{"id":5220,"date":"2009-12-04T20:17:13","date_gmt":"2009-12-05T01:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=5220"},"modified":"2025-02-27T12:22:14","modified_gmt":"2025-02-27T17:22:14","slug":"schone-bescherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=5220","title":{"rendered":"Sch\u00f6ne Bescherung (by Adam4Ever)"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"label\" style=\"color: #000000;\">Summary: \u00a0<\/span>Um nicht zu viel vor weg zu nehmen, es geht um die vorweihnachtliche Zeit auf der Ponderosa. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><span class=\"label\" style=\"color: #000000;\">Rated:<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0K+ (2,575 words)<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"pagetitle\">\u00a0<strong>Sch\u00f6ne Bescherung<\/strong><\/div>\n<div class=\"chapter\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>So langsam wurde es auf der Ponderosa immer k\u00e4lter.<\/strong><\/p>\n<p>Der Winter war dieses Jahr bitter kalt und der Schnee lag Meter hoch.<\/p>\n<p>Zum dritten Mal legte Hoss an diesesem Nachmittag Holz f\u00fcr den Kamin nach.<\/p>\n<p>Er blickte in die flackernden Flammen und lauschte dem Knistern und Knacken des Holzes.<\/p>\n<p>\u201eIch habe das Gef\u00fchl es wird jeden Tag k\u00e4lter,\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>\u201eJa und unsere Holzvorr\u00e4te gehen auch langsam zur Neige,\u201c stellte Ben fest.<\/p>\n<p>\u201eWie w\u00e4re es, wenn einer von euch drau\u00dfen neues Feuerholz holen geht, bevor wir hier ganz eingeschneit sind?\u201c fragte Ben, aber ihm war schon klar, dass sich keiner seiner Jungs freiwillig f\u00fcr diesen ungem\u00fctlichen Job melden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eWie w\u00e4re es mit dir Adam?\u201c<\/p>\n<p>Adam der gerade in dem blauen Lehnsessel sa\u00df, war vertieft in ein dickes Buch.<\/p>\n<p>\u201eAdam?!\u201c sagte Ben kurz darauf etwas lauter, denn Adam schien zu vertieft um ihn zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>\u201eMuss das sein Pa? Ich bin gerade mitten in einer spannenden Geschichte,\u201c antwortete Adam nach einer kurzen Weile. \u201eOk und wie w\u00e4re es dann mit Joe? A propo Joe, wo steckt der Junge \u00fcberhaupt?\u201c Hoss schien sich etwas zu langweilen und stocherte im Feuer herum.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, er ist oben auf seinem Zimmer, Pa.\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>\u201eEin bisschen frische Luft schadet ihm nicht. Sag ihm bitte bescheid, dass er das Holz holen soll.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMistel Caltwlight!\u201c rief Hop Sing und kam ins Wohnzimmer gelaufen. Den ganzen Vormittag hatten sie ihn nicht zu Gesicht bekommen, so viel hatte er zu tun.<\/p>\n<p>\u201eWeihnachtskekse seien fast feltig, m\u00fcssen abel noch feltig backen. K\u00f6nnen Sie kulz aufpassen, ich muss oben saubel machen.\u201c<\/p>\n<p>Ohne eine Antwort abzuwarten war Hop Sing schon nach oben gelaufen.<\/p>\n<p>Ben runzelte nur die Stirn und las dann die Zeitung weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dessen hatte Hoss an Joes Zimmert\u00fcr angeklopft.<\/p>\n<p>\u201eJoe?\u201c. \u201eJa Hoss,\u201c antwortete eine Stimme von drinnen.<\/p>\n<p>\u201ePa sagt, du sollst Feuerholz holen gehen.\u201c<\/p>\n<p>Es kam keine Antwort. Gerade wollte Hoss eintreten, als Joe die T\u00fcre \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>\u201eWarum ausgerechnet ich?\u201c fragte er mit einem \u201eImmer-auf-die-Kleinen\u201c-Blick.<\/p>\n<p>\u201eWieso kommst du extra nach oben um mir das zu sagen, anstatt es selbst holen zu gehen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eHm&#8230;.\u201c murmelte Hoss \u201eAdam sollte es eigentlich holen &#8230;..\u201c<\/p>\n<p>\u201eAha und warum tut er es dann nicht?\u201c sagte Joe leicht aufgebracht.<\/p>\n<p>\u201eNa ja&#8230;er liest gerade ein spannendes Buch&#8230;.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAh ja und da dachte sich mein liebes Br\u00fcderchen, ich k\u00f6nne das f\u00fcr ihn erledigen, wie?\u201c<\/p>\n<p>Hoss hatte kaum die Gelegenheit zu sagen, dass es Pa&#8217;s Anweisung gewesen war, als Joe ihm die T\u00fcr vor der Nase zu schlug und von innen rief: \u201eSag ihm, er soll es selbst machen! Ich bin nicht sein Laufbursche, den er herumschicken kann.\u201c \u201eAber Joe!\u201c rief Hoss und war gerade im Begriff die T\u00fcrklinke herunterzudr\u00fccken, als er entschied ihn in Ruhe zu lassen, da es sowieso keinen Sinn machte mit ihm zu diskutieren, wenn er sich in einer solch gereizten Stimmung befand.<\/p>\n<p>Hoss ging den Flur entlang. Hop Sing rannte ihm schwer besch\u00e4ftigt mit einem Packen von Laken und Bettw\u00e4sche entgegen. \u201eAus dem Weg Mistel Hoss! Ich haben viel viel zu tun vor Weihnachten!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wieder im Wohnzimmer, sagte Hoss: \u201eLittle Joe hat vielleicht eine miese Laune.<\/p>\n<p>Er sagt Adam soll es selbst machen, er sei nicht sein Laufbursche.\u201c<\/p>\n<p>Ben legte die Zeitung rasch beiseite. \u201eWas ist das denn f\u00fcr ein Ton? Den ganzen Tag sitzt er schon in seinem Zimmer, da wird es ja wohl nicht zu viel verlangt sein drau\u00dfen Holz zu holen.\u201c<\/p>\n<p>Ben wollte sich gerade auf den Weg zu Joes Zimmer machen, als Adam, der sich mittlerweile dem Kapitelende angen\u00e4hert hatte, pl\u00f6tzlich aufstand, sein Buch ablegte und Ben sachte zur\u00fcckhielt.<\/p>\n<p>\u201eSchon gut Pa, er wird schlechte Laune haben, wegen dem langen Winter. Ich geh das Holz holen.\u201c<\/p>\n<p>Schnell hatte er einen Mantel \u00fcbergezogen und \u00f6ffnete die T\u00fcr. Drau\u00dfen schneite es und es schien sich ein Schneesturm anzubahnen. Ein eiskalter Wind pfiff durch den Raum. Ein paar Schneeflocken kamen hereingewirbelt. Die T\u00fcr viel ins Schloss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eVielleicht hat er recht, Pa.\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>\u201eWenn er schlechte Laune hat, dann ist das aber noch lange kein Grund sie an der Familie herauszulassen.\u201c sagte Ben und z\u00fcndete sich seine Pfeife an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine Weile schwiegen beide. Dann ging Ben zum Schreibtisch um einige Briefe nachzusehen.<\/p>\n<p>Hoss betrachtete Adams Buch und fragte sich: \u201eWas lie\u00dft Adam da eigentlich so Spannendes?\u201c<\/p>\n<p>Er nahm das Buch, bl\u00e4tterte auf die ersten Seiten zur\u00fcck und fing an zu lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit kam Adam schwer beladen mit Holzscheiten zur\u00fcck und legte sie neben dem Kamin ab. \u201eSo das reicht f\u00fcr die Nacht.\u201c<\/p>\n<p>Er wollte gerade noch einen Scheit nachlegen, als er ger\u00e4uschvoll Luft in die Nase einsog und sagte: \u201eSagt mal, riecht ihr das auch?!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oh nein, sie hatten Hop Sings Kekse vergessen!<\/p>\n<p>Alle drei Cartwrights rannten rasch in die K\u00fcche.<\/p>\n<p>Ben \u00f6ffnete den Ofen und zog mit einem Handtuch das Blech mit den verbrannten Keksen hervor.<\/p>\n<p>\u201eWie das stinkt.\u201c stellte Hoss fest und wedelte sich mit der Hand frische Luft zu.<\/p>\n<p>\u201eMist.\u201c sagte Ben. Das habe ich v\u00f6llig vergessen \u00fcber die Sache mit Joe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als h\u00e4tte er so etwas geahnt stand Hop Sing pl\u00f6tzlich im K\u00fccheneingang und stemmte seine Arme in die H\u00fcften. \u201eMistel Caltwlight! Sie nicht haben gut aufgepasst! Alle Kekse seien verbrannt!<\/p>\n<p>Nun muss ich neue backen. Ich haben sowieso so viel zu tun vor Weihnachten und Caltwlights seien keine Hilfe. Sie nur machen Dleck den ganzen Tag im Haus! Wild Zeit das wiedel gehen zu Linder auf die Weide, wo Dleck machen nicht so schlimm!\u201c<\/p>\n<p>Aufgebracht verscheuchte Hop Sing die drei aus der K\u00fcche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNa gro\u00dfartig, nun sind schon zwei im Haus schlecht gelaunt,\u201c sagte Adam.<\/p>\n<p>\u201eDa geht ja die ganze Weihnachtsstimmung fl\u00f6ten,\u201c stellte Hoss fest.<\/p>\n<p>Adam wollte gerade zum Sessel zur\u00fcckgehen und sein Buch weiter lesen.<\/p>\n<p>\u201eHey, wer hat das Buch zugeschlagen?!\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u00c4hm&#8230;das war ich.\u201c gab Hoss zu. \u201eToll, jetzt wei\u00df ich nicht mehr auf welcher Seite ich war.\u201c<\/p>\n<p>genervt fing er an in dem dicken Buch herumzubl\u00e4ttern um die Seite wiederzufinden, die er zuletzt gelesen hatte. \u201eMusst du immer an meine Sachen gehen?\u201c. \u201eAch Adam, ich wollte nur sehen, was du da liest. Das werde ich ja wohl noch d\u00fcrfen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNun fangt nicht auch noch an!\u201c ermahnte sie Ben vom Schreibtisch aus.<\/p>\n<p>\u201eIhr benehmt euch wie zankende Schuljungen.\u201c<\/p>\n<p>Auch sie waren gereizt von dem \u201eHerumgehocke\u201c im Haus. Sie waren es nicht gew\u00f6hnt den ganzen Tag still in der Ecke zu sitzen.<\/p>\n<p>\u201eHoss komm mal her!\u201c sagte Ben um die beiden von einander abzulenken.<\/p>\n<p>\u201eSchau dir mal den Brief von meinem Freund Jack an. Er schreibt, er verbringt Weihnachten bei seinen Verwandten in San Francisco.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben wusste, dass die Streitigkeiten zunehmen w\u00fcrden je l\u00e4nger sie Tag ein Tag aus im Haus aufeinander h\u00e4ngen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wenn das bis Weihnachten so weiter gehen w\u00fcrde, w\u00fcrde Hoss Recht behalten und die Stimmung w\u00e4re im Keller. Das musste vermieden werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag passierte etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches.<\/p>\n<p>Joe war als erster nach Ben aufgestanden.<\/p>\n<p>\u201eNa nu, du so fr\u00fch hier?\u201c fragte Ben seinen J\u00fcngsten \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>\u201eJa Pa. Ich konnte nicht richtig schlafen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWieso?\u201c fragte Ben besorgt.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keinen speziellen Grund&#8230;.Vermutlich, weil wir tags\u00fcber nicht wirklich viel machen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDas kann gut sein, Joe. Ich schlage vor wir schreiben gleich ein paar Weihnachtskarten und du bringst sie in die Stadt zum Verschicken. Ich denke es ist wichtig, dass du mal hier raus kommst.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcsstest du dir erst einen Weg zum Stall frei schaufeln.\u201c lachte Ben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh Pa. Das ist eine gute Idee.\u201c<\/p>\n<p>Als Hoss und Adam kurz nacheinander zum Fr\u00fchst\u00fcckstisch kamen, stand Joe schon auf und verschwand drau\u00dfen. \u201eJoe ist schon wach? Ist er krank.\u201c sagte Hoss. Adam lachte.<\/p>\n<p>\u201eNein nein Jungs er konnte nur nicht richtig schlafen diese Nacht.<\/p>\n<p>Ich habe f\u00fcr heute eine Aufgabe f\u00fcr euch. Wir haben noch keinen Tannenbaum f\u00fcr Heilig Abend.<\/p>\n<p>Also schlage ich vor, ihr beiden sucht eine sch\u00f6ne Tanne aus und bringt sie herein.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh ja Pa. Das stimmt.\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>\u201eWir werden die pr\u00e4chtigste Tanne von ganz Nevada ausfindig machen!\u201c sagte Adam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eNun gut Jungs, aber passt auf, dass die pr\u00e4chtigste Tanne von Nevada noch in die pr\u00e4chtigste Ranch von Nevada passt.\u201c Alle lachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kaum war das Fr\u00fchst\u00fcck beendet, waren alle Cartwright-S\u00f6hne au\u00dfer Haus und gingen einer T\u00e4tigkeit nach. Ben hatte es geschafft sie alle zu besch\u00e4ftigen und sie so vom Streiten abzuhalten.<\/p>\n<p>Er hoffte, dass seine S\u00f6hne nach ihrer R\u00fcckkehr wieder ausgeglichener sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hop Sing war w\u00e4hrend dessen schon eifrig dabei allerlei f\u00fcr die baldigen Festtage vorzubereiten.<\/p>\n<p>Sie w\u00fcrden eine Menge G\u00e4ste zu Weihnachten auf der Ponderosa haben und Hop Sing wollte daf\u00fcr alles auf Hochglanz bringen, was nat\u00fcrlich nicht einfach war. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden h\u00f6rte man, wie Hop Sing sich lautstark \u00fcber die Haufen von Arbeit beklagte und drohte nach Weihnachten zur\u00fcck nach China zu gehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach gut drei Stunden kehrten Hoss und Adam mit einem pr\u00e4chtigen Tannenbaum zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Gemeinsam errichteten Sie ihn im Wohnzimmer. Er reichte bis knapp unter die Decke.<\/p>\n<p>\u201eDa habt ihr aber wirklich einen sehr pr\u00e4chtigen Baum gefunden. Etwas gr\u00f6\u00dfer und er h\u00e4tte nicht mehr ins Haus gepasst. Da geht noch so gerade der Stern auf die Spitze&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa du wolltest doch die pr\u00e4chtigste Tanne, die noch ins Haus geht.\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>\u201eUnd die hast du nun.\u201c erg\u00e4nzte Adam.<\/p>\n<p>Ben lachte. \u201eJa das ist wahr Jungs. Dann lasst sie uns schm\u00fccken. Sie soll ihr sch\u00f6nstes Weihnachtskleid anziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh ja Pa, die G\u00e4ste werden staunen,\u201c sagte Hoss begeistert und wollte sich schon Ben anschlie\u00dfen um die Kiste mit dem Christbaumschmuck zu holen, als Adam sagte:<\/p>\n<p>\u201eHoss hast du Tedd schon vergessen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eTedd? Was ist mit Tedd?\u201c fragte Ben verwundert.<\/p>\n<p>\u201eAch ja stimmt,\u201c entgegnete Hoss. \u201eDu wei\u00dft doch Pa, seine Ranch liegt am Berghang und da liegt ziemlich viel Schnee. Seine Ranch ist dick eingeschneit. Wir haben ihm versprochen, ihm beim Schneeschaufeln behilflich zu sein.\u201c erkl\u00e4rte Hoss rasch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOh ok Jungs. Soll ich mitkommen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein, nein Pa. Tedd hat schon genug andere Nachbarn zur Hilfe angeheuert.<\/p>\n<p>Du musst nicht unbedingt auch noch mitkommen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAu\u00dferdem Hop Sing Sie brauchen zum schm\u00fccken helfen.\u201c sagte Hop Sing, der das Gespr\u00e4ch mit angeh\u00f6rt hatte und schon die Kiste mit dem Christbaumschmuck bereit hielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOk, schon gut Hop Sing. Ich bleibe hier und helfe dir. Bestellt Tedd viele Gr\u00fc\u00dfe von mir.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa das machen wir.\u201c entgegneten seine S\u00f6hne im Chor und verschwanden nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben und Hop Sing besorgten eine Leiter um den Baum auch in den oberen Regionen schm\u00fccken zu k\u00f6nnen. Sie fingen an Schleifen, Kerzen, Kugeln etc. in den Baum zu h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch pl\u00f6tzlich fiel Hop Sing ein: \u201eOh Mistel Caltwlight. Ich habe velgessen heute neue Kekse zu backen. Gesteln hatten zu viel Albeit. Ich schnell backen neue, dann helfen weiter bei Schm\u00fccken,\u201c<\/p>\n<p>sagte Hop Sing und verschwand ehe Ben sich umgedreht hatte, in der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Doch kurz darauf kam er wieder heraus gerannt und rief aufgebracht:<\/p>\n<p>\u201eMehl seien alle, ich leiten in Stadt und kaufen neue Mehl. Sonst es geben keine Weihnachtpl\u00e4tzchen f\u00fcr Weihnachten.\u201c Schon war der Chinese auf dem Weg in die Stadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben blieb nichts anderes \u00fcbrig als vorerst den Baum alleine weiter zu schm\u00fccken.<\/p>\n<p>Er stieg auf die Leiter um den Stern auf die Tannenspitze aufzustecken.<\/p>\n<p>Die Leiter schien beinahe zu kurz um richtig an die Spitze zu gelangen.<\/p>\n<p>Ben musste sich strecken und auf Zehenspitzen stehen um sie aufzustecken.<\/p>\n<p>Gerade als es ihm gelang sie an der Spitze zu platzieren, wackelte die Leiter. Ben verlor das Gleichgewicht und st\u00fcrzte von der Leiter. Er prallte auf den harten Holzboden und war f\u00fcr einen Moment ganz benommen. Als er wieder klar bei Sinnen war, versuchte er aufzustehen, doch sein Bein schmerzte h\u00f6llisch. Er vernahm einen stechenden Schmerz, vor allem im Fu\u00df.<\/p>\n<p>Er konnte sich nicht erheben und lag hilflos da. Er \u00fcberlegte jemanden zu rufen, aber wen? Niemand war da. Joe war gerade auf dem Postamt um die Weihnachtspost zu \u00fcbergeben, Adam und Hoss schaufelten bei Tedd massenweise Schnee und Hop Sing war auf dem Weg zum Mehlkauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen weiteren vergeblichen Aufstehversuchen, gab Ben es auf und beschloss zu warten bis einer seiner S\u00f6hne oder Hop Sing nach Hause kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Er \u00e4rgerte sich \u00fcber sich selbst und seine Unvorsichtigkeit. Was w\u00fcrde er wohl so auf dem Boden liegend f\u00fcr einen Anblick bieten, wenn jemand zur T\u00fcre hineinkommen w\u00fcrde, aber er hatte keine Wahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Drau\u00dfen bahnte sich inzwischen der dritte Schneesturm dieser Woche an.<\/p>\n<p>Ben konnte durchs Fenster sehen, dass es drau\u00dfen wie wild schneite und st\u00fcrmte.<\/p>\n<p>Er h\u00f6rte wie der Wind ums Haus pfiff. Hin und wieder knarrte ein Balken der Decke.<\/p>\n<p>Es war der gewaltigste Sturm dieses Winters.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe war inzwischen auf dem R\u00fcckweg. Er und sein Pferd k\u00e4mpften gegen den Schneesturm an, er konnte sich kaum im Sattel halten und Cochise versank beinahe im Schnee. Sie kamen nur m\u00fchsam voran. Joe hatte Hop Sing unterwegs getroffen und kurzer Hand beschlossen ihn noch zum Laden zu begleiten um dann gemeinsam mit ihm zur\u00fcck zu reiten in der Hoffnung, dass der Sturm sich bis dahin etwas gemildert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Ben wunderte sich, dass Joe noch nicht zur\u00fcck war.<\/p>\n<p>Adam und Hoss k\u00e4mpften derweil mit gewaltigen Schneemassen. Sie mussten nicht nur zusammen mit 10 anderen M\u00e4nnern versuchen, das Haus oder zumindest den Eingang frei zu schaufeln, sondern auch aufpassen, dass sie dabei nicht selbst versch\u00fcttet wurden. Ihre Pferde, Sport und Shubb standen fr\u00f6stelnd und zitternd dicht aneinander gedr\u00e4ngt an der Seite. Auch die M\u00e4nner froren m\u00e4chtig, aber die anstrengende Arbeit hielt sie halbwegs warm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben begann sich derweil gro\u00dfe Sorgen um seine Jungs und seinen Koch zu machen.<\/p>\n<p>Solche Schneest\u00fcrme waren nicht ungef\u00e4hrlich. Dinge konnten durch die Gegend geschleudert werden, morsche B\u00e4ume konnten umkippen und Lawinen k\u00f6nnten sich vom Berghang l\u00f6sen und Hoss und Adam unter sich begraben. Ben versuchte sich abzulenken, aber so wie er da lag, gelang ihm das nicht recht. Er wusste aus eigener Erfahrung, welche Gefahr heftige Schneest\u00fcrme bargen. Doch er konnte nichts tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer weiteren Stunden trafen Joe und Hop Sing gemeinsam ein.<\/p>\n<p>Sie brachten die Pferde rasch in den Stall und k\u00e4mpften sich dann durch die Windb\u00f6en nach drinnen. Joe sah sofort, dass Ben auf dem Boden lag. Erschrocken lief er zu ihm:<\/p>\n<p>\u201ePa! Pa! Was ist passiert? Bist du verletzt?! Pa!\u201c<\/p>\n<p>\u201eSchon gut Joe. Beruhig dich. Abgesehen von meinem Bein, denke ich, bin ich okay. Helfe mir bitte hoch.\u201c Joe st\u00fctzte seinen Vater an der einen Seite und Hop Sing packte ihn an der anderen.<\/p>\n<p>Gemeinsam schafften sie es ihn aufzurichten und zum Sofa zu hieven.<\/p>\n<p>Erleichtert lehnte sich Ben mit einem tiefen Seufzer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u201eSeit ihr auch okay? Ich meine, der Schneesturm ist heftig.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, ja Pa, mache dir um uns keine Sorgen,\u201c entgegnete Joe.<\/p>\n<p>\u201eJa, alles okay sein Mistel Ben.\u201c best\u00e4tigte Hop Sing.<\/p>\n<p>\u201eHabt ihr was von Adam und Hoss geh\u00f6rt? Ich mache mir gro\u00dfe Sorgen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch diese Sorgen erwiesen sich als unn\u00f6tig.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner hatten es zusammen geschafft, Tedds Ranch zumindest grob frei zuschaufeln.<\/p>\n<p>Hoss und Adam waren durchgefroren aber heil wieder auf der Ponderosa angekommen und hatten von Bens Sturz erfahren.<\/p>\n<p>Der Arzt, Dr. Martin, stellte fest, dass nicht nur Bens Fu\u00df gebrochen und sein Bein verstaucht war, sodass sein Fu\u00df eingegipst werden musste und er die Feiertage mit Gipsbein verbringen musste, sondern auch , dass sich seine S\u00f6hne und sein chinesischer Koch eine dicke Wintergrippe eingefangen hatten. Eine sch\u00f6ne Bescherung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frohe Weihnachten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"toplink\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Disclaimer:<\/span>\u00a0All publicly recognizable characters and settings are the property of their respective owners. The original characters and plot are the property of the author. No money is being made from this work. No copyright infringement is intended.<\/div>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_5220\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"5220\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" version=\"1.0\" viewBox=\"0 0 502 315\" preserveAspectRatio=\"xMidYMid meet\"><g transform=\"translate(0,332) scale(0.1,-0.1)\" fill=\"\" stroke=\"none\"><path d=\"M2394 3279 l-29 -30 -3 -207 c-2 -182 0 -211 15 -242 39 -76 157 -76 196 0 15 31 17 60 15 243 l-3 209 -33 29 c-26 23 -41 29 -80 29 -41 0 -53 -5 -78 -31z\"\/><path d=\"M3085 3251 c-45 -19 -58 -50 -96 -229 -47 -217 -49 -260 -13 -295 52 -53 146 -42 177 20 16 31 87 366 87 410 0 70 -86 122 -155 94z\"\/><path d=\"M1751 3234 c-13 -9 -29 -31 -37 -50 -12 -29 -10 -49 21 -204 19 -94 39 -189 45 -210 14 -50 54 -80 110 -80 34 0 48 6 76 34 21 21 34 44 34 59 0 14 -18 113 -40 219 -37 178 -43 195 -70 221 -36 32 -101 37 -139 11z\"\/><path d=\"M1163 3073 c-36 -7 -73 -59 -73 -102 0 -56 133 -378 171 -413 34 -32 83 -37 129 -13 70 36 67 87 -16 290 -86 209 -89 214 -129 231 -35 14 -42 15 -82 7z\"\/><path d=\"M3689 3066 c-15 -9 -33 -30 -42 -48 -48 -103 -147 -355 -147 -375 0 -98 131 -148 192 -74 13 15 57 108 97 206 80 196 84 226 37 273 -30 30 -99 39 -137 18z\"\/><path d=\"M583 2784 c-38 -19 -67 -74 -58 -113 9 -42 211 -354 242 -373 16 -10 45 -18 66 -18 51 0 107 52 107 100 0 39 -1 41 -124 234 -80 126 -108 162 -133 173 -41 17 -61 16 -100 -3z\"\/><path d=\"M4250 2784 c-14 -9 -74 -91 -133 -183 -95 -150 -107 -173 -107 -213 0 -55 33 -94 87 -104 67 -13 90 8 211 198 130 202 137 225 78 284 -27 27 -42 34 -72 34 -22 0 -50 -8 -64 -16z\"\/><path d=\"M2275 2693 c-553 -48 -1095 -270 -1585 -649 -135 -104 -459 -423 -483 -476 -23 -49 -22 -139 2 -186 73 -142 361 -457 571 -626 285 -228 642 -407 990 -497 242 -63 336 -73 660 -74 310 0 370 5 595 52 535 111 1045 392 1455 803 122 121 250 273 275 326 19 41 19 137 0 174 -41 79 -309 363 -465 492 -447 370 -946 591 -1479 653 -113 14 -422 18 -536 8z m395 -428 c171 -34 330 -124 456 -258 112 -119 167 -219 211 -378 27 -96 24 -300 -5 -401 -72 -255 -236 -447 -474 -557 -132 -62 -201 -76 -368 -76 -167 0 -236 14 -368 76 -213 98 -373 271 -451 485 -162 444 86 934 547 1084 153 49 292 57 452 25z m909 -232 c222 -123 408 -262 593 -441 76 -74 138 -139 138 -144 0 -16 -233 -242 -330 -319 -155 -123 -309 -223 -461 -299 l-81 -41 32 46 c18 26 49 83 70 128 143 306 141 649 -6 957 -25 52 -61 116 -79 142 l-34 47 45 -20 c26 -10 76 -36 113 -56z m-2057 25 c-40 -58 -105 -190 -130 -263 -110 -324 -59 -707 132 -981 25 -35 42 -64 37 -64 -19 0 -241 119 -326 174 -188 122 -406 314 -532 468 l-58 71 108 103 c185 178 428 349 672 473 66 33 121 60 123 61 2 0 -10 -19 -26 -42z\"\/><path d=\"M2375 1950 c-198 -44 -350 -190 -395 -379 -18 -76 -8 -221 19 -290 114 -284 457 -406 731 -260 98 52 188 154 231 260 27 69 37 214 19 290 -38 163 -166 304 -326 360 -67 23 -215 33 -279 19z\"\/><\/g><\/svg><\/i> <img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/bonanzabrand.info\/library\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif?resize=16%2C16&#038;ssl=1\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Summary: \u00a0Um nicht zu viel vor weg zu nehmen, es geht um die vorweihnachtliche Zeit auf der Ponderosa. \ud83d\ude09 \u00a0<\/p>\n<p>Rated:\u00a0K+ (2,575 words)<\/p>\n","protected":false},"author":156,"featured_media":1264,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"template-full-width-post.php","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-5220","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-german","wpcat-11-id"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":859,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/bonanzabrand.info\/library\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Bonanza24.jpg?fit=526%2C372&ssl=1","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":5223,"url":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=5223","url_meta":{"origin":5220,"position":0},"title":"Ein Vater und (s)ein Sohn (by Adam4Ever)","author":"Adam4ever","date":"July 1, 2010","format":false,"excerpt":"Summary: \u00a0Es geht um ein Erlebnis das Adam hat. 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