wuchsen B\u00e4ume und B\u00fcsche in F\u00fclle und warfen einen dunklen Schatten, der dazu half seine Gegenwart zu verheimlichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er war so versteckt das O\u00b4Brian in Panik geriet. Als die Minuten verstrichen wurde er sehr ruhelos und nerv\u00f6s, und machte eine Bewegung als ob er die Einfahrt \u00fcberqueren wollte um den Captain zu suchen. Sein Arm wurde sofort gepackt, von einem der Marines die sie begleiteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs tut mir leid, Mr O\u00b4Brian, sie bleiben am besten hier. Der Captain sagte zu warten bis er zur\u00fcckkommt um uns unsere Befehle zu geben was wir als n\u00e4chstes tun sollen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, aber da wir ihn nicht sehen k\u00f6nnen woher sollen wir wissen was wir als n\u00e4chstes tun sollen? Was ist, wenn ihm etwas passiert ist? Wie sollen wir das Wissen? K\u00f6nnen sie ihn sehen?\u201c O\u00b4Brians Stimme stieg ab als er von einem Gesicht zum anderen sah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, aber die Wachen auch nicht, so wie er es haben m\u00f6chte. Nun, seien sie geduldig, Sir.\u201c er sagte es nicht, aber O\u00b4Brian konnte es fast h\u00f6ren\u2026\u00b4wie ein kleiner Junge\u00b4.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er sank zur\u00fcck und wartete. Seine Handfl\u00e4chen begannen zu schwitzen und er merkte das sein Herz begonnen hatte schneller zu schlagen. Die anderen M\u00e4nner blieben ruhig, sagten nichts und warteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich gab es ein Rascheln in den B\u00fcschen und jeder von ihnen erstarrte und griff nach seinen Waffen oder Messern, dann entspannten sie sich als Adam mit einer jungen Frau auftauchte. Er hielt sie fest mit einem Arm und seine Hand lag \u00fcber ihrem Mund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHier, Jackson, nehmen sie sie. Lassen sie sie keinen Ton machen. Sie k\u00e4mpft wie eine Katze und hat Krallen und Z\u00e4hne um es zu beweisen.\u201c Adam l\u00e4chelte als er sie zu Jackson stie\u00df, der sofort seine Hand auf ihren Mund legte. Adam nahm ein Taschentuch und band es um seine Hand, legte dann einen Finger auf seine Lippen als er zu der Frau sah.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEurydice, h\u00f6ren sie mir zu. Ihr Ehemann ist in Sicherheit und gesund, aber ob das so bleibt liegt bei ihnen. Verstehen sie was ich sage?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie nickte, ihre Augen wurden zu Schlitzen und sie beobachtete ihn mit Verachtung. Sie wehrte sich immer noch, doch jetzt war es mehr der Versuch zu zeigen das sie nicht freiwillig hier war, was auch immer sie vorhatten. Ihr langes dunkles Haar fiel \u00fcber ihre Schultern und eine Tr\u00e4ne lief ihre Wange hinunter. Adam f\u00fchlte Mitleid mit ihr, aber in der Situation in der sie sich befanden, gab es nicht viel das er tun konnte um ihr die Angst zu nehmen, denn ihm war sehr wohl bewusst das ihre Anwesenheit sie \u00e4ngstigte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhr Ehemann hat uns erz\u00e4hlt das vier Amerikaner im Haus sind. Da dr\u00fcben&#8230;\u201c er machte eine Handbewegung zu dem Geb\u00e4ude und sie sah in die Richtung des Hauses und nickte, \u201eEr sagte sie w\u00fcssten wo sie versteckt gehalten werden. Sie arbeiten in der K\u00fcche, ja?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie nickte und schob die Hand des Matrosen zur Seite,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMein Ehemann? Haben sie ihn verletzt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe ihnen bereits gesagt, er ist in Sicherheit. Aber seine Sicherheit h\u00e4ngt von ihrer Hilfe ab.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie rieb sich langsam das Handgelenk, und ihr Gesicht wurde nachdenklich als sie von Adam zu O\u00b4Brian und dann den anderen M\u00e4nnern blickte. Dann nickte sie,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df wo sie sind. Was geben sie mir wenn ich sie zu ihnen f\u00fchre?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam lies das Geld in seiner Tasche klirren und sie nickte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bringe sie zur K\u00fcche. Sie folgen mir und ich bringe sie dann zu den vier Amerikanern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und sah zu O\u00b4Brian,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie kommen mit mir. Jackson, sie nehmen die M\u00e4nner und bringen die Kutsche und die Pferde zur K\u00fcchent\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas meinen sie, Captain?\u201c fragte Jackson verwirrt, \u201eDie Kutsche und die Pferde?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben sie gesehen, oder nicht? Der Gouverneur kam mit ihnen an.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, aber -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAber was?\u201c seufzte Adam ungeduldig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePferde, Captain?\u201c Die M\u00e4nner sahen sich unsicher an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben nie mit Pferden zu tun gehabt, Sir. Wir sind Matrosen. Wie lenken sie die Dinger \u00fcberhaupt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sch\u00fcttelte den Kopf und sah zu O\u00b4Brian,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie gehen besser mit ihnen, O\u00b4Brian.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein,\u201c O\u00b4Brian sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eNein, Sir, Ich meine, wenn sie nichts dagegen haben w\u00fcrde ich lieber mit ihnen gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie verweigern den Befehl?\u201c sagte Adam, hob seine Augenbrauen und spitzte seine Lippen als ob er nicht glauben konnte was er h\u00f6rte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie k\u00f6nnten mich brauchen, Sir. Sie k\u00f6nnen nicht alleine reingehen.\u201c flehte O\u00b4Brian und sah zu den anderen M\u00e4nnern, \u201eSie k\u00f6nnen mit den Pferden umgehen, oder nicht? Jemand von ihnen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist okay f\u00fcr sie zu tun als ob es das nat\u00fcrlichste auf der Welt sei, Sir,\u201c sagte einer der M\u00e4nner ziemlich \u00e4rgerlich, \u201eAber sie und der Captain sind es gew\u00f6hnt unter diesen Kreaturen zu sein, da sie einige Zeit Landratten waren. Die Sache ist, wir waren unser ganzes Leben auf See und auch wenn wir an Land waren, bin ich nie in die N\u00e4he eines Pferdes gekommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHab sie in der Stra\u00dfe gesehen, sozusagen,\u201c f\u00fcgte ein anderer hinzu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam hob wieder die Brauen,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGenug von dem Unsinn, sie verschwenden Zeit und verweigern den Befehl. Gehen sie jetzt und bringen sie die Kutsche zur K\u00fcchent\u00fcr. Es interessiert mich nicht wie sie es tun, aber \u2013 tun sie es.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner nickten und krochen durch das Unterholz. Dann sah Adam zu O\u00b4Brian, nickte wie zur Bekr\u00e4ftigung zu dem was als n\u00e4chstes passierte, und nahm Eurydice am Arm und ging zur\u00fcck zur Einfahrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eurydice war eine h\u00fcbsche Frau und war sich dieser Tatsache wohl bewusst. Sie stolzierte als sie zur K\u00fcche ging. Zwei gutaussehende M\u00e4nner im Schlepptau war eine gute Erfahrung und der Gedanke daran, dass sie der Retter ihres Ehemannes war, w\u00fcrde sie diesem sp\u00e4ter unter die Nase reiben. Dann nat\u00fcrlich war da noch das Geld. Sie hatte die M\u00fcnze gesehen die der Junge bekommen hatte, nur um ihr eine Nachricht zu bringen. Also dachte sie, wie viel mehr Geld sie wohl bekommen w\u00fcrde, und f\u00fcr was? Nur um sie zu den Amerikanern zu f\u00fchren. So einfach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Wache an der T\u00fcr winkte ihr zu und sie winkte zur\u00fcck. Er beugte sich vor, nahm ihr Kinn und sie schlug lachend seine Hand zur Seite und machte eine Handbewegung zu ihrer Eskorte. Sie gingen durch die K\u00fcche, die sich in normaler Unordnung befand, denn das Mittagessen wurde gerade vorbereitet. Eine gro\u00dfe Frau rief etwas zu Eurydice und sie rief etwas zur\u00fcck, das mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von der K\u00fcche aus wurden die beiden M\u00e4nner einen dunklen Korridor entlanggef\u00fchrt, einige Stufen hinunter, wo eine Wache an der Wand lehnte. Er rollte seine Zigarette, sein Gewehr war 10 Schritte von ihm entfernt. An einem Tisch sitzend und dreckige Karten verteilend war eine andere Wache. Sein Gewehr lehnte an der Wand. Als sie an den beiden M\u00e4nnern vorbeigingen rief einer davon Eurydice etwas zu und sie antwortete indem sie den Kopf zur\u00fcckwarf, was die beiden M\u00e4nner zum Lachen brachte. Adam nahm eines der Gewehre als er daran vorbeikam. Eine Aktion die die beiden M\u00e4nner nicht bemerkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie gingen mehr Stufen hinunter, dann drehte Eurydice sich um und zeigte auf eine gro\u00dfe Holzt\u00fcr. Sie warf ihr dunkles Haar zur\u00fcck und l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAmerikaner hier drin. Jetzt gehe ich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, sie bleiben.\u201c antwortete Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich gehe. Sie sagen, wenn ich helfe die Amerikaner zu finden, sie geben mir Geld und lassen meinen Ehemann frei.\u201c und sie hob ihr Kinn und \u00f6ffnete ihre Hand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe gesagt, wenn sie uns helfen w\u00fcrden sie etwas Geld bekommen und ihr Ehemann w\u00fcrde nicht verletzt werden. Nun, reinkommen war leicht. Jetzt m\u00fcssen wir raus und wir brauchen ihre Hilfe.\u201c Adam l\u00e4chelte, doch seine Augen waren dunkel mit \u00c4rger. Denn die Zeit ran ihnen davon und sie verschwendeten mehr davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, sie geben mir jetzt Geld.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn wir von hier weg sind,\u201c antwortete Adam, \u201eLieben sie ihren Ehemann, Eurydice?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eManchmal,\u201c sie warf wieder ihren Kopf und zuckte die Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist verschlossen,\u201c fl\u00fcsterte O\u00b4Brian.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich,\u201c antwortete Adam, \u201eEurydice, gehen sie zur\u00fcck und holen sie die Schl\u00fcssel.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Dieses Schwein da oben will mich k\u00fcssen und anfassen. Er ist ein Schwein. Er schwitzt wie ein Schwein. Sie wollen Schl\u00fcssel, sie gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah zu O\u00b4Brian und nickte zu den Stufen. O\u00b4Brian stieg die Stufen hinauf und betrat z\u00f6gernd die Kammer, wo die beiden Wachen nun hitzig diskutierten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian verstand die Sprache nicht, doch er konnte durch die Gesten und die Mimik erkennen das der Verlust des Gewehres das Gespr\u00e4chsthema war. W\u00e4hrend sie damit besch\u00e4ftigt waren, sah er sich nach den Schl\u00fcsseln um und war erleichtert sie auf dem Tisch liegen zu sehen. Er trat vor um nach ihnen zu greifen, als eine der Wachen sich umdrehte und ihm etwas zurief.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er erstarrte und drehte sich zu den beiden M\u00e4nnern. Er zeigte auf seinen Mund und gurgelte `argh argh\u00b4 und dann zu seinen Ohren, und hoffte sie w\u00fcrden Glauben er sei taubstumm. Die Wache ging auf ihn zu und sprach zu ihm, und wieder sch\u00fcttelte O\u00b4Brian den Kopf und deutete auf seine Ohren und seinen Mund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Wachmann schubste ihn ein paarmal bis O\u00b4Brian an der Wand stand. In diesem Moment trat er dem Mann kr\u00e4ftig gegen das Schienbein, das diesen zum Taumeln brachte, bis ein kurzer Kinnhaken ihn zu Boden fallen lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der andere Wachmann schrie und wollte nach dem anderen Gewehr greifen, nach dem auch O\u00b4Brian griff um aus der Kammer heraus zu kommen. Es gab ein kurzes Gerangel darum, bis O\u00b4Brian erfolgreich das Gewehr aus der Hand des Mannes genommen hatte und ihm damit auf den Kopf schlug. Wie sein Kumpan viel er zu Boden mit lautem Knall.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam kam, sah was passierte und nahm die Schl\u00fcssel an sich, als er die Gelegenheit dazu hatte. Er fand den richtigen Schl\u00fcssel f\u00fcr das Schloss und \u00f6ffnete die T\u00fcr, nicht zu einem Loch im Boden, sondern einem feuchten, dunklen Verlies. Es dauerte eine Weile den richtigen Schl\u00fcssel zu finden der zu den Schl\u00f6ssern der Kette passten mit denen die M\u00e4nner an Eisenringen festgehalten wurden. Dann als er ihn gefunden hatte, waren sie schnell befreit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sobald die \u00fcbliche Begr\u00fc\u00dfung stattgefunden und O\u00b4Brian seinen Cousin umarmt hatte, sagte Adam ihnen was als n\u00e4chstes zu tun war und sie eilten aus ihrem Gef\u00e4ngnis davon. Einer der Wachm\u00e4nner erlangte das Bewusstsein wieder und Adam befahl sie in die Zelle zu sperren. Er z\u00e4hlte auf Eurydice, daf\u00fcr zu sorgen sie eventuell frei zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie gingen ohne Probleme zur\u00fcck zur K\u00fcche. Die Wache an der sie auf dem Korridor vorbeiliefen nahm an das die Wachen die Gefangenen woanders hinbrachten und nach ein paar anz\u00fcglichen Bemerkungen zu Eurydice, die das Flirten genoss und die Gefahr durch die sechs M\u00e4nner komplett ignorierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der K\u00fcche rief die gro\u00dfe Frau Eurydice erneut etwas zu, die darauf antwortete das sie bald zur\u00fcck sei. Die gro\u00dfe Frau kam und blockierte ihren Weg und verlangte, in ihrer Muttersprache, zu wissen was vor sich ging. Warum kamen sechs kr\u00e4ftige M\u00e4nner durch die K\u00fcche? Warum hatten die Gefangenen keine Ketten? Ihre Fragen, laut ausgesprochen, weckte das Interesse von zwei anderen K\u00fcchenhilfen die r\u00fcberkamen und Adam einen Schubs gaben und ihn aufforderten ihm zu sagen wer er war, da er ihm nicht bekannt vorkam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>All diese Fragen wurden in der Muttersprache gestellt und so schnell, dass Adam ihre Bedeutung nur erahnen konnte. Er stie\u00df die K\u00fcchenhilfe in den Magen mit dem Ellbogen und beendete es mit einem Schlag des Gewehrs an die Brust. Eurydice begann zu schreien, denn ihr Geld und ihr Ehemann waren in Gefahr und die gro\u00dfe Frau nahm ein gro\u00dfes Messer das zum ausweiden von Fischen benutzt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian k\u00fcmmerte sich um die andere K\u00fcchenhilfe, als er die gro\u00dfe Frau, mit hoher Geschwindigkeit, auf sich zukommen sah, mit dem Messer in ihrer ausgestreckten Hand, bereit jeden niederzustechen der ihr in die Quere kam. Sie schrie wie ein aufgespie\u00dftes Schwein und sah aus wie eine Walk\u00fcre auf dem Kriegspfad. Adam war ihr am n\u00e4chsten und der m\u00f6glichste Kandidat um von ihr niedergemetzelt zu werden. Aber er schaffte es ihren Angriff abzuwehren, sie am Handgelenk zu greifen, nach hinten zu sto\u00dfen so dass sie zu Boden fiel, wobei ihr der Rock \u00fcber den Kopf rutschte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die sechs M\u00e4nner eilten nun zur T\u00fcr. Adam und O\u00b4Brian schwenkten die Gewehre, in der Hoffnung das es die beiden M\u00e4nner davon abhalten w\u00fcrde anzugreifen. Eurydice rief ihnen nach. Ihr schrilles Wimmern nach Geld war lauter als der restliche Krach zusammen. Als er sich an der T\u00fcr umdrehte warf Adam einige M\u00fcnzen in die K\u00fcche, dass so ein Durcheinander brachte als sie alle zu Boden gingen, so dass sie in der Lage waren den restlichen Weg ohne Verfolger zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kutsche mit den wei\u00dfen Pferden wartete auf sie und die T\u00fcr zur Kutsche wurde ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNach oben zu mir,\u201c kommandierte Adam zu O\u00b4Brian. Als er zum Sitz des Fahrers kletterte wurde er konfrontiert mit dem ver\u00e4ngstigten und verwirrten Kutscher des Gouverneurs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTut mir leid, Captain. Sie haben gesagt wir sollen die Kutsche herbringen, egal wie, und er war das einzige was mir einfiel.\u201c rief Jackson.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, wir brauchen ihn jetzt nicht mehr.\u201c antwortete Adam und schubste den Mann von seinem Sitz, w\u00e4hrend Jackson nach unten kletterte und sich auf das Trittbrett des Postillions, am Ende der Kutsche stellte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Pferde fingen an zu laufen sobald Adam die Z\u00fcgel nahm und der Wagen kam mit einer Geschwindigkeit zur Bewegung die die Freiheit schneller n\u00e4herkommen lie\u00df als erwartet. Hinter ihnen gab es Verwirrung, als man zun\u00e4chst Schreie und Fl\u00fcche h\u00f6rte, denen dann Gewehrsch\u00fcsse folgten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach unten, in Richtung des geh\u00e4mmerten Eisentores, raste der Wagen mit Adam an den Z\u00fcgeln, mit solcher Zuversicht die m\u00f6glicherweise niemand au\u00dfer er selbst zu sch\u00e4tzen wusste. Die Wachen des Tores standen anfangs in Habachtstellung. Sie erwarteten den Gouverneur und seine Lady zu sehen, doch als sie die Gewehrsch\u00fcsse h\u00f6rten und den L\u00e4rm, der immer mehr anstieg, bemerkten sie, dass etwas Ungew\u00f6hnliches vorging, so dass sie versuchten das Tor zu schlie\u00dfen um die Kutsche am durchfahren zu hindern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war jedoch zu sp\u00e4t und die Kutsche kam unbeschadet durch. Mehr Gewehrsch\u00fcsse wurden gefeuert und nun schossen O\u00b4Brian und Jackson, der Adams Gewehr genommen hatte zur\u00fcck, mit sehr viel h\u00f6herer Treffsicherheit als die M\u00e4nner die sie Verfolgten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch niemand konnte diese wei\u00dfen Pferde aufhalten, obwohl sie eine schwer beladene Kutsche ziehen mussten. Der Weg f\u00fchrte abw\u00e4rts und die Geschwindigkeit war berauschend. Es erinnerte Adam an die Zeit als er die Zugpferde der Ponderosa zu h\u00f6chstm\u00f6glicher Geschwindigkeit angetrieben hatte, wenn er die M\u00f6glichkeit dazu hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hielt an einer strategischen Stelle an, kletterte nach unten, \u00f6ffnete die T\u00fcr zu den M\u00e4nnern, die sich beeilten auszusteigen und in den dichten, immergr\u00fcnen Dschungel zu rennen, der die Sicht auf die See verdeckte. Jetzt machten sie sich, in gro\u00dfer Eile, auf den Weg zu der Stelle wo die Boote versteckt lagen und sobald sie da waren zogen sie die Boote aus ihren Verstecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus dem Unterholz kamen die Matrosen, die Adam an verschiedenen Stellen postiert hatte, um zu helfen die Boote frei zu machen. Sie dr\u00fcckten gegen die Seiten der Boote, die tiefe Furchen in dem Sand schafften, als die Boote in Richtung Wasser glitten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als der Bogen des ersten Bootes das Wasser ber\u00fchrte schien als ob M\u00e4nner von allen Seiten her auftauchten. Gewehre wurden abgefeuert und Kugeln flogen \u00fcber ihre K\u00f6pfe. Es gab Schreie und Rufe von ihren Verfolgern die so schlimm waren wie indianische Kampfrufe, an die Adam sich erinnerte und er dr\u00e4ngte seine M\u00e4nner sich zu beeilen oder sie w\u00e4ren verloren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eO\u00b4Brian, sie wissen wo die Redoubt versteckt ist.\u201c rief er zu dem anderen Offizier, \u201eBeeilen sie sich zu ihr zu kommen und dann Segel nachhause zu setzen. Los M\u00e4nner, beeilen sie sich jetzt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr Sch\u00fcsse wurden abgefeuert und nun drehte sich Adam und feuerte zur\u00fcck, hinter ihm tat Jackson das gleiche w\u00e4hrend er zur selben Zeit in das Boot sprang, das nun auf dem Wasser schwamm. Adam befand sich jetzt knietief im Wasser und wollte gerade ins Boot springen als er fiel. Seine Finger verloren den Halt an der Seite des Bootes und um ihn herum wurde das Wasser rot.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jackson beugte sich \u00fcber den Rand um ihn zu greifen und fiel selbst, als ihn eine Kugel in die Brust traf. O\u00b4Brian schrie zu ihnen st\u00e4rker zu rudern und sie schrien zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDer Captain, Sir, der Captain ist Gefallen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBeeilen sie sich,\u201c rief O\u00b4Brian, \u201eOder wir werden alle get\u00f6tet.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Daran gew\u00f6hnt Befehle zu befolgen nahmen die M\u00e4nner die Ruder und lie\u00dfen die beiden K\u00f6rper, die in den Wellen vor Legrands Insel schwammen, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 39<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam Cartwright \u00f6ffnete seine Augen und sah den nebligen Umriss eines Gesichts vor seinen Augen der auf ihn heruntersah. Er konnte Zigarrenrauch riechen, es war stark und ungem\u00fctlich nahe. Schmerz fuhr durch ihn hindurch mit Wellen von kaltem Schwei\u00df. Er biss die Z\u00e4hne zusammen und schloss wieder seine Augen, in der Hoffnung das er irgendwie in der Lage war den Augenblicken die nun kommen w\u00fcrden, zu entfliehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine z\u00e4rtlich, warme Stimme fl\u00fcsterte in sein Ohr und noch einmal \u00f6ffnete er die Augen. Verengte sie, in einem Versuch alles und jeden genau zu erfassen. Ein gro\u00dfer Mann, Fett, mit schmieriger bl\u00e4sslicher Haut sah auf ihn herab, mit einer Zigarre zwischen den gelben Z\u00e4hnen. Perlen von Schwei\u00df bildeten sich auf seiner Braue und glitzerten durch seinen Bart und sein ge\u00f6ltes Haar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun Mr Cartwright. Willkommen zur\u00fcck unter den Lebenden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam schloss seine Augen wieder und drehte den Kopf weg. Er f\u00fchlte sich unglaublich schwach und der Schmerz floss immer noch konstant durch seinen K\u00f6rper. Eine Hand sch\u00fcttelte ihn an der Schulter, nicht grob, aber genug um ihn dazu zu bringen laut zu st\u00f6hnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLassen sie ihn, Legrand. K\u00f6nnen sie nicht sehen das er Schmerzen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war eine andere Stimme, die von einiger Distanz kam, aber ihm bekannt vorkam. Adam \u00f6ffnete seine Augen wieder und drehte seinen Kopf in die Richtung. Er sah durch Smog, der durch den Zigarrenrauch verursacht wurde genauso wie die visuelle Einschr\u00e4nkung durch seine Verletzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh, er erkennt ihre Stimme, Gouverneur.\u201c sagte Legrand und trat einige Schritte zur\u00fcck, \u201eNun, vielleicht sollten sie herkommen und mit ihm sprechen. Sagen sie ihm, dass er ein sehr b\u00f6ser Junge war und wenn er jetzt nicht kooperativ ist, ist es m\u00f6glich, dass er sein Heimatland nicht mehr wiedersieht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLegrand -\u201c aus diesem einen Wort klang Protest, oder vielleicht Verzweiflung heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDenken sie daran, Gouverneur, sie haben einen Titel, aber der bedeutet nichts ohne das ich als ihre rechte Hand danebenstehe.\u00a0 Nun denn, kommen sie her und sprechen sie mit ihm.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adams Sicht kl\u00e4rte sich jetzt und er sah den gro\u00dfen Mann zur\u00fccktreten um durch den Mann, den er am Vortag kennengelernt hatte, ersetzt zu werden. Er wartete darauf das der Mann zu reden begann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright, wir m\u00fcssen wissen wo ihr Schiff ist? Es ist wichtig das wir es finden und wenn sie wissen -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGehen sie weg,\u201c rief Legrand ungeduldig, \u201eWas tun sie? Sie sprechen mit ihm als ob sie ein Bettler sind?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der wirkliche Gouverneur der Insel trat nun vor Adam, und schnippte mit seinen Fingern jemandem au\u00dferhalb Adams Sichtfeld zu. Sofort wurde Adam von Armen, von hinten, gepackt und er wurde aufrecht auf das Sofa gesetzt auf dem er lag. Die Bewegung war brutal, und brachte stechende Schmerzen die ihn nach Luft ringen lie\u00dfen, aber er biss die Z\u00e4hne zusammen damit er nicht aufschrie. Er atmete tief ein, und mit etwas Schwierigkeiten setzte er sich gerade hin, und sch\u00fcttelte die Hilfe desjenigen, der hinter ihm stand ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas wollen sie Legrand?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZum einen ihren Dank.\u201c antwortete der fette Mann, zog wieder an seiner Zigarre und sah Adam kalt durch den Rauch hindurch an. \u201eWir haben ihr Leben gerettet. Sie h\u00e4tten mit ihrem Freund zusammen im Wasser ertrinken k\u00f6nnen und niemand h\u00e4tte es gemerkt oder sich daf\u00fcr interessiert. Wir bringen sie her und verschwenden unsere Pflege an sie&#8230;\u201c er wedelte mit der Hand durch die Luft in einer Geste, als ob er diese Undankbarkeit nicht verstehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, danke dass sie mir das Leben gerettet haben.\u201c antwortete Adam ruhig. \u201eAlso? Warum haben sie es getan?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind nicht hier um MIR Fragen zu stellen. Ich bin derjenige der Fragen hat. Sie kommen hierher und dringen in mein Haus ein, stehlen die Kutsche meines Gastes, bedrohen meine Diener&#8230;.wie k\u00f6nnen sie es wagen, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWie k\u00f6nnen sie es wagen amerikanische Seem\u00e4nner gefangen zu nehmen. Wie k\u00f6nnen sie es wagen einen Witz aus meiner Bitte zu machen sie freizulassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIhre Bitte? Ihre Forderung? Glauben sie, weil sie sie Amerikaner sind k\u00f6nnen sie hierherkommen und Forderungen an mich stellen? Ich k\u00fcmmere mich nicht um Amerikaner, die so viel von sich denken, dass sie auf unsere Insel kommen und Forderungen an uns stellen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe keine Forderungen gestellt bis sie meine M\u00e4nner genommen haben. Mein Schiff hat ihr Meer von einem Aasfresser, einem Dieb befreit, der ihre Leute terrorisierte. Ihre Leute haben mehr verdient als sie ihnen geben. MEINE Leute h\u00e4tten Dank verdient anstatt von IHNEN gefangen gehalten zu werden!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas -\u201c Legrand zuckte sie Schultern und wedelte mit seiner Hand durch die Luft. \u201eDas sind seine L\u00fcgen.\u00a0 Er macht Beschuldigungen gegen uns, Gouverneur. Wie alle Amerikaner verdreht er die Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe ihnen die Sch\u00e4tze von Salvadores Schiff gegeben. Ich habe ihnen seine M\u00e4nner gegeben. Was ist daran die Unwahrheit?\u201c fragte Adam, und lehnte sich etwas vor. Der Schmerz kroch nun langsam durch seine Nerven und lies ihn sich immer schw\u00e4cher f\u00fchlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDa waren noch andere Dinge auf Salvadores Schiff. Sie haben mir nicht alles gegeben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam l\u00e4chelte langsam und lehnte sich zur\u00fcck gegen die Kissen, kurzfristig gaben sie ihm etwas Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd warum wollen sie mein Schiff?\u201c fragte er leise.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWeil es mir gef\u00e4llt es zu haben. Wenn ich etwas haben will, greife ich danach und nehme es mir. Das ist alles was sie wissen m\u00fcssen. Wo ist es?\u201c Legrand senkte seinen Kopf um seine Gefangenen n\u00e4her zu begutachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df es nicht.\u201c Adam versuchte die Schultern zu heben, es gelang ihm nicht ganz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDenken sie ich bin ein Idiot?\u201c fauchte Legrand und er trat zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bevor Adam verstand was passierte schlug die Hand des Mannes ihn ins Gesicht, er f\u00fchlte das Brennen als etwas die Haut an seinen Lippen aufriss und pl\u00f6tzlich schmeckte er Blut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df es immer noch nicht.\u201c antwortete Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrand wollte wieder zuschlagen als der andere Mann eingriff und sie packte. Er sah den fetten Mann missbilligend an, bevor er sich zu Adam drehte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain, das hier tut mir leid, aber wir m\u00fcssen wirklich wissen wo ihr Schiff ist. Sie haben keine Ahnung wie wichtig das ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, vielleicht nicht, aber selbst wenn, ich kann ihnen nicht sagen wo mein Schiff ist und sie sollten auch nicht von mir erwarten das ich es ihnen erz\u00e4hle.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind sehr dumm -\u201c sagte Legrand kalt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann sagen sie mir den Grund warum sie es brauchen.\u201c antwortete Adam, und legte eine Hand auf die Stelle seines K\u00f6rpers die am meisten schmerzte. Er war \u00fcberrascht Blut an seinen Fingern zu sp\u00fcren. Einen Moment versuchte er sich daran zu erinnern was passiert war, und wie durch einen Nebel erinnerte er sich daran wie er durch das Wasser zum Boot watete, \u201eWie viel Uhr ist es?\u201c fragte er mit tiefer Stimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist drei Uhr.\u201c sagte der Gouverneur, \u201eWir haben sie vom Strand hergebracht. Sie w\u00e4ren beinahe ertrunken und die Verletzung in ihrer Schulter blutete heftig. Legrand hat einen Arzt der sich um die Arbeiter hier k\u00fcmmert, er war da um zu sehen ob es ihnen gut genug geht um unsere Fragen zu beantworten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah von einem zum anderen und sch\u00fcttelte dann den Kopf,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df nicht wo das Schiff jetzt ist,\u201c er seufzte, sein Kopf fiel zur\u00fcck, seine Augen schlossen sich und die Farbe wich langsam aus seinem Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eBringen sie diesen bescheuerten Doktor wieder her.\u201c schrie Legrand, schritt zu seinem Schreibtisch und zog an einem Glockenstrang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr k\u00f6nnte sterben,\u201c sagte der Gouverneur. \u201eWarum k\u00f6nnen sie nicht akzeptieren das er ihnen die Wahrheit erz\u00e4hlt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWeil er l\u00fcgt. Das ist was sie tun \u2013 diese Amerikaner, sie l\u00fcgen die ganze Zeit.\u201c und er zog wieder an dem Glockenstrang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch glaube nicht das er l\u00fcgt,\u201c protestierte der andere Mann, \u201eIch denke er sagt ihnen die Wahrheit. Er wollte die Uhrzeit wissen, nicht wahr?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas hat das damit zu tun?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVielleicht wusste er wo es ist, als er hier wegging, aber jetzt, um 3 Uhr, wei\u00df er es nicht. \u201eDas bedeutet&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh \u2013 das bedeutet das er wusste das sie ohne ihn weg segeln?\u201c Legrand hielt inne und sch\u00fcttelte dann seinen Kopf, \u201eGlauben sie ich bin dumm? Glauben sie sie w\u00fcrden ohne ihren Captain hier weggehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dem Moment wurde die T\u00fcr ge\u00f6ffnet und einige M\u00e4nner kamen in den Raum. Ein Mann, n\u00fcchtern gekleidet und leicht als Arzt erkannt, ging um sich um Adam zu k\u00fcmmern, w\u00e4hrend die anderen beiden M\u00e4nner an den Schreibtisch herantraten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun? Was ist das Problem\u201c Haben sie das Schiff gefunden?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNur die Esperanza und sie steht in Flammen.\u201c kam die Antwort, auf solch \u00e4ngstliche Weise, dass er sich fragte was die anderen Nachrichten waren. \u201eDa war kein anderes Schiff. Nichts.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs muss da sein -\u201c schrie Legrand und schlug mit der Faust auf den Schreibtisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner sahen sich an, sch\u00fcttelten ihre K\u00f6pfe und zogen sich hastig zur\u00fcck als ihnen eine Welle von Beschimpfungen entgegen geschrien wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen einen anderen Weg finden,\u201c murmelte der Gouverneur, der zu Legrands Seite ging und dabei den Doktor und seinen Patienten beobachtete, \u201eWenn es kein Schiff gibt -\u201c er machte eine Geste der Hoffnungslosigkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wei\u00df wo das Schiff ist,\u201c antwortete Legrand und ging wieder zu Adam der wieder das Bewusstsein erlangte nach der Behandlung durch den Arzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eErz\u00e4hlen sie es mir, Captain, wo ist das Schiff jetzt? Wo haben sie es um diese Zeit heute erwartet?\u201c er beugte sich nahe zu ihm, sah tief in die Augen des j\u00fcngeren Mannes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJuan Cuevier.\u201c fl\u00fcsterte Adam, mit einem tiefen Seufzer, \u201eIch habe O\u00b4Brian den Befehl gegeben das Schiff zu Juan Cuevier zu bringen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner stellten sich aufrecht und sahen sich an. Der Gouverneur wurde blass, und seine Schultern fielen zusammen, w\u00e4hrend Legrand nur ungl\u00e4ubig Adam anstarrte. Er entlie\u00df den Arzt sofort, der aus dem Zimmer eilte, in die Sicherheit seines zu hause. Legrand n\u00e4herte sich wieder Adam,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie kennen Juan Cuevier?\u201c fragte er bitter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIn Salvadores Logbuch. Er hat Tagebuch gef\u00fchrt. Es war alles da&#8230;was sie geplant haben und wie sie es tun wollten. Aber \u2013 ich musste meine M\u00e4nner zuerst zur\u00fcck holen -\u201c Adam ber\u00fchrte vorsichtig seine Wunde. Der Doktor hatte sie gut versorgt und sie f\u00fchlte sich besser an. Er sah zu Legrand hoch, \u201eIch wei\u00df nicht warum sie diesen tiefen Hass haben, gegen alle amerikanischen Dinge, Legrand. Aber ich kann ihnen versprechen&#8230;sie werden kein amerikanisches Schiff daf\u00fcr benutzen zu tun, was sie vorhaben und sie werden nicht erreichen was sie und Salavadore geplant haben.\u00a0 Es ist vorbei f\u00fcr sie, Legrand, all die Jahre die sie diesen Menschen gestohlen haben, sie versklavt haben, sie terrorisiert haben. Es ist vorbei.\u201c er wand sich dem Gouverneur zu, der zur\u00fcckgetreten war, mit einer Hand \u00fcber dem Herzen und der anderen \u00fcber dem Mund. \u201eEs tut mir leid f\u00fcr sie, Sir, aber f\u00fcr sie ist es auch vorbei.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine Frau -\u201c rief der Mann, \u201eMeine Frau. Wir k\u00f6nnen immer noch von hier entkommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein. Es tut mir leid \u2013 aber wir haben ihre Kutsche genommen.\u201c Adam sah zur Wand, wo eine gro\u00dfe goldene Uhr, in der Form einer Sonne die Zeit anzeigte. \u201eIch nehme an das sie jemanden bitten k\u00f6nnen ihnen einen Wagen zu leihen -\u201c schlug er vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 40<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Juan Cuevier war ein gro\u00dfer, d\u00fcnner Mann. Sein vorzeitig ergrautes Haar und seine eingefallenen Wangen und die Ringe unters einen Augen zeigte allzu deutlich die schweren Zeiten die er durchgemacht hat. Er sa\u00df an seinem Schreibtisch als O\u00b4Brian vor ihn gebracht wurde und er hob m\u00fcde seinen Kopf um ihn zu betrachten,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe Captain Adam Cartwright erwartet,\u201c sagte er trocken, \u201eWer sind sie?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLieutenant O\u00b4Brian vom Schiff Avenger, Sir. Unser Schiff wurde von der Esperanza, unter dem Kommando von Perez Salvadore, zerst\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Augen des Mannes blitzten auf, bei dem Namen Salvadore, und er stand auf um<\/p>\n<p>O\u00b4Brian gegen\u00fcberzutreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, wo ist Salvadore?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTot. Captain Cartwright hat uns gerettet und die Esperanza verfolgt. Sie brennt nun auf dem Meer.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd wo ist Captain Cartwright?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian schluckte und er blinzelte schnell, bevor er mit ehrf\u00fcrchtiger Stimme sagte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTot, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Cuevier senkte einen Moment lang seinen Kopf aus Respekt f\u00fcr den Verstorbenen und seufzte dann,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, das sind keine guten Nachrichten. Was haben sie mir sonst zu erz\u00e4hlen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright gab mir den ausdr\u00fccklichen Befehl, dass ich ihnen das hier \u00fcbergeben soll, Sir.\u201c und O\u00b4Brian \u00fcbergab dem Mann ein P\u00e4ckchen. \u201eEs wurde in Salvadores Kabine gefunden. Captain Cartwright hat gesagt ich soll es ihnen geben und ihnen meine Hilfe anbieten falls sie sie brauchen bei dem was sie vorhaben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSehr gut.\u201c Cuevier nahm das P\u00e4ckchen und sah dann zu O\u00b4Brian, \u201eEs tut mir leid um ihren Captain, aber Zeiten wie diese fordern immer Opfer. Bitte, wenn sie in meinem Vorzimmer warten w\u00fcrden. Ich schicke ihnen jemanden mit Erfrischungen w\u00e4hrend ich die Dokumente lese.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian verbeugte sich h\u00f6flich, verlie\u00df den Raum und h\u00f6rte wie Cuevier jemanden anwies sich um den Offizier zu k\u00fcmmern. Er ging zu einem Fenster und betrachtete die Aussicht, doch er konnte die Sch\u00f6nheit nicht sehen. Alles was er sah war die Szene das er zwei M\u00e4nner sterbend zur\u00fcckgelassen hatte. Wenn er nur Captain Cartwright nicht versprechen h\u00e4tte m\u00fcssen, das egal was passiert&#8230;selbst wenn er sterben sollte&#8230;O\u00b4Brian sch\u00fcttelte den Kopf. Matrosen gew\u00f6hnten sich an den Tod, dem Verlust von Kameraden. Aber manchmal gab es jene, die mehr als nur Kameraden wurden, die eine Verbundenheit schafften. O\u00b4Brian senkte den Kopf und seufzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er wurde durch das Ger\u00e4usch von Fu\u00dftritten gest\u00f6rt und sah auf. Eine junge Frau kam und hielt ein Tablett mit etwas zu Essen und zu Trinken. Sie l\u00e4chelte und stellte das Tablett auf einen Tisch und lies ihn dann wieder allein, mit seinen Erinnerungen an einen tapferen Mann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er war f\u00fcnfzehn Minuten alleine, als ihm Aktivit\u00e4ten um ihn herum bewusstwurden. T\u00fcren wurden zugeschlagen und M\u00e4nner eilten Vor und Zur\u00fcck. M\u00e4nner in Uniformen schritten zu Cueviers B\u00fcro, voll Selbstbewusstsein und dem Wissen, als ein Diener an ihn herantrat und ihn bat sich den anderen im B\u00fcro seiner Exzellenz anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den d\u00fcnnen Mann umgab jetzt eine nerv\u00f6se Stimmung. Sein Gesicht war ger\u00f6tet mit Aufregung und Leidenschaft. Er stand, gro\u00df und gerade, und sein gr\u00e4ulicher Bart schien vor Energie zu strotzen, w\u00e4hrend seine Augen nicht mehr so m\u00fcde aussahen wie zuvor, sondern mit Vorfreude leuchteten, wie bei M\u00e4nnern die sich auf einen Krieg vorbereiteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mr O\u00b4Brian, lassen sie mich ihnen mein Kriegskabinett vorstellen&#8230;\u201c rief er und machte eine Geste zu den sechs M\u00e4nner die sich mit O\u00b4Brian im Raum befanden. \u201edie Papiere die sie mir gebracht haben, haben mir alles gegeben das ich wissen muss \u00fcber Legrands Pl\u00e4ne und Methoden. Gentlemen -\u201c er drehte sich um sie anzusprechen, die Vorstellung der Personen hatte er scheinbar vergessen, \u201eEs scheint als ob Legrand vorhatte ein amerikanisches Schiff in seine Gewalt zu bringen so das Salvadore es benutzen konnte um den Kampf mit und zu er\u00f6ffnen. Wir h\u00e4tten angenommen das die Amerikaner uns den Krieg erkl\u00e4rt h\u00e4tten, anstatt die Verhandlungen f\u00fcr bessere Gesch\u00e4ftsbedingungen zwischen unseren V\u00f6lkern aufzunehmen und uns dabei zu helfen die Picaroons und die Sklavenh\u00e4ndler zu vertreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn wir da zur\u00fcckgeschlagen h\u00e4tten, w\u00e4ren die Amerikaner informiert worden das wir auf eines ihrer Schiffe gefeuert h\u00e4tten, w\u00e4hrend sie ihrer Pflicht nachgekommen waren, mit uns zu verhandeln. Kurz gesagt \u2013 wir w\u00e4ren vernichtet worden.\u201c er zuckte die Achseln, \u201eWas h\u00e4tten wir gegen die Amerikaner tun sollen. Ein paar vergebliche Momente von sinnloser Schlachterei.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas ist mit dem Gouverneur, Eure Exzellenz? Und Legrand?\u201c fragte ein Mann, mit einer Vielzahl von Medaillen an seiner Brust.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun. Wir wissen das Gouverneur Emmanuel nur eine Marionette von Legrand ist, oder nicht? Also ist es keine \u00dcberraschung f\u00fcr uns das er in diese Machenschaften verstrickt ist, obwohl das Ergebnis daraus der sinnlose Tod von vielen seiner eigenen Leute bedeutet. Jetzt, m\u00fcssen wir unseren Kampf gegen Legrand nicht mehr l\u00e4nger im Dunkel f\u00fchren. Unser Kampf kann nun offen sein und zu guter Letzt k\u00f6nnen wir Legrand und Emmanuel entfernen und unserem Volk geben was es verdient. Frieden und Wohlstand.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab ein Murmeln von Zustimmung nach dieser Deklaration. O\u00b4Brian f\u00fchlte sich ein bisschen au\u00dfer seinem Element, als ob er mitten in etwas hineingezogen wurde, dann realisierte er das er tats\u00e4chlich in etwas Gr\u00f6\u00dferes geraten war, als er sich zuerst vorstellen konnte. Er r\u00e4usperte sich,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSir, gibt es etwas das wir tun k\u00f6nnen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, junger Mann.\u201c Cuevier l\u00e4chelte und trat zu O\u00b4Brian, mit sanften Blick auf dem Gesicht, \u201eNein, aus diplomatischen Gr\u00fcnden ist es besser wenn ihre M\u00e4nner und ihr Schiff friedlich im Hafen bleiben. Das ist eine Angelegenheit die mein Volk unter sich regeln muss. Sollten wir Versagen -\u201c er hielt inne nahm einen tiefen Atemzug, \u201eaber wir werden nicht Versagen. Kommen sie. Wir haben Dinge zu erledigen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian trat zur\u00fcck und beobachtete, wie ein K\u00e4fig, mit einer Taube darin, zu Cuevier gebracht und auf seinen Schreibtisch gebracht wurde. Er nahm den Vogel heraus und brachte einen kleinen Zylinder an dessen Fu\u00df an und nachdem er das Fenster ge\u00f6ffnet hatte schickte er ihn in den Wind. Jeder im Raum, auch O\u00b4Brian, sah ihr nach wie sie flog.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben Leute innerhalb Legrands Lager die als seine Bediensteten arbeiten. Sie warten nur auf ein Signal um loszulegen. Das -\u201c er machte eine Handbewegung zum Fenster \u201eenth\u00e4lt das Signal. Wenn unsere Streitkr\u00e4fte Legrand erreichen, werden unsere Leute alles getan haben was n\u00f6tig ist. Bald,\u201c er hielt inne und sah zu seinen Offizieren, \u201ebald werden wir die Friedenstauben loslassen. Jetzt, Gentlemen, lassen sie uns unsere Pl\u00e4ne machen. Mr O\u00b4Brian, darf ich sie verabschieden und wir werden uns bald wiedersehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam Cartwright fand es mit jedem Moment der vorbeiging schwerer seine Augen offen zu halten. Die Spannung zwischen Emmanuel und Legrand war so stark, das die Luft zwischen ihnen zu platzen drohte. Er war nun nicht mehr in der Lage zu verstehen was sie sagten, denn sie redeten in ihrer Muttersprache.\u00a0 Doch der \u00c4rger, der Hass war deutlich in ihrer Stimme zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er lehnte gegen die Kissen und fragte sich warum er sich so Elend und schwach f\u00fchlte. Er hatte in der Vergangenheit so viele Kugeln abbekommen, aber er konnte sich nicht daran erinnern sich je so schwach gef\u00fchlt zu haben. Er musste sehr viel Blut verloren haben. Er schloss die Augen. Es schien als ob die Dunkelheit ihn wieder nach unten ziehen wollte und er erinnerte sich an das Gef\u00fchl mit dem Gesicht ins Wasser zu fallen und wie das Wasser seine Nase und Mund f\u00fcllte. Er erinnerte sich an das fast angenehme Gef\u00fchl sich dem Tod hinzugeben, als er aufh\u00f6rte zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab einen Knall. Sein Gehirn registrierte einen Pistolenschuss, doch seine Augenlider blieben fest verschlossen. Er wollte einfach hinweggleiten, es war so einfach loszulassen und sich um nichts zu k\u00fcmmern. Er konnte an Pa denken&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWachen sie auf, sie Dummkopf.\u201c schrie eine w\u00fctende Stimme in sein Ohr und eine Hand sch\u00fcttelte ihn am Arm, dass ihm den Schmerz durch den K\u00f6rper trieb und ihn nach Atem ringen lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er zwang sich die Augen zu \u00f6ffnen und sah Legrand auf ihn herabschauen. Sein Gesicht war verzerrt mit Wut, mit Hass und seine Augen blutunterlaufen. Adam blinzelte und sch\u00fcttelte seinen Kopf, er hob seinen Arm mit gro\u00dfen Schwierigkeiten. Sein ganzer K\u00f6rper war tr\u00e4ge, sein Gehirn schien nicht richtig zu funktionieren. Er fragte sich ob er betrunken war, doch er verwarf den Gedanken, da er nichts zu trinken bekommen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er wurde von Legrand und einem anderen Mann auf die Beine gezogen, aber nicht dem Gouverneur. Er sah aus den Augenwinkeln heraus den K\u00f6rper eines Mannes auf dem Teppich liegen und sein Gehirn sagte ihm das es Gouverneur Emmanuel war, der offensichtlich den Streit verloren hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLassen sie mich in Ruhe,\u201c sagte er und er konnte h\u00f6ren das seine Stimme lallte und der versuch die beiden M\u00e4nner von sich zu sto\u00dfen war plump und unwirksam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHalten sie den Mund, sie Schwein von Amerikaner. Oder ich schlie\u00dfe es f\u00fcr sie.\u201c fauchte Legrand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die T\u00fcr schloss sich, wie es Adam vorkam, mit einem sehr lauten Schlag. Er fragte sich ob jemand im Geb\u00e4ude das geh\u00f6rt hatte. Er wehrte sich noch einmal gegen die H\u00e4nde die ihn festhielten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLassen sie mich in Ruhe, lassen sie mich hier sterben.\u201c murmelte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sterben, wenn ich es sage. Jetzt seien sie still und bewegen sie sich.\u201c Legrand gab ihm einen weiteren brutalen Sto\u00df der mehr Schmerzen durch seinen K\u00f6rper trieb, doch s half ihm etwas von dem Nebel zu vertreiben der seine Reflexe taub machte, so dass er nun besser gehen konnte ohne zu stolpern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine T\u00fcr \u00f6ffnete sich und sie waren au\u00dferhalb des Geb\u00e4udes. Adam war sich nicht sicher wo genau sie waren doch Legrand und der andere Mann schubsten ihn vorw\u00e4rts, so dass er die Dinge nun verschwommen wahrnahm. Die frische Luft half dabei seinen Kopf klar zu machen und er merkte das er klarer denken konnte. Er ging in Gedanken die Dinge durch die gesagt wurden von Legrand und Emmanuel als auch von ihm und er erinnerte sich das die Panik eingesetzt hatte in dem Moment als er Juan Cuevier erw\u00e4hnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas glauben sie was Cuevier jetzt vorhat, Legrand?\u201c fragte mit normaler Stimme und der fette Mann stoppte und drehte sich zu ihm, sein Gesicht voller Hass.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn Cuevier wei\u00df was ich vorhatte, wenn er die Dokumente als Beweise hat, dann gibt es nichts was er jetzt nicht tun w\u00fcrde.\u201c er lie\u00df Adams Arm los und sah in das Gesicht des Captains, \u201eWas wei\u00df Cuevier?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, was auch immer und alles was Salvadore in seinen Tageb\u00fcchern geschrieben hat. Sie sollten nie einem Dieb vertrauen. Aber sie sollten das wissen, da sie einer der gr\u00f6\u00dften Diebe in der S\u00fcdsee sind. Salvadore wusste das er ihnen nicht vertrauen kann, Legrand, also schrieb er alles auf, damit, wenn alles schief geht er die Papiere zu Cuevier bringen kann oder vielleicht zu einem anderen fremden Land, damit die sich um sie k\u00fcmmern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sprechen sehr mutig, Captain. Wir werden sehen wie mutig sie sind wenn wir hier weggehen und ich sie an Bord meines Schiffes habe.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner beeilten sich um durch das dichte Unterholz zu kommen und zogen Adam mit sich. \u00dcberall war eine fast unnat\u00fcrliche Stille. Adam stolperte mit ihnen, der Schmerz arbeitete wie Stimulanz zu seinem Gehirn so das, obwohl, geschw\u00e4cht vom Blutverlust und Schock sein Gehirn alles um ihn herum wahrnahm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrand hielt an und gab einen lauten Pfiff von sich. M\u00e4nner kamen aus den B\u00fcschen und brachten eine Barkasse, in die Adam gesto\u00dfen wurde. Als das Boot zu Wasser gebracht wurde, mit Legrand auf den Ruderb\u00e4nken vor ihm, h\u00f6rten sie Pistolensch\u00fcsse. Alle M\u00e4nner an Borde drehten die K\u00f6pfe in Richtung von Legrands Haus und der Plantage. Es gab nun andere Ger\u00e4usche. Der unangenehme Klang von Leuten die sich ein Gefecht lieferten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs scheint als wenn sie rechtzeitig raus gekommen sind.\u201c Adam gratulierte Legrand, \u201eSie kennen Cuevier offensichtlich sehr gut um zu wissen das er so etwas arrangieren kann, so schnell nachdem er Salvadores Papiere erhalten hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch h\u00e4tte nicht gedacht das er so schnell handeln kann -\u201c sagte Legrand m\u00fcrrisch und zog eine Pistole aus der Tasche seiner Jacke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wissen wie sie sie benutzen m\u00fcssen, oder? Oh, nat\u00fcrlich wissen sie das. Ich nehme an sie waren es der den Gouverneur get\u00f6tet hat.\u201c stichelte Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHalten sie ihren Mund.\u201c fauchte Legrand, \u201eOder sie finden heraus wie gut ich damit umgehen kann.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Boot war jetzt im Wasser und die M\u00e4nner ruderten los. Adam sah sich um, und sah einige Meilen entfernt ein Schiff auf den Wellen. Es war nicht sehr gro\u00df aber gut genug gebaut um eine gute Geschwindigkeit zu erreichen. Er legte eine Hand auf seine Wunde, die wieder angefangen hatte zu bluten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum wollten sie Amerika in diesen Krieg mit Cuevier hineinziehen?\u201c fragte er ruhig. \u201eWar es nur weil sie Amerika so sehr hassen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCuevier ist mein Halbbruder.\u201c sagte Legrand pl\u00f6tzlich, kurz nachdem Adam gesprochen hatte, als ob er Zeit zum nachdenken gebraucht hatte \u201eEr war der Sohn einer Amerikanerin. Ich war der Sohn einer Sklavin. Er hatte alles. Ich hatte nichts.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam zuckte mit den Schultern, als ob das Privatleben des Mannes ihn nicht interessierte. Er sah hinaus zu dem Schiff und \u00fcberlegte wie er es schaffen konnte das Schiff zu \u00fcbernehmen und sie in eine sch\u00f6ne Bucht zu segeln und etwas zu angeln. Er sch\u00fcttelte den Kopf und wunderte sich ob er Halluzinationen bekam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSir, sir&#8230;\u201c schrie einer der M\u00e4nner aufgeregt und deutete mit dem Finger und sie drehten sich und sahen Rauchwolken aufsteigen, aus der Richtung wo das Haus stand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSo bald? So schnell?\u201c \u00e4chzte Legrand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch nehme an Cuevier hat einige M\u00e4nner bei ihnen eingeschleust. Das gab es schon fr\u00fcher wenn ich mich richtig erinnere. Ja, ein Art Trojanisches Pferd,\u201c er lachte auf, wenn auch freudlos. \u201eNichts neues unter der Sonne wie das gute Buch sagt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWollen sie still sein!\u201c fauchte Legrand \u201eOder ich werfe sie \u00fcber Bord als Mittagessen f\u00fcr die Barrakuda.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEntschuldigung,\u201c Adam schwenkte mit der Hand und seufzte, \u201eIch denke die Drogen die der Doktor mir gegeben hat, mache mich eine wenig durcheinander. Bitte fahren sie mit ihrer Geschichte fort. -\u201c er zwang sich interessiert auszusehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas f\u00fcr eine Geschichte? Mein Leben? Pah, Was bringst. Gl\u00fccklicherweise hab ich genug Gold versteckt um zu der Insel zur\u00fcck zu kehren und genug M\u00e4nner die loyal zu mir sind.\u201c Legrand drehte sich um zu dem Schiff zu sehen und nickte. Sie hatten einen guten Vorsprung. \u201eWir werden bald auf meinem Schiff sein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWarum hassen sie Amerikaner so sehr?\u201c fragte Adam nochmal \u201eWegen ihrer Stiefmutter?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie war nicht meine Stiefmutter. Nur die Mutter von Cuevier. Warum hasse ich Amerikaner? Weil sie die macht haben M\u00e4nner wie meinen Halbbruder zu unterst\u00fctzen und ihm zu helfen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind ein wohlhabender Mann. Sie k\u00f6nnten ihrem Volk n\u00fctzen. Sie brauchen Amerikas Hilfe nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist was ich auch glaube, aber nicht Cuevier. Er will Handelsabkommen mit ihrem Land treffen und dann wird er auf sie angewiesen sein. Dann werden sie all unseren Wohlstand von uns nehmen, wie die meisten wohlhabenden Staaten. Ich war in Amerika. Ich habe gesehen wie sie in den gro\u00dfen St\u00e4dten sind. Aber jetzt hatten sie ihren eigenen Krieg und sie sind geschw\u00e4cht. Jetzt w\u00e4r ein guter Zeitpunkt gewesen sie in einen Krieg hineinzuziehen und sie weiter zu schw\u00e4chen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sagte nichts dazu und beobachtete wie Legrand mit seiner Pistole spielte. Er fragte sich warum der fette Mann ihn nicht im Staatszimmer zusammen mit dem Gouverneur erschossen hatte. Vielleicht um ihn als Geisel zu benutzen? Er wunderte wie lange es dauern w\u00fcrde bis Legrand realisierte wie unwichtig er war, im Ganzen gesehen, und das er ersetzbar war. Wie lange w\u00fcrde er dann noch Leben?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab jetzt mehr Spektakel von der Insel, die sie gerade verlassen hatten. Gewehre wurden auf sie abgefeuert, obwohl sie au\u00dfer Reichweite waren und die Sch\u00fcsse waren eine Verschwendung von Zeit und Munition.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDummk\u00f6pfe.\u201c fauchte Legrand, \u201eDummk\u00f6pfe, jeder von ihnen.\u201c er stand im Boot auf und sch\u00fcttelte die F\u00e4uste der Masse entgegen die sich am Strand angesammelt hat, einige von ihnen brachten Boote zu Wasser um sie zu verfolgen. \u201eDummk\u00f6pfe ihr alle. Ihr werdet herausfinden das es sich nicht lohnt mich zu bek\u00e4mpfen. Ihr werdet alle bezahlen. Ihr werdet alle bezahlen, glaubt mir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSetzen sie hin, verdammt.\u201c befahl Adam und zog an Legrands Hose, \u201eSie werden das Boot zum kippen bringen wenn sie weiter so rumt\u00e4nzeln.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrand zog das Bein weg, beleidigt das der Feind ihn angefasst hatte. Er zog sich zur\u00fcck und schwenkte zur selben Zeit seine Pistole zu Adam. Er feuerte und der R\u00fccksto\u00df lie\u00df ihn die Balance verlieren. Das Boot schwankte und kippte und sendete alle ins Wasser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 41<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam hatte keine Zeit dar\u00fcber nachzudenken wohin die Kugel gegangen war als das Boot umkippte und er ins Wasser fiel das ihn hinunterzog. Das erste was ein Seemann tat wenn es den Anschein hat das das Schiff untergeht ist, sich die Stiefel und die schwere Kleidung auszuziehen, doch mit diesem unvorhersehbaren Ereignis fiel es Adam schwer das zu tun, w\u00e4hrend er weiter nach unten sank.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit seinen F\u00fc\u00dfen schaffte er es seine Stiefel loszuwerden und k\u00e4mpfte dann darum die Oberfl\u00e4che zu erreichen. Seine Verletzungen behinderten ihn nat\u00fcrlich in allem was er jetzt tun musste, obwohl der Auftrieb des Wassers ihm dabei half\u00a0 mit einem Arm nach oben zu schwimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Erreichen der Oberfl\u00e4che wischte er sich das Wasser aus den Augen und sah sich um. Er konnte die Schreie der M\u00e4nner um ihn herum h\u00f6ren und er merkte das, was ihm eine lange Zeit vorkam w\u00e4hrend er sank, in Wirklichkeit nur ein kurzer Moment war. Einige M\u00e4nner bem\u00fchten sich zu dem umgedrehten Boot zu schwimmen und ein unheilvoller roter Fleck breitete sich unter dem Ungl\u00fccklichen aus den die Kugel getroffen hatte, die Legrand so leichtsinnig abgefeuert hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sah sich vorsichtig um. Legrand musste irgendwo sein, zwischen den Gestalten die um ihn herum schwammen. Er trat einige Augenblicke Wasser um sich nach dem fetten Mann umzusehen, aber es gab kein Zeichen von ihm. Er wollte jetzt etwas positives tun und drehte sich in Richtung Boot das die M\u00e4nner nun erreicht hatten und wieder versuchten aufzurichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er schwamm zu ihnen und seine Hand hatte gerade das Holz ber\u00fchrt als eine Stimme ein Wort schrie das kein Seemann h\u00f6ren wollte&#8230;.\u201cHai\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Geruch von Blut. Der rote Fleck der sich langsam durch das Wasser zog, ein Rufzeichen f\u00fcr jedes Raubtier auf See.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner schrien nun und schwammen jetzt verzweifelt zum Boot, alle hatten dieselbe Absicht es wiederaufzurichten so dass sie einsteigen konnte und den Haien nicht als Vorspeise zu dienen.\u00a0 Adam hatte das selbe Gef\u00fchl der Angst. Immerhin, er war ein verwundeter Mann und das Blut das aus seiner Wunde kam war eine offene Einladung f\u00fcr einen Hai. Er dr\u00fcckte, mit den anderen M\u00e4nnern gegen das Boot und zu ihrer Erleichterung kippte es wieder um.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrands Gesicht war das erste was sie sahen, aber als sie bemerkte das seine dunklen Augen leblos zum Himmel starrten und seine Lippen blau waren, taten sie was ihnen ihr Instinkt sagte unter diesen Umst\u00e4nden und sie schoben ihn aus dem Weg so, dass das Boot sich ohne Behinderung drehen lie\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam wollte mit einer Hand nach ihm greifen als er an ihm vorbeitrieb bevor er realisierte das es schwer genug werden w\u00fcrde mit nur einer Hand ins Boot zu kommen. Mit gemischten Gef\u00fchlen lie\u00df er Legrand auf den Wellen treiben w\u00e4hrend er versuchte mit den anderen M\u00e4nnern in das Boot zu kommen. H\u00e4nde wurden zur Hilfe gereicht und K\u00f6rper wurden anschlie\u00dfend ins Boot gehievt. Jetzt sa\u00dfen die M\u00e4nner still und stumm da und warteten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von dem Schiff, das auf sie wartete schien eine Menge L\u00e4rm und Aufregung zu kommen. H\u00e4nde zeigte und Stimmen schrien. Alle zeigten an was ihnen nur zu offensichtlich war. Ein Rudel von Haien, mit dunklen Flossen, schnitt durch das Wasser, schwammen schnell auf sie zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alle redeten durcheinander als die M\u00e4nner im Boot begannen panisch zu werden. Adam beobachtete mit fasziniertem Horror als die Haie n\u00e4her und n\u00e4her kamen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eRuhe. Ruhe jetzt.\u201c schrie er und hob seine Hand in einer Geste die Ruhe befahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alles was sie tun konnte war sitzen und warten. Von den Rudern waren nur sechs \u00fcbrig und wenn sie sie benutzten w\u00fcrde die Bewegung und der Klang durch das Wasser vibrieren und ihre Gegenwart verraten. Er behielt seine Hand oben und sah sie an, als ob er jeden dazu zwingen w\u00fcrde die Ruhe zu behalten. Sein eigenes Herz raste. Er hatte schon Haie zuvor gesehen und hatte erlebt wie sie eine Bahn durch 20 M\u00e4nner geschnitten hatten die ins Meer geschleudert wurden. Nur zwei hatten unverletzt \u00fcberlebt und niemand von ihnen konnte erkl\u00e4ren warum sie unverletzt blieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Genauso hatte er Haie gesehen die vorbei schwammen als ob sie ihre Gegenwart nicht wahrnehmen w\u00fcrden und die \u00e4lteren, erfahrenen Seem\u00e4nner sagten, sie waren offensichtlich nicht hungrig. Nun, wenn das jetzt der Fall w\u00e4re, betete Adam, vielleicht gab es dann noch Hoffnung f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es waren jetzt nur zwei tote M\u00e4nner im Wasser, Legrand und der Mann den er erschossen hatte. Mit faszinierter Angst und Horror beobachteten die M\u00e4nner im Boot wie die Haie auf sie zu kamen. Vier von ihnen schoben die toten M\u00e4nner aus dem Weg und machten sich auf den Weg in Richtung Boot. Einer \u00f6ffnete seinen gezackten Kiefer und zog den erschossenen Mann in die Tiefe des Meeres und sofort folgten drei weitere was in einem Futterstreit endete , der die Aufmerksamkeit der ersten vier weckte, die sich langsam drehten um die Gelegenheit f\u00fcr eine Mahlzeit wahr zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der folgende Futterstreit in dem blutigen Wasser schaukelte das Boot hin und her, so dass sich alle an den Ruderb\u00e4nken festhalten mussten um nicht rauszufallen. Adam war sich mehr als je zuvor dem Schmerz in seiner Schulter bewusst, doch so sehr er seine Augen wegdrehen wollte, von dem Spektakel das vor ihm geschah, fand er es unm\u00f6glich es zu vermeiden. Er hielt sich mit seiner guten Hand so fest wie m\u00f6glich am Boot als ob sein Leben davon abhing und betete zu Gott das die Haie, der Alptraum bald vor\u00fcber war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legrands K\u00f6rper wurde gedreht und in den Wellen herumgeschleudert die durch das K\u00e4mpfen der Haie im Wasser entstanden. Jetzt sahen die M\u00e4nner wie der K\u00f6rper nach unten gezogen wurde und eine Blutspur trieb nach oben gefolgt von Legrand der wie ein Korken im Wasser h\u00fcpfte. Er ging wieder nach unten und es gab keinen Zweifel das die Haie bei ihrem zweiten Gang angekommen waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam drehte sich weg. Der Anblick machte ihn krank und er f\u00fchlte wie sein Kopf weh tat. Er hatte in seinem Leben viele schreckliche Dinge gesehen, Dinge die ihn selbst jetzt in seinen Tr\u00e4umen verfolgten. Aber das hier war zu abwegig f\u00fcr die menschliche Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Boot schaukelte. Einige M\u00e4nner schrien in Panik und von dem Schiff, auf das sie zutrieben kamen verzweifelte Schreie die denen im Boot Gesellschaft leisteten. Das Boot str\u00e4ubte sich, wurde umher gedreht, und von rechts nach links geschleudert. Adam sah das blutige Gebiss eines Hais, weit offen, nur einen Fu\u00df von ihm entfernt und er schloss die Augen. Das war es nun wie alles endete und so weit weg von zu hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer Minute \u00f6ffnete er die Augen. Blut f\u00e4rbte das Wasser und etwas das einmal zu Legrand geh\u00f6rt hatte trieb zur Oberfl\u00e4che. Die Haie waren weg. Weg in der Tiefe des Ozeans und das Boot war stabil, schaukelte leicht vor und zur\u00fcck als ob nichts passiert war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt gab es Ausrufe von Freude und die Eingeborenen Seem\u00e4nner zeigten ihre Erleichterung in solchem \u00dcberschwang das das Boot fast wieder zum kentern brachte. Adam konnte nur seinen Kopf in die Hand legen und Gott danken. Die einzigen Opfer der Haie waren bereits tot, und erlitten deshalb keine Schmerzen. Der Horror war vorbei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>H\u00e4nde griffen nach unten, zu jenen aus dem Boot die erfolgreich die Strickleiter nach oben geklettert waren, die an der Seite des Schiffes herunter hingen. Adam, der es gewohnt war an der Takelage, der gro\u00dfen Schiffe auf denen er gedient hatte hoch zu klettern, schaffte es nach oben und war dankbar f\u00fcr die H\u00e4nde die ihn an Bord zogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Barfu\u00df, seine Wunde blutete m\u00e4\u00dfig und tropfnass, f\u00fchlte er sich weit von dem Offizier entfernt, der sein eigenes Schiff am Anfang des Tages verlassen hatte. Nun da alle M\u00e4nner des Bootes an Deck waren sahen sie ihn an und ihrer Erscheinung nach war es offensichtlich, dass sie sich nun wunderten wer er war und was genau seine Rolle in dem Geschehenen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWer ist der Captain dieses Schiffes?\u201c fragte er, seine tiefe Stimme laut genug um Autorit\u00e4t auszustrahlen aber weich genug um nicht arrogant und \u00fcberheblich den Eingeborenen gegen\u00fcber zu sein, die von Natur aus unterw\u00fcrfig aber Stolz waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch.\u201c kam die Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer, junger Mann, offensichtlich wohlerzogen, kam auf ihn zu. Er trug, \u00fcberraschenderweise eine wei\u00dfe Uniform, mit so viel Gold verziert, das es mit dem scheinen der Sonne, nach einer Weile in den Augen wehtat ihn anzusehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin Adam Cartwright von dem amerikanischen Schiff Redoubt. Ich muss mit ihnen Privat reden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sind der Captain des amerikanischen Schiffes? Ah, ich hab sie vor nicht mal einer Stunde im Hafen gesehen. Eine sch\u00f6nes Schiff, Captain.\u201c er reichte seine Hand \u201eIch bin Captain Enrico Fernandez.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte, sch\u00fcttelte die dargebotene Hand und folgte dem j\u00fcngeren Mann still in seine Privatquartiere. Es war sp\u00e4rlich m\u00f6bliert. Verglichen mit der Kabine von Salvadore war dieser Offizier praktisch arm. Adam fand einen Stuhl und setzte sich dankbar. Er sah zu Fernandez und wolle gerade sprechen als Enrico eine Hand hob um ihn zu stoppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch bin kein Dummkopf, Captain. Ich sehe was dort vor sich geht -\u201c Er drehte seinen Kopf in die Richtung, wo Legrands Plantage war, \u201eund ich habe gesehen was mit Legrand passiert ist. ES war lang \u00fcberf\u00e4llig, aber jetzt, zum Schluss, k\u00f6nnen wir sagen das wir zum frei von dem Parasiten sind der das Blut aus seinem Volk gezogen hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSind sie also auf der Seite von Cuevier?\u201c fragte Adam ruhig und der Captain l\u00e4chelte als er ein Glas Port f\u00fcr seinen Gast einschenkte, das er ihm reichte, bevor\u00a0 er sprach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain Cartwright, wissen sie wie viele Gouverneure und Pr\u00e4sidenten wir in den vergangenen drei Jahren hatten? Mit Legrand aus dem Weg kann sich die Lage beruhigen und wir haben eine ordentliche Regierung -\u201c er verzog das Gesicht und sch\u00fcttelte den Kopf \u201eDas Wort f\u00e4llt mir nicht ein, aber vielleicht ist es m\u00f6glich das Cuevier, der ein anst\u00e4ndiger Mann ist, so wie mutig wieder etwas Harmonie und Stabilit\u00e4t in unser Land bringen kann.\u201c wieder stoppte er und sch\u00fcttelte entsetzt den Kopf, \u201eEs tut mir leid, Captain, ich vernachl\u00e4ssige meine Pflichten als Gastgeber. Ich sehe sie sind verletzt -\u201c und sofort l\u00e4utete er eine Glocke und der Steward trat umgehend in das Zimmer, \u201eBringen sie sofort den Arzt her.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam hob eine Augenbraue und l\u00e4chelte leicht. Er musste seltsam aussehen in seiner schmutzigen, blutbeschmierten und nassen Kleidung, keine Schuhe und\u00a0 nicht gek\u00e4mmt. Er wollte sprechen als der Raum sich drehte und Enrico schrumpfte auf Stecknadelgr\u00f6\u00dfe zusammen, bis das Licht aus war und er von Dunkelheit umgeben war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 42<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian sah zu als das Segelschiff in den Hafen einfuhr. Er lehnte an der Seite der Redoubt und dachte \u00fcber die Ereignisse der vergangenen Tage nach, als er die ankommenden wei\u00dfen Segel bemerkte die anmutig auf ihn zufuhren und er dachte wie wundersch\u00f6n sie doch aussah in dem klaren, blauen Wasser. Er dachte dar\u00fcber nach ob er sie begr\u00fc\u00dfen sollte als er realisierte das sie ein Signal zur Redoubt sendete und mit seinem Teleskop am Auge las er es aufmerksam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Brown, kommen sie her und lesen sie das -\u201c rief er aus. \u201eSagen sie mir ob es das sagt was ich denke das es sagt?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown verlie\u00df seinen Platz am Ruder und nahm das Teleskop des\u00a0 Offiziers. Nachdem er die Signale gedeutet hatte zog er voll Freude den Atem ein und gab einen Jubelschrei von sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn sie gelesen haben das der Captain lebt, Sir -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas habe ich, Brown.\u201c O\u00b4Brians Augen tanzten mit Erleichterung und Aufregung, \u201eDas habe ich.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMeine G\u00fcte, Sir. Es geht das Ger\u00fccht in der Flotte um das Captain Cartwright mehr Leben hat als eine Katze und jetzt, sicher, ich glaube es.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWas haben sie sonst noch gelesen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir sollen ein Boot mit seiner Uniform her\u00fcberschicken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGut, das habe ich auch gelesen. Lassen sie die M\u00e4nner das Boot zurecht machen -\u201c er hielt inne und senkte den Kopf, \u201eUnd bitten sie Mr Fletcher das er zu mir an Deck kommen soll.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob nickte, legte seinen Zeigefinger an seine Braue und eilte sich die Bitten O\u00b4Brians zu erf\u00fcllen. Es dauerte nicht lange bis Fletcher an der Seite von O\u00b4Brian stand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr Fletcher, Captain Cartwright ist sicher und wohlauf auf dem anderen Schiff. Er h\u00e4tte gerne seine Uniform her\u00fcbergeschickt. Ich entschuldige mich daf\u00fcr falls ich meine Stellung \u00fcberschritten habe. Ich habe einen Moment lang vergessen das ich nicht zu dieser Schiffsmannschaft geh\u00f6re und \u00fcberschritt meinen Rang.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir haben den selben Rang, O\u00b4Brian.\u201c sagte Mr Fletcher leise, \u201eund Captain Cartwright hat sie mit Pflichten betraut, oder nicht? Davon abgesehen, geh\u00f6ren sie zu keiner anderen Mannschaft, oder?\u201c er l\u00e4chelte und sah zu dem anderen Schiff hin, \u201eSie ist ein sch\u00f6nes kleines Schiff. Ich kann mir vorstellen das sie eine sch\u00f6ne Geschwindigkeit hat. Ich frage mich wie der Captain ihr begegnet ist?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie sagen in der Flotte er hat mehr Leben als eine Katze.\u201c murmelte O\u00b4Brian und wiederholte Browns fr\u00fchere Worte und Fletcher lachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine faire Zusammenfassung unseres Captains.\u201c Fletcher stimmte zu und richtete dann seine Aufmerksamkeit darauf den Steward anzuweisen die Kabine des Captains f\u00fcr dessen R\u00fcckkehr bereit zu machen und seine Uniform an Deck zu bringen um sie zu dem anderen Schiff zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Steward und Fletcher, als Erster Offizier der Redoubt, verlie\u00dfen das Schiff nicht lange danach und wurden bald zu Enricos Kabine gef\u00fchrt. Der Steward ging zum Schlafbereich der Kabine, wo Adam in der Lage war sich zu erholen und sich zu waschen nach der Untersuchung des Doktors. Trotzdem sah der Steward alarmiert aus \u00fcber den Zustand in dem der Captain sich befand und leise half er ihm in seine Uniform.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er machte eine weitaus bessere Figur als er in Enricos Kabine trat. Gutaussehend in seiner Uniform und mit seinem verletzten Arm in einer Schlinge, sah Adam die beiden Offiziere an und l\u00e4chelte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Captain. Ich denke es ist Zeit das wir unseren Abschied nehmen. Darf ich ihnen und ihrem Land allen Erfolg w\u00fcnschen.\u201c sagte er mit seiner tiefen Stimme und er hielt ihm seine Gute Hand f\u00fcr einen H\u00e4ndedruck entgegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs tut mir leid dass sie schon gehen, Captain Cartwright. Vielleicht werden wir wieder treffen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVielleicht.\u201c antwortete Adam, und dann atmete er tief ein, \u201eCuevier wird gute Offiziere wie\u00a0 sie brauchen um Stabilit\u00e4t in ihr Land zu bringen, das wissen sie, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMein Land -\u201c Enrico sch\u00fcttelte den Kopf, \u201eIch glaube nicht das es wei\u00df was Stabilit\u00e4t ist, wenn sie sie kriegt werfen sie sie weg wie einen \u00fcberf\u00fcllten Esel.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann braucht es vielleicht M\u00e4nner wie sie und Cuevier wie sie sie am besten zu ihrem Vorteil nutzen k\u00f6nnen. Danke f\u00fcr ihre Hilfe, Captain.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Enrico salutierte dem verletzten Mann und folgte ihm dann zum Deck von wo aus er beobachtete wie die drei Amerikaner die Leiter hinunter stiegen zur Barkasse. Der spontane Jubel der Matrosen als sie ihren Captain auf der Leiter sahen lie\u00df Adam err\u00f6ten und den Offizier \u00fcber ihm ihn, beneiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian hatte den Rest der Crew versammelt um den Captain zu begr\u00fc\u00dfen als er an Bord des Schiffes kam. Wieder gab es Jubel, den Adam mit einem L\u00e4cheln akzeptierte und dankbar die Hand hob. Er drehte sich zu O\u00b4Brian und l\u00e4chelte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlles lief okay wie ich annehme?\u201c fragte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa. Aber er bat uns nicht einzugreifen.\u201c antwortete O\u00b4Brian mit gehobener Augenbraue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn das so ist werden wir das nicht tun. Mr Fletcher, machen sie die M\u00e4nner den Hafen zu verlassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo gehen wir hin, Sir?\u201c fragte Fletcher als er Adam in dessen Kabine folgte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam stoppte einen Moment und l\u00e4chelte dann,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e38.90505N,77.01616W\u201c kam die Antwort als er die T\u00fcr zu seiner Kabine aufmachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIn Ordnung, Sir.\u201c Fletcher nickte und drehte sich, stoppte und sah dann zur\u00fcck zu seinem Captain, der sich vorsichtig auf einen Stuhl hinter seinem Schreibtisch setzte. Er l\u00e4chelte und nickte wieder, bevor er die Kabine verlie\u00df und die T\u00fcr leise hinter sich schloss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Endlich alleine beugte Adam seinen Kopf und st\u00fctzte ihn auf seine Hand. \u00dcber sich konnte er die Schritte der Matrosen h\u00f6ren und durch dir T\u00fcr die ged\u00e4mpften Stimmen der Offiziere als sie ihre Befehle gaben. Er wurde sich jetzt der Ersch\u00f6pfung bewusst die durch seinen K\u00f6rper ging. Langsam \u00f6ffnete er sein Jackett und legte es ab, bevor er seine Krawatte lockerte. Dann lehnte er sich zur\u00fcck und schloss die Augen als er dem Ger\u00e4usch lauschte wie die Segel entfaltet wurden, das leichte Platschen als der Anker hochgezogen wurde. Er erkannte Browns Stimme wie er die Koordinaten wiederholte die Fletcher ihm gab und das Lachen als er erkannte wohin sie fuhren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam seufzte und atmete langsam aus. Wenn jemand ihn gefragt h\u00e4tte was er jetzt gerne tun w\u00fcrde, w\u00fcrde er ihm er das er am Ufer des Lake Tahoe sitzen wollte, mit Hoss an der einen Seite und Joe an der anderen. Die Sonne w\u00fcrde auf sie herab scheinen und Hoss w\u00e4re barfu\u00df mit einer Schnur an seinem gro\u00dfen Zeh und dem anderen Ende im Wasser treibend um zu angeln. Joe w\u00fcrde von seiner letzten Liebe erz\u00e4hlen. Es w\u00e4re perfekt. Einfach perfekt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 43<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das P\u00e4ckchen kam zusammen mit der Post. Hoss f\u00fchlte wie sein Herz schneller schlug als er Adams Handschrift erkannte und er sch\u00fcttelte das P\u00e4ckchen kr\u00e4ftig. Es war an seinen Pa adressiert und Hoss fragte sich ob er Ben dazu \u00fcberreden konnte\u00a0 es zu \u00f6ffnen bevor sie zu Hause waren. Er tat alles in die Satteltasche und legte sie sich \u00fcber die Schulter, dankte Sam Gubbins h\u00f6flich und ging zur T\u00fcr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHey Hoss,\u201c Sam h\u00f6rte auf am Ende seines Bleistifts zu kauen. \u201eIst es richtig was \u00fcber Joe erz\u00e4hlt wird?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e\u00dcber Joe? Was ist mit ihm?\u201c fragte Hoss und sah Sam mit einem scharfen Blick an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDar\u00fcber das er unbedingt die Ponderosa verlassen will?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWer hat dir das erz\u00e4hlt?\u201c wollte Hoss wissen und nahm eine abwehrende Haltung ein, als ob er sich auf einen Kampf vorbereitete.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch kann mich gerade nicht daran erinnern. Aber es muss wahr sein, weil ich ihn selbst dar\u00fcber reden geh\u00f6rt hab.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn du wei\u00dft das es wahr ist, warum h\u00e4ltst du mich an und fragst mich.\u201c sagte Hoss und ohne eine Antwort abzuwarten \u00f6ffnete er die T\u00fcr und ging auf die Stra\u00dfe und knallte die T\u00fcr hinter sich zu, denn Sam Gubbins hasste es wenn die Leute das taten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hielt an und sah die Stra\u00dfe rauf und runter. Wie viele, fragte er sich, wussten das Joe sein zu Hause verlassen wollte. Oh sicher, es wurde seit einiger Zeit zu Hause nicht mehr erw\u00e4hnt, aber der Junge strahlte die Rastlosigkeit aus. Es gab nichts was Hoss sagen konnte um seine Meinung zu \u00e4ndern. Soweit es Joe betraf, vertrieb er sich nur die Zeit und jetzt wo die Stadtleute es wussten, blieb nicht mehr viel Zeit bevor er ging. Hoss schob seinen Hut nach hinten und kratzte sich am Kopf und fragte sich ob es etwas gab das Joe von seinem Vorhaben abhalten konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er gr\u00fcbelte jetzt schon so lange dar\u00fcber nach, das es war als w\u00fcrde er eine voll befahrene Stra\u00dfe in seinem Gehirn besuchen. So viele verschiedene Pl\u00e4ne und Ideen hatte er ausgearbeitet, nur um sie gleich wieder zu verwerfen. Immer aus dem gleichen Grund, weil Joe gl\u00fccklich aussah. Tatsache war, das musste Hoss zugeben, jetzt wo Pa und er selbst dar\u00fcber Bescheid wussten, schien Joe gl\u00fccklicher zu sein, wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Bucket of Blood Saloon sah Candy auf, als sich die Fl\u00fcgelt\u00fcren \u00f6ffneten und Hoss eintrat. Candy sah sofort das etwas Hoss aufgeregt hatte. Das sonst so fr\u00f6hliche L\u00e4cheln war ersetzt durch einen weit-entfernten Blick von Unglauben und Entsetzen, den Candy in der letzten Zeit oft bemerkt hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst etwas nicht in Ordnung, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein.\u201c Hoss nahm das Glas Bier und trank einen Schluck, \u201eSollte es?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, wenn du es sagst, Hoss.\u201c Candy l\u00e4chelte, \u201eIch habe deinen Pa oder Joe nirgendwo gesehen. Hast du\u00a0 sie gesehen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNoch nicht.\u201c antwortete Hoss grimmig und sah in den Spiegel hinter der Theke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor gar nicht langer Zeit, wenn er in den Spiegel gesehen h\u00e4tte, w\u00e4re da ein gro\u00dfer Mann in Schwarz neben ihm gestanden oder h\u00e4tte es sich an einem der Tische bequem gemacht. Da w\u00e4re der gelockte Jugendliche, mit dem breiten Grinsen und den leuchtenden Augen auf der anderen Seite gewesen. Der Freude und Spa\u00df ausstrahlte. Ja. Hoss senkte den Kopf, Freude und Spa\u00df. Sie geh\u00f6rten zusammen soweit es Joe betraf. Jetzt schien es, als ob das einzige was ihm Spa\u00df machte war,\u00a0 dar\u00fcber nachzudenken von hier weg zu gehen und alles hinter sich zu lassen. Es fiel Hoss schwer das zu verstehen und er sah wieder in den Spiegel und sah das besorgte Gesicht seines Freundes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch denke nur nach.\u201c sagte er schnell.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, sicher. Das\u00a0 sehe ich.\u201c antwortete Candy und bestellte noch einmal f\u00fcr jeden ein Bier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eTatsache ist. Ich habe dar\u00fcber nachgedacht, das es noch nicht so lange her ist als Adam zusammen mit Joe hier bei mir gestanden hat und wir dar\u00fcber gesprochen haben was\u00a0 wir als n\u00e4chstes tun. Es wird nicht\u00a0 mehr lange dauern da bin es nur ich&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eUnd Ich&#8230;\u201c Candy l\u00e4chelte und schlug Hoss warmherzig auf den R\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, ich sch\u00e4tze, bis du dich entscheidest weiter zu ziehen.\u201c seufzte Hoss schwer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchau Hoss, so etwas passiert immer wieder, wei\u00dft du. Kinder werden Erwachsen und wollen das Nest verlassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, nicht jedes Kind, aber die meisten. Wenn du sie gehen l\u00e4sst, werden sie mehr als wahrscheinlich wieder zur\u00fcckkommen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn sie einen sch\u00f6nen sicheren Job annehmen, wie in einem B\u00fcro irgendwo im Osten, wo ihnen keine Gefahr droht. Da ist Adam auf dem Ozean und den Gezeiten ausgesetzt und jetzt will Joe die neuen Gebiete erkunden, voll von Indianern, von denen er nichts wei\u00df.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tom, der Barkeeper lehnte sich zu ihnen \u00fcber den Tresen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso ist es wahr? Joe verl\u00e4sst die Ponderosa.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, vielleicht, irgendwann.\u201c murrte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch hab vor einiger Zeit das Ger\u00fccht geh\u00f6rt das er geht, aber er kommt immer noch regelm\u00e4\u00dfig. Also dachte ich es war wirklich einfach nur ein Ger\u00fccht. Du wei\u00dft wie Ger\u00fcchte in einer Stadt wie dieser herumgehen.\u201c Tom nickte mit dem Kopf und seufzte dann, \u201eEs wird nicht dasselbe hier sein ohne Joe. Es war schlimm genug als Adam gegangen ist, doch er war immer der Typ von dem man es erwartet. Das konnte man nicht von Joe sagen. Er schien immer best\u00e4ndig zu sein, so wie du Hoss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, sicher, das wei\u00df ich.\u201c Hoss leerte sein Glas und seufzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war nicht fair. Zu viele Menschen in der Stadt wussten es und zu viele Menschen wollten ihn wissen lassen das sie es wissen. Hoss hatte genug. Er sah zu Candy.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWenn du meinen Pa und Joe siehst, sag ihnen ich bin nach Hause geritten.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy nickte. Hoss nahm seine Satteltasche und ging aus dem Saloon, wie ein Mann mit einer gro\u00dfen Last auf den Schultern. Candy und Tom sahen sich an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr ist nicht gl\u00fccklich dar\u00fcber, oder?\u201c sagte Tom.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas, mein Freund, ist eine Untertreibung.\u201c antwortete Candy, dann nahm er seinen Hut und folgte seinem Freund aus dem Saloon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keinen Grund f\u00fcr dich mit mir nachhause zu kommen, Candy. Geh und genie\u00dfe deine Freizeit. Ich glaube ich brauche Zeit f\u00fcr mich selbst.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu hast bald viel Zeit das zu tun, Hoss. Warum bleibst du nicht und wartest auf Joe und deinen Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss runzelte die Stirn und sch\u00fcttelte dann den Kopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, verdammt. Ich f\u00fchle mich einfach zu Elend um hier zu bleiben.\u201c er stampfte zu seinem Pferd.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Satteltasche, die die Post und das P\u00e4ckchen enthielt schlugen gegen seine Schulter als er ging. Sein Kopf war gesenkt und seine Augen blickten traurig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joseph Cartwright hatte sich entschieden seinen Vater, Candy und Hoss nicht in die Stadt zu begleiten. Er wollte f\u00fcr ein paar Stunden alleine sein. Es gab Dinge \u00fcber die er nachdenken musste, die seine Zukunft betrafen. Dinge \u00fcber die er so lange nachgedacht hatte, das er nicht mehr klarsah. Er ritt langsam durch die gro\u00dfen Ponderosa\u00a0 Pinien zum Grab seiner Mutter, das vor so langer Zeit hier angelegt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er kam jetzt nicht mehr so oft her. Er konnte sich nicht einmal an das letzte Mal erinnern als er sie das letzte Mal besucht hatte. Sie kamen als Familie jedes Jahr an ihrem Todestag und legten Blumen auf das Grab. Doch sein Kommen alleine, wurde weniger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Grab sah aus wie immer und er sa\u00df an der Stelle wo er immer sa\u00df und starrte auf den See.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war so ruhig und so friedlich. Der See schimmerte blau und silbern. Kein Wunder das sie es so sehr geliebt hatte. Er stand auf und nahm seinen Hut ab. Er drehte sich zum Grab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Sache ist Ma, ich muss einfach gehen. Ich sage ich gehe und ich habe es bereits seit Wochen gesagt und trotzdem bin ich immer noch hier. War es so auch f\u00fcr dich? Du\u00a0 hast New Orleans f\u00fcr ein neues Leben hier verlassen. Aber du warst gl\u00fccklich hier, oder nicht? Du hast es nicht f\u00fcr eine Minute bereut? Ich kann mich an dein Lachen erinnern.\u201c er stoppte und rief sich die Erinnerung ins Ged\u00e4chtnis zur\u00fcck, einer jungen Frau die ein so herzliches Lachen besa\u00df, \u201eErinnerst du dich wie du Pa dazu gebracht hast mit dir zu tanzen und wie er nein gesagt hat, er k\u00f6nne nicht tanzen und du hast gelacht und ihm gesagt er soll aufh\u00f6ren L\u00fcgen zu erz\u00e4hlen vor den Kindern.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe setzte sich wieder und pfl\u00fcckte eine Blume. Er lie\u00df sie in seinen Fingern kreisen und starrte auf den See.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWei\u00dft du, Ma. Es war so schwer Hoss zu sagen das ich gehen will. Er versteht es nicht. Ich denke er hat es irgendwie bei Adam verstanden weil Adam schon mal weg war und Pa sagt er hat die Seefahrt im Blut. Aber was f\u00fcr einen Grund kann ich angeben, au\u00dfer dass ich wegwill.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er legte die Blume auf den Grabstein und las die Worte die dort standen, als ob er sie nie zuvor gesehen h\u00e4tte. Dann setzte er sich und st\u00fctze die Ellbogen auf den Knien ab und legte seinen Kopf in die H\u00e4nde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch kann es Hoss Millionen Mal erkl\u00e4ren, aber er wird es nicht verstehen. Ich kann die richtigen Worte nicht finden, wei\u00dft du. Ich kann es nicht mal mir selbst erkl\u00e4ren. Es ist nur ein Gef\u00fchl. Als wenn mich jemand von hier wegzieht. Ma, was kann ich tun um es einfacher f\u00fcr Hoss zu machen?\u201c seufzte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu musst nichts erkl\u00e4ren,\u201c murmelte Hoss und trat aus dem Schatten hervor, \u201eIch wei\u00df nicht warum du gehen willst, weil du du bist und ich ich bin.\u201c Hoss verzog das Gesicht, \u201eAber ich wei\u00df das Menschen gehen m\u00fcssen und ihr Leben um andere Dinge aufbauen m\u00fcssen, als zu hause. Es tut mir Leid, Joe, wenn ich es dir schwerer gemacht habe. Das wollte ich nicht. Ich wei\u00df das tun musst was du dir vorgenommen hast. So ist das Leben.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe sagte darauf nichts, aber stand auf und ging auf seinen Bruder zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch wusste nicht das du hier bist, Hoss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDa bin ich sicher. Sonst h\u00e4ttest du nicht so offen mit dir selbst geredet.\u201c grinste Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe nicht mit mir selbst geredet.\u201c antwortete Joe und sah zum Grabstein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss sagte dazu nichts, immerhin, war er nicht aus demselben Grund hierhergekommen wie Joe?\u201c Er l\u00e4chelte und gab seinem kleinen Bruder eine herzliche Umarmung, die dieser erwiderte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLass uns nachhause gehen. Adam hat Pa ein P\u00e4ckchen geschickt und ich sterbe fast vor Neugier um zu wissen was drin ist.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKlingt interessant.\u201c Joe l\u00e4chelte und hob seinen Hut auf. \u201eIrgendwelche Post f\u00fcr mich`\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eKeine die nach Parf\u00fcm riecht, falls du das meinst?\u201c kam die belustigte Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie gingen zusammen weg, jeder versteckte seine eigenen Gef\u00fchle hinter Humor. Es war als ob sie pl\u00f6tzlich nicht mehr wussten was sie sagen sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 44<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben sa\u00df bereits in seinem B\u00fcrobereich, als er h\u00f6rte, das seine S\u00f6hne zur\u00fcckkamen. Er hielt einen Moment inne und lauschte, mit gehobenen Kopf, nach den Fu\u00dftritten auf der Veranda und seufzte dann zufrieden auf. Er hatte schon so viele Jahre diesen Fu\u00dftritten gelauscht \u2013 dem herum h\u00fcpfen von kleinen Jungen Stiefeln, dem fl\u00fcstern von Babyf\u00fc\u00dfen, die barfu\u00df waren \u2013 er l\u00e4chelte und wand sich wieder seinen B\u00fcchern zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In dem blauen Stuhl, so lange der Lieblingsplatz seines \u00c4ltesten Sohnes, sa\u00df Candy und las ein Buch das er vor fast einem Jahr begonnen hatte zu lesen, und er war bis jetzt bei Kapitel 9 angelangt.\u00a0 Er h\u00f6rte auch auf zu lesen und wartete bis die beiden Br\u00fcder das Haus betreten hatten, als er an die Stimmung dachte in der Hoss vor einigen Stunden im Saloon war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHi, Pa. Candy.\u201c Hoss kam zuerst ins Haus und legte seinen Hut ab und schnallte seinen Pistolengurt ab. Er trat zur\u00fcck damit Joe eintreten konnte. \u201eIch hab die Post gebracht, Pa. Adam hat dir was geschickt. Es ist hier in der Satteltasche.\u201c und er legte die Satteltasche auf das Sofa, \u201eGibt es Kaffee?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAuf dem Tisch.\u201c sagte Ben, verlie\u00df seine B\u00fccher und gab der Post den Vorrang. Ein P\u00e4ckchen von Adam? Wie aufregend! Er rieb sich in Erwartung die H\u00e4nde. \u201eIch frage mich was er uns geschickt hat?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu wirst es nicht erfahren bevor du es ge\u00f6ffnet hast.\u201c kicherte Joe, und er warf das P\u00e4ckchen zu seinem Vater, der es fing. \u201eVon wo ist der Poststempel?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWashington D.C. Und es ist noch nicht so lange her. Gibt es noch andere Briefe von ihm?\u201c Ben sah auf um Joe anzusehen und l\u00e4chelte als Joe die Post durchsuchte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHier ist einer f\u00fcr Hoss, ungef\u00e4hr 18 Monate alt, mit dem Poststempel von British Honduras. Warst du jemals dort, Pa?\u201c er sah seinen Vater an und Ben sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eEiner f\u00fcr dich, Pa, aber er muss etwa -\u201c er kniff die Augen zusammen. \u201eMann, der war \u00fcberall bevor er endlich hierher kam. Wir haben mittlerweile schon andere Briefe von ihm bekommen, seit diese geschrieben worden ist. Zwei f\u00fcr mich -\u201c er wedelte fr\u00f6hlich mit ihnen \u201edie anderen Briefe sind von wem auch immer!\u201c er zuckte die Schultern, grinste und setzte sich auf das Sofa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIrgendwas f\u00fcr mich?\u201c fragte Candy, und fragte sich ob es vielleicht m\u00f6glich war, dass es einen Brief von Ann gab, irgendetwas das ihm Hoffnung gab, aber Joe sch\u00fcttelte den Kopf und sagte leise \u00b4nein, tut mir leid`<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe las den \u00e4ltesten am meisten mitgenommenen Brief von seinem Bruder. Er l\u00e4chelte an einigen Stellen und sah an anderen ernst aus. Er \u00f6ffnete den anderen Brief und sah auf zu seinem Vater.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWillst du das P\u00e4ckchen nicht aufmachen, Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, komm schon, Pa. \u00d6ffne das P\u00e4ckchen.\u201c dr\u00e4ngte Hoss, sein eigener Brief steckte sicher in der Tasche seines Hemdes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben l\u00e4chelte, und nahm dann das rote Wachsiegel ab und begann die Schnur aufzumachen, was die j\u00fcngeren M\u00e4nner nur noch ungeduldiger werden lie\u00df, aber er war ein alter Seemann und nichts wurde verschwendet. Er sah sie mit leuchtenden Augen an als er das Papier entfernte,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eLieber Pa, Hoss und Joe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es tut mir leid das dieser Brief so kurz ist. Ich bin in Washington D.C. Und gerade von der S\u00fcdsee zur\u00fcckgekehrt. Berichte dar\u00fcber, was dort geschehen ist, sind offenbar zur Admiralit\u00e4t durchgesickert und einen Tag nachdem wir angelegt hatten, wurde mir befohlen den Pr\u00e4sidenten zu treffen. Also ging mit Zweien meiner Offiziere, die zusammen mit mir in den Berichten erw\u00e4hnt wurden, und wir haben den Pr\u00e4sidenten Mr Andrew Johnson, getroffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es scheint als ob um 1861 Pr\u00e4sident Lincoln befahl das Medaillen f\u00fcr und Tapferkeit verliehen werden und somit schicke ich euch hier was Mr Johnson mir gegeben hat. Ich m\u00f6chte das du sie bekommst, Pa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Redoubt ist aufgef\u00fcllt und ich verlasse morgen den Hafen. Kaum Zeit um sich auszuruhen. Mein erster Offizier, wurde zum Captain bef\u00f6rdert und wird auf einem neuen Schiff, der Barracuda, dienen. Er ist von den Segelschiffen zu den neuen modernen Stahlschiffen \u00fcbergegangen. Der Admiral hat mir gesagt, dass wenn ich zur\u00fcckkomme, ich eine Bef\u00f6rderung erhalten werde, aber das wurde mir nur unter uns gesagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich glaube die Zeit der Segelschiffe geht zu Ende. Im Namen des Fortschritts gehen wir von Sch\u00f6nheit und Anmut zu Geschwindigkeit und Aggressivit\u00e4t. Wie auch immer, ich schweife ab und meine Zeit l\u00e4uft ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich sende dir Pa, Hoss und Joe meine Zuneigung und versichere euch das ich euch alle sehr vermisse.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Moment herrschte Stille und dann \u00f6ffnete Ben langsam die erste Box und fand, in lila Samt eingeh\u00fcllt, die Ehrenmedaille des Kongresses. Sie sahen sie sich mit Ehrfurcht an und sahen sich dann an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch frage mich was\u00a0 mein gro\u00dfer Bruder getan hat um die zu bekommen?\u201c pfiff Joe und traute sich kaum zu atmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eZum Gl\u00fcck wissen wir das er \u00fcberlebt hat, was immer es war, die meisten dieser Medaillen werden nach dem Tod verliehen.\u201c sagte Ben und schloss langsam den Deckel der kleinen Box.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIrgendwie sch\u00f6n, oder?\u201c gr\u00fcbelte Hoss und nahm sie von seinem Vater und \u00f6ffnete den Deckel um nochmal einen Blick drauf zu werfen. \u201eWird um den Hals getragen, huh? Und schaut, sein Name steht auf der R\u00fcckseite.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie wurden 1862 eingef\u00fchrt.\u201c sagte Candy und sah sie sich mit Respekt an als Hoss sie ihm gab, \u201eDer Anker zeigt das es f\u00fcr die Navy ist.\u201c er gab sie Ben zur\u00fcck, \u201eSie m\u00fcssen sehr stolz auf ihn sein, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das bin ich.\u201c sagte Ben ernst, \u201eSehr sogar.\u201c er sah auf und l\u00e4chelte. Er sah zu Joe und Hoss, \u201eIch bin stolz auf alle meine S\u00f6hne. Das war ich immer.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eHey, Pa. Du musst sie Hop Sing zeigen -\u201c rief Joe und l\u00e4chelte breit als Ben zu Hop Sing in die K\u00fcche ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das L\u00e4cheln verschwand als Ben au\u00dfer Sichtweite war und Joe ging zu dem gro\u00dfen Kamin und sah in das Feuer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas macht alles hier ziemlich klein, oder nicht?\u201c bemerkte er.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Candy und Hoss sahen sich an, hoben die Brauen und seufzten. Candy zuckte die Schultern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, ich denke das kommt darauf an wie du es betrachtest, Joe. Ich denke niemand wird die Ponderosa als klein bezeichnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, ich sch\u00e4tze nicht.\u201c Joe nahm den Sch\u00fcrhaken und begann das Holz zu verteilen. \u201eIch habe nur gemeint -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWir wissen was du gemeint hast, Joe. Du musst es nicht schon wieder aussprechen.\u201c sagte Hoss, und mit einem Seufzen entschuldigte er sich, das er nach oben gehen wolle und Adams Brief in Ruhe lesen wollte, obwohl die Nachrichten nicht mehr aktuell waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr versteht es nicht.\u201c murrte Joe und sah seinem Bruder nach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, das tut er nicht, nicht mehr als du nicht verstehst warum er hierbleiben will.\u201c Candy l\u00e4chelte leicht, \u201eJoe, du redest schon so lange dar\u00fcber, glaubst du es ist deinem Bruder fair gegen\u00fcber ihn im unklaren zu lassen was du vorhast? Die ganze Stadt redet dar\u00fcber, wei\u00dft du? Was denkst du wie er sich f\u00fchlt wenn die Leute ihn darauf ansprechen?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe nicht gedacht das die Leute in der Stadt \u00fcber meine Pl\u00e4ne Bescheid wissen.\u201c Joe warf einen besorgten Blick in Richtung Treppe, Ich sch\u00e4tze ich sollte beginnen etwas zu tun anstatt nur dar\u00fcber zu reden.\u201c er sah wieder hinunter zum Feuer, \u201eIch\u00a0 war noch nie zuvor in meinem Leben ohne Pa, Adam und Hoss. Ich glaube ich z\u00f6gere so lange weil\u00a0 ich mir nicht sicher bin ob ich es tun kann.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEin Mann kann alles erreichen, wenn er nur fest davon \u00fcberzeugt ist.\u201c antwortete Candy leise, \u201eDein Bruder hat das bewiesen, oder nicht?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte gedankenvoll. Er wollte nicht erw\u00e4hnen das Adam sich sehr von ihm unterschied und das dessen Entscheidung nicht aus einem Impuls heraus kam, so wie sein eigener. Er sah Ben an, der wieder in den Raum gekommen war, mit der Box in seiner Hand und einem L\u00e4cheln auf dem Gesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, ich hasse es es gerade jetzt zu erw\u00e4hnen, aber ich denke ich sollte wirklich Pl\u00e4ne machen zu gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben stoppte und starrte Joe an und dann zu Candy und dann sah er sich im Zimmer um.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWo ist Hoss?\u201c fragte er mit tiefer Stimme.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wollte Adams Brief in seinem Zimmer lesen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun gut. Ich denke wir sollten uns \u00fcber deine Pl\u00e4ne unterhalten wenn wir alle zusammen sind, Joseph.\u201c und er ging zu seinem Arbeitsbereich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie h\u00f6rten wie die T\u00fcr des Safes ge\u00f6ffnet\u00a0\u00a0 und wieder geschlossen wurde. Adams Medaille war nun sicher weggeschlossen und wartete auf seinen Besitzer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel 45<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMein lieber Bruder Hoss,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt so viel was ich in diesem Brief sagen m\u00f6chte, aber aus irgendeinem Grund kann ich nicht die richtigen Worte finden, wie ich sie sagen soll. Ich habe Briefe von Pa und Joe gelesen die andeuten das Joe vorhat die Ponderosa zu verlassen. Es kann sein, das zu der Zeit wenn du diesen Brief erh\u00e4ltst, er bereits weg ist, oder vielleicht seine Meinung ge\u00e4ndert hat und bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So weit weg und mit der schwierigen und unregelm\u00e4\u00dfigen Kommunikation, ist es schwer zu wissen was passiert oder warum. Nun, vielleicht verstehe ich das warum &#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt keinen Grund dich zu fragen wie du dich f\u00fchlst. Ich kann mich an den Abend erinnern als die Reardons auf der Ponderosa waren nachdem Joe angeschossen wurde Ich h\u00e4tte alles daf\u00fcr getan um die Uhr an diesem Tag zur\u00fcckzudrehen, damit das nicht passiert w\u00e4re, doch es ist, und ich denke es hat mir bewusst gemacht wie frustriert ich mit dem Leben dort war. Ich kann mich erinnern das ich Thoreau zitiert habe, und du hast geduldig zugeh\u00f6rt und dann ausgedr\u00fcckt wie du \u00fcber die Ponderosa denkst, \u00fcber daheim. Du hast wahre Poesie gesprochen, Hoss, ich denke dein Herz hat aus die gesprochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joes Herz spricht nicht so, Hoss. Das wird es nie. Das ist warum, wenn er vorhat zu gehen, du zur\u00fccktreten und ihn gehen lassen musst. Wenn ich zur\u00fcckkomme, Hoss, bin ich \u00fcberzeugt davon das ich ihn dort antreffe. Er hat franz\u00f6sisches Blut in sich, er ist ein Romantiker, er ist eine Masse von Gegens\u00e4tzen und er ist ein junger Mann. Es ist Zeit f\u00fcr ihn nach drau\u00dfen zu gehen und sich zu testen, ohne uns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sei geduldig mit ihm, Hoss. Sei auch sanft mit dir selbst. Gib dir keine Schuld oder denke das du vielleicht etwas falsch gemacht hast, weil er so f\u00fchlt \u2013 es hat nichts mit dir zu tun in diesem Zusammenhang. Was es mit dir zu tun hat ist, das alles was du f\u00fcr ihn getan hast und was du f\u00fcr ihn warst, der Grund sein wird das er wieder heim kommt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00fcmmer dich um Pa f\u00fcr mich, Hoss. Schreib zur\u00fcck sobald du kannst. Ich fahre jetzt in die S\u00fcdsee und ich wei\u00df nicht wann ich zur\u00fcck bin. Ich hoffe dein Brief erreicht mich bald..<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dein Bruder f\u00fcr immer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss seufzte und las den Brief nochmal. Er war vor so langer Zeit geschrieben und doch war es so zeitnah. Er steckte ihn in den Umschlag zur\u00fcck und legte ihn unter sein Kissen. Sp\u00e4ter, nach dem Abendessen w\u00fcrde er ihn nochmal lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Essen war angenehm. Sie unterhalten sich \u00fcber einige Dinge die in Adams anderen Briefen standen, und Candy bem\u00fchte sich die Stimmung leicht zu halten, wohl wissend das Joe mit sich haderte ihnen seine Entscheidung mitzuteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing hatte ein besonderes Essen zubereitet zu Ehren von Adams Medaille und Hoss \u00fcberraschte sie alle damit das er mehr als wie die Tage zuvor. Es brachte Ben dazu sich zu fragen ob Hoss der Meinung war das Joe nicht gehen w\u00fcrde, das er sich nun entspannen konnte da alles so blieb wie immer. Er sah ab und zu zu Candy um zu sehen ob der junge Mann \u00e4hnliche Gedanken hatte, aber Candy war zu sehr mit reden besch\u00e4ftigt und Witz zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa \u2013 kann ich jetzt reden?\u201c sagte Joe als sie die Mahlzeit beendet hatten und stand auf um mit den anderen vor den Kamin zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Sohn, sag was du zu sagen hast.\u201c sagte Ben leise und setzte sich in den roten Ledersessel und sah zu Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGeht es darum das du uns verl\u00e4sst?\u201c fragte Hoss, und blinzelte und schluckte schwer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, Hoss.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDann solltest du es am besten sagen, oder nicht?\u201c antwortete Hoss und setzte sich auf das Sofa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, ich sch\u00e4tze das sollte ich. Ich habe es so lange aufgeschoben das du vielleicht gedacht hast ich habe es vergessen. Tatsache ist das ich mich entschieden habe Ende des Monats zu gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas ist in zwei Wochen.\u201c sagte Candy ruhig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das ist richtig. Es ist die beste Zeit zu reisen&#8230;\u201c antwortete Joe schnell und er sah zu Hoss, \u201eGlaubst du nicht, Hoss?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSicher ist es.\u201c antwortete Hoss \u201eIch nehme an du hast deine Route geplant, huh?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe nickte, er biss sich auf die Lippe und drehte sich um zu seinem Vater zu sehen, der nachdenklich auf die Obstsch\u00fcssel blickte als ob sie die Antworten auf alle Fragen des Universums h\u00e4tte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa? Ist das in Ordnung mit dir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben\u00a0 sah in die besorgten Augen und nickte. Er erinnerte sich daran als der junge Mann ein Kind war, besorgt \u00fcber Hausaufgaben und ihn hilfesuchend ansah. Als er ein kleiner Junge war der gerade festgestellt hat das er laufen konnte&#8230;er erinnerte sich an so viel als er nun in das Gesicht des jungen Mannes blickte voll Stolz. Er nickte wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs ist in Ordnung, Sohn. Du musst tun was du f\u00fcr richtig h\u00e4ltst.\u201c und er l\u00e4chelte obwohl sein Herz schwer in seiner Brust schlug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAm besten holst du die Karten und zeigst uns wo du hin willst, Shortshanks.\u201c sagte Hoss und stand auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, sicher, ich will -\u201c Joe stand auf und ging zum Schreibtisch, wo er die Karten holte, \u201eNat\u00fcrlich, du musst realisieren das viele von den Karten nicht auf dem neuesten Stand sind. Neue Gebiete werden \u00fcberall erschlossen, also m\u00fcssen \u00fcberall neue Grenzen gezogen werden -\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben folgte ihnen und h\u00f6rte zu. Er konnte h\u00f6ren, wie eine andere eifrige Stimme auf verschiedene Punkte auf einem alten Globus deutete, den sein Vater behalten hatte, und wie sie aufmerksam zuh\u00f6rten, mit ihren K\u00f6pfen begeistert nickten, und ihm auf den R\u00fccken schlugen. Au\u00dfer seine Mutter, sie strich ihm \u00fcber den Kopf, als ob er ein Baby w\u00e4re, und sie bef\u00fcrchtete ihn nie wieder zu sehen. Dann war er gegangen, f\u00fchlte sich als ob er Fl\u00fcgel h\u00e4tte und sein Herz schlug vor Begeisterung. Es war ein nicht endender Kreis, einer der f\u00fcr immer rundherum ging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter, als er alleine war, sa\u00df er beim ausgehenden Feuer, und versuchte sich daran zu erinnern was Joe ihnen genau erz\u00e4hlt hatte. Er zog an seiner Pfeife ohne sie anzuz\u00fcnden. Er wollte nur nachdenken. Das knarren einer Stufe lie\u00df ihn Aufsehen und sah Hoss der auf ihn zukam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eImmer noch angezogen, Hoss?\u201c Ich dachte du w\u00fcrdest inzwischen schlafen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNee, es gibt Dinge die mich besch\u00e4ftigen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDu meinst Joe?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, das stimmt. Geht es dir dabei gut, Pa?\u201c Hoss begutachtete seinen Vater aufmerksam. Er wollte sicher gehen das sein Vater ihm die Wahrheit sagte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Hoss, ich w\u00fcrde L\u00fcgen wenn ich sagen w\u00fcrde das ich gl\u00fccklich dar\u00fcber bin. Wie schon vorher zu dir gesagt habe, ein Kind ist nur eine Leihgabe f\u00fcr die Eltern. Joe muss jetzt erwachsen werden&#8230;und wir m\u00fcssen ihn loslassen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss nickte. Das war was Adam geschrieben hatte. Er seufzte und setzte sich in den Stuhl gegen\u00fcber seinem Vater.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas war eine sch\u00f6ne Medaille die sie Adam gegeben haben, nicht wahr, Pa?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben l\u00e4chelte, nickte und seufzte. Als er in das Feuer starrte fragte er sich wo sein \u00e4ltester Sohn jetzt war, all diese Meilen auf See. War er sicher? W\u00fcrde er nachhause kommen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>55.56s\u00fcd und 67.19 west liegt Kap Horn. Geliebt und gehasst von Matrosen seit vielen Jahren, seit seiner Entdeckung im 17. Jahrhundert, den M\u00e4nnern war die einzigartige gef\u00e4hrliche Passage bewusst. 1400 Fu\u00df steile Felsen, die von der See emporragten und der Ozean bewegte sich wie einem Sturm. Die Strecke von Wasser, zwischen Kap Horn und den Diego Ramirez Inseln war \u00fcber 60 Meilen weit aber die schlechten Wetterbedingungen in diesem Gebiet machten sie unberechenbar und gewaltsam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz der schlechten Wetterbedingung war die Strecke um das Horn die bevorzugte Route von New York nach San Francisco, besonders seit der Zeit des Goldrausches 1840. Welle, h\u00f6her als 65 Fu\u00df wurden beobachtet von denen die die Reise \u00fcberlebt hatten, und die die es geschafft hatte geh\u00f6rten zu der h\u00f6heren Klasse der Seem\u00e4nner, den Kap Hornern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam Cartwright hatte das Kap zweimal umfahren w\u00e4hrend seiner Karriere in der Navy. Einmal in der Redoubt unter seinem eigenen Kommando. Jetzt in einem Konvoi von acht Schiffen k\u00e4mpfte er wieder gegen dieses Aggressive\u00a0 Element.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr\u00fcher am Tag hatten sie ein Rudel Wale gesehen, ein wundersch\u00f6ner Anblick und einer der die M\u00e4nner dazu gebracht hatte zur Seite zu laufen. Es war nicht das erste Mal das wundersch\u00f6ne S\u00e4ugetiere gesichtet wurden, aber jedes Mal ging einem das Herz auf bei der Erhabenheit und W\u00fcrde wie sie durch die Wellen glitten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Wind war nicht mehr so stark und die M\u00e4nner fragten um Erlaubnis ein Boot ins Wasser zu lassen und einen mit der Harpune zu fangen, doch der Captain erlaubte es ihnen nicht. Zuerst gab es unzufriedenes Gemurmel, doch das \u00e4nderte sich in Dankbarkeit, als das Horn sie massiv durchsch\u00fcttelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die acht Schiffe k\u00e4mpften sich nach vorne. Jeder Mann auf seinem Schiff glaubte der einzige zu sein der so etwas durchmachte und sie beteten das der Sturm aufh\u00f6rte und ihr Schiff wieder in ruhiges Gew\u00e4sser fuhr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam, in Zeiten wenn seine M\u00e4nner und sein Schiff in Gefahr waren, verlie\u00df nie die Br\u00fccke. Er war nie ein Offizier der nur an der Seite stand und Befehle gab, er griff ein wenn es etwas zu tun gab wenn er sah das niemand anderes da war. F\u00fcr seine M\u00e4nner galt er als einer der besten Offiziere in der Flotte und als ein Mann der sp\u00e4ter zur See kam als die meisten, wurde seine Bekanntheit oft verglichen mit einem Meteor am Firmament.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown k\u00e4mpfte seit einiger Zeit mit mehreren M\u00e4nnern ein 12 Zoll Tau zu bergen bevor es sich im Propeller des Bollwerks verhedderte. Sie k\u00e4mpften gegen die Macht des Windes und des Regens, dem Hagel und dem Schnee der ihnen entgegenschlug und die M\u00e4nner wurden von Seite zu Seite geschleudert. Der gro\u00dfe Mann verlor seinen halt\u00a0 und wollte sich am Tau festhalten, das zerriss und so schnell aufrollte das es sein Bein aufriss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam, der bereits auf dem Weg war zu helfen, griff eine Axt, die gl\u00fccklicherweise noch an Ihrer Stelle war und schlug kr\u00e4ftig gegen das Tau. Seine M\u00e4nner, die das Problem des Steuermanns und den Versuch des Captains den Mann zu befreien, erkannten verlie\u00dfen ihre Posten um zu helfen, so das innerhalb weniger Minuten Brown vor dem sicheren Tod bewahrt wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schmerz seiner Verletzung versetzte ihn in Bewusstlosigkeit und er lag auf dem Deck das voll Wasser und seinem Blut war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam wies einige M\u00e4nner an den Steuermann auf die Krankenstation zu bringen, w\u00e4hrend er mit den anderen M\u00e4nnern daran arbeitete das kaputte Tau aufzurollen, so dass es nicht mehr hin und her flog und noch mehr Matrosen verletzte. Es war unter normalen Bedingungen schon eine schwere Aufgabe, doch jetzt, w\u00e4hrend sie gegen das Wetter k\u00e4mpften brauchten sie sechs M\u00e4nner um die Arbeit zu erledigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwei Tage vergingen bevor sie in ruhigeres Gew\u00e4sser kamen und jeder Mann auf seinem Schiff f\u00fchlte sich wie ein Held. Zwei Schiffe wurden verloren. Es gab keine Anzeichen davon wie sie verschwunden sind. Jedes Schiff hatte seinen eigenen Kampf ums \u00dcberleben gef\u00fchrt und als der Kampf vorbei war sahen sie sich erleichtert um, das sie verschont geblieben waren und traurig \u00fcber den Verlust der beiden Schiffe und den hunderten von M\u00e4nnern die den Kampf gegen das Horn verloren hatten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jacob Brown \u00f6ffnete die Augen als ihn eine Hand an der Schulter ber\u00fchrte. Nachdem er eine Weile blinzelte um seine Sicht zu kl\u00e4ren, sah er das Gesicht des Captains der auf ihn herab sah und l\u00e4chelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSie haben mir das Leben gerettet, Sir.\u201c sagte er leise und reichte seine, mit Schwielen \u00fcberzogene, Hand dem j\u00fcngeren Mann der sie warmherzig sch\u00fcttelte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch und sechs andere Jacob,\u201c antwortete Adam mit einem L\u00e4cheln \u201eWie f\u00fchlen sie sich?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eFroh am Leben zu sein, Sir.\u201c sagte Jacob mit unbestreitbarer W\u00e4rme in seinen Worten, \u201eIch habe geh\u00f6rt wir haben zwei Schiffe verloren.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Vigilant und die Scott.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGute Schiffe, Sir. Ich habe mal mit Captain Marriott auf der Vigilant gedient. Aber das passiert oft wenn ein Konvoi das Horn bek\u00e4mpft und es ist unm\u00f6glich ihnen zu helfen wenn jeder um sein eigenes Leben auf seinem Schiff k\u00e4mpft.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und sah sich um, zu den anderen M\u00e4nnern die verletzt wurden. Jacob reichte mit der Hand nach dem Arm seines Captains,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe geh\u00f6rt wir haben einige M\u00e4nner verloren, Sir?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa. Zwei M\u00e4nner wurden \u00fcber Bord gesp\u00fclt, was nicht bemerkt wurde bis es zu sp\u00e4t war. Crewman Willets starb an seinen Kopfverletzungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh, er hatte sechs Kinder, Sir.\u201c seufzte Jacob \u201eDas ist kein Leben f\u00fcr einen verheirateten Mann, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam l\u00e4chelte nur und wollte aufstehen als Jacob seinen Arm noch fester griff,<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eCaptain, ich werde nicht vergessen was sie f\u00fcr mich getan haben. Sie haben mir das Leben gerettet und auch meinem Bein. Wenn sie nicht gewesen w\u00e4ren h\u00e4tte dieses Tau mein Bein abgerissen. Ich werde das nicht vergessen, Sir und ich schw\u00f6re, sollten sie jemals Hilfe brauchen, pfeifen sie einfach nach mir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch erinnere mich daran das sie mir das schon mal versprochen haben, Jacob.\u201c sagte Adam l\u00e4chelnd und sch\u00fcttelte dem Mann die Hand. \u201eSeien sie dankbar das unsere M\u00e4nner so diszipliniert sind, das eine Axt da war wo sie sein sollte zur Zeit als sie am meisten gebraucht wurde.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er trat von Jacob Brown zur\u00fcck und widmete sich den anderen M\u00e4nnern zu, die wie er wusste, dankbar waren f\u00fcr ein paar pers\u00f6nliche Momente mit ihrem Captain. Jacob Browns Versprechen war vergessen w\u00e4hrend der Zeit. Aber es war ein Versprechen das eines Tages eingel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es herrschte ein unangenehmer Geruch in der Krankenstation, der sich nicht vermeiden lies, wenn man die beengten Zust\u00e4nde ber\u00fccksichtigte, so ging er dankbar wieder ans Deck in die frische Luft. Es dauerte nicht lange bis O`Brian an seiner Seite stand, und wie sein Captain stand er gerade, mit den H\u00e4nden hinter dem R\u00fccken gefaltet, die Augen zur See.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eWoran denken sie, Sir?\u201c fragte O\u00b4Brian schlie\u00dflich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh, na ja -\u201c Adam zuckte die Schultern und grinste Verlegen, \u201eIch denke an meine Familie.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas hab ich auch getan, Sir. Ich denke es wird nicht viele geben die das heute nicht tun.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam nickte und seine Augen tr\u00fcbten sich ein bisschen als er an die vielen Witwen und Waisenkinder dachte die das Ergebnis diese tragischen Reise sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun, Mr O\u00b4Brian, sind sie vorher schon um das Horn gefahren?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNein, Sir.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIn diesem Fall, geh\u00f6ren sie jetzt zu einer Elite, da sie ihre erste Fahrt \u00fcberlebt haben. Das bedeutet sie k\u00f6nnen jetzt einen Ohrring an ihrem linken Ohr oder an ihrer Brust tragen. Wussten sie das?\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEinige M\u00e4nner haben mir das gesagt, Sir, und auch das ich jetzt gegen den Wind urinieren kann.\u201c O\u00b4Brian grinste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa, aber machen sie keine Gewohnheit daraus,\u201c Adam lachte, \u201eSie m\u00f6gen ein Kap Horner sein, aber der Wind hat immer noch seine eigenen Regeln und keinen Respekt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>O\u00b4Brian l\u00e4chelte und sah in den Horizont. Er seufzte schwer und sah dann wieder zu seinem Captain. Eventuell gab es jetzt ein paar wei\u00dfe Str\u00e4hnen in seinem schwarzen Haar, die noch nicht da waren als sie sich das erste Mal getroffen hatten. Vielleicht waren seine Augen tiefer in ihren Augenh\u00f6hlen versunken und vielleicht l\u00e4chelte er nicht mehr so viel wie fr\u00fcher, doch immer noch sah er einen gutaussehende, stolzen und resoluten Mann vor sich. Ein Mann von dem er Stolz sagen konnte, Captain, oh mein Captain<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tags: \u00a0Family<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung: Diese Geschichte f\u00fchrt Candy in die Cartwright Familie ein, in der er einen ruhelosen Joe Cartwright vorfindet, der die Tatsache \u00fcbelnimmt, dass sein \u00e4ltester Bruder die Ponderosa verlassen hat. Adam erlebt in der Zwischenzeit seine eigenen Abenteuer, weit weg auf dem Ozean&#8230;mit dieser Geschichte startet meine Captain Cartwright Serie, vorrausgegangen ist jedoch die Geschichte I Shall Cherish You Forever.<\/p>\n<p>Rating:\u00a0 T\u00a0 (68,645 words)<\/p>\n","protected":false},"author":145,"featured_media":14530,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"template-full-width-post.php","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false,"_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[2,7,23,11],"tags":[],"class_list":["post-14108","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-actionadventure","category-a-u","category-drama","category-german","wpcat-2-id","wpcat-7-id","wpcat-23-id","wpcat-11-id"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_likes_enabled":true,"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/bonanzabrand.info\/library\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Captain-Cartwright.jpg?fit=384%2C512&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14108","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/145"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14108"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14108\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14108"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14108"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14108"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}