{"id":5223,"date":"2010-07-01T20:20:47","date_gmt":"2010-07-02T00:20:47","guid":{"rendered":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=5223"},"modified":"2025-02-27T12:23:43","modified_gmt":"2025-02-27T17:23:43","slug":"ein-vater-und-sein-sohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=5223","title":{"rendered":"Ein Vater und (s)ein Sohn (by Adam4Ever)"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"label\" style=\"color: #000000;\">Summary: \u00a0<\/span>Es geht um ein Erlebnis das Adam hat. Er lernt etwas zu verstehen. \u00a0Die Geschichte begleitet ihn bei diesem Prozess. \u00a0Aber er ist nicht der einzige, der etwas lernt. Auch Ben macht eine Feststellung.<\/p>\n<p><span class=\"label\" style=\"color: #000000;\">Rated:<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0K+ (5,340 words)<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Vater und (s)ein Sohn<\/strong><\/p>\n<div class=\"chapter\">\n<p><strong>Adam ran der Schwei\u00df von der Stirn,<\/strong> w\u00e4hrend er den Hammer fast schon mechanisch auf und ab schwang. Das Ger\u00e4usch des niederschmetternden Hammers dr\u00f6hnte in seinem Kopf. Die Sonne stach ihm ins Gesicht und erschwerte die Arbeit hier oben auf dem Dach der Messourri-Ranch.<\/p>\n<p>Die ganzen letzten Tage war er schon mit den Arbeiten besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMr. Cartwright! Schlagen Sie die N\u00e4gel gerade ein. Das Holz muss auch noch gehackt werden.\u201c rief eine alte kr\u00e4chzende Stimme von unten. Sie geh\u00f6rte dem alten Mr. Pook.<\/p>\n<p>Die Stimme war f\u00fcr Adam in den letzten Tagen unausstehlich geworden, da Mr. Pook den gesamten Tag nichts zu tun hatte, als hinter Adam her zu scheuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eJa Sir, dass wird erledigt, wenn ich hier oben fertig bin.\u201c entgegnete Adam matt. Er f\u00fchlte sich m\u00fcde und hungrig. \u201eDas will ich auch hoffen!\u201c sagte er boshaft und schlug seinen St\u00fctzstock ein paar mal drohend gegen die h\u00f6lzerne Au\u00dfenwand der Ranch.<\/p>\n<p>Mr. Pook verschwand wieder im Haus, aber Adam wusste, er w\u00fcrde in einigen Minuten wieder dort stehen und ihm sagen, dass das Holz gehackt werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Horizont begann die Sonne bereits unter zu gehen als Adam den letzten Nagel im widerspenstigen Holz versenkte. Verschwitzt und dreckig packte er die restlichen N\u00e4gel zusammen und stieg die Leiter hinab, wobei er aufpassen musste, denn der Leiter fehlten mehrere Sprossen.<\/p>\n<p>Das Arbeitswerkzeug schien genauso alt zu sein wie Mr. Pook selbst.<\/p>\n<p>Er hatte wohl Jahre lang nichts mehr an der Ranch getan. Das Dach war l\u00f6chrig, die Scheune marode und alles schien ein wenig verwahrlost.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten es gab einen Haufen Arbeit zu erledigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittlerweile war es Zeit zum Abendessen. Das Licht wurde sp\u00e4rlich. Die Sonne war schon halb hinter den Bergen versunken.<\/p>\n<p>Adam brachte das Werkzeug in die Scheune, wo er heute wie auch die letzten N\u00e4chte schlafen w\u00fcrde. Er wollte gerade die Axt nehmen, als er das quietschende, knarrende Ger\u00e4usch des Scheunentors h\u00f6rte.<\/p>\n<p>\u201eMr. Cartwright, ich habe hier etwas zu Essen f\u00fcr Sie.\u201c sagte die alte Mrs. Pook mit sanfter Stimme und hielt ihm einen Teller und Besteck hin.<\/p>\n<p>\u201eAch Sie sind es!\u201c entgegnete Adam beinahe erleichtert. \u201eIch dachte es, w\u00e4re wieder mal ihr Mann, um mir auf die Finger zu schauen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, ja.\u201c sagte die alte Frau in einem Anflug von Lachen. \u201eSie wissen ja wie er ist. Das ist nichts Pers\u00f6nliches, so geht er immer mit seinen Arbeitern um.\u201c<\/p>\n<p>Aber Adam, der dieses Verhalten schon seit Tagen ertragen musste, brach aufgebracht heraus: \u201eMrs. Pook ich komme von einer gro\u00dfen Ranch. Ich bin hier drau\u00dfen aufgewachsen. Ich wei\u00df wie man die Arbeit zu machen hat.\u201c<\/p>\n<p>Sie \u00fcberh\u00f6rte den Tonfall und stellte eine Kanne Wasser und einen Becher auf einen Heuballen.<\/p>\n<p>\u201eHier haben Sie Wasser zum Trinken und Waschen.\u201c<\/p>\n<p>Adam nahm einen gro\u00dfen Schluck.<\/p>\n<p>\u201eJunger Mann, das bezweifle ich nicht, aber mein Mann ist, wie er ist, den \u00e4ndern Sie nicht mehr.\u201c Und wieder stand ihr ein Anflug eines L\u00e4chelns in ihrem faltigen Gesicht.<\/p>\n<p>\u201eEntschuldigen Sie.\u201c sagte Adam. \u201eSie k\u00f6nnen ja nichts daf\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p>Er nahm die Axt, schwang sie \u00fcber die Schulter und wollte zum Scheunentor hin\u00fcbergehen. Mrs. Pook hielt ihn sachte am Arm zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u201eMacht nichts. Sie sind sicher m\u00fcde und \u00fcberarbeitet.\u201c Sie schenkte ihm ein<\/p>\n<p>warmes L\u00e4cheln. \u201eAber wollen Sie nicht erst essen, bevor es kalt wird?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn ihr Mann nichts dagegen hat.\u201c entgegnete Adam zu m\u00fcde um das L\u00e4cheln zu erwidern. \u201eEssen Sie ruhig. Ich sage ihm Bescheid.\u201c Sie verlie\u00df die Scheune. Adam warf sich auf den n\u00e4chst besten Strohballen und nahm den Teller. W\u00e4hrend er a\u00df stellte er sich die Frage, die er sich in den letzten Tagen schon mehrfach gestellt hatte: Wie kommt eine solch liebevolle Frau an einen solchen Mann? Er verstand nicht, was sie bei ihm hielt. Lustlos schlang er den Eintopf hinunter und machte sich dann ans Holzschlagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Drau\u00dfen war es schon finstere Nacht, als Adam die \u00d6llampe nahm und sich zum Schlafen in die Scheune begab. M\u00fcde und v\u00f6llig fertig kauerte er sich mit einer Decke auf das Stroh, den Kopf auf dem Sattel liegend neben Sport und<\/p>\n<p>schlief augenblicklich ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage verliefen \u00e4hnlich. Er brachte sie in der Hitze mit Arbeiten zu.<\/p>\n<p>Die Scheune musste wieder in Stand gesetzt werden, viele Reparaturen waren \u00fcber Jahre liegen geblieben. Mr. Pook konnte zwar gut herumkommandieren, aber selbst anpacken kam f\u00fcr ihn nicht in Frage.<\/p>\n<p>Mrs. Pook war ebenfalls nicht mehr die J\u00fcngste und hatte den ganzen Tag M\u00fche damit den Haushalt zu machen, w\u00e4hrend Mr. Pook die meiste Zeit drau\u00dfen auf der Veranda im Lehnstuhl sa\u00df und mit Adleraugen jeden von Adams Handgriffen \u00fcberwachte. Adam ging das schon lange auf die Nerven, aber es war nun mal sein Auftrag die Arbeiten innerhalb von zwei Wochen zu erledigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Tage vergingen. Am letzten Arbeitstag lie\u00df die Hitze nach. Regen k\u00fcndigte sich durch dicke Wolken an. Nun war es an der Zeit f\u00fcr die Entlohnung.<\/p>\n<p>Adam hatte seine Sachen zusammengepackt. Er klopfte an die T\u00fcre an.<\/p>\n<p>\u201eHerein!\u201c rief Mrs. Pook. \u201eOh, sie wollen jetzt schon abreisen? Bleiben Sie doch noch zum Kaffee.\u201c \u201eVielen Dank Mrs. Pook, aber ich muss zur\u00fcck zur Ponderosa und ihr Mann w\u00fcrde es ohnehin nicht gerne sehen. Ich warte nur noch auf die Entlohnung.\u201c sagte Adam knapp. Wie auf&#8217;s Wort kam der alte Greis ins Haus geschlurft. Er richtete den Gehstock auf Adam und schrie:<\/p>\n<p>\u201eSie haben das Holz f\u00fcr morgen noch nicht geschlagen, Sie bekommen nur 4 der 5 Zuchtbullen, wenn Sie jetzt abreisen ohne das zu erledigen.\u201c Wild fuchtelte er mit dem Stock vor Adams Brust herum. Das ging ihm nun zu weit.<\/p>\n<p>Er packte den Stock und entriss ihn dem alten Mann: \u201e Sie wissen so gut wie ich, dass das nicht Teil der Abmachung war. Ich habe das Holz f\u00fcr heute bereits gestern geschlagen. Alles andere ist Ihre Sache.\u201c w\u00fctend warf er den Stock zu Boden. Mr. Pook war f\u00fcr einen Moment wie erstarrt. Noch niemand hatte ihm bisher die Meinung gesagt oder ihm sonst etwas entgegengesetzt. Er war es gew\u00f6hnt, dass alles nach seiner Pfeife tanzte und das die jungen Burschen vor ihm kuschten. Mrs. Pook versuchte die Situation zu beruhigen und sagte mit ruhiger Stimme:<\/p>\n<p>\u201eKomm Thomas, Liebling. Gib ihm die 5 Zuchtbullen. Wir m\u00fcssen sie ohnehin loswerden. Wir sind zu alt f\u00fcr die Viehzucht und der junge Cartwright hat seine Arbeit mehr als gut gemacht, also sei so gut.\u201c<\/p>\n<p>Wenn es eine Person auf Erden gab, auf die Mr. Pook wenigstens ansatzweise h\u00f6rte, dann war es seine Frau. Widerwillig gab er Adam die Erlaubnis die 5 letzten Tiere ihrer fr\u00fcheren Rinderzucht von der nahe gelegenen Weide mit zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun lag ein langer Ritt vor ihm und Sport. Die Zuchtbullen trieb er vor sich her.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck war es nun nicht mehr so hei\u00df. Dennoch war der Ritt beschwerlich, denn er ging durch felsiges Gel\u00e4nde auf dem Sport ab und zu seine Schwierigkeiten hatte. Adam sehnte sich nach Erholung und Entspannung.<\/p>\n<p>Die letzten Monate waren anstrengend gewesen, aber die 2 Wochen Arbeit auf der Messouri-Ranch, waren die Kr\u00f6nung gewesen. Adam war froh, dass der Auftrag erf\u00fcllt war und er nun die 5 Bullen hatte, die Ben so dringend f\u00fcr die Zucht haben wollte. Adam war klar gewesen, dass Mr. Pook daf\u00fcr viel verlangen w\u00fcrde, aber er hatte nicht mit Sklaven \u00e4hnlichen Verh\u00e4ltnissen gerechnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ritt schien endlos zu dauern. Zeitweise musste Adam sich bem\u00fchen nicht einzunicken und die Rinder beisammen zu halten. Wie sehr w\u00fcnschte er sich jetzt gem\u00fctlich am heimischen Kamin oder auf der Veranda zu sitzen, die F\u00fc\u00dfe hoch zu legen und ein gutes Buch zu lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war schon Nachmittag als Adam die Ranch erreichte. Schnell waren die Rinder im Corral untergebracht. Im Haus war niemand aufzufinden.<\/p>\n<p>Adam ging zur Wasserpumpe um sich abzuk\u00fchlen und zu trinken, als Hoss aus der Scheune kam. \u201eAdam!\u201c rief er erfreut. Endlich bist du zur\u00fcck!\u201c Er umarmte ihn br\u00fcderlich. \u201eHallo Hoss, wo sind denn alle hin?\u201c fragte Adam.<\/p>\n<p>\u201ePa und Little Joe sind drau\u00dfen auf der Weide mit dem Kennzeichnen der K\u00e4lber besch\u00e4ftigt. Pa sagte, du sollst gleich die neuen Rinder mitbringen, wenn du zur\u00fcck bist, damit sie auch gekennzeichnet werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss ging zum Gatter und bestaunte die neuen Herdenmitglieder:<\/p>\n<p>\u201eDas sind aber wirkliche Prachtexemplare Adam.\u201c<\/p>\n<p>Adam war v\u00f6llig abwesend. Er sehnte sich nach seinem Bett. Die Knochen taten ihm weh. Am liebsten w\u00fcrde er sich jetzt erstmal ausruhen, aber die Arbeit ging nun mal vor, dass war ihm klar und so machte er sich auf den Weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der Weide standen Ben und Little Joe mit einigen Arbeitern v\u00f6llig vertieft in ihre Arbeit. Sie bemerkten Adam gar nicht. \u201ePa!\u201c rief Adam. Ben reagierte nicht.<\/p>\n<p>\u201eJoe!\u201c Joe hatte ihn geh\u00f6rt. Er stie\u00df seinen Vater an: \u201eHey Pa, Adam ist zur\u00fcck!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die beiden freuten sich, dass Adam zur\u00fcck war und begr\u00fc\u00dften ihn \u00fcberschw\u00e4nglich. Ben war sofort Feuer und Flamme als er die pr\u00e4chtigen Bullen sah. \u201eAdam das sind exzellente Zuchtbullen! Komm geh mal dar\u00fcber und helfe uns beim Brandmarken.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, ich bin m\u00fcde von der Arbeit und vom Ritt. Kann ich den restlichen Tag nicht frei nehmen?\u201c fragte Adam in der Hoffnung sein Vater w\u00fcrde zustimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben hatte nur mit halbem Ohr zugeh\u00f6rt, denn er war schon wieder dabei den M\u00e4nnern Anweisungen zu zurufen. \u201eAdam wir haben noch viel Arbeit vor uns. Wir k\u00f6nnen jede Hand gebrauchen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSchon gut Pa.\u201c M\u00fcde und ein wenig entt\u00e4uscht machte er sich an die Arbeit.<\/p>\n<p>Kaum stand er am richtigen Platz wurde ihm auch schon das erste K\u00e4lbchen entgegen gewuchtet. Er dr\u00fcckte es mit aller Kraft an den Boden. Es strampelte und wehrte sich wie wild. Zwei andere hielten es fest, w\u00e4hrend er ihm das Brandzeichen mit einem Zischen ins Fell dr\u00fcckte. So ging es dann bis zum Abend weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim Abendessen waren das Hauptthema die neuen Zuchtbullen.<\/p>\n<p>\u201eJungs\u201c sagte Ben zufrieden \u201edie Bullen werden f\u00fcr kr\u00e4ftigen Nachwuchs sorgen. Sie bringen frisches Blut in die Herde. Mr. Pook hatte fr\u00fcher eine der gr\u00f6\u00dften und robustesten Rinderzuchten in Nevada.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Joe und Hoss freuten sich mit Pa und erz\u00e4hlten ihrerseits \u00fcber Erlebnisse, aber Adam sa\u00df nur still da und nippte an seinem Kaffee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201ePa, ich gehe ins Bett.\u201c sagte Adam, als Ben gerade dabei war gen\u00fcsslich seine Pfeife zu stopfen. \u201eJetzt schon?\u201c fragte Joe.<\/p>\n<p>\u201eJa, es war ein anstrengender Tag. Gute Nacht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Bett lag Adam noch eine Weile wach. Er dachte \u00fcber die letzten Monate nach. Was hatte er eigentlich in letzter Zeit getan, au\u00dfer gearbeitet? Diese Frage ging in seinem Kopf herum. Wann war er das letzte mal in der Stadt gewesen? Es war noch nicht so lange her, aber er war nur dort gewesen um Dinge zu erledigen, z.B. wenn Vorr\u00e4te gekauft werden mussten, Geld von der Bank abgehoben oder Telegramme verschickt und entgegen genommen werden mussten. Wie lange war er schon nicht mehr mit Joe und Hoss auf einen Jagdtrip gegangen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Nacht schlief er unruhig. Mehrmals wachte er auf und lauschte dem Heulen der Kojoten bis er wieder in unruhigen Schlaf fiel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen erwachte er mit starken Kopfschmerzen.<\/p>\n<p>Immer noch m\u00fcde, zog er sich an und ging nach unten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAh Adam, ich habe vorgestern ein Telegramm bekommen, dass Cliff wieder 20 Wildpferde zu verkaufen hat. Am besten reitest du gleich heute zu ihm und verhandelst einen guten Preis.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam sa\u00df noch nicht einmal am Fr\u00fchst\u00fcckstisch und schon war sein Tag wieder mit Arbeit voll gestopft. Er wusste genau, was anstehen w\u00fcrde, wenn er die 20 Pferde gekauft hatte, n\u00e4mlich wochenlanges Einreiten und Z\u00e4hmen der wilden Pferde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eOk, Pa.\u201c sagte Adam lustlos und stocherte mit der Gabel in seinem Speck herum.<\/p>\n<p>\u201eGut, aber geh nicht \u00fcber 2000 $\u201c, sagte Ben \u201eAber ich wei\u00df, ich kann mich auf dich verlassen. Du hast ja bisher immer gute Preise ausgehandelt.\u201c Er klopfte seinem \u00c4ltesten anerkennend auf die Schulter und verschwand nach drau\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer Weile kam Hoss herein.<\/p>\n<p>\u201eKommst du Adam?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWohin?\u201c fragte Adam.<\/p>\n<p>\u201ePa sagt, wir sollen mal die Z\u00e4une auf der Nordweide \u00fcberpr\u00fcfen. In letzter Zeit scheinen mehrere Tiere verschwunden zu sein.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAber ich soll zu Cliff hin\u00fcber reiten\u201c antwortet Adam knapp.<\/p>\n<p>\u201ePa wollte aber, dass wir das heute erledigen, du, ich und Joe.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNa gut, dann erledige ich das mit Cliff eben sp\u00e4ter\u201c sagte Adam und alle Hoffnung auf ein paar freie Stunden zum Lesen war verflogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So luden sie zu dritt das Holz zum ausbessern auf den Wagen.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachten sie damit, ausgeb\u00fcchste Tiere zur\u00fcck zur Herde zu f\u00fchren und die Z\u00e4une auszubessern. Am sp\u00e4ten Nachmittag kehrten sie zur Ranch zur\u00fcck. Joe und Hoss wollten gerade ihre Pferde versorgen, als Ben ihnen aus dem Stall entgegen kam. \u201eHallo Jungs. Und wie viel hat Cliff verlangt?\u201c<\/p>\n<p>Erwartete Ben etwa, dass er das schon erledigt hatte?<\/p>\n<p>\u201ePa, ich war bis eben mit meinen Br\u00fcdern auf der Nordweide. Ich bin noch nicht dazu gekommen mit ihm zu reden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDas muss aber so schnell wie m\u00f6glich erledigt werden, sonst kommt uns Jason wieder in die Quere und schnappt uns die besten Tiere vor der Nase weg\u201c<\/p>\n<p>sagte Ben mit ernster Miene.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun mischte sich Joe ein: \u201eJa Pa, neulich hat Jackson mich gefragt, wann wir wieder Reitpferde abgeben. Er braucht neue f\u00fcr seinen Pferdeverleih.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201e&#8230;Er scheint nicht der einzige zu sein\u201c unterbrach Hoss. \u201eIm Moment besteht wieder eine gro\u00dfe Nachfrage nach verl\u00e4sslichen, gut zugerittenen Reitpferden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eAlso Adam worauf wartest du noch?!\u201c rief Ben. \u201eFrag ihn auch, wann er die n\u00e4chsten Tiere abzugeben hat.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gehorsam schwang Adam sich auf sein Pferd und machte sich auf den Weg.<\/p>\n<p>Er konnte seinem Vater einfach nichts abschlagen. Er wusste, wie hart Ben fr\u00fcher selbst gearbeitet hatte um diese gro\u00dfe Ranch aufzubauen. Auch Adam war mit der Arbeit aufgewachsen und wusste, dass es hier drau\u00dfen nichts zu verschenken gab, aber er f\u00fchlte sich nicht nur oft m\u00fcde, sondern er vernahm immer \u00f6fter ein Gef\u00fchl der inneren Leere. Fr\u00fcher hatten ihn seine B\u00fccher, die Kunst, Gedichte, das Gitarrespielen, die Architektur, Unternehmungen mit seinen Br\u00fcdern und die gro\u00dfen Feste auf der Ponderosa ausgef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Damals musste er auch hart arbeiten, aber die Arbeit war nicht sein Lebensmittelpunkt gewesen, wie es nun der Fall war. Ihm fehlten die sch\u00f6nen Dinge des Lebens, Zeit zum Genie\u00dfen, Zeit zum Besinnen, zum Nachdenken und letztendlich auch um Spa\u00df zu haben und seine Jugend zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf dem Weg zu Cliff, \u00fcberlegte er, was wohl mit ihm los war, weshalb er die Arbeit so satt hatte und warum er so lustlos war. Er nahm sich vor Ben am Abend nach Urlaub zu fragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sonne war schon l\u00e4ngst hinter den Bergen verschwunden, als Sport m\u00fcde von dem Ritt und mit h\u00e4ngendem Kopf in den Vorhof trabte.<\/p>\n<p>Auch Adam war m\u00fcde. Er versorgte Sport in der Scheune und begann ihn zu striegeln. In Gedanken versunken, merkte er gar nicht, wie lange er Sport nun schon striegelte. Ein lautes Wiehern von Buck rief ihn wieder ins Hier und Jetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine Br\u00fcder und Ben hatten das Abendessen inzwischen schon beendet.<\/p>\n<p>\u201eMistel Adam, Sie kommen zu sp\u00e4t zu Abendessen. Alles kalt sein\u201c rief Hop Sing ihm emp\u00f6rt entgegen, als er zur T\u00fcr hereinkam und seine Sachen auf der Kommode ablegte. \u201eHop Sing machen eine Portion warm f\u00fcr Mistel Adam.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDanke Hop Sing, ich habe keinen gro\u00dfen Hunger\u201c sagte Adam und h\u00e4ngte seinen Hut zu den anderen an die Garderobe. Joe und Hoss spielten Dame, w\u00e4hrend Ben am Schreibtisch sa\u00df und einige Papiere durchsah.<\/p>\n<p>\u201eAdam, gut das du endlich zur\u00fcck bist. Und wie viel hat Cliff verlangt?\u201c<\/p>\n<p>fragte er ohne seinen Blick von den Papieren abzuwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEr wollte 120 $ pro Tier.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWas? Das ist viel zu viel. Wie weit konntest du ihn herunterhandeln? Auf 100 pro Tier?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAuf 80$\u201c sagte Adam und setze sich an den Tisch.<\/p>\n<p>\u201e80$?! Gro\u00dfartig!\u201c rief Ben \u00fcberschw\u00e4nglich und sprang nahezu von seinem Stuhl auf. Er war stolz auf das Handelstalent seines Sohnes.<\/p>\n<p>\u201eDu kannst das inzwischen besser als ich&#8230; Ich wei\u00df schon, warum ich dich immer zu so etwas losschicke&#8230;\u201c lachte Ben und legte Adam seinen Arm um die Schulter, w\u00e4hrend dieser sich Erbsen in den Mund schob.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGratuliere gro\u00dfer Bruder\u201c sagte Hoss, w\u00e4hrend Joe mit einer Dame gleich drei von Hoss&#8217; Steinen auf einmal \u00fcbersprang. \u201eHey&#8230;.\u201c rief er, aber Joes Zug war g\u00fcltig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam hatte gerade das Abendessen beendet, als Ben vom Schreibtisch aus brummte: \u201eAdam, sieh dir das mal an. Da stimmt was nicht.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hatte wohl wieder einen dieser verfluchten Fehler in der Jahresbilanz gefunden. Am liebsten h\u00e4tte Adam die Aufforderung einfach \u00fcberh\u00f6rt, aber er konnte nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben reichte ihm eine lange Liste. \u201e Sieh mal hier auf Seite 32 scheint irgendwas falsch zu sein!\u201c sagte Ben und starrte angestrengt nach dem Fehler suchend auf das Blatt Papier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam setzte sich auf den Schreibtischstuhl und schaute die Auflistungen konzentriert durch. Nach einer Weile sagte er: \u201eDa ist schon mal ein Fehler\u201c<\/p>\n<p>er deutete mit dem Finger auf eine der Zahlen.<\/p>\n<p>\u201eAber die Ursache daf\u00fcr liegt woanders&#8230;. Wir m\u00fcssen wohl nochmal die gesamte Bilanz durchgehen&#8230;\u201c stellte Adam fest und fasste sich mit beiden H\u00e4nden an die Stirn. \u201eSo etwas habe ich bef\u00fcrchtet\u201c sagte Ben.<\/p>\n<p>\u201eAber lasst uns erstmal schlafen gehen. Morgen ist auch noch ein Tag.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiterer Tag voller Arbeit dachte Adam bei sich.<\/p>\n<p>Er brauchte dringend Urlaub um mal richtig abzuschalten und seinen Kopf frei zu bekommen. Da erinnerte er sich daran, was er sich auf dem Weg zu Cliff vorgenommen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben war gerade dabei die \u00d6llampen zu l\u00f6schen, Joe und Hoss gingen bereits in ihre Zimmer hoch.<\/p>\n<p>\u201ePa?\u201c fragte Adam beinahe sch\u00fcchtern.<\/p>\n<p>\u201eJa?\u201c sagte Ben, w\u00e4hrend er die T\u00fcre abschloss.<\/p>\n<p>\u201eKann ich dich um etwas bitten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich Adam, was hast du auf dem Herzen?\u201c fragte Ben und wand sich nun voll und ganz seinem Sohn zu.<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnte ich vielleicht ein paar Tage frei nehmen?\u201c fragte Adam<\/p>\n<p>\u201eIch muss hier mal raus.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDu willst frei nehmen?\u201c fragte Ben verwundert.<\/p>\n<p>\u201eMuss das gerade jetzt sein, wo wir so viel Arbeit haben? Eigentlich solltest du morgen zusammen mit ein paar Vorm\u00e4nnern die Pferde abholen und die m\u00fcssen auch noch alle eingeritten werden. Das Holz f\u00fcr die neue Eisenbahnstrecke, dass wir in 2 Wochen abliefern m\u00fcssen, schl\u00e4gt sich auch nicht von alleine.\u201c Einen Moment herrschte Stille in dem gro\u00dfen dunklen Raum.<\/p>\n<p>\u201eAdam, wir brauchen wirklich jede Hand und vor allem dich. Bei dir wei\u00df ich, dass ich mich 100%-ig auf dich verlassen kann. Du warst schon immer meine rechte Hand. Wenn das erledigt ist, kannst du immer noch Urlaub nehmen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adam wusste, dass Diskutieren jetzt nichts bringen w\u00fcrde. Geschlagen, gab Adam den Gedanken an ein paar freie Tage auf.<\/p>\n<p>\u201eNagut, ich werde die Pferde morgen abholen\u201c sagte Adam niedergeschlagen und trottete die Treppe hinauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ben wunderte sich, dass sein Sohn, der sich sonst nie \u00fcber zu viel Arbeit beklagt hatte, pl\u00f6tzlich unbedingt frei nehmen wollte. Sonst war es eher Little Joe, der um einen freien Abend bat um sich wieder einmal mit einem netten M\u00e4dchen in der Stadt treffen zu k\u00f6nnen. Was hatte es zu bedeuten \u201eIch muss mal hier raus.\u201c Ben gr\u00fcbelte noch eine Weile, tat den Gedankengang dann aber mit der Erkl\u00e4rung ab, dass es wohl nur eine Art Phase war, in der Adam sich gerade befand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag kam und er begann genauso fr\u00fch wie jeder Morgen auf der Ponderosa. In der Nacht hatte Adam relativ gut geschlafen. Als er die Treppe hinunter kam, sah er Ben bereits am Schreibtisch sitzen.<\/p>\n<p>\u201eMorgen, Adam. Hast du mal auf die Uhr geguckt?!\u201c<\/p>\n<p>\u201eMorgen Pa. Wieso fragst du? Wo sind Joe und Hoss?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist schon 9 Uhr, mein lieber Sohn! Deine Br\u00fcder sind schon lange bei der Arbeit.\u201c<\/p>\n<p>\u201e9 Uhr? Dann habe ich ja 3 Stunden verschlafen. Entschuldige Pa, ich mache mich gleich an die Arbeit.\u201c<\/p>\n<p>Adam nahm seinen Hut und schnallte sich seinen Pistolenhalfter um die H\u00fcfte.<\/p>\n<p>Ehe Ben was sagen konnte, war die T\u00fcr hinter Adam ins Schloss gefallen.<\/p>\n<p>Ben wusste, dass sein Sohn sehr zuverl\u00e4ssig war und hart arbeiten konnte.<\/p>\n<p>Normalerweise verschlief er so gut wie nie. Ben fragte sich, was nur mit ihm los war in letzter Zeit. Adam war noch nie der Gespr\u00e4chigste gewesen, aber in letzter Zeit sah Ben seinen \u00c4ltesten selten. Dabei viel ihm nicht auf, dass das daran lag, dass er entweder bei der Arbeit war oder schlief. Bevor er l\u00e4nger dar\u00fcber nachdenken konnte, war er bereits wieder in seine Jahresbilanz versunken, noch immer nach der Ursache des Fehlers suchend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen war Adam auf dem Weg zu Cliff um die bestellten Tiere abzuholen. Am sp\u00e4ten Nachmittag kehrte er mit den Pferden zur\u00fcck. Nun stand der anstrengendste Teil der Arbeit bevor \u2013 das Einreiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als er die Tiere in das Gatter trieb, bemerkte er pl\u00f6tzlich sein Magenknurren.<\/p>\n<p>Adam f\u00fchlte sich schuldig, weil er am Morgen verschlafen hatte&#8230; ganze drei Stunden, so etwas war ihm noch nie passiert. Also beschloss er das Hungergef\u00fchl zu ignorieren und weiter zu machen. Das erste einzureitende Pferd schien sehr st\u00f6rrisch und eigenwillig zu sein. Die anderen schienen auch nicht williger zu sein. Es w\u00fcrde lange dauern diese Pferde zu zahmen Reitpferden zu machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoss harrte derweil in der Scheune aus um dem tr\u00e4chtigen Pferd beim Geb\u00e4ren behilflich zu sein. Die Wehen hatten pl\u00f6tzlich eingesetzt, die Geburt ging schnell. Schon lag das neugeborene Fohlen nass und hilflos, aber wohl auf im Stroh. Hoss rieb es mit einer Hand voll Stroh trocken. Nachdem das Fohlen die ersten Stehversuche gemacht und bei der Mutter den ersten Schluck Milch genommen hatte, lie\u00df Hoss die frisch gebackene Mutter und ihr Kind in Ruhe und schloss leise das Scheunentor hinter sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen war Adam drau\u00dfen noch immer mit dem ersten Pferd besch\u00e4ftigt. Es war widerspenstig und unendlich wild. Er war schon ein Dutzend mal abgeworfen worden. Seine Klamotten waren staubig und langsam schmerzte seine Schulter immer mehr von den st\u00e4ndigen Abw\u00fcrfen. Es war schwer sich auch nur ann\u00e4hernd 5 Minuten auf dem R\u00fccken dieses Tieres zu halten. Es wollte den Reiter auf seinem R\u00fccken einfach nicht dulden und versuchte ihn mit wilden Bockspr\u00fcngen abzuwerfen.<\/p>\n<p>Ehe Adam sich versehen hatte, lag er auch schon wieder im Dreck&#8230;<\/p>\n<p>als Hoss pl\u00f6tzlich in der Ferne angeritten kam. \u201eHey, Adam! Was machst du denn da im Dreck? Solltest du nicht oben auf dem Pferd sitzen?\u201c<\/p>\n<p>sagte er lachend und sprang von seinem Pferd ab. \u201eHa ha, sagte Adam. Versuch das mal. Ich glaube langsam, das Pferd ist unz\u00e4hmbar.\u201c Er wollte gerade vom Boden aufstehen, als Hoss sah, dass sich das Gesicht seines Bruders vor Schmerzen verzerrte. \u201eAdam?! Was ist los?\u201c fragte er erschrocken, w\u00e4hrend sein L\u00e4cheln blitzartig verschwand und sich zu einer finsteren Miene verdunkelte. Sein Bruder fing heftig an zu husten. Als er wieder zu Atem kam, keuchte er: \u201eAlles ok, ich bin nur ungl\u00fccklich aufgekommen.\u201c Wieder hustete er heftig. \u201eHast du dich verletzt?<\/p>\n<p>Versuch aufzustehen.\u201c riet ihm sein Bruder und half ihm beim Aufstehen.<\/p>\n<p>Hoss kannte seinen Bruder zu gut. Er sah ihm an, dass er Schmerzen hatte.<\/p>\n<p>\u201eNun sag schon, ich sehe doch, dass du Schmerzen hast.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, es sind die Rippen.\u201c sagte Adam in einem erneuten Hustenanfall.<\/p>\n<p>\u201eIch bring dich zur Ranch. Du brauchst einen Arzt.\u201c sagte Hoss streng und st\u00fctzte seinen Bruder. Hoss schwang sich auf sein Pferd um nahm Sports Z\u00fcgel. Adam sa\u00df halb zusammengesackt auf seinem Pferd. In langsamem Schritt machten sie sich auf den Weg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie immer, wenn einem seiner S\u00f6hne etwas zugesto\u00dfen war, war Ben in heller Aufruhr. \u201eJoe! Joe, reite sofort los und hol einen Arzt hierher.\u201c Joe war schon auf dem Sprung gewesen. Bens Anweisung war eigentlich \u00fcberfl\u00fcssig gewesen. \u201ePa, er hat nahezu den gesamten Ritt hier her gehustet. Er sagt seine Rippen w\u00e4ren nicht in Ordnung.\u201c \u201eSetze dich auf die Couch.\u201c sagte Ben zu seinem \u00c4ltesten und st\u00fctzte ihn gemeinsam mit Hoss. Wieder begann Adam heftig zu husten. \u201eDas Husten kann nichts Gutes bedeuten. Adam bekommst du Luft?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs geht,\u201c keuchte Adam. \u201eLeg dich besser hin. Nicht reden&#8230;der Arzt kommt gleich.\u201c Die Zeit kam Hoss und Ben unendlich lang vor. Adam lag regungslos auf der Couch. Die Hustenanf\u00e4lle wurden langsam weniger.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Endlich kam Joe mit dem Arzt im Schlepptau zur\u00fcck.<\/p>\n<p>\u201eTag Ben, Joe hat mir schon alles berichtet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHallo Dr. Martin. Gut, dass sie endlich da sind.\u201c<\/p>\n<p>Der Arzt ging auf Adam zu. \u201eHallo Adam, keine Sorge. Ich werde deine Rippen abtasten.\u201c Vorsichtig kn\u00f6pfte er Adams staubiges schwarzes Hemd auf. Mit ge\u00fcbten Griffen tastete er den Brustkorb ab. Schon nach einer kurzen Weile stelle er fest: \u201eDu hast Recht. Die zweite und dritte Rippe ist gebrochen.\u201c<\/p>\n<p>Sofort fragte Ben: \u201eDoktor, was ist mit dem Husten? Kann es damit zusammenh\u00e4ngen?\u201c \u201eJa,\u201c erwiderte der Doktor \u201ebei schweren Br\u00fcchen, kann es vorkommen, dass die Lunge gequetscht oder im schlimmsten Fall sogar durchbohrt wird. Aber keine Sorge Ben. So wie ich es sehe, sind sie zwar gebrochen, aber nicht besorgniserregend verschoben oder \u00c4hnliches. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage ordne ich absolute Bettruhe an.\u201c W\u00e4hrend der Arzt Adam bandagierte sagte er zu Ben: \u201eWenn er anf\u00e4ngt Blut zu spucken, wird es gef\u00e4hrlich. Dann m\u00fcssen wir schnell handeln.\u201c Dr. Martin sah, wie sich Angst auf Bens, Joes und Hoss&#8217; Gesichtern breit machte. \u201eAber keine Sorge, soweit sind wir noch nicht. Er soll sich so ruhig wie m\u00f6glich verhalten und am besten liegen. Wenn der Husten bis morgen verschwunden ist, ist alles in Ordnung, dann heilt es von alleine. Behaltet ihn bis dahin im Auge.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVielen Dank, Doktor,\u201c sagte Ben und sch\u00fcttelte ihm dankbar die Hand.<\/p>\n<p>\u201eSo ich muss los. Mrs. Conrads Wehen d\u00fcrften schon eingesetzt haben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eViel Gl\u00fcck,\u201c rief Joe dem Arzt noch hinterher, als dieser gerade zur T\u00fcr hinausgegangen war. \u201eDer hatte es aber eilig,\u201c sagte Hoss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inzwischen wurde es drau\u00dfen schon dunkel.<\/p>\n<p>Ben beschloss die Nachtwache zu halten. Adam war schon fr\u00fch eingeschlafen.<\/p>\n<p>Ben sa\u00df in seiner N\u00e4he im Sessel. Das Kaminfeuer war noch an und knisterte leise vor sich hin. Ben begann sich seine Pfeife zu stopfen. Irgendwie musste er sich wach halten. Seine Augenlider f\u00fchlten sich schon ganz schwer an, aber sein Wille wach zu bleiben, war st\u00e4rker. Als Ben gerade den ersten Zug nehmen wollte, begann Adam pl\u00f6tzlich zu husten. Gerade hatte er noch friedlich schlafend da gelegen. Ben erschrak und hastete sofort zu seinem Sohn.<\/p>\n<p>\u201eAdam! Was ist los? Tut dir was weh?\u201c<\/p>\n<p>Es war jedoch nur ein kurzer Hustenanfall. \u201eNein, schon gut Pa, nur Husten.\u201c<\/p>\n<p>Ben machte sich trotzdem gro\u00dfe Sorgen und \u00fcberlegte, ob er nicht lieber doch Dr. Martin holen sollte. Schon nach einer kurzen Weile war Adam wieder eingeschlafen. Ben hatte die letzten 20 Minuten damit verbracht seinen Sohn anzustarren, wie er da lag und schlief. In Gedanken erinnerte er sich wieder an Adams Freund aus Kindertagen, der durch eine Krankheit schon sehr fr\u00fch auf dem Track gen Westen gestorben war. Wie froh war Ben damals gewesen, dass sein eigener Sohn von der Krankheit verschont geblieben war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Ben noch so in Erinnerungen schwelgte, kam Hoss die Treppe hinunter. Er kam so leise wie m\u00f6glich, um seinen Bruder nicht aufzuwecken.<\/p>\n<p>\u201ePa?\u201c fl\u00fcsterte er leise. \u201eSollen ich und Joe dich nicht mal abl\u00f6sen? Du bist sicher schon sehr m\u00fcde.\u201c \u201eNein, nein Hoss. Geh nur schlafen. Ich mache sowieso kein Auge zu,\u201c antwortete Ben und sah seinen Sohn dabei dankbar an.<\/p>\n<p>\u201eWir auch nicht,\u201c sagte eine Stimme von der Treppe her. Es war Joe.<\/p>\n<p>\u201eSetzt euch zu mir,\u201c sagte Ben. Joe und Hoss gesellten sich zu ihm.<\/p>\n<p>\u201eWie geht\u2019s ihm?\u201c fragte Joe mit einem besorgten Blick auf seinen gro\u00dfen Bruder. \u201eIch hoffe, es geht ihm gut. Das Husten l\u00e4sst nach,\u201c antwortete Ben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nacht verging. Ben, Joe und Hoss waren halbwegs eingenickt. Langsam ging drau\u00dfen schon die Sonne auf und als der erste Hahn zu h\u00f6ren war, erwachte Ben. Erschrocken stellte er fest, dass er gegen Morgen wohl doch halbwegs einged\u00f6st war. Sein erster Blick ging sofort zu Adam.<\/p>\n<p>Er lag noch immer friedlich schlafend da. Sein Brustkorb hob und senkte sich beim Atmen langsam auf und ab. Es schien alles in Ordnung zu sein. Beruhigt lehnte Ben sich zur\u00fcck. Er wollte seine Jungs noch nicht wecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich klopfte es an der T\u00fcr. Alle erwachten. \u201eHallo Doktor,\u201c sagte Hoss und sch\u00fcttelte dem Arzt die Hand. \u201eHallo Jungs, hallo Ben. Wie geht es Adam? War die Nacht ruhig?\u201c \u201eJa, er ist nur wenige Male erwacht. Ich glaube, es geht ihm gut.\u201c \u201eDas ist sch\u00f6n.\u201c Der Arzt untersuchte Adam noch einmal und es war so, wie alle gehofft hatten, keine komplizierten Br\u00fcche.<\/p>\n<p>\u201eDas heilt wieder. In ein paar Tagen, kann er wieder vorsichtig aufstehen. Bis dahin sollte er so wenig wie m\u00f6glich laufen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Tage vergingen. Adam genoss die Ruhe und die viele Zeit zum Schlafen und Entspannen. Es viel ihm nicht schwer immer mehr oder weniger liegen zu m\u00fcssen. Er hatte ja seine B\u00fccher. Es war das erste mal seit langer Zeit, dass er wieder genug Zeit zum Lesen fand. Mehr als die Treppen zu seinem Bett hinauf zu gehen, erlaubte Ben nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach ein paar Tagen, teilte der Arzt mit, dass er wieder aufstehen d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Schnell war er wieder auf den Beinen und f\u00fchlte sich erholt und ausgeruht.<\/p>\n<p>Die vom Arzt verordnete Bettruhe war ein wahrer Segen f\u00fcr ihn gewesen.<\/p>\n<p>Er musste nur mit hastigen Bewegungen vorsichtig sein, ansonsten war er schon nach einigen Tagen wieder relativ fit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war ein sonniger Tag, Adam sa\u00df drinnen am Schreibtisch und erledigte Papierkram f\u00fcr seinen Vater, da er drau\u00dfen nicht mitarbeiten konnte. Sein Vater hatte es untersagt und war mit Adams Br\u00fcdern alleine losgeritten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einer Weile beschloss er drau\u00dfen frische Luft zu schnappen.<\/p>\n<p>Er ging in die Scheune zu Sport, der leise schnaufend in seiner Box stand und Heu fra\u00df. Sanft strich er ihm \u00fcber die N\u00fcstern und t\u00e4tschelte ihm den Hals.<\/p>\n<p>\u201eNa, mein Junge. Du willst sicher auch mal wieder hier raus. Du hast genug hier im dunklen Stall herumgestanden.\u201c Adam nahm seinen Sattel und beschloss eine Runde mit Sport auszureiten. Er wollte sehen, ob es wieder ging.<\/p>\n<p>Beim Heben des Sattels sp\u00fcrte er wieder seine Rippen. Er musste vorsichtig sein, das wusste er. Trotzdem hielt es ihn nicht davon ab sich auf Sports R\u00fccken zu schwingen und langsam loszureiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er ritt in Richtung des Corrals, wo Pa und seine Br\u00fcder mit dem Einreiten von Cliffs Pferden besch\u00e4ftigt waren. Als er ankam, sa\u00df Joe gerade auf einem der Pferde und versuchte sich mit Leibeskr\u00e4ften auf dem R\u00fccken des wilden Hengstes zu halten. Adam stoppte sein Pferd und stieg ab.<\/p>\n<p>\u201eHallo Pa, hallo Hoss,\u201c rief er seiner Familie entgegen.<\/p>\n<p>\u201eAdam? Was machst du denn hier?\u201c rief Ben in einem halb erschrockenen, halb vorwurfsvollen Tonfall. \u201e\u00c4h..nichts,\u201c sagte Adam. \u201eIch wollte nur sehen, wie ihr so voran kommt. Habt ihr den Schwarzen z\u00e4hmen k\u00f6nnen?\u201c \u201eBist du etwa geritten?!\u201c sagte Ben, fast als h\u00e4tte, er die Frage \u00fcberh\u00f6rt. \u201eJa, Pa und es ging eigentlich ganz gut.\u201c Ben machte eine finstere Miene und Hoss antwortete an Stelle seines Vaters auf die Frage: \u201eDer Schwarze, der dich abgeworfen hat, war ganz sch\u00f6n z\u00e4h, f\u00fcr den haben wir bisher am l\u00e4ngsten gebraucht. Aber die anderen sind auch schwer in ihrem eigenen Willen zu brechen.\u201c \u201eDa werden wir noch einen Haufen Arbeit mit haben,\u201c warf Ben ein.<\/p>\n<p>\u201ePa, ich wollte dich was fragen. Wenn ich momentan eh nicht mithelfen kann, w\u00fcrdest du mir dann erlauben f\u00fcr ein paar Tage wegzureiten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eWegreiten? Wohin denn?\u201c fragte Ben perplex.<\/p>\n<p>\u201eEinfach ein bisschen herumschlendern, fischen, jagen oder so.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn deinem Zustand? Vergiss nicht, dass du noch nicht gesund bist,\u201c sagte Ben streng und Adam sah an dem Gesicht seines Vaters, dass er von der Idee wenig begeistert war. Aber diesmal lie\u00df Adam nicht locker.<\/p>\n<p>\u201ePa, du hast es mir vor ein paar Tagen versprochen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, das stimmt,\u201c murmelte Ben nachdenklich. \u201eDu hattest deine freien Tage noch nicht. Wann willst du denn los?\u201c<\/p>\n<p>\u201eMorgen,\u201c sagte Adam, als h\u00e4tte er schon alles geplant.<\/p>\n<p>\u201eSchon morgen?\u201c Am liebsten h\u00e4tte Ben es ihm einfach verboten, aber Adam war kein kleiner Junge mehr. Im Grunde konnte er ihm gar nichts verbieten. \u201eOK, aber sei vorsichtig und \u00fcberanstrenge dich nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOK Pa, danke,\u201c sagte Adam und stellte sich an den Zaun um Joe beim Einreiten zuzusehen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"toplink\"><\/div>\n<div id=\"copyright\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Disclaimer:<\/span>\u00a0All publicly recognizable characters and settings are the property of their respective owners. The original characters and plot are the property of the author. No money is being made from this work. No copyright infringement is intended.<\/div>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_5223\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"5223\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" version=\"1.0\" viewBox=\"0 0 502 315\" preserveAspectRatio=\"xMidYMid meet\"><g transform=\"translate(0,332) scale(0.1,-0.1)\" fill=\"\" stroke=\"none\"><path d=\"M2394 3279 l-29 -30 -3 -207 c-2 -182 0 -211 15 -242 39 -76 157 -76 196 0 15 31 17 60 15 243 l-3 209 -33 29 c-26 23 -41 29 -80 29 -41 0 -53 -5 -78 -31z\"\/><path d=\"M3085 3251 c-45 -19 -58 -50 -96 -229 -47 -217 -49 -260 -13 -295 52 -53 146 -42 177 20 16 31 87 366 87 410 0 70 -86 122 -155 94z\"\/><path d=\"M1751 3234 c-13 -9 -29 -31 -37 -50 -12 -29 -10 -49 21 -204 19 -94 39 -189 45 -210 14 -50 54 -80 110 -80 34 0 48 6 76 34 21 21 34 44 34 59 0 14 -18 113 -40 219 -37 178 -43 195 -70 221 -36 32 -101 37 -139 11z\"\/><path d=\"M1163 3073 c-36 -7 -73 -59 -73 -102 0 -56 133 -378 171 -413 34 -32 83 -37 129 -13 70 36 67 87 -16 290 -86 209 -89 214 -129 231 -35 14 -42 15 -82 7z\"\/><path d=\"M3689 3066 c-15 -9 -33 -30 -42 -48 -48 -103 -147 -355 -147 -375 0 -98 131 -148 192 -74 13 15 57 108 97 206 80 196 84 226 37 273 -30 30 -99 39 -137 18z\"\/><path d=\"M583 2784 c-38 -19 -67 -74 -58 -113 9 -42 211 -354 242 -373 16 -10 45 -18 66 -18 51 0 107 52 107 100 0 39 -1 41 -124 234 -80 126 -108 162 -133 173 -41 17 -61 16 -100 -3z\"\/><path d=\"M4250 2784 c-14 -9 -74 -91 -133 -183 -95 -150 -107 -173 -107 -213 0 -55 33 -94 87 -104 67 -13 90 8 211 198 130 202 137 225 78 284 -27 27 -42 34 -72 34 -22 0 -50 -8 -64 -16z\"\/><path d=\"M2275 2693 c-553 -48 -1095 -270 -1585 -649 -135 -104 -459 -423 -483 -476 -23 -49 -22 -139 2 -186 73 -142 361 -457 571 -626 285 -228 642 -407 990 -497 242 -63 336 -73 660 -74 310 0 370 5 595 52 535 111 1045 392 1455 803 122 121 250 273 275 326 19 41 19 137 0 174 -41 79 -309 363 -465 492 -447 370 -946 591 -1479 653 -113 14 -422 18 -536 8z m395 -428 c171 -34 330 -124 456 -258 112 -119 167 -219 211 -378 27 -96 24 -300 -5 -401 -72 -255 -236 -447 -474 -557 -132 -62 -201 -76 -368 -76 -167 0 -236 14 -368 76 -213 98 -373 271 -451 485 -162 444 86 934 547 1084 153 49 292 57 452 25z m909 -232 c222 -123 408 -262 593 -441 76 -74 138 -139 138 -144 0 -16 -233 -242 -330 -319 -155 -123 -309 -223 -461 -299 l-81 -41 32 46 c18 26 49 83 70 128 143 306 141 649 -6 957 -25 52 -61 116 -79 142 l-34 47 45 -20 c26 -10 76 -36 113 -56z m-2057 25 c-40 -58 -105 -190 -130 -263 -110 -324 -59 -707 132 -981 25 -35 42 -64 37 -64 -19 0 -241 119 -326 174 -188 122 -406 314 -532 468 l-58 71 108 103 c185 178 428 349 672 473 66 33 121 60 123 61 2 0 -10 -19 -26 -42z\"\/><path d=\"M2375 1950 c-198 -44 -350 -190 -395 -379 -18 -76 -8 -221 19 -290 114 -284 457 -406 731 -260 98 52 188 154 231 260 27 69 37 214 19 290 -38 163 -166 304 -326 360 -67 23 -215 33 -279 19z\"\/><\/g><\/svg><\/i> <img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/bonanzabrand.info\/library\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif?resize=16%2C16&#038;ssl=1\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Summary: \u00a0Es geht um ein Erlebnis das Adam hat. Er lernt etwas zu verstehen. \u00a0Die Geschichte begleitet ihn bei diesem Prozess. \u00a0Aber er ist nicht der einzige, der etwas lernt. Auch Ben macht eine Feststellung. \u00a0<\/p>\n<p>Rated:\u00a0K+ (5,340 words)<\/p>\n","protected":false},"author":156,"featured_media":4147,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"template-full-width-post.php","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[11],"tags":[14],"class_list":["post-5223","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-german","tag-adam-cartwright","wpcat-11-id"],"a3_pvc":{"activated":true,"total_views":1025,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/bonanzabrand.info\/library\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Building20for20Forever_Adam.jpg?fit=116%2C116&ssl=1","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":7295,"url":"https:\/\/bonanzabrand.info\/library\/?p=7295","url_meta":{"origin":5223,"position":0},"title":"Mama Inger (Deutsche Fassung) &#8211;  (by Sibylle)","author":"Sibylle","date":"May 7, 2014","format":false,"excerpt":"Summary: \u00a0Was kann den f\u00fcnfj\u00e4hrigen Hoss dazu getrieben haben, von zu Hause wegzulaufen? 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